psychische Belastung auf der Arbeit

10.04.07 00:58 #1
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psychische Belastung auf der Arbeit

Sine ist offline
Beiträge: 3.371
Seit: 15.10.06
Lieber Bastian.
Ja, die vielen Möglichkeiten, die die Welt zu bieten hat, können uns auch überfordern.
Jeder geht anders an so ein Thema ran.
Ich zum Beispiel habe grosses Vertrauen, dass "es schon gut kommt " und lasse Vieles einfach auf mich zu kommen.
Sehe ich dann, dass die Zeit drängt, werde ich dann von selber aktiv.
Diese Taktik passt wohl kaum zu dir, wie gehst du normalerweise mit Entscheidungen um? Womit hast du gute Erfahrungen gemacht?
Neugierige Grüsse, Sine

psychische Belastung auf der Arbeit

nobix ist offline
Beiträge: 1.922
Seit: 30.11.04
Lieber Bastian!

Ich kann dich gut verstehen.
aus diversen Gründen:
Ich kenne die Branche und den Job den Du heute machst sehr genau...
Ich hatte selbst einige Mitarbeiter, die mich ins Vertrauen zogen
und die mir ähnliche Probleme geschildert hatten.
Heute stehe ich allerdings nicht mehr im Berufsleben.

Ich habe sie damals beraten als Mensch und nicht als Chef.
Denn Leute die im Beruf nicht zufrieden sind,
kann man auf Dauer sowieso nicht halten.
Meist sind es die aufmerksameren und intelligenteren...

Sie werden resignieren und immer unzufriedener,
dass zieht sie meist noch weiter runter
und darunter leidet letzlich auch die Arbeit
und daran hat auch eine Firma kein Interesse.
Deshalb helfen aufgeschlossene Chefs oder Firmen
ihren Mitarbeitern oft aus Eigeninteresse sogar.

Also gibt es nur zwei Wege,
entweder du kannst Deinen "roten Berufsfaden" weiter gehen,
dass bedeutet Weiterbildung und evtl. auch Studium,
wenn Du Dir vorstellen kannst in der Firma (oder Branche etc.)
einen erfülltern Job zu finden.

Das war in etwa mein Weg durchs Berufsleben,
ich fing als Hanwerker an und habe es über den 2. Bildungsweg,
Studium und Weiterbildungen sehr weit nach oben geschafft.
Aber ohne Zwang und Druck, aber mit Hilfe eines Menschen
(ehemaliger Pauker), der meine Neigungungen und Fähigkeiten
erkannt und mich beraten hat.

Was nicht heisst, dass es keine Brüche in der Laufbahn gab,
weil schon vor jahrzenten Flexibilität angesagt war.
Von 4 z.T. nicht gerade kleinen Firmen in denen ich beschäftigt war,
existieren heute nur noch 2. Wäre ich allerdings in der ersten Firma geblieben,
Agfa Geafert, hätte ich genau bis zum Zusammenbruch mein 40jähriges dort feiern können. :-)

Wichtig ist, dass man selbst erkennt wann es Zeit ist,
zu gehen. Dazu gehört Lebenserfahrung, die man als junger Mensch
noch nicht ausreichend besitzt, deshalb ist eine Art Tutor,
der einen berät und wichtige Tipps geben kann sehr wichtig (wie bei mir der Pauker).

Meist sind Menschen ausserhalb der Familie dazu besser geeignet,
weil sie als Unabhängige, bessere neutralere Ratschläge geben können.
Sie sollten trotzdem aber Erfahrung mitbringen.

Jetzt kommt der Punkt, wo Du Dich entscheiden musst mit Deinen Fragen
einen Vertrauten zu finden, der Dich aufbaut und Dir hilft, Deinen Weg zu finden.

Wenn Du in der Firma jemanden findest, dass soll es geben,
frage z.B. nach Weiterbildung und Möglichkeiten der Entwicklung.
Moderne Firmen, hören das gerne, wenn Mitarbeiter hier Ergeiz zeigen.
Aber mach es vorsichtig und sprich niemals von Kündigung,
eher von Deinem Willen mehr zu leisten etc!

Ich habe evtl. bisher übersehen, was dir konkret im Berufsleben nicht gefällt,
denn Du hast ja vermutlich Deinen Beruf selbst ausgewählt.
Sind es die Menschen, die Aufgaben, die Monotonie der Tagesarbeit,
oder ein Einfluss der garnicht aus dem Berufleben kommt(Religion...)?

Wie bei Krankheiten, muss die echte Ursache gefunden werden,
sonst verrennt man sich möglicherweise in der "Heilung von Symptonen"!

Dies gilt es evtl. aufzuarbeiten. Ich habe letzt selbst im Thread
http://www.symptome.ch/vbboard/plaud...ltes-bild.html
darüber siniert, dass ich evtl. Künstler geworden wäre.
Heute kann ich sagen ich habe es trotzdem in meinen Hobbies ausgelebt
und würde es wieder so machen.

So jetzt zur 2. Möglichkeit für Dich, so wie ich es sehe!
Du bist Dir mit Deiner Partnerin sicher,
dass Du eine ganz andere berufliche Erfüllung siehst,
Dann packe das an!

Für beide Wege ist aber unausbleiblich,
dass wie bei jedem wirklichen Erfolg,
nicht nur Ziel und Glück erforderlich sind, sondern harte Arbeit!

Von nix kommt nix!

Also, das Ziel muss geplant werden
und dabei gilt es vieles zu bedenken,
macht mal etwas Brainstorming und notiert mal alles was
Euch für den Weg und das Ziel wichtig erscheint
und legt Prioritäten fest und Etappenziele.
Evtl. habt Ihr ja schon "Startkapital" (nicht nur finanziell gesehen).

Ihr werdet die wichtigen Punkte schnell erkennen,
denn irgenwo gehört auch Sicherheit dazu, den jeweils nächsten "Sprung" zu schaffen.

Das geht u.U. soweit, dass der Weg in eine Selbsständigkeit in Frage kommt. Dafür gibt es Institutionen die Existenzgründern helfen. Manchmal regional, oder auch über staatliche Organisationen oder Parteien organisiert bzw. unterstützt

Ich hoffe, dass ich Dir einen kleine Fingerzeig geben konnte
und wünsche Dir bei der weiteren Zielplanung viel Erfolg!

Im Wohn-/Arbeitsumfeld kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
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Bastian ist offline
Themenstarter Beiträge: 233
Seit: 17.11.05
Hallo Sine,

wie gehe ich mit Entscheidungen um? Ich denke, das ist sehr unterschiedlich. Bei so Entscheidungen wie z.B. ob ich nun fürs Abi lerne oder nicht, lass ich, bzw. ließ ich die Dinge auch eher auf mich zu kommen. Aber bei Dingen, die mir wichtig sind mache ich mir schon sehr viele Gedanken. In einer Beziehung hat man auch mal Tiefpunkte und im zwischenmenschlichen Beriech zerbreche ich mir echtregelmäßig den Kopf, was ich getan habe, wie die anderen reagierten und was ich demnächst anders machen will.
Also es hängt sehr stark daran wie wichtig das ist. Bis jetzt habe ich allerdings den Focus eher auf andere gelegt, als auch mich. Also wenns brennt, dann bemühe ich mich dazu sein. DAs hat natürlcih mit Entscheidungen zu tun. WEnn´s jedoch um mich geht, dann hapert es oft mit dem Willen eine Entscheidung zu treffen. Ich beschäftige mich scheinbar nicht mit den wichtigen Dinge, das jedoch merke ich leider erst im Nachinein...

Ich werte es mal beobachten.

Lieben Gruß,
Bastian

psychische Belastung auf der Arbeit

Bastian ist offline
Themenstarter Beiträge: 233
Seit: 17.11.05
Hallo Nobix,

vielen Dank für dein Geschriebnes.
Es ist sehr überraschend hier Jemanden zu finden, der sagt, dass er in der gleichen Branche ähnliche Probleme kennt. Es ist aber gut, dass du es von der anderen Seite, also von seinen des Vorgesetzten beschreibst.

Ich bin nun erst seit drei Monaten in dieser Abteilung, habe aber den Eindruck, dass mein Chef sich auch sehr um das Wohlergehen seiner Abteilung, bzw. seiner Mitarbeiter Gedanken macht. Er hat auch als Techniker anfangen und ist mit Anfang 50 in die Verwaltung zu dne Kaufleuten gegangen, also auch dort besteht eine Parallele zu dir. MAg auch sein, dass (um mal wieder an das alte Vorurteil anzuknüpfen) die Handwerker nett sind und die Kaufleute eher arrogant und abgehoben sind. Ich hatte in der Ausbildung auch eher das Gefühl mit Gewerblichen gut auskommen zu können und nicht mit den Schlipsträger. Aber es gibt natürlich in beiden Gruppen Ausnahmen keine Frage.

Ich habe auch schon darüber nachgedacht mich mit meinem Chef zu unterhalten über meine Situation. Ich werde damit auf jeden FAll noch ein Bisschen warten. Unsere Abteilung soll persönel aufgestockt werden um 3 bis 10 Mitarbeiter, weil momentan unterbesetzt sind und u.U. noch neue Aufgaben bekommen werden. DAs werde ich mir mal anschauen und dann sehen, wie sich das alles entwickelt.

Was stört mich denn nun eigentlich auf der Arbeit?
Das kann so pauschal nicht sagen. Also das Zwischenmenschliche ist nicht so, wie ich es mir wünsche. Gut das Leben ist auch kein Ponyhof, aber es wäre halt schon schön, wenn man als Kollegen in einem Boot sitzen würde und ddas ist halt nicht der FAll. MAn arbeitet mich ein (das sollte drei Monate dauern, war aber eigentlich nach einem abgeschlosssen und dann waren meine autodidaktischen Fähigkeiten gefordert, wenns nicht ging, dann frug ich. Das war auch ok, aber ich störte halt immer. Jedenfalls war das immer so mein Eindruck.) und jetzt arbeite ich weitesgehend selbstständig. Morgens spricht man kurz über den letzten Tag, dann schweig man sich acht Stunden lang an und anchmittags wünscht man sich einen schönen Feierabend. Das sind die Leute, mit denen ich die meiste Zeit verbringe, aber nichts zu tun habe....

Mein ist, wie bereits gesagt sehr nett und aufgeschlossen, ist aber halt Chef und sieht ihn nicht so häufig. Er bemüht sich jeden Tag mal rein zuschauen, aber das wars dann.
Also mein vermutlcih größtes Problem ist das Zwischenmenschliche.

Momoton ist meine Arbeit deshalb nicht, weil ich zum Einen erst seit drei Monaten da bin und zum Anderen bis zum Oktober alle Verträge umgestellt sein müssen und jetzt vieles neu gemacht wird. Also darüber kann ich mich nicht beklagen.

Über die Arbeit an sich jedoch schon. Es ist so sinnffrei morgens den Rechner einzuschalten und abends ausgemacht zumachen und in den acht bis zwölf Stunde dazwwwischen irgendwo irgendwelche Zahlen einzugeben. Es ist wichtig, dass der Vorstand immer alle Zahlen zur Verfügung hat, jedenfalls für ihn. Ich selber sehe aber wenig Sinn dahinter. Es begreife sicherlich in groben Zügen worum es in der Wirtschaft geht und im Besonderen in der Energiebranche. Ich hatte das große Glück drei Monate in einem Büro mit einem alten Hasen zu sitzen, der auch sehr daran interessiert war den Jugen etwas mit zu geben von seiner Erfahrung und seinem Wissen. Von ihm habe ich viel gelernt. Ich habe nur diese Gesellschaft wirklich kennen gelernt, in der lebe. Ich war nie lange im Ausland, habe kein Wirtschaftswunder und keinen Krieg miterlebt. Ich habe das Gefühl, dass so viel überflüssig ist. Brauchen wir das alles?

Ich habe mir heute Planzen ins Amarturenbrett gesetzt, damit ich auch wirklciuh jeden Tag was natürliches mitbekomme. Ich sitze im Büro (wegen der vollautomatischen Klimaanlage kann man kein Fenster öffnen) und wenn ich wissen will, wie das Wetter draußen ist, dann schaue ich im Internet. Das ist für mich eine Perversion unserer Gesellschaft. Morgens steige ich ins Auto und mache mein Fenster runter, damit ich wenigstens in diesen 10 Minuten Luft atmen kann, die nicht von einer Maschine gesteuert wird. Dieses Leben im Beton stört mich auch sehr an meinem Arbeitsplatz. WEnn ich jedoch darüber mit meiner besseren Hälfte rede, merkt sie richtiger WEise an, dass ich wehleidigt sei. Im Winter zu kalt und zu dunkel und im Sommer zu warm. Im Frühling und Herbst fällt mir bestimmt auch was ein, das mit stört. Im Winter erwarte ich immer den Sommer und anders rum. Heißt ich bin einer von den verwöhnten Einzelkindern, denen man es nicht Recht machen kann! Arbeite ich Garten, stören mich meine dreckigen Finder. ICh muss ise waschen. Fällt Essen auf den Boden, dann esse ich es, kein Problem, aber dreckige Finger kann ich nicht leiden. Das sind so Sachen, wo ich mir übelege, ob es überhaupt etwas gibt, mit dem ich zufrieden sein könnte!? Sitze ich im Büro sill ich raus, bin ich draußen, finde ich einen Grund wieder rein gehen zu wollen.
Ich muss allerdings zu meiner Verteidigung sagen, dass es echt besser beworden ist. Ich habe gestern mit Jemanden zusammen an meinem Auto was gemacht und hatte auch Öl an den Fingern, so lange ich arbeit, ist das kein Problem, erst wenn ich rum sitze. Früher konnte ich nicht barfuß über Wiese laufe, mittlerweile mag ich es schon fast. Also ich arbeite daran.

Zu deinen zwei Möglichkeiten:
Meinen Beruf weiter in dieser Branche zu führen, kann ich mir nicht vorstelln, wenn ich studieren müsste. WEnn ich wirklcih studieren gehen sollte, dann etwas, das mich interessiert. Wobei es vielleciht eine Überschneidung gibt: regenerative Energien. Ich schrieb ja, dass ich gerne eine eigene Energieversorgung hätte. ALso momentan kann ich mir vorstellen, dass ich weiter Sachbearbeiter bleibe.

Zweite Möglichkeit:
Meine Freundin hat echt ein klares Ziel vor Augen. Sie will ihr Geld mit Pferden verdienen, in dem sie sie möglichst Naturnah hält. Ich weiß noch nicht, wie lukrativ das ist, momentan hoffe ich, dass mal irgendwann ein paar Hundert €uro am Monatsende über bleibn, bis dahin ists aber noch ein langer Weg. Ich sehe noch nicht so konkret meinen Platz bei diesem Projekt. Vielleciht ergibt sich noch etwas, aber momentan sehe ich es halt noch nicht.

Das egal welchen Weg ich einschlage Arbeit damit verbunde ist, ist grundsätzlich kein Problem. Es wird nur dann zum Problem, wenn es mich kaputt macht, wie ich das z.Zt. sehe. Aber sonst ist es ok hart, viel und lange zu arbeiten. Es kommt halt darauf an, ob man sich mit dem Zeil oder dem Ergebnis identifizieren kann, das ist momentan nicht der Fall.

Was genau meinst du mit "Startkapital"? Wissen? Oder Gewissheit ? Zuversicht? Das habe ich nicht ganz verstanden.

Du schriebst, dass wir die nächsten SChritten erkennen würden. Das ist auch so ein Punkt, den ich anzweifle. Ich sehe sie scheinabr nicht, weil wir eben nicht die wichtigen Punkte sehen, glaube ich zumindestens momentan.

Dein Tipp mit den Organisationen, die einem helfffen können ist gut. Ich habe auch schon von so etwas gehört, aber ich habe leider noich nichts in diesem Bereich gefunden. Es gibt vielleciht auch "Netzwerke" von Leuten, die an den gleichen STelle stehen, mit denen man sich austasuchen könnte, aber wir finden diese LEute nicht. Falls Jemand einen konkreten Ansatz hat, dann bitte raus damit!
Das wär super.

Vielen dAnk schon mal.

Viele Grüße,
Bastian

psychische Belastung auf der Arbeit

nobix ist offline
Beiträge: 1.922
Seit: 30.11.04
Hallo Bastian!

Dein "Startkapital" ist all dass was Du/Ihr auf der "Haben-Seite" einbringen kannst im Augenblick für einen neuen Weg, egal ob materiell, ideell oder finanziell.

Zwischendurch würde ich noch mehr Wert auf Freizeitbeschäftigungen legen, um einen Ausgleich für Deine Belastungen zu finden.

Mach "Bilanz" wie zuvor beschrieben als Kaufmann hast Du ja das Wissen dazu, Du musst es nur umsetzen/transponieren für Deine Zukunftspläne, dann wird es Dir/Euch klarer welchen Weg Du gehen kannst/willst/musst.

Diese Arbeit kann Dir niemand abnehmen...

psychische Belastung auf der Arbeit

Bastian ist offline
Themenstarter Beiträge: 233
Seit: 17.11.05
Hallo zusammen,

ich wollte mal kurz Rückmeldung geben, was mir in der Zwischenzeit widerfahren ist. Ich habe eine neue Stelle in der gleichen Firma angenommen, habe eine Fortbildung gemacht zum Kauf´mann in der Energie- und Wasserwirtschaft (IHK-Zertifikat)
In 6 Wochen zum Energiefachmann: Die ersten 18 werden in Leipzig schon fit gemacht :: Leipziger Internet Zeitung :: Mehr Nachrichten. Mehr Leipzig.

http://www.uni-leipzig.de/~wipaed/ka...nergie-wasser/

Diese Fortbildung sei laut Personaldirektor der E.ON Ruhrgas eine sinnvolle Alternative zum Studium. Jetzt habe ich einen Schein mehr und man gibt mir noch nicht mal einen Festvertrag [trotz mdl. Zusage im April], ich habe eineinhalb Monate zwei Jobs gleichzeitig gemacht und habe 140 Überstunden in 5 Monaten aufgebaut, nebenbei mal zwei neue Mitarbeiter eingearbeitet, obwohl ich selber erst ein halbes Jahr raus aus der Ausbildung bin.
Es war also nicht ganz entspannend und was die Krönung war dann, dass mein Chef am Monatsende leicht cholerisch darauf reagierte, als er verstand, dass wir nicht alles abgerechnet hatten. Davon erzählte ich ihm natürlich auch schon mehrere Tage zuvor, da war es aber nicht interessant genug mich ausreden zu lassen.

Ok, dann meinte meine Ex-Freundin auch noch sich über unsere gemein geplante Zukunft: "Im Januar zusammen zuziehen." hinwegzusetzen und lieber ihr Pferd 300 Km weiter in den Süden zustellen und dort weiter zustudieren.

Ich halte es weiter für sinnvoll geplant in die Zukunft zu schreiten, aber ich habe mal das Beil kreisen lassen und habe die
Anstellung gekündigt, meine Beziehung beendet und werde jetzt mal nach Neuseeland reisen; geplant sind 6 Monate, mal sehen wie lange ich bleibe.

Nun aber kurz zu dem Zusammenhang zu diesem Forum:
Ich hatte in den letzten drei Monaten Rückenschmerzen; Ursache lt. Orthopäde sei eine Muskelverspannung. Das führte z.T. dazu, dass ich ein zusätzliches "S" in meiner Wirbelsäule auftauchte: In der senkrechten bildeten die Aussenkante meines rechten Armes und die Aussenkante meiner Hüfte eine Linie und parallel dazu stand der linke Rippenbogen weiter links als die Hüfte. Es war z.T. so, dass ich nicht mehr aufstehen konnte. Ich lag ca. 16 Std. im Bett oder auf dem Sofa, nur muss man ja auch mal zwischendurch einkaufen und solche Sachen machen. Na ich habs überlebt.
Durch Manualtherapie und einer Dorn-Breus-Anwendung erging es mir kurzzeitig besser, aber Beschwerde-frei ich seit dem Tag, an dem ich mit meinem Chef sprach und meine Kündigung abgegeben habe!

Jetzt starte ich meine Flucht. Wer mag kann mal zwischendurch, allerdings erst ab Mitte Februar, auf meinen Blog schauen: b5.reisebloggo.de
Im nächsten halben Jahr werde ich dann mal schauen, dass ich es hinbekomme mein Leben zu ordnen.

psychische Belastung auf der Arbeit

pita ist offline
Beiträge: 3.128
Seit: 08.04.07
Hallo Bastian

Da ist ja allerdings eine ganze Menge zusammengekommen, in den letzten Monaten...

Für Deine Auszeit, Ferien, Reise, Neuausrichtung wünsche ich Dir alles Gute !

Liebe Grüsse
pita

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Bastian ist offline
Themenstarter Beiträge: 233
Seit: 17.11.05
werde ich haben!

Danke!

psychische Belastung auf der Arbeit

Sine ist offline
Beiträge: 3.371
Seit: 15.10.06
Lieber Bastian.
Das mit deinen Beschwerden ist ein eindrückliches Beispiel von Psychosomatik und es war für mich sehr interessant, dies zu lesen!
Ich freue mich für dich, dass es dir besser geht. Und dass du eine Entscheidung getroffen hast und dass du mit Freude in die Zukunft schauen kannst!
Ich werde bestimmt in deinen Blog reinschauen!
Liebe Grüsse, Sine

psychische Belastung auf der Arbeit

Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Mensch Bastian,

alles gute Dir!

Herzliche Grüße von

Leòn


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