Elektronische Gesundheitskarte

04.10.11 18:30 #1
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Elektronische Gesundheitskarte

damdam ist offline
Beiträge: 2.235
Seit: 02.10.10
Hallo Kate,

ja genau, bislang verweigere ich mich noch. Aber ich weiß nicht, wie lange es noch gut machbar ist. Auf Dauer wird es ja eh nicht gehen, fürchte ich.

UNd ich kann meinen Fortschritt in Gesundheitsdingen auch schlecht von solchen blöden Sachen abhängig machen. Ich hatte gedacht, ich könnte die wichtigsten Sachen, die die Kasse zahlt, bis Ende September durchziehen, um auf der sicheren Seite zu sein, aber das ist wohl utopisch, weil sich alles etwas komplizierter gestaltet (Amalgam und wurzelbehandelte Zähne) und wohl einfach mehr Zeit braucht. Bei den meisten anderen Sachen bin ich ja eh Selbstzahler, da ist es mir egal.

Diese Woche war ich in einer Arztpraxis (nicht Zahnarzt) und sie sprachen auch von der Frist bis Ende September. Verständnis war null, aber sie waren wg. Hektik auch nicht wirklich daran interessiert (na ja, muss da jetzt eh nicht mehr hin). Beim Zahnarzt sagte die Helferin, ich bräuchte wohl schon eine neue Karte ab Oktober, sonst bekäme ich eine Privatrechnung, aber sieht so aus, als kann man mit Argumenten kommen. Der zahnarzt selbst genauso, ich soll halt "mal bei der KK nachfragen". Das kann man sich natürlich sparen (die KK wollen einen ja zur neuen Karte bekehren), ich hoffe, es funktioniert dann mit Vorlage der Versicherungsbescheinigung (die ich dann hoffentlich bekomme) auch.

Denn auch er wird einen Versorgungsvertrag mit den Kassen haben. Und bisher ist nicht die Rede davon, dass die Kasse auch den arztbesuchbezogenen Tages-Nachweis im Nachhinein verweigern darf.
Was heisst "im Nachhinein"? Dass ich in Behandlung war, eine Rechnung bekomme und dann einen Nachweis bekomme? Kann man das mit dem Versicherungsnachweis denn irgendwo offiziell nachlesen? Wäre gut, wenn man was offizielles in der Hand hat, wenn man gegenüber dem Arzt argumentieren will (oder muss man da mit dem Sozialgesetzbuch ankommen?) Na ja, hat ja noch etwas Zeit bei mir...

Respekt vor diesem Arzt
Ja, da stimme ich absolut zu. Bisher hab ich nicht den Eindruck, dass das Gros der Ärzte sich für Daten- und Verbraucherschutz interessiert und da auch nicht sehr gesprächsbereit ist (war z.B. meine Erfahrung, als ich meine eigenen Daten bekommen wollte wg. Abschluss einer BU-Versicherung, aber auch in punkto Sicherheit im Mailverkehr)

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Kate ist offline
Moderatorin
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Seit: 16.11.04
Hallo damdam

Zitat von damdam Beitrag anzeigen
...ja genau, bislang verweigere ich mich noch.
Tapfer

Zitat von damdam
Aber ich weiß nicht, wie lange es noch gut machbar ist. Auf Dauer wird es ja eh nicht gehen, fürchte ich.

UNd ich kann meinen Fortschritt in Gesundheitsdingen auch schlecht von solchen blöden Sachen abhängig machen. Ich hatte gedacht, ich könnte die wichtigsten Sachen, die die Kasse zahlt, bis Ende September durchziehen, um auf der sicheren Seite zu sein, aber das ist wohl utopisch,
Das geht mir ganz ähnlich. Man kann ja auch nicht beliebig viel parallel laufen lassen, manches zieht sich je nach Befund auch länger hin, private (z.B. familiäre) Ausnahmesituationen sind auch nicht planbar. Und Stress wird irgendwann Gift, speziell wenn man eh schon angeschlagen ist. Dennoch habe ich noch etwas Widerspruchsgeist übrig... und sie sollen mich jedenfalls nicht so leicht "kriegen". Ach ja... und auch mich ärgert es, dass ich zwangsversichert bin, aber seit Jahren Tausende Euro selbst bezahle - eigentlich an Behandlung fast alles Wichtige (nur Untersuchungen laufen manchmal "auf Kasse", wenn möglich).

Zitat von damdam
...aber sieht so aus, als kann man mit Argumenten kommen.
Immerhin...

Zitat von damdam
Was heisst "im Nachhinein"? Dass ich in Behandlung war, eine Rechnung bekomme und dann einen Nachweis bekomme?
So habe ich es jedenfalls verstanden. Und es steckt mit Sicherheit dahinter, dass sie eben sicher gehen wollen, dass man auch wirklich beim Arzt war und es direkt dort hingeschicken können (damit man sich auf keinen Fall eine Kopie ziehen und woanders nutzen kann). Evtl. geht auch schon, sobald man in der Arztpraxis eingetroffen ist und diese dann die Kasse anruft.

Zitat von damdam
Kann man das mit dem Versicherungsnachweis denn irgendwo offiziell nachlesen?
Das, was man braucht, ist der "papiergebundene Anspruchsnachweis", denn der enthält alle abrechnungsrelevanten Daten - im Gegensatz zum Versicherungsnachweis (üblicherweise). Allerdings beweist der letztere ja auch schon die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen KK und müsste eigentlich auch helfen.

Ich zitiere hier mal einige Textstellen (Hervorhebungen von mir), die vielleicht nützlich sind:
2. Nichtvorlage / ungültige Karte
2.1. Kann bei einer Arzt-/Patientenbegegnung im Behandlungsfall die Identität des
Versicherten nicht bestätigt werden, oder kann bei einer Arzt-
/Patientenbegegnung eine gültige elektronische Gesundheitskarte nicht vorge-
legt werden, kann der Arzt nach Ablauf von zehn Tagen eine Privatvergütung
für die Behandlung verlangen, die jedoch zurückzuzahlen ist, wenn dem Arzt
eine zum Zeitpunkt der Behandlung gültige elektronische Gesundheitskarte bis
zum Ende des Quartals vorgelegt wird oder wenn dem Arzt bis zum Ende des
Quartals ein zum Zeitpunkt der Behandlung bestehender Leistungsanspruch
des Versicherten von der zuständigen Krankenkasse nachgewiesen wird
.
Anlage 4a BMV-Ä, Anhang 1 (gibt es auch online)

Ich habe noch nicht den ganzen Text gelesen, evtl. steht da noch weiteres nützliches.

Der Versicherte hat Anspruch auf Sachleistung, wenn er nicht Kostenerstattung gewählt hat. Vertragsärzte, die Versicherte zur Inanspruchnahme einer privatärztlichen Versorgung an Stelle der ihnen zustehenden Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung beeinflussen, verstoßen gegen ihre vertragsärztlichen Pflichten. Der Vertragsarzt darf von einem Versicherten eine Vergütung nur fordern,
1.
wenn die elektronische Gesundheitskarte vor der ersten Inanspruchnahme im Quartal nicht vorgelegt worden ist bzw. ein anderer gültiger Anspruchsnachweis nicht vorliegt und nicht innerhalb einer Frist von zehn Tagen nach der ersten Inanspruchnahme nachgereicht wird,
2.
wenn und soweit der Versicherte vor Beginn der Behandlung ausdrücklich ver-
langt, auf eigene Kosten behandelt zu werden, und dieses dem Vertragsarzt
schriftlich bestätigt,
3.
wenn für Leistungen, die nicht Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung
sind, vorher die schriftliche Zustimmung des Versicherten eingeholt und dieser
auf die Pflicht zur Übernahme der Kosten hingewiesen wurde.
Bundesmantelvertrag – Ärzte (BMV-Ä), §18, Abs. (8)

Zitat von damdam
Ja, da stimme ich absolut zu. Bisher hab ich nicht den Eindruck, dass das Gros der Ärzte sich für Daten- und Verbraucherschutz interessiert und da auch nicht sehr gesprächsbereit ist (war z.B. meine Erfahrung, als ich meine eigenen Daten bekommen wollte wg. Abschluss einer BU-Versicherung, aber auch in punkto Sicherheit im Mailverkehr)
Es gibt schon viele Ärzte die dagegen sind (u.a. Verbände wie die "freie Ärzteschaft" und der IPPNW). Und vermutlich steckt da (das meinte auch die Dame vom UPD) nicht nur die Sorge um Patientendaten dahinter, sondern auch die Angst, bei Versäumnissen, Fehlern etc. von anderen ertappt zu werden (wenn es denn mal soweit ist, dass der eigentliche Zweck der Karte zum Tragen kommt, s.o.). Dann steht jede Arztäußerung für jeden anderen Zugriffsberechtigten offen da... Von meinem subjektiven Eindruck her gebe ich Dir da aber recht, auch die, mit denen ich bisher diesbezüglich Kontakt hatte, schlafen seelenruhig weiter (bis auf meinen HA, der regt sich auf).

Grüße
Kate
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Meine Aussagen basieren auf eigenen Erfahrungen/Recherchen und stellen keinen medizinischen Rat dar.

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damdam ist offline
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Seit: 02.10.10
Tapfer
Danke und zurück
Freue mich auch über jeden Verweigerer!

Aber ich bin jetzt ja schon mal froh, dass ich für mich klarhabe, dass ich meine Behandlung nicht davon abhängig mache, alles möglichst bis 30.9. durchziehen zu können...

Danke für die Infos!
Muss nochmal sehen. Da ich jetzt bei einem anderen Zahnarzt bin und da noch ein paar Voruntersuchungen gemacht werden, zieht es sich bei mir bestimmt bis in den Oktober (oder es geht haarscharf bis Ende September), je nachdem, wie lange die KK auch für den Heil- und Kostenplan braucht. Vielleicht geht der auch als Nachweis. Nur beunruhigt mich das schon. Da dürfte bei mir nämlich ein ordentliches Sümmchen zusammenkommen und wenn ich es wirklich vorstrecken muss und dann meine Zusatzversicherung sich querstellt, weil die Kasse nicht "vor"geleistet hat (ist Versicherungsbedingung) oder sowas, würde ich auf einem Haufen Kosten sitzenbleiben.
Andererseits müsste es ja vor der Behandlung klar sein, ob ich so nen Wisch von der Kasse kriege und der Arzt das akzeptiert.

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Kate ist offline
Moderatorin
Beiträge: 10.480
Seit: 16.11.04
Hallo damdam,

ich kann Deine Gedanken nachvollziehen. Wenn's eng für Dich wird, musst Du halt überlegen, wie Du's weiter machst. Ich mache das auch so.

Ich habe gerade wieder zwei "interessante" Erfahrungen gemacht:

1. Knüpft an meinen Beitrag weiter oben an:
Zitat von Kate Beitrag anzeigen
Nachdem mir die TK nun auch angedroht hat, in Zukunft keine papiergebundenen Ersatznachweise auszustellen (und ich Anfang September einen Facharzttermin für eine Untersuchung habe), (...)

Laut UPD-Recherche besteht keine eindeutige rechtliche Verpflichtung der Kassen, überhaupt einen papiergebundenen Nachweis auszustellen. (...)

Ach ja, ein praktischer Tipp noch: Eine TK-Mitarbeiterin riet mir, selbst bei der TK anzurufen und den "Tages-Anspruchsnachweis" (mit Abrechnungsdaten, ganz wichtig!) per Fax anzufordern, wenn die Praxis sich da querstellt.
Der UPD hatte mir auch den Vorschlag gemacht, bei der TK schriftlich nach der Rechtsgrundlage für die Verweigerung weiterer papiergebundener Anspruchsnachweise zu fragen. Das habe ich gemacht und es kam erstmal lange nichts... und dann: ein papiergebundener Anspruchsnachweis! Tja... was soll man daraus schließen... Dieser gilt nun bis zur dritten Septemberwoche. Danach werde ich dann nochmal nach der Rechtsgrundlage fragen

2. In der großen Radiologiepraxis habe ich mit der allergrößten Lässigkeit und Selbstverständlichkeit (ohne irgenwelche Kommentare wie Rechtfertigungen und Erklärungen) meinen Papiernachweis sowie eine Überweisung vom Hausarzt vorgelegt. Und dieser wurde mit der allergrößten Selbstverständlichkeit genommen und die Daten in den Computer übertragen. Danach wollten sie mir sogar die Kopie wiedergeben. Na sowas...

Damit viele Grüße an alle "Verweigerer"
Kate
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Meine Aussagen basieren auf eigenen Erfahrungen/Recherchen und stellen keinen medizinischen Rat dar.

Geändert von Kate (07.09.14 um 19:32 Uhr)

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Kate ist offline
Moderatorin
Beiträge: 10.480
Seit: 16.11.04
(Eher) schlechte Nachrichten für die eGK-Verweigerer, die keine gültige KVK mehr besitzen (Hervorhebung von mir):
Der Spitzenverband Bund der gesetzlichen Kassen (die Privatversicherten sind von dem ganzen Szenario bisher völlig ausgenommen) und die KBV haben die Möglichkeiten für das Ersatzverfahren, mit dessen Hilfe man auch ohne e-GK behandelt werden kann, eingeschränkt. Jetzt soll die Praxis dieses nur noch in folgenden Fällen praktizieren dürfen: Wenn die Karte defekt ist, man noch keine aktuelle bekommen hat nach Kassenwechsel, beim Hausbesuch kein entsprechendes Lesegerät zur Verfügung steht, oder, weiterhin, im Notfall.
e-GK Zwang ab 1.1.2015? Was tun für kritische Bürger? - Aktion: Stoppt die e-Card!

Spielraum gibt es bei der Auslegung von "Notfall" - siehe Artikel.

Aber ich lese dort auch:
Die weitergehenden Anwendungen, von denen immer gesprochen wurde, sind im Moment in weite Ferne gerückt. Die groß angekündigten Tests für das "Versichertenstammdatenmanagemnt"(VSDM) in den Arztpraxen sind schon wieder verschoben worden um ein ganzes Jahr, beginnen frühestens 10-2015. Schon wieder sind neue technische und datenschutzrechtliche Probleme aufgetaucht, die man wohl noch nicht lösen kann. Immer noch haben sich bundesweit nicht genug Arztpraxen zur Verfügung gestellt, die Ablehnung des Gesamtprojektes bei der Basisärzteschaft ist ungebrochen.
Gruß
Kate
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Meine Aussagen basieren auf eigenen Erfahrungen/Recherchen und stellen keinen medizinischen Rat dar.

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alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.949
Seit: 09.09.08
Wuhu,
ein bisschen Neues aus Österreich zum Thema...

Laut ö Gesundheitsministerium wären weit weniger Leute gegen die "elektronische Gesundheitsakte (ELGA)" als man anscheins aus den Medien bzw Kontra-Gruppen wzB auch sehr vielen niedergelassenen Ärzten vernimmt; Nun ja, es ist eine vom Ministerium in Auftrag gegebene Studie (siehe die FAQ ganz unten)...

Die seit kurzem neue Gesundheitsministerin Österreichs, eine "waschechte" Ärztin, hält jedoch an der ELGA - via Schlüsselkarte "eCard" - fest: ELGA: Gesundheitsministerin Oberhauser pocht auf Datensicherheit - KURIER.at - Schön, wenn "auf Datensicherheit gepocht" wird, allerdings darf nicht vergessen werden, dass "so etwas wie die EDV-Abteilung der US-Geheimdienste" (!) - also die Firma CSC mit NSA-Nähe - mitarbeitet: NSA-nahe IT-Firma erhielt in Österreich Aufträge - KURIER.at


Das im Thread bereits erwähnte (in Ö nachgereichte) "Opt-Out" hat reibungslos geklappt, es hat jedoch ziemlich lange gedauert, bis ein Bestätigungsschreiben der Firma ELGA GmbH zugestellt wurde; Hat aber sicher nichts damit zu tun, dass damals sehr viele sich "abmeldeten"...
__________________
» Optimismus ist nur ein Mangel an Information. « – Heiner Müller

Geändert von alibiorangerl (17.09.14 um 13:56 Uhr)

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Kate ist offline
Moderatorin
Beiträge: 10.480
Seit: 16.11.04
Hallo zusammen,

hier ein Papier der Datenschützer Rhein-Main, das die aktuelle Lage zusammenfasst und wichtige Infos auch zur Rechtslage gibt: http://ddrm.de/wp-content/uploads/Ei...heitskarte.pdf

Worauf es hinauslaufen soll (siehe oben), macht Minister Gröhe noch einmal unmissverständlich klar (Zitat aus o.g. Dokument):
Ende Juni 2014 sprach Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe erstmals auf einem Kongress in Hamburg vom E-Health-Gesetz. Bislang ist ein Gesetzentwurf dazu nicht veröffentlicht worden.

In einem Beitrag auf der Homepage des Ministeriums von Mitte August hat Minister Gröhe erklärt: „Ich will den Entwurf für ein E-Health-Gesetz noch in diesem Jahr vorlegen. Denn ich möchte, dass wir die Chancen der Telemedizin nutzen. (...) Und er hat darin einige Punkte genannt, die er mit einem E-Health-Gesetzregeln möchte: „Entscheidend ist der Aufbau einer Telematikinfrastruktur, mit der die neuen Anwendungen in alle Regionen unseres Landes gebracht werden sollen. Wie ein Straßennetz soll sie die Beteiligten im Gesundheitswesen so verbinden, dass sie die für die Behandlung wichtigen medizinischen Informationen schnell, sicher und unbürokratisch austauschen können. (...) ...muss es jetzt darum gehen, schnell Anwendungen (...) zu erreichen. (...) Das E-Health-Gesetz zielt darauf, dass wir schneller Notfalldaten erfassen, einen standardisierten Medikationsplan einführen und vor allem die mehr als 200 verschiedenen IT-Systeme in der ambulanten und stationären Versorgung verknüpfen können. Es kommt jetzt darauf an, dass alle daran mitarbeiten, die Hürden für den Einsatz von sinnvollen telemedizinischen Anwendungen abzubauen...“
Ich schließe mich den "Datenschützern Rhein/Main" an:
Gerade vor dem Hintergrund der Pläne von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, noch im Oktober 2014 den Entwurf für ein sogenannten E-Health-Gesetz vorzulegen ist – über die jeweils individuelle Betroffenheit hinaus – eine Weiterentwicklung der Positionen der GegnerInnen der eGk notwendig.
Eine neue Runde in der Auseinandersetzung um die elektronische Gesundheitskarte (eGk) hat begonnen | dieDatenschützer Rhein Main

Gruß
Kate
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Meine Aussagen basieren auf eigenen Erfahrungen/Recherchen und stellen keinen medizinischen Rat dar.

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damdam ist offline
Beiträge: 2.235
Seit: 02.10.10
Irgendwie schade, dass es nicht so öffentlichkeitswirksame Proteste gibt wie bei anderen Themen. Man könnte meinen, dass die Bürger das alles ok finden, aber ich glaube, sie sind i.d.R. nur schlecht über die Konsequenzen informiert.
In einer politischen Bewegung hab ich mal angeregt, die elektronische Gesundheitskarte als Thema aufzugreifen und mobilzumachen, aber es ist offenbar in der Versenkung verschwunden (na ja, es gibt soviele Sachen, gegen die aktuell protestiert werden muss, wie z.B. TTIP, da scheinen andere Themen nur "klein").
Aber danke für die neuen Infos!

Geändert von damdam (25.10.14 um 20:54 Uhr)

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James ist offline
Moderator
Leiter WIKI
Beiträge: 5.914
Seit: 20.05.08
Es gibt ja die Möglichkeit eine Petition zu starten, ich befüchte jedoch auch, dass das öffentliche Interesse nicht groß ist weil die meisten Bürger nicht die tieferen Konsequenzen kennen. Das hängt meiner Meinung damit zusammen, dass keine größeren Warnsignale von den Medien gesendet wurden.
__________________
Die Krise ist ein produktiver Zustand. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. Max Frisch, schweizerischer Architekt und Schriftsteller

Gruß, James

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damdam ist offline
Beiträge: 2.235
Seit: 02.10.10
Ja eben, ich denke ohne eine richtige Kampagne wird da nicht viel laufen...


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