Worauf Symptome hinweisen

20.07.11 09:51 #1
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Worauf Symptome hinweisen

Lilie ist offline
Beiträge: 257
Seit: 19.03.08
Zitat von Laudanum Beitrag anzeigen
Ich finde die ganzen Argumente nicht haltbar, weil es genügend Beispiele gibt, wo man nicht behaupten kann, dass der Mensch dafür verantwortlich war oder man zur Ruhe kommen muss. Beispiel krebskrankes Kind, welches bisher mit sich und seiner umwelt im Reinen war und nichts Böses bisher erfahren hat. Beispiel so ein Kind, welches missbraucht wird, obwohl es mit sich im reinen war und durch dieses seelische Leiden körperliche Krankheiten bekommt? Hat es nicht genug meditiert? Ist es wirklich selbst verantwortlich dafür, so klein das Kind auch sein mag, dass es ihm passiert ist, dass es dadurch krank wurde, weil es nicht genug meditiert hat? Beispiel zerfetzte Körperteile, weil man in einem Land wohnt, wo der Krieg ausgebrochen ist und ein Dorf getroffen wurde von Bomben. Mussten die Menschen zur spirituellen Ruhe gebracht werden, damit sie wieder zu sich kommen und mit sich ins Reine kommen können? Sind sie selbst verantwortlich dafür, dass sie mitten im Krieg sitzen und getroffen wurden? Auch sind sie tatsächlich verantwortlich dafür, dass es die seele so stark belastet, dass es sich körperlich manifestiert? Sind die Kinder in Afrika verantwortlich dafür, dass sie durch Hungersnöte krank werden? Sind die Menschen auf Haiti verantwortlich dafür, wenn sie an Cholera erkranken? Oder ist es garnicht bewiesen, dass es die Cholera gibt und somit gilt dieses Beispiel nicht? Sind die Japaner alle einzeln selbst veranatwortlich dafür, wenn sie an Radioaktivität erkranken? Die Liste könnte ich stundenlang fortsetzen.

Können all diese Leiden mit Meditieren, Lachen/Weinen, Loslassen usw. geheilt werden oder erst garnicht entstehen, wenn man diese, von engelin (oder der germanischen (?) neuen Medizin) aufgestellten Regeln befolgt?


Ich verstehs aus obigen Gründen nicht, wie man so denken kann.
Ichs chließe damit nicht aus, dass es Symptome, Krankheiten und Unfälle gibt, wo es zutrifft, dass man selbst verantwortlich dafür ist, oder der Körper einem vermitteln möchte, dass man zur Ruhe kommen muss bzw. zur Ruhe gezwungen wird.
Ich stimme Laudanum voll und ganz zu. Ich verstehe ebenso wenig, wie man so denken kann. Natürlich gibte es Krankheiten und Unfälle, für die man selbst verantwortlich ist, Beispiel Lungenkrebs nach jahrelangem starkem rauchen oder ein Autounfall, weil man zu schnell unterwegs war.
Aber wie kann man das so verallgemeinern? Laudanum hat schon viele Beispiele aufgeführt und ich möchte auch noch ein paar nennen. Ist ein Mensch, der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt, selbst dafür verantwortlich? Kann man Familien, die Angehörige durch Naturkatastrophen verlieren, sagen sie hätten selbst schuld? Oder auch ein ganz persönliches Beispiel. Mein Opa erkrankte und starb an Krebs. Er hat immer sehr gesund gelebt, nicht geraucht oder getrunken, ist auch mit über 70 noch jeden Tag aktiv gewesen (schwimmen, wandern). Ich fände es sehr anmaßend zu sagen, er ist selbst verantwortlich, weil er den Ausbruch der Krankheit nicht verhindern konnte. Wie seht ihr das?

Zitat von gl0dy;
Ich bin überzeugt, dass jeder für seine Symptome selbst verantwortlich ist. Und auch für Unfälle.
Das jeder ist selbst Schuld Gerede ist dann schon sehr destruktiv. Es geht nicht darum, dass man schuldig wird indem man ein 'böser Mensch' ist. Es geht nur darum, dass die eigenen Entscheidungen zu Resultaten führen. Und das können Krankheiten oder Unfälle sein. Das ist völlig wertfrei und geht in beide Richtungen, die Resultate können für einen positiv oder negativ sein.
Nehmen wir mal ein Kind, das Fahrrad fährt und von einem Autofahrer übersehen wird. Du sagst also allen ernstes, es ist selbst für diesen Unfall verantwortlich, weil es die Entscheidung getroffen hat, Fahhrad zu fahren? Das ist für mich völlig absurd!

Und Verantwortung und Schuld hängt für mich direkt zusammen.

LG
Donau

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Lilie ist offline
Beiträge: 257
Seit: 19.03.08
Zitat von Therakk Beitrag anzeigen

@Donau: Krankmachende Viren sind bei weitem nicht so bewiesen wie du denkst.
Ist die Existenz von Viren, deiner Meinung nach, nicht bewiesen? Oder bist du der Ansicht, dass nicht bewiesen ist, dass Viren Krankheiten verursachen können? Wenn ja, woher hast du dein Wissen?

LG
Donau

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Dark ist offline
Beiträge: 32
Seit: 08.07.11
Zitat von Crizei Beitrag anzeigen


Hallo,

solches wird mit Karma erklärt

Karma = Summe aller Erfahrungen und Taten bisheriger Existenzen, wofür es einen Ausgleich geben muss. Im Guten wie im Schlechten, sonst wäre das menschliche Dasein (meine Auffassung) ungerecht.
Aber - auch wieder meine persönliche Auffassung - kann es möglicherweise nicht nur ganz so "einfach" erklärt werden bzw. da könnte noch was anderes sein, was ich derzeit leider noch nicht durchblicke.
Ich könnte irgendein Märchen erfinden. Das wäre genauso wahrscheinlich wie diese Geschichte.

Zitat von Crizei
Dann braucht man nicht mehr nur zu glauben, es kann sein, dass man dann weiß.
Das, was du als "Wissen" bezeichnet, ist nur dein Glaube, den du dir oft genug eingetrichtert hast.

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Crizei ist offline
Beiträge: 367
Seit: 29.03.08
Zitat von Dark Beitrag anzeigen
Ich könnte irgendein Märchen erfinden. Das wäre genauso wahrscheinlich wie diese Geschichte.



Das, was du als "Wissen" bezeichnet, ist nur dein Glaube, den du dir oft genug eingetrichtert hast.
Hallo Dark,

es steht dir frei, meinen Aussagen, die schgon Unzählige vor mir in ähnlicher Weise vertreten haben, zu glauben oder nicht. Für mich ist das nicht wichtig.

Es steht dir aber nicht zu, mich und meine Ausführungen abzuwerten.

Dennoch liebe Grüße!

Geändert von Crizei (25.07.11 um 16:46 Uhr) Grund: Ergänzung

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Kayen ist offline
Beiträge: 5.066
Seit: 14.03.07
Hallo Dark,

welche Form der Medizin hat Dir bis jetzt am Besten zugesagt und auch geholfen?

Welche Krankheit oder Symptome führen Dich hierher in dieses Forum?

Habe bis jetzt noch keinen Eintrag bezüglich einer Symptomatik/Erkrankung von Dir hier gefunden.

Und Dein Thread, mit dem ß, wird doch hier nicht Deine eigentliche Ursachenforschung gewesen sein, oder doch?

Liebe Grüsse
Kayen
__________________
Entwickel das Heilsame in Dir - Vermeide das Unheilsame

Geändert von Kayen (25.07.11 um 17:15 Uhr) Grund: ein k zuviel

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clody ist offline
Beiträge: 216
Seit: 23.06.08
Zitat von Donau Beitrag anzeigen
Ich stimme Laudanum voll und ganz zu. Ich verstehe ebenso wenig, wie man so denken kann. Natürlich gibte es Krankheiten und Unfälle, für die man selbst verantwortlich ist, Beispiel Lungenkrebs nach jahrelangem starkem rauchen oder ein Autounfall, weil man zu schnell unterwegs war.
Aber wie kann man das so verallgemeinern? Laudanum hat schon viele Beispiele aufgeführt und ich möchte auch noch ein paar nennen. Ist ein Mensch, der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt, selbst dafür verantwortlich? Kann man Familien, die Angehörige durch Naturkatastrophen verlieren, sagen sie hätten selbst schuld? Oder auch ein ganz persönliches Beispiel. Mein Opa erkrankte und starb an Krebs. Er hat immer sehr gesund gelebt, nicht geraucht oder getrunken, ist auch mit über 70 noch jeden Tag aktiv gewesen (schwimmen, wandern). Ich fände es sehr anmaßend zu sagen, er ist selbst verantwortlich, weil er den Ausbruch der Krankheit nicht verhindern konnte. Wie seht ihr das?



Nehmen wir mal ein Kind, das Fahrrad fährt und von einem Autofahrer übersehen wird. Du sagst also allen ernstes, es ist selbst für diesen Unfall verantwortlich, weil es die Entscheidung getroffen hat, Fahhrad zu fahren? Das ist für mich völlig absurd!

Und Verantwortung und Schuld hängt für mich direkt zusammen.

LG
Donau
Menschen neigen dazu die Schuld sehr gerne von sich zu weisen. Sie suchen sich einen Sündenbock auf den man zeigen kann und der die Schuld trägt. Glauben Sie. Vor dem Gesetz mag das gelten, wenn einer die Vorfahrt nimmt und es zu einem Unfall kommt, ist der nachher schuldig. Das Leben sieht das etwas anders. Das hält sich nicht an die momentan geltenden Gesetze. (Welche ja sowieso immer mal wieder geändert haben) Wer die Strasse betritt nimmt ein Risikon in Kauf. Egal ob als Fussgänger oder Autofahrer. Auch wenn beim oben genannten Unfall, gemäss Gesetz der Schuldig ist welcher die Vorfahrt nicht beachtet hat, gelten vor dem Leben andere Gesetze. Dann hätte nämlich auch der, der Vorfahrt gehabt hätte schauen müssen ob er jetzt wirklich fahren kann. Und somit tragen doch beide eine Gewisse Schuld. Beide hätten die Möglichkeit gehabt den Unfall zu verhindern.

Genauso auch mit den Kernkraftwerken. Es hätte schon früher so viele Möglichkeiten gegeben, diesen Unfall zu verhindern. Dazu hätte es nur einer gebraucht, der die Kraft aufgebracht hätte, etwas gegen AKW's zu tun. Hier sind nicht nur die AKW Betreiber die Bösen. Es ist auch die Regierung die den Bau zugelassen hat, die Bevölkerung die es zugelassen hat, die Aufsichtsbehörden die es zugelassen haben. Alle Parteien, die auch im Laufe der Jahre nichts dagegen getan haben und jeder der sich in der Nähe einen Wohnort gesucht hat, trägt seinen Teil der Mitschuld wenn er jetzt verstrahlt wird.

Zudem glaube ich auch ans Karma. Nichts geschieht ohne Grund. Ich glaube man ist auf der Erde um Erfahrungen zu sammeln. So ist es auch möglich, dass sich jemand ein schwieriges Leben ausgesucht hat um genau diese Erfahrung zu machen. Es gibt auch Leute, die durch schwere Erfahrungen einen riesigen Entwicklungsschritt machen konnten.
Schaut man so auf die Welt, ist alles ganz genau so wie es sein muss. Dann ist es keine schlechte böse Welt mehr, sondern sie ist genau so wie sie sein muss, damit jeder genau das lernen kann was er soll.

Zu mir persönlich, ich habe einen Tumor in der Brust. Und ich sage nicht ich bin Schuld weil ich so schlecht war. Ich bin dafür verantwortlich weil ich so gelebt habe wie ich lebe, weil ich so denke wie ich denke und ich kenne das Thema das dazu gehört, an dem ich immernoch zu beissen habe um es zu erlösen. Auch denke ich das ich das Thema aus früheren Leben mitgebracht habe.

Aber diese Ansicht gibt mir auch die Hoffnung und den Optimismus, dass ich den Tumor heilen kann.

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Lilie ist offline
Beiträge: 257
Seit: 19.03.08
Zitat von gl0dy Beitrag anzeigen
Menschen neigen dazu die Schuld sehr gerne von sich zu weisen. Sie suchen sich einen Sündenbock auf den man zeigen kann und der die Schuld trägt. Glauben Sie. Vor dem Gesetz mag das gelten, wenn einer die Vorfahrt nimmt und es zu einem Unfall kommt, ist der nachher schuldig. Das Leben sieht das etwas anders. Das hält sich nicht an die momentan geltenden Gesetze. (Welche ja sowieso immer mal wieder geändert haben) Wer die Strasse betritt nimmt ein Risikon in Kauf. Egal ob als Fussgänger oder Autofahrer. Auch wenn beim oben genannten Unfall, gemäss Gesetz der Schuldig ist welcher die Vorfahrt nicht beachtet hat, gelten vor dem Leben andere Gesetze. Dann hätte nämlich auch der, der Vorfahrt gehabt hätte schauen müssen ob er jetzt wirklich fahren kann. Und somit tragen doch beide eine Gewisse Schuld. Beide hätten die Möglichkeit gehabt den Unfall zu verhindern.
Es haben aber nicht immer beide die Möglichkeit den Unfall zu verhindern.
Ja, Menschen neigen dazu, die Schuld von sich zu weisen und sich einen Sündenbock zu suchen. Aber Menschen neigen auch häufig dazu hinter alles und jedem einen Sinn und tieferen Zusammenhang zu sehen, was meiner Meinung nach den gleichen "Zweck" erfüllt, nämlich um mit allem, was ihnen so wiederfährt, besser klar zu kommen.


Zitat von gl0dy Beitrag anzeigen
Zu mir persönlich, ich habe einen Tumor in der Brust. Und ich sage nicht ich bin Schuld weil ich so schlecht war. Ich bin dafür verantwortlich weil ich so gelebt habe wie ich lebe, weil ich so denke wie ich denke und ich kenne das Thema das dazu gehört, an dem ich immernoch zu beissen habe um es zu erlösen. Auch denke ich das ich das Thema aus früheren Leben mitgebracht habe.

Aber diese Ansicht gibt mir auch die Hoffnung und den Optimismus, dass ich den Tumor heilen kann.
Dann hoffe ich für dich, dass du recht behälst.

LG
Donau

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Crizei ist offline
Beiträge: 367
Seit: 29.03.08
Zitat von gl0dy Beitrag anzeigen
Zudem glaube ich auch ans Karma. Nichts geschieht ohne Grund.
Schaut man so auf die Welt, ist alles ganz genau so wie es sein muss. Dann ist es keine schlechte böse Welt mehr, sondern sie ist genau so wie sie sein muss, damit jeder genau das lernen kann was er soll.

Zu mir persönlich, ich habe einen Tumor in der Brust. Und ich sage nicht ich bin Schuld weil ich so schlecht war. Ich bin dafür verantwortlich weil ich so gelebt habe wie ich lebe, weil ich so denke wie ich denke und ich kenne das Thema das dazu gehört, an dem ich immernoch zu beissen habe um es zu erlösen. Auch denke ich das ich das Thema aus früheren Leben mitgebracht habe.

Aber diese Ansicht gibt mir auch die Hoffnung und den Optimismus, dass ich den Tumor heilen kann.
Hallo GlOdy

natürlich hast du keine Schuld wegen des Tumors. Du hast so gelebt, wie du gelebt hast um deine Erfahrungen zu machen - das ist lebendiges Leben!

Wenn du dir über den ursächlichen Konflikt für den Tumor im Klaren bist, stehen die Chancen für Heilung wirklich gut! Ich beglückwünsche dich für deinen Mut und die Geduld!

Alles Gute!

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tellerrand ist offline
Beiträge: 712
Seit: 10.11.10
Wenn ich eins gelernt habe in meiner Krankheitsgeschichte, dann ist es, Ärzte und Psychos zu meiden, die alles auf eine Ursache schieben und nur eine einzige Behandlung als alles an zu sehen.

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clody ist offline
Beiträge: 216
Seit: 23.06.08
@ cirzei, danke. der tumor macht mir keine sorgen, der geht dann schon noch weg. über den konflikt im klaren ist etwas übertrieben ich kenne das thema, aber die klarheit fehlt noch etwas


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