Es gibt immer einen Weg

04.05.14 06:55 #1
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Wildaster ist offline
Beiträge: 5.639
Seit: 18.03.12
Stell dir vor liebe inchi,es regnet aus Eimern und ich muss nicht gießen fahren.
Jetzt müsste ja bei dir die Sonne scheinen.

Liebe Grüße
__________________
Wir haben Fröhlichkeit nötig und Glück,Hoffnung und Liebe.( Vincent van Gogh)

Es gibt immer einen Weg

Rawotina ist offline
Rubrikenbegleiterin Schüssler Salze
Beiträge: 2.742
Seit: 17.07.10
Liebe inchi,
schnell mal einen Gruß von mir. Nimm es mir bitte nicht übel, aber Wildaster hat recht.

Spruch:
Manchmal beginnt ein neuer Weg nicht damit, Neues zu suchen, sondern damit, Altbekanntes mit ganz anderen Augen zu sehen.

Ich hätte Dir gern früher geschrieben, aber mir fehlt das Fenster zum Antworten und jedes Mal wenn ich auf "Antworten" klickte, hieß es immer: "Du bist nicht angemeldet." Vielleicht habe ich heute mal Glück.

Liebe Grüße von Rawotina

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flower4O ist offline
Beiträge: 3.930
Seit: 18.09.07
Liebe inchi,
beim Lesen von Wildasters Beitrag kamen Erinnerungen an ein Fitness-Studio, das ich fast täglich aufsuchte. Es war/ist ein kleines gemütliches Studio irgendwie mit Familiencharakter. Mir wurde es empfohlen. Hab mich dort sehr, sehr schnell wohlgefühlt. Ich war dort ca. ein Jahr. Kostbar waren für mich die dort erlebten menschlichen Begegnungen mit Behinderten, die wie selbstverständlich mit dem Rad kamen, sich in der Umkleide mit uns unterhielten und niemand ihnen aus dem Weg ging. In dem Dorf gibt es eine Behindertenschule und ich machte über dieses Fitness-Studio die Erfahrung, wie wertvoll es ist, dorfgemeinschaftlich sich wohl zu fühlen. Oma und Opa kamen zweimal die Woche mit ihrem behinderten Enkel, der im Rollstuhl saß und halfen ihm beim Training. Allen dreien war die gemeinsame Freude und Begeisterung anzumerken. Sie lachten und scherzten und es übertrug sich auf sportbegeisterte Mitmenschen. Ich lernte dort auch zwei junge Frauen kennen, die mir eines Tages erzählten, daß sie von ihren Eltern wegziehen in eine behindertengerechte Wohngemeinschaft. Anfangs, als sie mir das erzählten, fiel es mir schwer ihren erzählten Eindrücken vom bevorstehenden Umzug zu "folgen", da ich irgendwie innerlich der Auffassung war, daß sie es doch bei ihren Eltern besser haben. Und so langsam aber sicher begriff ich mit meinem Herzen, wie wertvoll für sie der Elternauszug war und wieviel ihnen eine Neueinrichtung einer eigenen Wohnung bedeutet und vor allem auch die damit für sie verbundene Selbständigkeit. Anfangs, als sie erzählten, daß sie mit dem Fahrrad wieder zum Sporten gefahren sind, war mir doch "etwas mulmig" zumute und ich dachte so bei mir, es ist doch fürsorglicher, wenn ihre Eltern sie bringen und wieder abholen. Und auch da begriff ich langsam aber sicher, wieviel ihnen ihre Eigenständigkeit und die damit verbundene Selbständigkeit auch bedeutet und auch, daß sie von Mitgliedern des Fitness-Studios ganz normal behandelt werden wollten, da gab es auch schon mal "Zurechtweisungen", wenn sie sich an einem Trainingsgerät vorgedrängelt haben.
Durch sie lernte ich, wie wertvoll es auch für Eltern ist, ihre Kinder nicht nur an "sich zu binden" und ausschließlich dafür zu sorgen, daß es ihnen gut geht, sie liebevoll behütet und beschützt werden. Ihren Kindern tut es gut, anderen Menschen zu begegnen und mit ihnen zusammen zu sein.

Eigenständigkeit und Selbständigkeit bedeutet gleichzeitig auch, sich damit auseinander zu setzen, daß es im Leben auch mal schwierig werden kann.
So, wie Dein Sohn es nun in seiner Betreuungsangelegenheit erlebt. Ich fand/finde den Schritt von ihm sehr mutig, einen eigenen Betreuer haben zu wollen, den er auch bekam. Leider war es einer, der sich nicht gekümmert hat. Und ich finde, daß Dein Sohn nun dadurch, daß Du ihn dabei unterstützt, begreift und es auch leben kann, daß Betreuungssituationen, die er sich gewünscht hat, auch wieder geändert werden können. Das Leben ist nicht nur "behütet und beschützt aufwachsen zu können", sondern auch, zu begreifen und zu lernen, daß gewisse Lebensumstände auch durch ihn und mit ihm zusammen geändert werden können und alles getan wird, damit er sich wieder wohl fühlt.

Es ist von mir nicht als Kritik gemeint liebe inchi sondern einfach nur als gedanklicher Impuls, wie wertvoll es im Leben ist, zu begreifen und langsam in kleinen Schritten zu lernen, daß Lebensschwierigkeiten geändert werden können.
Es ist auch für Dich als liebende und für ihn immer wieder kämpfende Mutter nicht leicht, zu erleben, wie ein Betreuer, auf den man so hoffnungsvoll vertraute, sich verhält. Es kostet für Dich wieder neue Kraft . Und all das geht nur Schritt für Schritt. Ich wünsch Dir, daß Du für Dich ein gewisses Vertrauen irgendwann wiederfindest, um Möglichkeiten zu finden, damit auch Du Entlastung findest in Deiner Lebenssituation mit Deinem Sohn.

Wünsch Dir ein liebevolles Wochenend, mach es Dir gemütlich und finde Zeit, um die Seele baumeln zu lassen.

alles Liebe
flower4O

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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Liebe Wildaster

es tut mir Leid, das dir meine Beschwerden Bauchschmerzen bereiten.
Ich schreibe das doch alles um zu zeigen, das man sich beschweren soll, wenn man ungerecht behandelt wird.
Es soll nicht dir Bauchschmerzen bereiten, sondern denen, die die Bauchschmerzen verdient haben.
Was ich mir für meinen Sohn erhoffe habe ich doch oft geschrieben und das Problem loszulassen ist auch nicht das Problem.
Ich habe ihm einige Wohnungen rausgesucht und jetzt auch eine Kur beantragt, damit er rauskommt.
Er sagt aber selber, das er es noch nicht schafft.
Er ist nicht behindert wie vielleicht gedacht wird.
Ich habe doch geschrieben, das er auf dem Wege ist von seiner linken Seite auf die rechte zu kommen.
Das ist ein schwieriger und vielleicht noch langer Weg.
Darum kann er auch nicht kommunizieren.

Ich hatte das doch alles mit meinem Pendel letztes Jahr herausgefunden.
Da ich dabei das Höhere Ich ( inneres Pendel ) erreicht habe, glaube ich feste daran, weil alles stimmte. Auch bei inchimän, meiner Tochter und bei mir.

Ich werde auf keinen Fall diese Beschwerden zerreissen.
Warum?
Ich habe doch, auch hier, viele Informationen gesammelt.
Die Gerichte brauchen Beschwerden, damit sich was ändert,
und dass geht nur, wenn man seine Meinung sagt.

Schön das du heute nicht giessen mußtest, weil das ist sicher immer viel Arbeit für dich.

Ein schönes Wochenende und gut Nacht.jpg von inchi

Auch bei inchimän und meiner Tochter.
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Gemeinsam zu gehen, dann noch allein zu gehen, ist das Schwerste überhaupt.

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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Liebe Rawotina

vielen Dank für deinen Spruch. Ganz verstehe ich ihn aber nicht.
Was ist mit Altbekanntem gemeint?

Wieso fehlt dir das Fenster zum Antworten?
Aber schön, dass es dir heute gelungen bist und mal hier warst.

Liebe Grüße heartface.gifvon inchi und schlaf gut
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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Liebe flower

vielen Dank für deine lange Antwort. blümchen.jpg

Mit der Eigenständigkeit und Selbständigkeit hast du Recht, man muß sich damit auseinandersetzen.
Das weiss auch mein Sohn und er setzt sich damit in seinen Büchern auseinander.
Er ist ein Philosoph und Denker.

Liebe Grüße, ich falle jetzt ins Bett.
Dir auch eine gute Nacht und ein schönes Wochenende.
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mondvogel ist offline
Beiträge: 5.132
Seit: 07.04.10
Mit der Eigenständigkeit und Selbständigkeit hast du Recht, man muß sich damit auseinandersetzen.
Das weiss auch mein Sohn und er setzt sich damit in seinen Büchern auseinander.
Liebe Inchi, Auseinandersetzung ist gut und wichtig; nur Eigenständigkeit und Selbstständigkeit übt sich im Tun, in der Aktivität. Das geht mMn nicht theoretisch....
Er ist ein Philosoph und Denker.
auch Philosophen und Denker müssen sich letztendlich selbst versorgen können; sonst sind sie nicht "lebenstüchtig".

Meine Worte klingen wahrscheinlich hart....das tut mir leid...

ciao mondvogel und alles Gute
__________________
"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

Geändert von mondvogel (31.05.15 um 10:55 Uhr)

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Wildaster ist offline
Beiträge: 5.639
Seit: 18.03.12
Liebe inchi,
ich hoffe,dass du trotz unserer Beiträge den sonnigen Tag genießen konntest.
Mir ging soviel durch den Kopf ,dass ich so blockiert war und dir heute Morgen nicht schreiben konnte und reglos vor dem Bildschirm saß.
Ich schwang mich mit der Kamera auf mein Fahrrad und war über drei Stunden tief im Wald - mit dir.
Da es gestern geregnet hat ,roch alles wunderbar frisch und die grünen Farben glänzten in der Sonne.
Nun ist mein Kopf wieder frei!
Wir kennen als deine langjährigen Wegbegleiter dein kompliziertes Leben ,deine Wege , deine Verzweiflung und Wut und vorallem deine Entschlossenheit und die große Liebe zu deinem Sohn.
Darum bist du uns allen so ans Herz gewachsen und sehr vertraut,liebe inchi und unsere Zeilen sollen nur für dich eine Anregung sein ,die Dinge auch einmal von einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Ich vermisse so sehr die Beiträge von Ann Iris ,denn sie schrieb ja in deinem Thread ,,Probleme ohne Ende " über ihr Leben mit Asperger und wie auch ihr betroffener Sohn damit umgeht und das Leben damit meistert.
Es machte Hoffnung und gab Mut.
Dein Sohn ,liebe inchi,ist nun ein erwachsener Mann und das Leben zieht weiter an ihm vorbei.
Du kannst sehr stolz darauf sein,dass er ein Philosoph und Denker ist,denn das sind sehr kluge,aber auch sensible Menschen.
Um sich aber weiterentwickeln zu können braucht er den Austausch mit anderen Menschen,denn wir Muttis haben oft den sogenannten Tunnelblick.
Auch wenn er wirklich in eine eigene Wohnung zieht,was ich toll finden würde,wäre er immer noch sehr einsam und würde auch dort die vier Wände nicht verlassen.
Er braucht eine Fördrung von Außen ,die ihm eine Kommunikatin ermöglicht und vorsichtig mit Gleichgesinnten zusammenführt.
Liebe inchi,das wirst du alleine nicht schaffen.
Bitte überlege dir das doch noch einmal mit den Beschwerdebriefen.
Es dürfen von Amtsseiten keine Fehler passieren,da gebe ich dir Recht,aber du hattest die Möglichkeit alles bei dem Haustermin auf den Tisch zu hauen,im Interesse deines Sohnes und vielleicht sind dir unbewusst auch Fehler unterlaufen.
Liebe inchi,ich frage mich was es bringen soll,wenn ihr keinen Betreuer mehr möchtet und du ihn da herausholen willst ,aber was kommt dann?
Wo holst du dann Hilfe und Unterstützung her.

Ich habe andere Erfahrungen in meiner Arbeit mit Betreuern erlebt und gab es Schwierigkeiten ,wurde darüber geredet und wenn die Chemie nicht stimmte,gewechselt.Da ich selbst auch ein Betreuer war,lernte ich dadurch andere liebevolle und pflichtbewusste Betreuer kennen und weiß auch etwas über ein Amtsgericht.
Eine Kooperation auf beiden Seiten ohne ständige Vorhaltungen würde deinem Sohn bestimmt schneller weiterhelfen.
Vielleicht gelingt es dir die Menschen hinter den Funktionen zu sehen und es stimmt dich etwas milder.

Versuch es doch einmal,liebe inchi.

Eigentlich wollte ich der lieben flower nicht nacheifern und bin selbst darüber erstaunt,dass ich als Schreibmuffel so einen langen Text hinbekommen.
Die Rechschreibfehler sind ja mittlerweile mein Markenzeichen.

Ich habe mir nun alles von der Seele geschrieben,drücke dich ganz lieb und wünsche auch alles ,alles Gute.

Deine Wildaster
__________________
Wir haben Fröhlichkeit nötig und Glück,Hoffnung und Liebe.( Vincent van Gogh)

Geändert von Wildaster (31.05.15 um 16:33 Uhr)

Es gibt immer einen Weg

flower4O ist offline
Beiträge: 3.930
Seit: 18.09.07
Danke für Eure beiden Beiträge lieb mondvogel und lieb Wildaster

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Es gibt für alles seine Zeit.
Manches braucht Geduld und Zeit.

alles Liebe
flower4O

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flower4O ist offline
Beiträge: 3.930
Seit: 18.09.07
Zitat von Wildaster Beitrag anzeigen
Er braucht eine Fördrung von Außen ,die ihm eine Kommunikatin ermöglicht und vorsichtig mit Gleichgesinnten zusammenführt.
Deine Wildaster
Liebe inchi,
beim Lesen dieser Zeilen von Wildaster dachte ich an einen Zeitungsbericht der letzten Woche in unserer Zeitung.
Es wurde über eine DRK-Einrichtung "ambulantes unterstütztes Wohnen" berichtet, daß nun sein Richtfest mit den neuen Bewohnern und eingeladenen Gästen feierte und im Sommer bezugsfertig sein soll. Auf einem großen Foto sind sie mit freudigen und lachenden Gesichtern zu sehen, die acht künftigen Bewohner, die bestimmte Hilfen in gewissen Lebenssituationen benötigen.
Hab mich sehr über diesen Artikel gefreut. Find es ganz toll, daß sie beim
Richtfest mit dabei waren und so am Gemeinschaftsleben teilnehmen.
In meinem Heimatdorf gibt es ein Krankenhaus mit Schwesternwohnheim.
Diese wurden irgendwann geschlossen, standen lange leer. Es wurde eine
Bildungsstätte in dem ehemaligen Krankenhaus eingerichtet. Diese zog irgendwann aus Kostengründen aus und wieder stand das Gebäude leer.
Vor einigen Jahren entstand dort eine "ambulante Wohneinrichtung" für ältere Menschen, die in bestimmten Lebenslagen unterstützende Hilfen benötigen. Das ehemalige Schwesternwohnheim stand als Gebäude lange leer. Und ich hab mich damals gefreut, als ich in der Zeitung las, daß in dem Gebäude eine "ambulante unterstützende Wohneinrichtung" für junge Erwachsene eingerichtet werde, die in ihrem Lebensalltag unterstützende Hilfen benötigten. Und was sich danach im dörflichen Gemeinschaftsleben ereignete, fand/finde ich ganz, ganz toll. Es gibt Vereine, die hin und wieder Veranstaltungen für die Öffentlichkeit anbieten und der Gewinn wurde/wird der "ambulanten unterstützenden Wohneinrichtung" zur Verfügung gestellt.
Mittlerweile gibt es in meinem Heimatdorf etliche ehrenamtlich Tätige, die für Menschen, die Unterstützung in bestimmten Lebenssituationen benötigen,
Veranstaltungen innerhalb der Dorfgemeinschaft, auswärtige Gäste sind jederzeit herzlichst willkommen, anbieten.

Fahre ich hier von dem Dorf, in dem ich jetzt wohne zu meinem Heimatdorf komme ich durch eine kleine Bauerngemeinde. Der Kern dieser Gemeinde besteht aus einigen größeren Bauernhöfen. Es gibt dort sogar eine kleine Kirche.
Solang wie ich mich zurückerinnere, gibt es in dieser kleinen Bauerngemeinde
einen Sonderkindergarten. Hab nie irgendwie darüber nachgedacht, ob es gut ihn, ihn so weit "draußen" gebaut zu haben. Nun ist es im Wege der Inklusion so gekommen, daß dieser Sonderkindergarten geschlossen wurde. In unserem Dorf, also in dem ich jetzt wohne, wurde ein neuer großer Inklusionskindergarten gebaut, in dem ein Teil der Kinder des Sonderkindergartens angemeldet werden konnten. Um auch sicherzustellen, daß der andere Teil der Kinder in einem Inklusionskindergarten untergebracht werden konnte, wurde in der nächstgrößeren Stadt ein neuer gebaut.
Das finde ich für die Kinder, die auch eine gewisse Mehrbetreuung gebrauchen, viel, viel besser. Sie brauchen nun nicht mehr abseits in einer recht kleinen Bauerngemeinschaft in den Kindergarten gebracht werden, sondern nehmen so viel mehr und auch besser am Gemeinschaftsleben unseres Dorfes und der Stadt teil.

Es ist so wertvoll, daß Menschen, die Unterstützung in gewissen Lebenssituationen benötigen, gesellschaftlich mehr eingebunden werden und ihnen auch dadurch herzlich und offener begegnet werden kann und sich das damit verbundene "Tabuthema" langsam aber sicher mehr und mehr auflösen wird.

Der liebe Mensch, egal, in welcher Lebenssituation er sich befindet, ist kein Einzelwesen und braucht das Gemeinschaftsleben. Und es ist gut, daß es unterstützende Hilfsmöglichkeiten gibt, die Gemeinschaftsleben möglich machen und daß auch dadurch die Eigenständigkeit und Selbständigkeit gewahrt wird.
Es ist nicht gut, daß unterstützende Hilfsmöglichkeiten an einer Person "hängenbleiben", das mit dem Hängenbleiben meine ich nun nicht als Kritik oder negativ. Es ist wertvoll, das vielleicht auf die Schultern eines Gemeinschaftslebens, die unterstützende Hilfsmöglichkeiten anbieten, zu verteilen.

Meine letzten beiden Beiträge liebe inchi sind nur als Impuls gedacht und nicht als Kritik. Danke für Dein Verständnis und auch die Zeit, die Du Dir nimmst, um das zu lesen.
Ich möchte einfach nur darauf aufmerksam machen in der Lebenssituation, in der Du Dich momentan mit Deinem Sohn befindest, wie wertvoll auch für ihn Gemeinschaftsleben ist und wie wertvoll es auch für Dich ist, daß, was Du
als Mutter alleine trägst, auf mehrere Schultern verteilen zu können. Es wir Dich entlasten.
Den damit verbundenen ersten Entlastungsschritt einer Betreuung seit ihr beiden Lieben, Du und Dein Sohn, gemeinsam gegangen und leider "kümmerte sich der Betreuer nicht". Nun steht eine gerichtliche Entscheidung an, wie es
mit der Betreuung weitergehen soll. Gib bitte dem Richter eine Mitteilung darüber, daß Du den letzten Brief vom Gericht Deinem Sohn vorgelegt hast; dieser ihn geöffnet hat und sich aufgrund seiner emotionalen Gesundheit nicht kümmern kann. So kann der Richter, falls er einen Gutachter beauftragt, diesem davon Mitteilung machen.

Gleichzeitig steht in naher Zukunft die Entscheidung an, wie es nun mit "einem Betreuer/einer Betreuerin" weitergehen soll. Ob nun Du wieder Betreuerin wirst oder das Gericht einen neuen Betreuer/eine neue Betreuerin bestimmen soll.
Es wäre schon wohl sinnvoll, sich vorab ein klein wenig Gedanken dazu zu machen. Vielleicht ist Dir das in Deinem kleinen Zimmer möglich oder bei einer kleinen Fahrradtour durch die wunderschöne Natur oder einfach beim Kreativsein im inchidorf. Vielleicht hast Du eine andere Idee wo und wie Du Dir Gedanken darüber machen kannst.

Huch... das ist wirklich viel geworden.

Wünsch Dir einen liebevollen Wochenbeginn, lass die Seele baumeln und mach es Dir zwischendurch gemütlich.

alles Liebe
flower4O


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