Verheiratet - Verliebt - Unglücklich

10.09.09 13:06 #1
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Verheiratet - Verliebt - Unglücklich

Oregano ist offline
Beiträge: 63.737
Seit: 10.01.04
Oder könnte es sein, daß Du so bemüht bist am Anfang einer Beziehung, daß Du verwöhnst, alle Wünsche von den Augen abliest, vor lauter Freude, geliebt zu werden?
Daran kann sich Mann/Frau dann gewöhnen und eben etwas fauler werden.

Gruss,
Uta

Verheiratet - Verliebt - Unglücklich

bluhaven ist offline
Themenstarter Beiträge: 22
Seit: 10.09.09
Schaut mal hier:

Das Magazin Zieh mich aus!

was haltet ihr davon?

Mehr Leidenschaft oder mehr gemeinsam Hypothekan abzahlen?

Grüsse
bluhaven

Verheiratet - Verliebt - Unglücklich

Oregano ist offline
Beiträge: 63.737
Seit: 10.01.04
Da schließe ich mich IDIOMATIC_GERMAN an.

Ich finde auch, daß es wichtig ist zu sehen, daß aus Verliebtheit nicht immer Liebe werden muß. Sie kann genauso gut aus der rosaroten Phase herauskommen und damit enden.
Ich denke auch,d aß es eine Frage des Alters und auch des Entwicklungsstandes eines Menschen ist, wie er Leidenschaft und Berg- und Talfahrten von Beziehungsgefühlen sieht. Auch in Bezug auf die Erfahrung, ob solche leiden-schaftlichen Beziehungen auf Dauer auszuhalten sind bzw. nicht. Auch in Bezug auf die Bereitschaft, in eine längere Beziehung zu "investieren" und zu erkunden, wo die Haken sind, an denen es klemmt, um die dann evtl. zu verändern, und zwar vor allem auf der eigenen Seite und nicht unbedingt in Forderungen an den Partner.

Gruss,
Uta

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Horaz ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.730
Seit: 05.10.06
Hallo bluhaven,

ich bin ja für Leidenschaft! Aber dein "Objekt der Begierde" scheint mir keine so gute Wahl. Ich fürchte, dass du als nicht ganz so bedeutendes Betthäschen Achtung und Zukunft verspielst.
Sag deinem Mann, was du willst und was du nicht willst. Erst wenn gar keine Verbesserung zu erzielen ist, lass deine Blicke wieder kreisen. Der Satz von dir, dass es besser zwischen euch ging, als ihr das gemeinsame Ziel Wohnung hattet, zeigt, ihr müsstet mehr gemeinsame Projekte haben (nicht Hypotheken ).

Viele Grüße, Horaz

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RRichter ist offline
Beiträge: 1.312
Seit: 18.12.06
mein kommentar schließt frauen wie männer gleichermaßen ein.

bei beobachtungen in diesem wie auch anderen ähnlichen fällen stelle ich mir
immer wieder die gleiche frage:

sind das die wirklichen bedürfnisse dieser person, oder sind diese doch
eher reflektierte, welche dann als eigene interpretiert und angesehen werden?


denn eines ist für mich alles andere als beantwortet:


woher kommt die "unzufriedenheit" über den ehemann und die "glorifizierung" des
"vorgesetzen" wirklich?

sind diese gefühlszustände wirklich einzig in ihr selbst entstanden, oder wird da
nicht vielleicht eine "erwartungshaltung" über ein hintertürchen bedient?


jeder hat zumindest zwei gesichter.

und jedes dieser muß auch gelebt werden. dementsprechend auch bedient.
zwangsläufig muß man zumindest bei einem dieser gesichter mehr oder weniger
simulieren.

im laufe der zeit verinnerlicht man aber auch dies immer mehr und mehr.
und genau da lauert dann die allergrößte gefahr.

es wird verdammt schwer, wenn nicht fast unmöglich, zu unterscheiden ob
ein wunsch, ein gefühl oder anderes, tatsächlich in mir entsteht, oder nicht doch
vielleicht ein produkt dieses "gemimten" ich´s ist, weil es dazu viel besser passt.


und dann wird es unfair.

natürlich schneidet dann immer ein "gewohntes" gegenüber schlecht ab.
geht auch gar nicht anders, wird ja eigentlich von jemanden beurteilt den er gar
nicht kennt, oder zumindest nur sehr selten zu gesicht bekommt, wenn überhaupt.

und selbstverständlich werden dann egoismen für das eigentlich fingiertem ich
perfekt bedient, wenn sich diesem ganz andere welten( idealerweise passt dann
auch diese welt viel besser zu diesem ich) scheinbar sich vor diesem öffnen.

jeder von uns kann retrospektiv mit situationen dienen wo eigentlich als kernaussage steht:

"ich kann mir bis heute nicht erklären, wie ich damals so handeln,- fühlen, -entscheiden
konnte, usw. ........"

"überparteilich" betrachtet würde die antwort sehr leicht fallen, selig wer diesen
blickwinkel sein eigen nennen kann.


einfacher wäre es ja, das "übel" an der wurzel zu packen, und gleich auf die
"anderen gesichter" zu verzichten und nur mit seinem einzig eigenen durch´s leben
zu gehen. aber wer kann sich das schon leisten?

ich kenne keinen einzigen menschen (abgesehen davon wäre es auch ganz wider
der menschlichen natur).

und an diejenigen die jetzt vielleicht schreiben werden: "ich habe das nicht
notwendig, ich brauche so was nicht", all denen sage ich gleich: "ich glaube euch kein wort"!


grüße
richter


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