ADHS bei Senioren

25.07.13 23:11 #1
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ADHS bei Senioren

bestnews ist offline
Beiträge: 6.411
Seit: 21.05.11
Ich würde erst mal die gleichen stofflichen Trigger auch anschauen wie beim noch nicht betagten Erwachsenen, der alte Mensch ist ja kein Alien

Essen denke ich kann ein Auslöser sein, alles was unnatürlich im Essen rumschwirrt also ich meine das Zusatzstoffe . Nicht zu viel Zucker , Milchprodukte wenns es denn akzeptiert wird erst mal auf Null und dann schauen.
Aber ein alter Mensch wird eventuell noch weniger sein Essen grundlegend umstellen .....
Vielleicht sind auch Medikamente mit im Spiel, also deren Nebenwirkungen.

Ich habe einige alte bzw. hochbetagte Menschen seit Jahren um mich und beobachte, dass alle irgendwie auch gut mit dem Thema Darm zu tun haben, was mich nicht wundert bei der Lebensweise in unseren Breiten. Histaminintoleranz ist für mich ganz klar ersichtlich. Um so älter um so eher. Da kann man auch schon medikamentös und mit Nems sicher einiges machen.
Nems überhaupt mal schauen , meist werden die sicher zugesetzt werden müssen gerade auch im Alter.
Ich werde nervös durch Histamin, mein Onkel scheinbar auch,d er ist 67.

Alles Gute.

Geändert von bestnews (01.08.13 um 11:16 Uhr)

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Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Essen denke ich kann ein Auslöser sein, alles was unnatürlich im Essen rumschwirrt also ich meine das Zusatzstoffe . Nicht zu viel Zucker , Milchprodukte wenns es denn akzeptiert wird erst mal auf Null und dann schauen.
Aber ein alter Mensch wird eventuell noch weniger sein Essen grundlegend umstellen .....
Vielleicht sind auch Medikamente mit im Spiel, also deren Nebenwirkungen.
Das Problem gibt es auch umgekehrt: Meine Grossmutter lebte Jahrelang nach der Schaub-Diät, als sie dann ins Pflegeheim kam, musste Sie all das essen was die andern auch bekamen... lange hat sie sich immer wieder geweigert, da sie ja vieles nicht vertrug-irgendwann hat sie sich dann damit abgefunden, denn man gab ihr Schmerz- und Beruhigungsmittel.

Ich brauchte eine Zeitlang den Seniorenmahlzeitendienst, obwohl noch nicht Senior konnte ich ihn in folge Krankheit benutzen - auch ich vertrug in jener Zeit vieles nicht, war aber froh dass mir jemand das Essen brachte. Da gabs oft Teigwaren, Fleisch jede Mahlzeit auch mit Dessert...
Später hätte ich den Dienst wieder nötig gehabt, und auch bekommen, aber ich verzichtete darauf, denn ich wollte mich nicht mit dem Essen zusätzlich belasten.
Der Dienst ist ja gut - aber jemand der speziell Essen muss, kann davon nicht profitieren, andererseits hat jemand falls er nicht Geld auf der Seite hat, nur geringe Möglichkeiten auf anderes.
LIEBE GRUESSE
KARDE
__________________
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bestnews ist offline
Beiträge: 6.411
Seit: 21.05.11
Wenn man auf das Essen keinen oder wenig Einfluss hat, ist das natürlich ein Problem für sich, dann ginge nur noch was über Nems zu machen oder aber in einigen Fällen über Darmreinigungen Leberpflege, falls das angenommen wird.
Die Fälle von denen ich sprach kochen noch selbst, obwohl sie hochbetagt sind.

Schönen Tag.

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Moehnchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 159
Seit: 10.07.11
Lieber Gerd, Ihr lieben Anderen,

danke für Eure Beiträge.

Natürlich wurde das abgeklärt. Wir reden nicht von Demenz, Alzheimer und diversen anderen Erkrankungen, die es im Alter gibt.

Diese Problematik (wenn Du meine Beiträge liest) besteht ja schon zeitlebens. Allerdings hat sich in den 30er oder 40er Jahren niemand damit beschäftigt. Und dann kommt es immer noch darauf an, ob der/die Betroffene merkt, dass da etwas ist und sich vielleicht auch in Behandlung begibt oder die weiter oben beschreibene Einstellung entwickelt, dass alles nur am Umfeld liegen kann.

Je älter der/diejenige wird, desto schwieriger wird es natürlich.

Deshalb, besonders lieber Gerd, ja ich denke auch an die Betroffene. Aber ich denke auch mal an mich. Das ist verdammt hart, verdammt. Und manchmal hat man aus dem Umfeld eben nicht die Betreuung, die man vielleicht mal gerne hätte und die auch vom Betroffenen abgelehnt wird, der überhaupt kein Verständnis hat (siehe wieder - es sind immer die anderen schuld, ich nie). Es besteht nämlich (leider) auch nicht das Verstängnis dafür, dass sich die Zeiten etwas gewandelt haben und da vielleicht auch noch Doppelbelastungen auftreten können.

Gruß,

Möhnchen.

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Moehnchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 159
Seit: 10.07.11
Das Thema Ernährung würde mich interessiert. Für mich eh aus gewissen Gründen interessant. Von daher bin ich da für Vorschläge gerne offen.

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bestnews ist offline
Beiträge: 6.411
Seit: 21.05.11
Hallo Mörchen, ich hatte mich schon hinsichtlich der Ernährung ausgelassen. Lies bitte noch mal nach, Du kannst auch nach ADHS und Ernährung zusätzlich googeln.
Meine Stiefmutter ist auch so nervös und war das schon immer, sie hat ne Schilddrüsenüberfunktion. Wäre vielleicht auch noch mal ein Thema. Da müsste aber unbedingt ein Spezialist drauf schauen, der Hausarzt hat da nicht das nötig Wissen in aller Regel.

Alles Gute.

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Moehnchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 159
Seit: 10.07.11
Huhu,

Schilddrüse hatten wir schon. Es ist Hashimoto.

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Moehnchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 159
Seit: 10.07.11
Bestnews,

sag mal - das mit dem Histamin & Co. - weißt Du das von Allergietests? Wir hatten bisher nur einen erhöhten Wert für Roggen, wobei ich die Tests, also das was getestet wurde, nicht ganz verstanden habe. Es gäbe sinnigeres m.E. nach.

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bestnews ist offline
Beiträge: 6.411
Seit: 21.05.11
Nein Möhrchen, ich habe nie die klassischen Allergietests machen lassen, die beziehen sich auch alle auf die Allergien Typ 1 und werden vom Allergologen gemacht. Allergien Typ 3 sind die Nahrungsmittelunverträglichkeiten, dazu gehört auch die Histaminintoleranz und um die kümmert sich in aller Regel der MagenDarmSpezi, manchmal auch Allgemeine oder Internisten . So weiss am Ende die rechte Hand nicht was die linke macht, sehr sinnig.
Meine Hit kam auch nur durch die Probediät heraus.

Alles Gute.

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Rota ist offline
Beiträge: 2.638
Seit: 22.07.08
Hallo Möhrchen


30er Jahre, da passierte es meiner Mutter, daß sie mit mir schwanger wurde.

Das hat sie aus der Bahn geworfen. Immer ist sie sich betrogen vorgekommen aus tausend Gründen.

Sie hat immerfort versucht mit vielen kleinen Geschenken, Menschen für ihre Anliegen "gefügig" zu machen und wie Menschen halt so sind, sie haben es sich schenken lassen, getan haben sie aber deshalb noch lange nicht was sie wollte.

Die Enttäuschung darüber äußerte sich dann im Alter, so ab 70 daß sie sich durch kleine Diebstäle in Kaufhäusern beruhigte.

Ach, es ist jetzt schon 10 Jahre her, seit sie gestorben ist und das Thema packt mich immer noch an. Wie schön hätten wir es miteinander haben können, wenn sie ein wenig zugänglicher gewesen wäre. Aber da ich ihr einziges Kind war und noch dazu schuld daran, daß es ihr so schlecht ging, hatte sie keine Chance aus ihrer Verwirrung heraus zu kommen.

Psychotherapeutische Hilfe hatte sie übrigens auch kategorisch abgelehnt.

Gruß Rota
__________________
Alles Gelingen hat seine Gründe, alles Mißlingen hat sein Geheimnis Joachim Kaiser, Musikkritiker

Geändert von Rota (03.08.13 um 16:47 Uhr) Grund: gekürzt weil off topic


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