Erhöhte Leberwerte und Muskelschmerzen

18.05.11 17:38 #1
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Weiblich Fanca
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Geändert von Fanca (20.05.11 um 11:53 Uhr)

Erhöhte Leberwerte und Muskelschmerzen
Weiblich Fanca
Themenstarter
Ich schubs nochmal

Erhöhte Leberwerte und Muskelschmerzen

ory ist offline
Weiblich ory
Moderatorin
Beiträge: 7.872
Seit: 04.02.09
hallo fanca ,

erst einmal ein herzlich willkommen hier im forum und gut das du noch einmal "geschubst" hast

hoffe das du recht bald antworten bekommst .

lg ory
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Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von Neuem beginnen. (Buddhistische Weisheit)

Erhöhte Leberwerte und Muskelschmerzen
darleen
Hallo Fanca

was mir auf den ersten Blick auffällt ist dein niedriger Ferritin-wert

Ferritin: 26,5 ng/ml (N: 13,0 – 150)

ungenügend Sauerstofftransport in die Muskulatur, könnte die Schmerzen verursachen


liebe grüße darleen

Erhöhte Leberwerte und Muskelschmerzen
darleen
ich kenne auch das Problem,der Nichtverträglichkeit,leider..

wie siehst es denn aus das du mit Vitamin C-Gaben vieleicht deine Resorbtion von eisenhaltigen Lebensmittel steigerst?

und so den Spiegel vieleicht anheben kannst..

und dazu ein niedrigdosiertes Präparat nimmst?
was verträglicher ist..

liebe grüße darleen

Erhöhte Leberwerte und Muskelschmerzen

knutpeter ist offline
Beiträge: 1.646
Seit: 18.07.09
Hallo,

Der Arzt kann mir kein Eisen spritzen, da meine Werte noch in der Norm sind^^.
Dein Arzt hat keine Ahnung, der sollte sich einmal weiterbilden.

Der absolute Eisenmangel wird definiert als Ferritin < 30 ng/ml.
Der funktionelle Eisenmangel als Ferritin <100 ng/ml, TSAT <30% und ein Transferrin< 200 mg/dl.

Die Folgen eines Eisenmangels sind: Sauerstoffmangel der Organe, schlechte Sauerstoffspeicherung (Myoglobin)und mangelhafte Energieproduktion in den Mitochondrien. Auch ohne Hb-Abfall ist Eisenmangel per se schon schlecht. Siehe dazu die Arbeit "Eisenmangel" der UNI-Klinik Eppendorf einleitung


Aber Dein Hb ist mit 12,9 g/dl niedrieg und die Erys ebenfalls, sodass Du höstwahrscheinlich einen funktionellen Eisenmagel hast (dazu ist aber der Transferrinsättigungswert nötig).

Eisen wird heute als wichtigste Unterstützung der Schilddrüsenfunktion angesehen.
Forum Schilddrüse e.V.

peter

Erhöhte Leberwerte und Muskelschmerzen

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.535
Seit: 18.11.09
Hallo Franca,
mit deinem Beitrag hast Du bald alle Gesundheitsforen durch, schätze ich mal.

Ich denke auch, dass dein Problem mit hier
Bacterial Alkaline Phosphatase (BAP): 32,6 U/l (N: 11,6 – 29,6)
Ostecalcin: 19,20 ug/l (N: 4,0 – 12,0)
Cortisol basal: 205, 3 ng/ml (N: 62,0 – 194,0)
zu finden sein könnte.

Alkalische Phosphatase - Übersicht

So wie ich das sehe hast Du in der letzten Zeit Berge an diversen Nahrungsergänzungsmitteln in teils sehr hoher Dosierung genommen. Da weiss man dann vielleicht nicht mehr, was woher kommt.
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Erhöhte Leberwerte und Muskelschmerzen

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.535
Seit: 18.11.09
Zitat von knutpeter Beitrag anzeigen
Hallo,



Dein Arzt hat keine Ahnung, der sollte sich einmal weiterbilden.

Der absolute Eisenmangel wird definiert als Ferritin < 30 ng/ml.
Der funktionelle Eisenmangel als Ferritin <100 ng/ml, TSAT <30% und ein Transferrin< 200 mg/dl.

Die Folgen eines Eisenmangels sind: Sauerstoffmangel der Organe, schlechte Sauerstoffspeicherung (Myoglobin)und mangelhafte Energieproduktion in den Mitochondrien. Auch ohne Hb-Abfall ist Eisenmangel per se schon schlecht. Siehe dazu die Arbeit "Eisenmangel" der UNI-Klinik Eppendorf einleitung


Aber Dein Hb ist mit 12,9 g/dl niedrieg und die Erys ebenfalls, sodass Du höstwahrscheinlich einen funktionellen Eisenmagel hast (dazu ist aber der Transferrinsättigungswert nötig).

Eisen wird heute als wichtigste Unterstützung der Schilddrüsenfunktion angesehen.
Forum Schilddrüse e.V.

peter
knutpeter, das könnte man so sehen, oder ganz anders.
Denn wenn sich die jungen Frau z.B. hohe Dosen an Kalzium und/oder Magnesium zuführt oder Magensäure hemmende Antazida nimmt, dann kann es sein, dass sie die Aufnahme von Eisen damit blockiert.
Wenn sie z.B. sehr hohe Dosen an Vitamin D zu sich nehmen würde, dann kann theoretisch auch eine Hypervitaminose mit Vitamin D zu Muskelschwäche und erhöhter Harnausscheidung führen. Usw.

Insgesamt kann man diesbezüglich doch sehr schlecht etwas sagen, wenn man gar nix genaues über einen anderen Menschen weiß.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Erhöhte Leberwerte und Muskelschmerzen

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.535
Seit: 18.11.09
Sorry Fanca, Du hättest nicht gleich alles löschen brauchen. Vielleicht fällt ja noch jemand was dazu ein.

Du hättest auch nicht schreiben brauchen- meine neuesten Wert vom Mai-, wenn diese exakt denen entsprechen, die Du anderswo mit anderem Datum gepostet hattest, was wohl der Hauptgrund deiner Löschung war.
nicht endende Beinschmerzen [Archiv] - Autoimmune Schilddrüsenerkrankungen
Denn wer weiss denn, ob diese Werte noch stimmen und ob Du nicht schon alles mögliche gemacht hast, was Einfluss auf diese Werte hatte.

Blutwerte sind immer eine Momentaufnahme des Blutes, aber doch keine statischen Werte.

Daher habe ich deinen Beitrag, den ich noch in einem offenen Fenster habe, nachfolgend gequotet, denn die Probleme/Schmerzen hast Du doch trotzdem noch. Und die Mühe der Beitragserstellung hast Du dir schliesslich auch nicht aus Spaß gemacht.
Hallo!

Ich bin 23 Jahre alt und habe seitdem ich 18 bin Hashimoto. Diagnose im März 2006.

Damals hat es mich stark betroffen, bin auf 44kg abgemagert, war schlapp, hatte sehr starke Muskelschmerzen in den Beinen, war dauermüde und musste daraufhin die 12. Klasse abbrechen. Ich habe sie dann ein Jahr später nachgeholt.

Schon damals war für mich das Treppen steigen sehr anstrengend und schmerzhaft.

Dann wurde es unter L-Thyroxin langsam besser, bis es 2008 eigentlich komplett wieder weg war.

Nun ist es aber so, dass seit dem Sommer 2010 die Schmerzen in den Beinen wieder anfingen. Ich musste das joggen aufgeben, längere Spaziergänge usw. Aber auch manchmal einfach nur nach längerem Sitzen beim Aufstehen. Ich wohne im 4.Stock und es ist schon sehr anstrengend. Der Schmerz betrifft die kompletten Beine. Außerdem bin ich auch wieder abends sehr müde, mir fallen einfach die Augen zu. Desweiteren tun mir seit ca. 2 Monaten auch immer mal wieder die Gelenke in den Händen weh.

Die Schmerzen sind aber nicht dauerhaft, sondern immer so Schubweise von 2 -3 Wochen.

Magnesiumcitrat und hochdosiertes Vit.B12 habe ich schon ca. 3 Monate ausprobiert, ohne wesentliche Veränderung.

Im März 2010 wurde ein Epstein-Barr-Virus bei mir im Blut festgestellt, allerdings war der Wert erhöt, der anzeigt, dass ich das Virus schon hatte.
Ich war im September 2009 mal ordentlich und lange krank und vermute, dass dort das Virus ausgebrochen ist. Aber wissen tu ich es nicht.

An Medikamenten nehme ich 125 L-Thyroxin, einmal pro Woche 5mg Folsäure, alle zwei Wochen Dekristol 20000. Verhütung habe ich vor 4 Wochen abgesetzt.

Desweitern wurde bei mir das Raynaud-Syndrom 2006 diagnostiziert. Seit 2009 habe ich auch HPU.

Ansonsten habe ich noch einen äußerst niedrigen Blutdruck (85/40 in der Regel) und muss unheimlich oft und viel pinkeln. Habe ständige Müdigkeit, selten mal ein Druckgefühl im rechten Oberbauch, Blähbauch.

Ich wurde bereits rheumatologisch, hämatologisch, phlebologisch und neurologisch untersucht, dabei ist nichts rausgekommen...

Was würdet ihr sagen? Vor allem, weil jetzt erhöhte Leberwerte aufgetreten sind. Irgendwie bin ich total verunsichert und wurde auch von dem behandelnden Arzt nicht richtig aufgeklärt. Evlt. sogar Fibromyalgie!?

Hier meine aktuellen Blutwerte (vom Mai 2011):
(Die, die nicht der Norm entsprechen, habe ich kursiv dargestellt)

FT3: 2,80 pg/ml (Norm: 2,0 – 4,4)
FT4: 14,90 ng/l (Norm: 9,3 – 17,0)

TSH Basal: <0,01 uIU/ml (N: 0,27 – 2,5)
Erys: 4,08 x1Mio (N: 4,2 – 5,4)
Leukozyten: 3,7 x10^3/mikroliter (4 - 10)
HKT: 38,70 Vol% (N: 36,0 – 46,0)

Hb: 12,8 g/dl (N: 12,0 – 16.2)
MCHC: 32,8 g/dl (N: 32,0 – 36,0)

Eosinophile: 0,8% (N: 1,0 – 4,0)
Lymphozyten: 23,5% (25,0 – 45,0)

PTH Intakt: 5,3 pmol/l (N: 1,8 – 7,7)

Bacterial Alkaline Phosphatase (BAP): 32,6 U/l (N: 11,6 – 29,6)
Ostecalcin: 19,20 ug/l (N: 4,0 – 12,0)
Cortisol basal: 205, 3 ng/ml (N: 62,0 – 194,0)

Ferritin: 26,5 ng/ml (N: 13,0 – 150)
Vit.D25: 93,2 nmol/l (N: 50,0 – 175,0)
Calcium: 2,21 mmol/l (N: 2,15 – 2,55)

PHOSPHATANORmmo: 0.87 (N: 0,87 – 1,45)

Magnesium: 0,78 mmol/l (N: 0,65 – 1,05)
Vit. B12: 556 pg/ml (N: 191 – 663)
Folsäure: 12,50 ng(ml (N: 4,60 – 18,70)

GPT: 47 U/l (N: <34)
GOT: 36 U/i (< 31)

GGT: 17 U/l (< 38)
Gesamt-CK: 104 U/l (<170)
LDH: 197 U/l (N: <250)
Gesamteiweiß: 6,8 (N: 6,6 – 8,3)
Albumin: 57,1 rel.% (N:55,8 – 66,1)

alpha-1-Globulin: 5,0 rel.% (N: 2,9 – 4,9)
alpha-2-Globulin: 12,2 rel.% (N: 7,1 – 11,8)

ß-Globulin: 11,4 rel.% (N: 8,4 – 13,1)
Gamma-Globulin: 14,3 rel.% (N: 11,1 – 18,8)

C-reaktives Protein: 0,8 mg/dl (N: <0,5)

Rheumafaktor: 10/ml (<20)
ANA-Titer im März 2011: 1:160
ANA-Titer im Mai 2011: 1:80
AK Fluoreszenzmuster homogen
Aldosteron: 307 ng/ml (40 – 310)
Renin: 28,60 pg/ml (2,75-28,8)
Aldo-Ren Quotient: 10,7 (Norm: nicht angegeben)
ACTH: 5,5 19,6 ng/l (4,7 – 38,8)
Epstein IGG: 45,1 IFL
Epstein IGM: 1,9 IFL
Epstein EBNA: 30,7 IGG
Diese Werte ohne Norm.
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