Geräuschempfindlichkeit

26.03.10 23:50 #1
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Geräuschempfindlichkeit

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.476
Seit: 26.04.04
Kleiner Hinweis -

Lininka ist seit über 2 Jahren nicht mehr im Forum gewesen.

Liebe Grüße,
Malve

Geräuschempfindlichkeit

Karde ist offline
Beiträge: 5.006
Seit: 23.05.12
Zitat von Nachtjäger Beitrag anzeigen
Und da denkt man natürlich als erstes an die WS (HWS),Aber auch an's Kiefergelenk. Gab es da damals Verletzungen oder ein Trauma ?
Hallo Nachtjäger
Gut habe ich das hier geschrieben. Vielen Dank dass Du mir antwortest und mich aufmerksam auf die evtl.Zusammenhänge mit den Unfällen machst.
Ich hatte 2 Verkehrsunfälle im Dez.2001(fuhr einer hinten ins Auto) und im Jan.2005 (fuhr mir beim links abbiegen mit 60 std/km eine in die rechte Seite), beim ersten begannen danach die starken Rückenbeschwerden, die sich nach dem 2. noch verschlimmerten. Und wie ich mich erinnere stimmt es auch, dass nach dem 2. das Knacken im Kiefergelenk begann, und auch die Hörprobleme u. Tinnitus.
Die Schmerzen wurden dann aber von der Unfallversicherung nach 4 1/2 Monaten nicht mehr als Unfallfolge anerkannt, sondern auf meine "Handycaps" die ich schon vorher gehabt hätte (ohne Schmerzen)
Werde mir die Sache mal anschauen, und dann evtl. einen sep.Thread aufmachen wie meine Wirbelsäule genau aussieht.
LG KARDE
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James ist offline
Moderator
Leiter WIKI
Beiträge: 5.601
Seit: 20.05.08
Hallo,
ich kenne so eine Geräuschempfindlichkeit auch. Bei mir war sie gleichzeitig mit Tinnitus und später noch mit Drehschwindel kombiniert. Insgesamt eine sehr schwere Beeinträchtigung! Da eine organische Ursache nicht zu finden war und nach mir andere Familienmitglieder auch unerklärliche Symptome (Erbrechen, allergische Reaktionen, Asthma...) zeigten tippten wir auf Wohnraumgifte wie Schimmel oder Holzschutzmittel. Und in der Tat...nach einem Wohnraumwechsel ebbten die meisten Symptome ab. Eine Spektralanalyse ergab extrem hohe Werte von Phthalsäureanhydrit aus dem Lack des Parketts in der Raumluft und im Staub. Weitere Untersuchungen haben wir wegen der Kosten dann nicht mehr unternommen, Formaldehyd war nicht erhöht, obwohl ein Indikator auf Formaldeyd (Fa. Dräger) ganz hohe Werte anzeigte. Wie und durch was die Kreuzreaktion erfolgte, konnte auch die Fa. Dräger sich nicht erklären.
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Die Krise ist ein produktiver Zustand. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. Max Frisch, schweizerischer Architekt und Schriftsteller

Gruß, James

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Sidewinder ist offline
Beiträge: 36
Seit: 04.11.11
Hallo Mondvogel

Also wenn ein Mensch unter Stress den Kiefer zusammenpresst oder knirscht oder den Nacken die ganze Zeit anspannt ist dass nicht psychisch und auch ist der Stress ist nicht schuld. Bei mir war es ja so, dass ich den ganzen Tag den Kiefer und die Schulter anspannte ohn dies zu merken. Dieses Verhalten eignet man sich an und schaut man sich von den Eltern ab. Kinder imitieren immer die Eltern. Also ist es eine dumme Angewohnheit.

Ich selber würde sagen dass viele psychische Stöungen ein körperiche Ursache haben können. Mir wurde ja auch von Fachärzten gesagt, die Ursache e ne Angststörung und bot mir Antidepressiva an.

Ursache war nur mein Verspannungsmuster und Fehlhaltung, dass keiner von den hochstudierten Professoren für Tinnitus sah. Mir einredeten, man könne nichts machen ausser Psychotherapie.

Und ja die super Diagnose Multifraktionell ist auch gefallen. Was will man damit anfangen? Nichts! Das sagen die nur, weil sie die Ursche nicht kennen und es nicht zugeben wollen. Was ist so schimm daran zu sagen ich weiss es nicht. Ist es nicht schlimmer dem Patienten unbewiesene Diagnosen wie Gehörschaden und psychisch aufzutischen?

Ja ich ging zuerst mal zu der Frau Daub nach Freibeg am Neckar. Da viel es mir wie Schuppen von den Augen wie verspannt ich war. War zuerst echt kritisch und misstrauisch, vor allem weil ich die Diagnosen von den vielen Speziaisten im Kopf hatte. Die Dame behauptet, dass die Ursache für Tinnitus, Hyperakusis und Hörsturz rein auf Muskelverspannungen zurückzuführen ist. Dies muss man da nicht einfach glauben sondern man erfährt dies während des Trainings am eignenen Körper. Die Hyperakusis brachte ich durch intensives Üben völlig weg. Der hohe und laute Tinnitus ist auch weg, der vom Kiefer am. Nur noch ein Rauschen blieb übrig, das aber klar von Hals und Schultegürte kommt. Man findet dies alles selbst raus.

Nachher ging ich noch zu Dr. Packi in die Biokinematik, der auch sagt, dass Tinnitus und Gehörstörungen muskulär bedingt sind. Er stellte eine Dysfunktion im Kopfgelenk wegen verspannter Muskulatur fest. Er zeigte mir dann Übungen für zu Hause womit ich die Hals- und Schultermuskulatur wieder auf die nötige Länge trainieren konnte (nicht dehnen).

Auch Dr. Packi sagte mir, dass der Mensch die Störungen wie Tinnitus und Hyperakusis bloss über das Gehör wahrnehme, aber nicht die Ursache sei. Die Schwankungen der Hyperakusis und die Lautstärke eines Tinnitus korelliern nach Dr. Packi mit der Muskelspannung und nichts anderem. Ich kann dies nur bestätigen.

Bin so, dass ich nicht aufgegeben habe und auf die Ärzte gehört habe in dieser Hinsicht.

Jetzt bin ich schon mehrmals morgens mit Ruhe in den Ohren aufgewacht. Im nachhinein mss ich sagen ist doch alles logisch. Aber eben man muss sich selber helfen.

Liebe Grüsse

Sidewinder

Geräuschempfindlichkeit

Julian84 ist offline
Beiträge: 1
Seit: 28.10.12
Probier es mal mit Hypnose. Mir hat es geholfen die Geräusche wenigstens zu minimieren oder gar auszublenden. Ich mehrmals wöchentlich eine Hypnose CD von Eisfeld gehört und das ließ sich wirklich gut bewerkstelligen, war entspannend und nicht langweilig und ich konnte abschalten.

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Runaway ist offline
Beiträge: 510
Seit: 28.11.08
Töne sind Frequenzen und sie wirken auf die Zellen. Es gibt ja sogar Frequenztherapien (Stimmenfrequenzanalyse mit Therapietönen).

Ich habe auch solche Probleme und mir Ohrstöpsel anfertigen lassen. Wenn es mich zu stark belastet, stecke ich die Stöpsel rein und konzentriere mich auf mein eigenes Atemgeräusch, dadurch werde ich ruhiger und vergesse das störende Geräusch und meine Verärgerung. Oder bei mir zu Hause, wenn die Kinder unter mir wieder mal am Ausflippen sind, drehe ich einfach eine Musik, die ich mag so laut, dass ich von unter mir nichts mehr höre, manchmal sogar in Kombination mit Ohrstöpsel.

Ich habe mir diese Lärmempfindlichkeit in einer Zeit zugezogen, da wohnte ich als einzige in einem Haus, wo noch viel Baulärm anfiel 2 Jahre lang. Zur gleichen Zeit hatte ich auch eine Zahnsanierung, wo alle Amalgamfüllungen ohne Schutz entfernt wurden. Vielleicht liegt da ein Zusammenhang.

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Emillia ist offline
Beiträge: 219
Seit: 06.02.13
Hallo
Ich gehoere auch zum Clubchen Geräuschempfindlichkeit. Besondersschwer sind auch für mich so"difuse" Geräusche und bestimmte Frequenzen. Beim HNO war ich noch nicht deswegen, das spar ich mir. Bei mir kommt es auch von der HWS. Ständig klemm ich mir die Nerven ab. Anfangs ging es nach MT zurück, wurde erträglicher. Inzwischen ist das Problem beständig. Fahrende Autos hoere ich so laut, als würden sie durch meine Ohren durchfahren. Meine Ohren tun auch weh, innerlich. Ähnlich wie wenn man eine Ohrenentzündung hat. Ich nutze auch Ohrstöpsel und wenn ich in lauten Gefilden unterwegs bin, hoere ich leise ruhige Musik in tiefen Tonlagen. Das hilft mir ruhiger zu bleiben. In Gesellschaft geht beides nun leider nicht. Wenn mehrere Leute gleichzeitig sprechen, hoere / verstehe ich gar nichts mehr, ich kann also nicht einer Stimme folgen.
Was noch ganz gut hilft ist Akupunktur.

Hab grad noch schnell was gefunden:
http://tinnitus.thieme.de/tinnitus/h...-tinnitus.html
GlG
Emi

Geändert von Emillia (25.02.13 um 13:29 Uhr) Grund: Link noch eingefügt

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Sidewinder ist offline
Beiträge: 36
Seit: 04.11.11
Hallo Emillia

Hatte ich alles auch, Autos waren die Hölle! Nach meiner Meinung und bei mir war es so: verspannt und zwar im Hals und Kieferbereich.

Gruss

Sidewinder

Geändert von Malve (26.02.13 um 17:54 Uhr) Grund: Siehe Boardregeln, D.1

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rebokw ist offline
Beiträge: 10
Seit: 16.01.13
Scenarbehandlung könnte da hilfreich sein.
Seid ich Scenar gekauft habe, bei mir erfolgreich anwende.
Habe ich zwischenzeitlich viele Freunde, Kollegen und Familie damit erfolgreich behandelt.
Wo wurden durch Scenar und meine Anwendung Erfolge erzielt: Hexenschuß, vielfältige muskuläre Verspannungen, Kopfschmerz, Tinnitus.

Und ich bin absoluter Laie und kann nur von mir oder von mir "Behandelten" schreiben.
Scenar hilft dem Körper, sich selbst zu helfen. Dieser Satz bringt es auf den Punkt.

Geändert von rebokw (26.02.13 um 18:11 Uhr)

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Sidewinder ist offline
Beiträge: 36
Seit: 04.11.11
Hallo

Scenar? Verspannungen lassen sich nur dadurch lösen, wenn man die Fehlhaltungen und Verspannungsmuster beseitigt. Keine Elektrotherapie kann diies tun sondern nur der Patient selber, indem er umlernt und umtrainiert.

Der Muskel muss vom Patienten selber wieder in die Länge traniert und losgelassen werden.

Es ist natürlich einfacher den Lebensstil beizubehalten und sich abends mit einem Gerät oder Tabletten zu behandeln. Der Mensch ist faul und darum lässt er sich Tabletten und solche Geräte verschreiben und wundert sich wieso er diese das Leben lang braucht.

Grüsse

Sidewinder

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