Ständige Stimmbandprobleme

04.01.10 09:36 #1
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Nicole001 ist offline
Beiträge: 2
Seit: 04.01.10
Hallo mein Name ist Nicole!

Ich bin gerade mal 18 Jahre alt und habe seit ich ein kleines Kind bin ständige Stimmbänderprobleme. Seit einem Jahr habe ich fast keine Stimmt mehr. Ich war schon beim Doktor, beim HNO und bei der Logopädin - doch nichts hilft. Im Jahr 2007 hatte ich einen Höhrsturz mit Tinitus bei beiden Ohren. Dort meinte man, ich sei zu ruhig und ich würde meine Probleme "in mich hineinfressen". Mein HNO Doktor meinte das die Stimme die ich habe mit meinen momentanen Situation zu tun hat. Klar ich hatte gerade meine Lehrabschlussprüfung und einen berufswechsel aber das waren 2 Monate. Was könnte ich noch tun? Ich habe kein Halsweh noch sonstige Schmerzen. Nur keine Stimme. Jeder spricht mich an und fragt mich ob ich heißer bin. Was man aber bei mir herausgefunden hat, ich habe Knötchen auf den Stimmbändern. Hat das eventuell mit dem zu tun???


Liebe Grüße

Nicole S.


ständige Stimmbandprobleme

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Nicole,

Knötchen
Stimmbandknötchen treten typischerweise in Folge einer übermäßigen Stimmbelastung auf. Sie sind nahezu immer an beiden Stimmbändern zu beobachten. Frauen sind wesentlich häufiger betroffen als Männer. Eine chirurgische Abtragung ist nur im Ausnahmefall sinnvoll. Die Therapie der Wahl ist die intensive Stimmübungsbehandlung (Logopädie).
Hals-Nasen-Ohrenklinik: Erkrankungen des Kehlkopfes und der Luftröhre - Universitätsklinikum Heidelberg:

Das typische Symptom beim Vorhandensein von Stimmbandknötchen ist eine anhaltende Heiserkeit, die sich vor allem bei grosser Stimmbelastung entwickelt hat. Die Stimmlage, das heisst die Stimmhöhe, kann ebenso verändert sein. Auch Atem- und Schluckbeschwerden, die teilweise mit stechenden Schmerzen einhergehen, werden von Betroffenen genannt.
Stimmbandknötchen: Symptome, Diagnose, Therapie - eesom
Diese Heiserkeit kann letztlich dann auch in Stimmlosigkeit übergehen.

Die Therapie der ersten Wahl sind also STimmübungen, wahrscheinlich bei einer Logopädin.
www.logopaedische-praxis-gelderland.de/ausgabe.php?CMS_c=rubrik&Nr=20
Homöopathie in der HNO-heilkunde ... - Google Bücher

Hier ist immer wieder von Homöopathie im Zusammenhang mit Stimmbandknötchen die Rede. Sicher gibt es in Deiner Stadt auch einen guten Homöopathen (sind oft Heilpraktiker, aber es gibt auch homöopathisch arbeitende Ärzte). Der könnte dann das richtige Mittel für Dich herausfinden. Ich finde , das wäre einen Versuch wert!

Gruss,
Uta

Geändert von Oregano (04.01.10 um 20:54 Uhr)

ständige Stimmbandprobleme

Nicole001 ist offline
Themenstarter Beiträge: 2
Seit: 04.01.10
Hallo Uta,

und was mache ich wenn mir eine Logopädin nicht helfen kann? Ich war jetzt längere Zeit bei einer sehr guten Logopädin. Es hat aber so gut wie gar nichts gebracht. Mein HNO meinte, ich solle Yoga etc. machen um mich zu entspannen - dann wird das schon wieder. Ich bin aber mit meinen 18 Jahren nicht überbelastet oder habe eine menge Stress. Mein Problem ist das ich häufig Tage lang gar keine Stimme mehr habe bzw. unter dem Reden meine Stimme wegbleibt. Hab es auch schon mit gurgeln, Tee, warmhalten, nichts zu kahltes und waremes essen und trinken etc. versucht. Was machen den andere Menschen mit diesem Problem? Einfach so sein lassen und akzeptieren?

Liebe Grüße

Nicole

ständige Stimmbandprobleme

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Wenn man solche Knötchen hat, dann heißt es: Stimme physiologisch einsetzen und auf KEINEN Fall: Schreien, Singen und Unfug machen. Und ich könnt mir vorstellen ( ohne dir Nahe treten zu wollen, aber ich kenn zumindest meine Therapie- kiddies) das sie sich denkt: testen wir doch mal Grenzen aus...diese ständigen Übungen nerven, machen wir genau das was wir nicht sollen, vll muss ich nicht mehr hin.

Ergo: Therapieerfolg = 0

Logopädie 1x die Woche für 45 Min....naja...damit kann man nicht erreichen, dass die Knötchen schwinden.
Wie in jeder Logopädischen Therapie ist Hausarbeit ganz wichtig, sowie das Umsetzen der Übungen, Training etc.

Im Vergleich: Deine Tochter spricht in einer Woche 6 Tage mit ihrer Knötchen- Belastenden Stimmlage und an 1 Tag 45 min mit der Physiologischen??? Klar passiert da nichts ( ich übertreib jetzt mal ein wenig)

Wichtig für dich als Mama ist: Immer wieder sagen: WARUM das gemacht werden muss. Vll auch sagen, dass sie so nie Sängerin werden kann, da es immer nurnoch schlimmer wird. Vll bringt es auch einfach mal: Stimme auf Tonband aufnehmen und die physiologische Stimme einer Freundin vergleichen lassen, damit sie Bewusstehit für ihre Stimme bekommt.

Würde nicht empfehlen, die Logo- Therapie zu unterbrechen. Eventuell kannst du mal verschiedene Logos in deiner Umgebung telefonisch Kontaktieren und fragen, ob sich vll jmd auf dem Thema gut auskennt evtl Spezialisiert ist.

Wenn ich ehrlich bin: Ich wüsste jetzt auch nicht genau, wie ich meine Therapie gestalten sollte. Dafür gibt es Fortbildungen, die ich jedoch nicht gemacht habe.

Aber: Du als Mutter hast auch eine wichtige Rolle: Deine Tochter ist mit 9 immernoch Kind und braucht den Input eines Erwachsenen: Mach bitte die Übungen, ich will dich doch nicht ärgern, komm wir machen das zusammen dann geht es schnell.....etc....einfach locken ( am besten mit Verständnis: Ich weiß das das doof ist, aber es muss sein, weil:...)
Stimmbandknötchen | Lifestyle & Beauty Forum

Dieses Posting hat offensichtlich eine Logopädin geschrieben. Vielleicht solltest Du noch ein bißchen mehr Geduld haben und mehr auch zu Hause üben? Ich weiß ja nicht, wie die logopädische Behandlung bei Dir ausgesehen hat?

Warst Du schon bei einem Homöopathen in Behandlung?

Ich würde eben zunächst alle Möglichkeiten ausschöpfen, um dann erst über eine Operation nachzudenken. Denn auch die gibt es.
Es gibt auch ein Reinke-Syndrom: eine Schwellung der Stimmbänder. Aber auch da arbeitet man u.a. mit Logopädie.

Man liest doch immer wieder über Schauspieler und Sänger, die sich da operieren ließen: Stimme - Stimmbandoperation

Grüsse,
Uta

ständige Stimmbandprobleme

Pegasus ist offline
Beiträge: 1.118
Seit: 06.11.04
Hallo Nicole,

ich würde als Erstes damit beginnen, an den Füssen meine Reflexzonen für Kehlkopf und Halslymphen zu massieren: http://www.symptome.ch/vbboard/beweg...tml#post176932 , welche sich zwischen den Zehen in den 'Schwimmhäuten' befinden, auch zu masieren. Sodann wären die Ohrläppchen, in denen sich Zonen für Nase, Hals und Ohren befinden, auch zu massieren. Zwischen den Zehen und an den Ohren könnte es bei Druck etwas schmerzen. Das ist so, wenn etwas nicht stimmt. 3 bis 4 mal pro Tag ein wenig massieren wäre ideal - am Anfang. Später brauchts dann weniger.

Viel Erfolg!

Pegasus
__________________
Ich vermute, dass viele Symptome entstehen, weil die Reflexzonen zu wenig stimuliert werden.


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