Taubheitsgefühle, Schmerzen in den Füssen

06.12.09 00:22 #1
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Taubheitsgefühle, Schmerzen in den Füssen

Margareth1940 ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 05.12.09
Hallo Kim, Danke für die ausführliche Erklärung zum B12-Vitamin.Da hab ich mit meiner Ungeduld wohl einen Frehler gemacht, als ich den Vitamin B-Komplex damals schon nach kurzer Zeit wieder aus meiner Behandlung strich. So genau bekam ich es da aber auch nicht erklärt.
Nun bin ich doch erstmal in die Apotheke gefahren und hab mir den Viatmin B Komplex in Tablettenform geholt. Mein Hausarzt ist bis nach Weihnachten verreist, so kann ich die genannten Untersuchungen erst dann machen lassen. Das dauert mir zu lange! Wie gesagt, ich bin ziemlich ungeduldig.
Also erstmal vielen Dank für Deine Tips! Ich melde mich erst irgenwann im Neuen Jahr wieder. Bis dahin wünsche ich Dir eine schöne Weihnachtszeit ohne körperliche Beschwerden und mit viel Liebe von den Deinen Margareth1940

Taubheitsgefühle, Schmerzen in den Füssen

Margareth1940 ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 05.12.09
Hallo Uta, nein, ich habe mich noch nicht mit einer möglichen Histamin-Problematik auseinandergesetzt. Vorläufig verstehe ich auch noch nicht, was Du damit meinst. Allergien habe ich jede Menge, den ganzen Sommer(April-Juli) über muss ich hier auf dem Lande ein Anti-Histaminikum schlucken, wegen Juckreiz an den Händen, Nasenschniefen,tränenden Augen etc. Ich habe Heuschnupfen und Neurodermitis( letzteres von Kind an)Hausstauballergie und einiges mehr. Kann schon sein, dass ich damit eine "Histamin-Problematik" habe. Auf Nahrungsmittel bin ich -glaube ich- nicht allergisch. Meine Reaktionen auf den Wein erkläre ich mir damit, dass Alkohol Magnesium verbraucht und dem Körper damit weniger zur Verfügung steht.
Danke für den Link, ich werde mehr darüber lesen. Viele Grüße auch Dir und alles Liebe!
Margareth

Taubheitsgefühle, Schmerzen in den Füssen
Weiblich KimS
Hallo Margareth,

Danke für Deine herzliche Wünsche, ich wünsche Dir und Deine Nächsten das auch!

Wie schade dass Dein Hausarzt jetzt nicht da ist. Es wäre besser wenn die Tests als erstes gemacht werden, denn Einnahme von ein Vitamin B-Komplex, kann die Blutwerte beeinflüssen, es erschweren einen Mangel zu Diagnostizieren. In etwa so: sollte einiges B12 so aufgenommen werden, steigen als erstes die Blutwerte an. So könnte ein Bild entstehen alles wäre im Grünen bereich. Dass der 3 Jahresspeicher im Leber nicht mehr vorhanden ist, kann so dann leicht garnicht erkannt werden. Die Mengen aus ein normales Vitamin B-Komplex reichen andererseits keinenfalls aus um einen Mangel effektiv zu behandeln.

Vitamin B12 kann man zwar kaum überdosieren, doch mindestens eine von den anderen B-Vitaminen (B6) die üblicheweise in ein Vitamin B-Komplex sind, ist in hohe dosen schädlich. Es wäre also auch nicht gut das jetzt hochdosiert einzunehmen.

Ich kann aber verstehen dass Du eigentlich nicht so lange warten möchtest. Solltest Du das B-Komplex schon genommen haben, dann wäre es gut den Arzt davon zu berichten, damit er weiss dass die Werte "schöner" aussehen könnten als das es in wirklichkeit eigentlich ist.

Vielleicht wäre es eine Option (evt gleich auch Deine Schwester) zu ein Orthomolekularmediziner zu gehen, der sollte sich in Prinzip gut auskennen mit die Materie (Vitamine + Mangel etc) und nachdem er die Diagnose gestellt hat, könnte dann schneller gezielt Therapiert werden, kann ja auch beim/vom Hausarzt fortgesetzt werden, wenn er wieder da ist. Idee?

Herzliche Grüsse,
Kim

PS: Wichtig ist dass der Arzt weiss wie es richtig zu diagnostizieren ist, deswegen noch ein par Links:
Zum ausdrücken und evt. mitbringen zum Arzt:
Deutsches Ärzteblatt: Archiv "Ursachen und frühzeitige Diagnostik von Vitamin-B12-Mangel" (03.10.2008)
http://aerzteblatt.lnsdata.de/pdf/106/17/m290.pdf
(zwei Artikel zu B12 Mangel aus Deutsches Ärzteblatt - 2008)

- - -

journalMED - Vitamin-B12-Mangel oft nicht erkannt: Bestimmungsmethode vermittelt trügerische Sicherheit
(Artikel aus Journalmed, wobei nochmal betont wird, wie wichtig richtige Diagnostik ist) ... viele Ärzte sind ja immer noch nicht gut auf dem Laufenden.

Hier gibt's noch zwei Artikel von Labore, zu den erwähnten Tests
Labor Dr. Gärtner: Vitamin B12-Mangel und Methylmalonsäure
http://www.labor-duesseldorf.de/13/20081020_vitb12.pdf

Taubheitsgefühle, Schmerzen in den Füssen

Margareth1940 ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 05.12.09
Liebe Kim, Deine Einwände gegen meine sofortige Einnahme von Vitamin B12, bzw. dem Vitamin B Komplex sind natürlich richtig und bevor ich gestern die erste Pille davon schluckte, hab ich mir diese Bedenken selbst durch den Kopf gehen lassen. Dennoch habe ich mich schließlich zur sofortigen Einnahme entschieden.
Ich habe einen sehr guten Hausarzt, der mich vor dreizehn Jahren sicher durch die Chemotherapie gebracht hat (ich brach die Chemo bei einem anderen Arzt ab)und seitdem halbjährlich Blutuntersuchungen bei mir macht. Im Januar steht die nächste an. Ich weiß z.B., dass ich leichten Eisenmangel hab und dass mein Fettstoffwechsel nicht in Ordnung ist und die Schilddrüse leichte Unterfunktion hat etc Auf Vitamin B 12 hat er mich vermutlich noch nicht untersucht, ganz genau weiß ich das nicht mehr. Denn vor zehn Jahren war mein Augenmerk noch nicht darauf gerichtet und seine Liste meiner zu untersuchenden Körperfunktionen reichlich lang. Er kennt sich sowohl in der Schulmedizin wie auch in sogenannten Naturheilverfahren sehr gut aus und ich vertraue ihm sehr. Ich schätze, dass er bei einer Untersuchung einberechnen wird, dass ich bereits angefangen habe mit der Vitamineinnahme.
Zu jemand anderen werde ich mich zunächst nicht begeben. Ich weiß, dass mein Hausarzt sich ständig weiterbildet und den medizinischen Forschungsstand regelmäßig verfolgt. Ich möchte mir erstmal seine Meinung dazu anhören.
Danke für den Artikel aus dem Ärzteblatt. Ich habe ihn gelesen, aber lange nicht alles verstanden. Nur soviel, dass ich vermutlich ohnehin "irreversible neurologische Schäden" habe, was mich nicht wundern würde nach zwanzig Jahren mit den Symptomen. Aber es wäre ja schon ein Efolg, wenn sich eine Weiterverbreitung der Symptome verhindern ließe.Und ich weiteren Schäden z.B.am Knochensystem entgegenwirken könnte. Meiner Schwester werde ich auf alle Fälle davon berichten.
Den medizinischen Artikel werde ich meinem Hausarzt empfehlen. Vielen Dank dafür und für Deinen guten Rat. Herzliche Grüße von Margareth

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Maaartin ist offline
Beiträge: 344
Seit: 19.02.13
Zitat von Margareth1940 Beitrag anzeigen
Taubheitsgefühlen und Schmerzen in den Füßen.Es fing in einem großen Zeh an. Inzwischen sind sie auch in den Waden und es geht stetig weiter höher, vermutlich schon in den Oberschenkeln. Deshalb möchte ich gern mit Euch reden und hören, was Ihr dagegen tut. Ärzte konnten mir weder eine klare Ursache noch eine gute Therapie nennen. Sie scheinen selber ratlos zu sein.
Der Beitrag ist zwar schon ein wenig älter, aber vielleicht hilft er Dir oder auch anderen.

Meine Mum hatte taube Bereiche auf den Fußsohlen.
Diagnose des Neurologen: Das sind Nervenabnützungen, bringt eben das Alter mit sich, sei unheilbar.

Aufgrund meiner Erfahrungen mit meiner Amalgam/Quecksilber-Belastung begann sie eine (immer noch laufende) DMSA-Therapie.
Uuuuund, siehe da:
Es ist nach einem dreiviertlen Jahr schon um einiges besser geworden!


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