Dauerschwankschwindel

13.09.09 12:22 #1
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Nicky74 ist offline
Beiträge: 12
Seit: 13.09.09
Ich bin 35 Jahre alt.
ich habe folgendes Problem:
Vor einem Jahr bekam ich ein Gleichgewichtsausfall in beiden Seiten. Angefangen hat es mit Schwindelgefühlen. Dann gab es einen Knall im Kopf und wie ein zusammen klatschen. Aus den Ohren lief Flüssigkeit. Zu diesen Zeitpunkt war ich in Elbingerode in der Tagesklinik. Dort wurde ich mit meinem Problem nicht ernst genommen. Daraufhin ging ich zum Ohrenarzt, der mich abwies.
Als es dann nach 2 Monaten noch nicht besser geworden ist, bin ich nochmal zu einen anderen Ohrenarzt gegangen. Der überwies mich in die HNO Klinik Halberstadt, dort stellten sie fest, das auf beiden Seiten meine Gleichgewichtsorgane nicht mehr arbeiten, leider konnten sie nichts mehr für mich tun. Medikamente halfen nicht.
Nun hab ich seit dem Schwindelgefühle, kann nicht mehr aufrecht stehen und sitzen. Mein Kopf wackelt ununterbrochen. Dann nehm ich beim stehen mein Körper nicht mehr richtig wahr. Also ich fühl nur noch die knochen. Seitdem hab ich keine Gewalt mehr über meinen Körper. Ständig knick ich mit meinen Beinen um. Ich kann keine normalen Arbeiten mehr ausrichten, geschweige denn arbeiten gehen. Liege nur noch im Bett. Ich bin sehr verzweifelt. Kein Arzt fühlt sich verantwortlich für mein Problem, da sie keine organische Ursache mehr finden können. Ich versteh das nicht. Nun meine Frage, an wem kann ich mich wenden, das mir geholfen wird. Für jeden Ratschlag wäre ich so dankbar. Jetzt war ich noch mal beim Ohrenarzt und der meinte es ist alles wieder okay. Nur wieso hab diese Beschwerden noch. Oder ist es ein phonischer schwankschwindel aber ich hab ihn ja ständig. Und hab auch keine sorgen außer das jetzt.

Auf eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Dauerschwankschwindel

Nicky74 ist offline
Themenstarter Beiträge: 12
Seit: 13.09.09
Zu den Dauerschwankschwindel kommen noch Doppelbilder dazu.
MRT war in Ordnung gewesen. WAs kann das denn sein?

Dauerschwankschwindel

Traeumerin ist offline
Beiträge: 81
Seit: 27.07.09
Warst du bei einem Neurologen?

Meine Symptome des Schindels sind zwar andere, aber so ähnlich. Bei mir wurde eine atypische Migräne (Basilarismigräne) in Erwägung gezogen.

Dauerschwankschwindel

Nicky74 ist offline
Themenstarter Beiträge: 12
Seit: 13.09.09
Hallo ich hab mal die sympthome gelesen bei dieser migräne
das trifft alles auf mich zu-
ja beim neurologen war ich der hat nichts festgestellet

Dauerschwankschwindel
Biene67
Hallo, Nicky

Au weia, das liest sich furchtbar!
Ich bin auch betroffen, seit dem 22.01. diesen Jahres dauerkrankgeschrieben und soll jetzt in Reha/Rente (bin 42).

Am 22.01. stand ich morgens auf und hatte einen Dauerschwankschwindel bei Kopfbewegung und beim Gehen, wie betrunken-
das ist seitdem durch alle möglichen Therapien nicht weggegangen, hat sich nur leicht gebessert,
ich kann keinerlei Sport mehr ausüben, nur ganz langsam gehen usw...
Die Umgebung schwankt ständig.

Bei mir ist das linke Gleichgewichtsorgan komplett ausgefallen, ich habe allerdings seit 10 Jahren schon Morbus Meniere,
also schon immer Drehschwindelattacken gehabt (nur keinen Dauerschwankschwindel)
und man vermutet, dass es bei mir mit dem Meniere zu tun hat.

Dauerschwankschwindel

Nicky74 ist offline
Themenstarter Beiträge: 12
Seit: 13.09.09
Hallo Biene,
vielen dank für deine nachricht hab mich sehr gefreut.
DA geht es dir ja so ähnlich wie mir.
ich kann auch kaum noch sport machen, weiss einfach nicht weiter
ich hab kein haltegefühl mehr das ist komplett weg, deswegen versteh ich nicht das die Ärzte behaupten es sei wieder alles ok. Ich hab immer noch die selben beschwerden.
Meine umgebung schwankt auch nur noch.
lg

Dauerschwankschwindel
Biene67
Ich kann dich sehr gut verstehen, Nicky-
das ist echt ein ätzender Zustand.
Jeder fragt mich immer: "geht's dir nicht mal besser??- das gibts doch gar nicht, wie schlimm"!-
Ach nee!
Ich weiß, alle meinen es nur gut, aber ich kann da auch nischt dran ändern.

Kriege seit 5 Monaten manuelle Therapie für die HWS, hab Entgiftungen gemacht, MRT's (alles okay neurologisch) usw. usw...
Ich kann nach 8 Monaten jetzt einen Tick besser gehen, wie gesagt nur langsam, aber ich tippe, das ist echt so,
weil man sich an den Dauer-Schwindel einfach gewöhnt und der Kopf/Körper sich drauf einsellt und das bissi von allein ausgleicht.

Ich bin auch seit Monaten im Meniere-Schwindel-Forum und weiß, dass der Schwankschwindel auch durch nen Virus in früheren Tagen ausgelöst sein kann,
das zerstört viele Nerven mit der Zeit.
Habe Kontakt zu einigen Kliniken, die mir das auch bestätigt haben.
Manche Kliniken/Schwindelambulancen haben ja auf ihren Homepages stehen, was sie alles abklären, um beim SYMPTOM Schwindel den Ursprung/den Auslöser zu finden.
Ich befasse mich schon eeeewig lange damit (selbst), denn die Ärzte sagen immer:"das ist unheilbar", Punkt.

Ich hoffe ja, dass meine Reha mir was bringt, die ich demnächst wohl bekomme.
Denn nach 8 Monaten Dauerkrankschreibung schrieb mir nun die Krankenkasse, dass mir ja nur noch die Frührente bleibt -
so wird es wohl enden, leider.

Und da hast du sicher Recht, Nicky-
ein phobischer Schwankschwindel tritt eher in Situationen auf, wo man ängstlich ist, Höhe usw...

Dauerschwankschwindel
Biene67
Da du schreibst, du hattest einen Gleichgewichtsausfall auf beiden Seiten....
Das nennt man Bilaterale Verstibulopathie.

Findest/fandest du dich hier wieder, Nicky? :

Leitsymptome der bilateralen Vestibulopathie sind:
Oszillopsien/Sehstörungen mit Unscharfsehen bei Kopfbewegungen und beim Gehen
Gangunsicherheit, vor allem in Dunkelheit und auf unebenem Grund
Störungen des räumlichen Gedächtnisses

Nach einer Studie an 255 Patienten sind die drei häufigsten Ursachen ototoxische Substanzen, insbesondere Aminoglykoside,
beidseitiger Morbus Menière und Meningitis (Zingler et al. 2007)

Dauerschwankschwindel

Nicky74 ist offline
Themenstarter Beiträge: 12
Seit: 13.09.09
Vielen dank für deine nachricht.
also wenn ich das so lese das trifft alles auf mich zu.
ich hab die selben sympthomen wie du
leider macht kein arzt beimir was.
einer sagt so der andere wieder so
hab schon die eu rente, kann kaum stehen ein paar sekunden
lg

Dauerschwankschwindel

Toby ist offline
Beiträge: 523
Seit: 04.11.08
Hallo Nicky,
ich habe heut was interessantes gesehen im Fernsehen.
Da ging es um Zähne knirschen, welches so weit ging, dass das Kiefergelenk und die Gleichgewichtsorgane betroffen waren.
Bei mir ist das so, ich bin oft verkrampft. Ich vermute das durch das verkrampft sein, und durch meinen ehemaligen Wurzelbehandelten Zahn ich wohl unbewusst mit den Zähnen knirsch (wenn auch leicht).
Jetzt kommts:
1. Mein Wurzelbehandelter Zahn ist auf der "linken" Seite (der Schmerz war manchmal durch draufbeissen zu beeinflussen)
2. Ich habe Kiefergelenkschmerzen "links"
3. Ich habe Probleme mit dem Ohr "links" (jucken und gleichgewichtsprobleme)
4. Ich weis nicht was bei dir genau die Doppelbilder sind, aber ich sehe am "linken" Auge sehr schlecht im Gegensatz zum rechten (Astigmatismus)

Würde mich mal sehr interessieren wie das bei dir ist. Knirscht du mit den Zähnen, oder hast du Stress?

Gruß
Tobi


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