Viele Symptome und keine Ahnung mehr, was ich machen soll

15.05.09 16:30 #1
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Viele Symptome und keine Ahnung mehr, was ich machen soll

Vive ist offline
Beiträge: 1
Seit: 02.06.09
Hallo,
Hatte auch extrem trockene Augen. Lass Dich auf Sjörgen untersuchen.
Außerdem wichtig, eine Schwermetallausleitung!+ Zahnsanierung ! keine Metalle im Mund!
Mehr Infos kannst Du auch finde in dem Buch:
Das trockene Auge ist heilbar ( amazon )
da steht viel über Deine ganzen Symptome drin.

Viele Symptome und keine Ahnung mehr, was ich machen soll

Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Möchte noch etwas klarstellen, da doch ein wenig Verwirrung zu herrschen schien...Die Schwermetallausleitung habe ich ursprünglich wegen meiner psychischen Probleme begonnen, da mir hinsichtlich dessen über positive Effekte berichtet wurde.
Die ganzen Beschwerden, die ich aufgelistet habe, haben sich leider im Laufe der letzten Monate noch zusätzlich entwickelt.
Wie hast du ausgeleitet?

Viele Ausleitungsmethoden sind nämlich oft nicht wirklich hilfreich bzw können schädlich sein.

Viele Symptome und keine Ahnung mehr, was ich machen soll

Rubyna ist offline
Themenstarter Beiträge: 86
Seit: 02.02.09
Hallo alle zusammen,

habe vor kurzem die Ergebnisse der Blutuntersuchung bekommen...laut Ärztin ist alles in Ordnung, und ich habe nichts in Richtung Sjögren-Syndrom oder Borreliose. Auch der Blutzucker ist ok.
Einerseits ist das natürlich gut, aber die Beschwerden plagen mich natürlich nach wie vor.
Diese irre Trockenheit (besonders Augen, Mund und Kopfhaut) macht mich wahnsinnig. Meine Hände und Füße sind dauernd am Kribbeln bzw. werden taub und mein Herz hämmert wie verrückt.

Seit kurzem nehme ich wieder die Pille, da es evtl ja auch hormonelle Ursachen haben könnte (Östrogenmangel?), auch wenn bei der endokrinologischen Untersuchung anfang des Jahres alles in Ordnung war
Kennt sich vielleicht jemand diesbezüglich ein wenig aus?

Vor allem das Kribbeln der Gliedmaßen trat erst auf, als ich eine zeitlang zwei Antidepressiva gleichzeitig nahm (Paroxetin und Trevilor). Ich habe oft das Gefühl, dass mir das Trevilor nicht gut getan hat. Vielleicht wurde dadurch meine Leber zu sehr belastet bzw. sogar geschädigt?!
Der Neurologe, der mir die Tabletten verschrieben hat, äußert sich jedoch nicht dazu. Für ihn ist das natürlich alles psychosomatisch...
Das Trevilor habe ich schon Ende Januar wieder abgesetzt (habe es ca. 6-8 Wochen genommen) und das Paroxetin im März.
Eigtl kann ich mir nicht vorstellen, dass evtl Nebenwirkungen so lange anhalten könnten?!

Des Weiteren plagen mich nach wie vor meine psychischen Probleme, wegen denen ich wahrscheinlich in absehbarer Zeit wieder ein AD nehmen muss und ich habe Angst, dass dann alles noch schlimmer wird....

@stengel
Die Ausleitung macht mein HP mit Chlorella. Diese mache ich jedoch im Grunde nur wegen meinen psychischen Problemen (meiner Cousine wurde dadurch sehr geholfen). Diese ganzen Beschwerden traten schon davor auf (vor ca. 3 Monaten) und stehen daher in keiner Verbindung dazu. Der HP steht all dem auch etwas ratlos gegenüber...

Lg
Rubyna

Geändert von Rubyna (07.06.09 um 17:30 Uhr)

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Rubyna ist offline
Themenstarter Beiträge: 86
Seit: 02.02.09
Ach ja: ich schwitze auch sehr viel und mein Schweiß riecht sehr schnell ekelhaft. Das ist auch erst mit der Einnahme des Trevilors aufgetreten.

Daher vermute ich, dass ich vielleicht diese "Giftstoffe" nicht mehr richtig loswerde?

Wäre echt sehr dankbar, wenn mir jemand was dazu sagen könnte!

lg
Rubyna

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Trevilor ist auf jeden Fall alles andere als harmlos:

Besonderes:
Besonders zu Behandlungsbeginn kann es zu quälender Unruhe und Rastlosigkeit von Körpergliedmaßen (Akathisie) kommen.

Bei plötzlichem Absetzen des Wirkstoffes, bei einer Dosisverringerung oder auch beim Absetzen mit schrittweiser Verringerung der Dosis kann es zu Müdigkeit, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Gehirnkrämpfen, Benommenheit, Schwindel, Schlafstörungen, Schlaflosigkeit, Angst, Nervosität, Erregung, Verwirrtheit, (leichter) Manie, nervlichen Missempfindungen, Mundtrockenheit, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall und Schwitzen kommen. Diese Beschwerden klingen meist innerhalb von zwei Wochen ab, können aber auch zwei bis drei Monate und länger anhalten. Eine Beendigung der Behandlung sollte daher nur mit langsamer Dosisverminderung über Wochen oder Monate hin erfolgen.

Neuere Studien haben nachgewiesen, dass die Arbeit der knochenauf- und abbauenden Zellen durch Venlafaxin besonders bei Langzeitanwendung nachteilig beeinflusst wird. So kann es vermehrt zu Knochenbrüchen, beziehungsweise der Entwicklung einer Osteoporose kommen.
Trevilor retard 75mg: Nebenwirkungen - Onmeda: Medizin & Gesundheit

Auch wenn es schon eine Weile her ist, daß Du es abgesetzt hast. Ich finde schon, daß Deine Symptome zu den Nebenwirkungen passen.

Des Weiteren plagen mich nach wie vor meine psychischen Probleme, wegen denen ich wahrscheinlich in absehbarer Zeit wieder ein AD nehmen muss und ich habe Angst, dass dann alles noch schlimmer wird...
Gibt es denn keinen anderen Weg als Tabletten, mit Deinen psychischen Problemen fertig zu werden? Tabletten sind ja auch nur Krücken, die letztlich zudecken aber nicht wirklich etwas verändern.

Grüsse,
Uta

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Rubyna ist offline
Themenstarter Beiträge: 86
Seit: 02.02.09
Hallo Uta,

ich bin mir nun auch zu fast 100 % sicher, dass meine Beschwerden von den Tabletten kommen. Ich weiß nun nur nicht, was ich machen soll...
Es ist schon einige Monate her und die Symptome gehen einfach nicht weg.
Außerdem habe ich ja auch noch über längere Zeit Paroxetin genommen und vermutlich zu abrupt abgesetzt.

Ich bin im Moment stationär in einer Klinik, aber meine Beschwerden werden nicht so richtig ernstgenommen, sie werden als psychosomatisch betrachtet. Ich bin mir aber sehr sicher, dass dies nicht der Fall sein kann....

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Für den Klinikaufenthalt wünsche ich Dir viel Glück und daß sich da doch irgendetwas tut .

Du kannst ja inzwischen schon mal überlegen, ob Du nicht mit der klassischen Homöopathie wieder auf die Füsse kommen könntest. Da gibt es Mittel, mit denen ganz sicher auch die Belastungen durch die Antidepressiva verringert oder aufgehoben werden können.

Gruss,
Uta

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Rubyna ist offline
Themenstarter Beiträge: 86
Seit: 02.02.09
Hallo Uta,

vielen Dank. Habe nun ein neues AD bekommen (Mirtazapin).

Finde ich sehr seltsam, da ich eigtl der Meinung war, man sollte wenn dann die alten AD's wieder nehmen, damit die Absetzsymptome verschwinden.

Mir bleibt nun nichts anderes übrig, als abzuwarten und das Beste zu hoffen....

Lg
Rubyna

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Hexe1980 ist offline
Beiträge: 64
Seit: 25.05.09
Hallo Rubyna

Durch eigende Erfahrung kann ich dir sagen das es sehr lange Nebenwirkung gibt bei der absetzung von AD. Ich nehme seit 3 Jahren Trimineurin und wolltes sievor einen Jahr Absetzen, doch das gekling mir nicht da es mir über 5 monate sehr schlecht ging, ständige KKH aufenhalte weil die Psyche noch schlimmer wurde. Man sagt immer man sollte die Nebenwirkung nicht lesen, aber dort steht drin was wichtig ist das bei ab sezten und ausschleichungen das Problem noch schlimmer werden kann. Jeder mensch reagiert immer anders aber das sind meien Erfahrung und seit dem ich die wieder nehme geht es mir immer etwas beser.

lg Anja

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Koelnxm ist offline
Beiträge: 20
Seit: 07.02.09
Zitat von Rubyna Beitrag anzeigen
Nunja, dann hoff ich mal, dass ich die Werte bald bekomme...Vielleicht ergibt sich ja doch was daraus...

Über weitere Antworten würde ich mich sehr freuen!!

Lg
Rubyna
Wie wärs wenn du 15 tage lang das ausprobierst
morgens
5 bis 6 stück petersilie mit dill ca 3 min lang kochen und austrinken
abends
5 bis 6 stück petersilie mit 3 oder 5 blattspinat ca 3 min kochen und austrinken

hat keine nebenwirlungen und hilft sehr gut bei depression und angstzuständen

hab das auch mal gemacht hats bei mir bewirkt und nehme gar keine ad s meher
übrigens hab ich tavor und cipralex 10 mg nehmen müssen
lg
sag bescheid wenn es dir gut tut


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