Ärzte schicken einen von A nach B oder in die Abhängigkeit

14.10.08 20:10 #1
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Ärzte schicken einen von A nach B oder in die Abhängigkeit

Fragender89 ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 14.10.08
Ich war heut beim Arzt.

Der Neurologe meinte, es handle sich um eine Störung, welche im Kopf stattfindet. Irgendwie Wahrnehmunsstörung. Eventuell fehlt mir ein Botenstoff (Dopamin in dem Fall) wie er meinte.. soll ich das Medikament nun ausprobieren?

*seufz*

Könnte ich mir im Schwimmbad damals eine Vergiftung zugezogen haben, die andere nicht abbekamen? Denn meine Nervenströme (im Sinne von Fehlhaltung etc.) sollten ausgeschlossen sein und sonst auch (Blutbild super) sonst nichts gefunden.. ? Klar, ich hatte damals halt viel Probleme, war auch ein ziemlicher Grübler und dann kam meine Mutter dahin.. vielleicht doch eine Art Nervenkollaps mit Folgen? Ich weiß es wirklich nicht mehr.. :-( Und leisten kann ich mir momentan nicht ne Untersuchung bei dem und bei dem.. mal dort was versuchen! Es ist so verwirrend schon für mich..

Naja danke für eure Antworten!!! Danke auch dir Leros!

Viele Grüße

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Der Neurologe meinte, es handle sich um eine Störung, welche im Kopf stattfindet. Irgendwie Wahrnehmunsstörung.
Welche Untersuchungen wurden gemacht, auf denen diese Aussage basiert?

soll ich das Medikament nun ausprobieren?
Um welches Medikament handelt es sich?
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Gruß Tobi

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Fragender89 ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 14.10.08
Eine Elektroneugrographie wurde gemacht.
Und das Medikament ist ein Dopamin-Antagonist (Amisulprid).

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Meienr Ansicht nach hast du schon genug Medikamente erfolglos geschluckt in deinem Leben. Ich sehe auch keinen Zusammenhang zwischen der ENG Untersuchung und der Verordnung von Amisulprid, was ein hartes Schizo-Mittel ist. Wahrscheinlich will der Arzt dich damit nur wieder ruhigstellen.
Mit der ENG ist man auf jeden Fall nicht in der Lage, psychische Diagnosen zu stellen.
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Gruß Tobi

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Fragender89 ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 14.10.08
Er meinte, mit der ENG wollte er testen ob es sich vielleicht um eine Ursache wie eine Nervenschädigung handelt. Da körperlich soweit alles in Ordnung sein sollte, denkt er, dass dies sich im Kopf abspielt und es ein Stoffwechselproblem (mit Dopamin) gibt, was meine Gänsehaut sich so schlimm anfühlen lässt. in paar Wochen sollte sich das bessern meinte er.. ..

Viele Grüße

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Fragender89 ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 14.10.08
Hallo,

ich habe die letzten Medikamente (letzter Thread) nicht gut vertragen (psychisch). Nun verschrieb mir der Neurologe "Melperon" und die GÄNSEHAUT ist ziemlich verschwunden. Nehme sie seit 5 Tagen und jeweils eine Halbe zum Abend. Soll noch gesteigert werden.

Dieses Medikament ist auch bei Spannungs- und Erregungszuständen gegeben. Auch Benzodiazepine haben mir kurzfristig schon "geholfen" damals.

Ist es nun SICHER, dass es psychisch ist? Wenn ein Antipsychotika da hilft?
Mache mir nur Sorgen um mögliche Spätfolgen/Spätdyskenisien. :(
Fühle mich zwar ganz "harmonisch" aber irgendwie doch gefühlslos glaube ich. Außerdem kommen, wie eben erwähnt die Sorgen um die Spätfolgen dazu.

Was kann ich nun tun? Es ist das EINZIGE Medikament was mir jemals so super gegen diese widerlichen Symptome geholfen hat.

Bin aufgewacht, sogar nach wenig Schlaf, es war auch noch dunkel und die Sonne kam, die Gänsehaut nicht. Obwohl es Horror werden müsste.

Weiß nun nicht was ich tun soll.. ? Außerdem frage ich mich auch ob ich neben der Einnahme des Neuroleptikums auch Sport machen kann, bei denen ich meine Arme und Beine und Bauch anstrenge.. wegen dieser "Bewegungsmotorik" etc.!

Ps.: Weiß jemand wann Nebenwirkungen, wie "Aggression oder Müdigkeit" ganz abklingen?

Viele Grüße

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Du machst dich auf Dauer kaputt mit diesem ganzen Zeug.

Ist es nun SICHER, dass es psychisch ist? Wenn ein Antipsychotika da hilft?
Ganz im Gegenteil, es ist sicher, dass es nicht psychisch ist, wenn dir der Kram hilft. Psychopharmaka sind chemische Substanzen, die chemische Vorgänge im Körper verändern, das hat mit der Psyche rein garnichts am Hut.

Ich würde an deiner Stelle wirklich alles so schnell wie möglich absetzen bzw. ausschleichen wenn nötig. Auf Dauer kannst du die Sachen eh nicht nehmen und wenn du sie dann zwangsläufig absetzen musst, geht es dir schlimmer als davor.
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Gruß Tobi

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Fragender89 ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 14.10.08
Ich weiß, dass es mich kaputt macht.

Aber diese scheiß Symptomatik sowieso. Was könnte ich denn sonst tun? Wenn es eine Stoffwechselstörung ist? :( Das Medikament ist das einzige seit 6 Jahren bei dem ich mal nicht diese Symptome habe..

lg

Geändert von Fragender89 (08.12.08 um 16:10 Uhr)

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Fragender89 ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 14.10.08
Was soll ich denn tun???

Wenn ein Stoff fehlt oder sowas? Der Doc meinte, er kann ja kaum eine Spritze in mein Hirn geben. Das geht nur mit Medikamenten.

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Ich kann dir leider auch nichts weiter dazu sagen als das, was ich bereits schrieb. Du müsstest rausfinden, was die Ursache des Ganzen ist.

Die Aussage des Arztes muss nicht unbedingt stimmen, wenn er sagt, es fehlt irgend ein Stoff und das Medikament bringt alles wieder ins Gleichgewicht. Mit diesen Psychopharmaka ist es doch so, man weiß im Grunde überhaupt nicht, wie sie genau wirken, man hat es halt irgendwann rausgefunden.
Wahrscheinlich könntest du genau so gut auch irgendwelche Opiate nehmen, die eine ähnliche Wirkung hätten.

Ich finde es unverantwortlich von deinem Arzt, dich überhaupt auf diese Drogen gesetzt zu haben und dich, wie du schon selbst im Titel sagst, abhängig zu machen.

Ich will mir zwar nicht anzumaßen, die Schwere deiner Symptome beurteilen zu können, aber ich denke, dass es vielen Leuten noch schlechter geht und die kommen auch ohne harte Psychomittel aus.

Begib dich auf die Suche nach der Ursache.
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Gruß Tobi


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