Tja, brauche Rat

04.09.08 17:25 #1
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Tja, brauche Rat

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo Sonne,

Ob es reicht Zahnfüllungen usw. zu entfernen,wenn eine Rheumaerkrankung bereits ausgebrochen ist,weiss ich nicht.Auslöser können sie sein.Aber ob man die Krankheit einfach wieder wegbekommt,wenn man die Ursachen behebt?
Vielleicht hatte mancher das Glück.
Das ist wirklich eine berechtigte Frage.
Ich denke, dass eine ausgebrochene Autoimmunerkrankung auch durch die Amalgamentfernung nicht mehr zu beheben ist, aber der Körper ist befreit von dieser zusätzlichen Belastung und kann ganz anderes regulieren.
Definitiv weiß ich von einer Lupuserkrankten Person, dass nach dem Ziehen aller Zähne, die Erkrankung von Jahr zu Jahr weniger schlimm und problematisch wurde und diese Person mit ihrer Erkrankung heute inzwischen beschwerdefrei lebt.
Ob dies mit Verbleiben des Amalgams und den Zähnen auch so wäre, bleibt fraglich.

Liebe Grüße
Anne S.

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo Ella,

Ja ,ich habe Amalganfüllungen, die Beschwerden aber erst seit dieser verschleppten Mandelentzündung 2004.
durch Amalgam werden im Körper so viele Funktionen beeinflusst und geschwächt, dass das ganze System mit solchen Erkrankungen überfordert ist.

Mit meinen Amalgamfüllungen hatte ich im Laufe der Jahre immer öfter und heftiger Infekte, die meist auch mit starken Halsschmerzen einhergingen.

Darf ich fragen, wie viele Füllungen du hast und ob auch andere Metalle, z.B. Kronen oder Brücken vorhanden sind.

Liebe Grüße
Anne S.

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sonne55 ist offline
Beiträge: 73
Seit: 17.02.08
Hallo Anne

Ja,da hast du recht.Den Auslöser sollte man auf jedenfall finden und beheben.Nur so kann man sich sinnvoll behandeln lassen.

Ich habe alle meine Zahnfüllungen entfernen lassen,habe meine Ernährung umgestellt,habe mich entgiftet und entsäuert.
Wer weiss,vielleicht wäre mein Rheuma noch schlimmer,hätte ich so weitergemacht wie vorher.
Ich bekomme auch bei seelischem Stress sofort einen Schub.Auch das darf man nicht unterschätzen.Wenn das Immunsystem mal verrückt spielt....reagiert man auf alles.

Desshalb ist es für mich wichtig einen guten Rheumatologen UND einen guten Heilpraktiker zu haben.

Ich hatte schon Zeiten,wo ich hochdosiert Kortison nehmen musste.Bevor innere Ogane betroffen sind,oder die Lebensqualität durch die Schmerzen derart leidet,geht es halt nicht anders.
Immunsuppressiva habe ich bis jetzt immer abgelehnt.Ich bin kein grosser "Pillenschlucker".Aber ich weiss,dass es immer auf den Krankheitsverlauf ankommt.Eine bekannte bekam als Nebenerkrankung so eine starke Irititis,das sie fast erblindete.Da hat man keine grosse Wahl.

Zur Zeit nehme ich Weihrauchtabletten und Schüsslersalze und komme ganz gut über die Runden.Auch Wobenzym ist klasse.

Aber man darf diese Krankheit nicht unterschätzen.Es kann zu schlimmen Schüben kommen und manche dieser Veläufe können sogar lebensbedrohlich werden.Gerade beim Lupus.

Es ist wirklich schön,dass es deiner Freundin so gut geht!

LG
Sonne

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sonne55 ist offline
Beiträge: 73
Seit: 17.02.08
Hallo Uta
ich sehe gerade,dass ich meine Erfahrung mit der Vaskulitis in einem anderen Forum hätte schreiben sollen.
Kannst du mich da rübersetzen?Oder muss ich das selber?

LG
Sonne

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Ist doch alles perfekt, Sonne . Vielen Dank für Deine Beschreibung, die hier steht: http://www.symptome.ch/vbboard/krank...kulitiden.html.

Gruss,
Uta

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo sonne,

ich denke, dass die Entfernung von Amalgam, den Krankheitsverlauf deines Rheumas bestimmt nur positiv beeinflusst.

Man muss sicher vieles ausprobieren und abwägen was hilft und ich kann verstehen, dass bei Akutsituationen die Hilfe der Schulmedizin unumgänglich ist.

Ich finde es nur traurig, dass die Schulmedizin vor den eventuellen Krankheitsauslösern, wo sicher Amalgam dazugehört, die Augen verschließt.
Ein Bekannte meiner Mutti hat oft schlimme rheumatische Schmerzen, Sie hat jede Menge Amalgam und Gold im Mund und Ärzte versuchen immer wieder viele verschiedene Behandlungen zur Schmerzlinderung.
Hier fällt mir dann auch immer wieder auf, dass im Gesundheitswesen unnötige Kosten entstehen. Diese Frau trägt dann viel Geld zum Osteopathen und erhofft sich immer wieder Schmerzlinderung, was ihr bis jetzt letztendlich aber keinen Erfolg gebracht hat.
Ein rechtzeitige Zahnsanierung wäre sicher die bessere Lösung gewesen.
Das war jetzt ein kleines Beispiel am Rande...........

Als ich noch Amalgamfüllungen hatte und ein Teil bereits ungeschützt herausgebohrt wurde, hatte ich richtige Lupussymptome, wie das Schmetterlingserythem, meine Handinnenflächen zeigten himbeerrote Flecken, ich konnte nicht mehr in die Sonne gehen und meine ANA-Werte waren ziemlich erhöht.
Heute sind diese Symptome, bis auf die Sonnenempfindlichkeit verschwunden, aber auch die Sonnenempfindlichkeit ist nicht mehr mit vorher zu vergleichen, da konnte ich mich wirklich keine 2 Minuten in der Sonne aufhalten.

Liebe Grüße
Anne S.

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sonne55 ist offline
Beiträge: 73
Seit: 17.02.08
Hallo Anne

In asiatischen Ländern arbeiten Heilpraktiker und Ärzte oft zusammen,bezw. praktizieren beides.

Mein Hausarzt heilt nebenher auch mit der TCM.

Das wäre es eben....wenn sich die Ärzte mit der Schulmedizin UND der Naturheilkunde befassen würden.Manche haben die Vorteile bereits erkannt.Es gibt ja sogar Kliniken,wo mit beidem behandelt wird.Wo sich moderne Diagnostik und ganzheitliches Denken nicht im Wege stehen.

Es gibt eben Krankheiten,die man bei akuten Zuständen NUR mit der Schulmedizin behandeln muss.Aber es kann durchaus sinnvoll sein,diese dann danach mit Naturheilmitteln weiterzubehandeln.Und sich nebenher mal über die Ursache der Erkrankung Gedanken zu machen.

Da stimme ich dir voll zu,es ist so schade,dass den meisten Ärzten die Entstehung der Krankheit egal ist....dass sie den Mensch nicht als Ganzes betrachten....
das rasende Herz wird mit Tabletten behandelt,anstelle die Ursache zu suchen....
die Gelenkschmerzen werden mit Medikamenten gestoppt,aber woher sie kommen,ist wurscht....

Der Patient muss mitdenken,muss mitreden dürfen und muss sich schliesslich selbst entscheiden dürfen,wie er behandelt werden möchte.
Oft bin ich bei manchen Ärzten da auf Granit gestossen.Solche "Mitreder" und "Mitdenker" sind ihnen oft nur lästig.

Liebe Grüsse,
Sonne

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo sonne,

da kann ich Dir in Allem nur zustimmen!

Ich habe es leider auch so erlebt, dass bei den meisten Schulmedizinern der mitdenkende Patient nicht gewünscht ist.

Ich finde das ganz System in der Hinsicht dann verlogen, wenn man nach außen hin, immer so viel den "mündigen Patienten wünscht".

Als ich so langsam merkte, dass mir die Behandlungen der Ärzte nicht weiterhalfen und dann so nach und nach mich auch mal traute etwas dagegen zu sagen, hieß es später in Arztberichten (die ich mir inzwischen alle aushändigen lies), "Sie widersetzte sich jeder Behandlung".
Man wird schließlich noch als Querulant bezeichnet.
Erst als ich mich aus den "Klauen" so mancher Ärzte befreit hatte und eigene Wege gegangen bin, ist es mit meiner Gesundheit bergaufgegangen.

Hätte ich das "Spielchen" noch eine Weile mitgemacht, hätte man mich im schlimmsten Falle zu Tode therapiert.

Liebe Grüße
Anne S.

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sonne55 ist offline
Beiträge: 73
Seit: 17.02.08
Ja,da sind wir einer Meinung!

Aber mir ist das inzwischen wurscht!Wenn mich ein Arzt nicht so nimmt,wie ich bin,wenn er mich nicht "mitreden" und "mitentscheiden" lässt,suche ich mir einen anderen.Schliesslich stecke ICH in MEINEM Körper.

Gerade beim Rheuma ist das auch so eine Sache.

Als Beispiel "mündiger Patient":
Als ich letztes Jahr an Vaskulitis,zusätzlich zum Bechterew,erkrankte,bekam ich hochdosiert Kortison.Ich wusste,dass ich das jetzt brauche.

Dann,als ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde,verschrieb mir die Rheumaärztin noch ein Immunsuppressiva.Ich war sehr skeptisch,denn ich habe diese Medikamente bisher immer vermieden.Sie drosseln das Immunsystem,was aber dann wiederrum andere Erkrankungen auslösen kann.

Ich MUSS das noch zusätzlich zum Kortsion nehmen,meinte sie,ansonnsten bekomme ich die Vaskulitis nicht los.Da sei sie sich 100% sicher.Das wäre der einzige Weg.

Ich nahm das Medikament mit nach Hause,wollte es aber (für mich) erst mal ohne versuchen.Gleichzeitig schlich ich ganz langsam mein Kortison aus.Ich wollte einfach sehen,was sich tut,denn die Vaskulitis war schon im abklingen.Gleichzeitig nahm ich noch Schüsslersalze,die ich mir selber zusammenstellte.

Und....die Vaskulitis ging auch so wieder weg!Nur meinem HA hab ich erzählt,dass ich das Immunsuppressiva nicht genommen habe.Er fand das ok.

Die Tabletten hätte ich,laut Rheumaklinik mindestens 1/2 Jahr,eher sogar ein Jahr nehmen müssen,wie mir damals gesagt wurde.Denn NUR SO könnte man diese Vaskulits behandeln.

Ob es schon mal jemand auch anders probiert hat,wie ich?
Ob sie wohl aufhorchen würden,wenn man ihnen erzählt,dass man auch mal andere Wege probieren könnte?

LG
Sonne

Geändert von sonne55 (07.09.08 um 14:34 Uhr)

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo sonne,

vielleicht sollte man Ärzte wirklich darüber informieren, was letztendlich geholfen hat, nur so können sie dazulernen...........ob sie das wollen ist natürlich wieder eine andere Frage.

Ich will nicht alle über einen Kamm scheren!
Meine Hausärztin jetzige Hausärztin hört sich z.B. alles an, sagt ihre Meinung dazu und lässt mich letztendlich selbst entscheiden.

Liebe Grüße
Anne S.

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