Ausnahmezustand erreicht

02.09.08 17:12 #1
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Ausnahmezustand erreicht

Pimpanella ist offline
Themenstarter Beiträge: 284
Seit: 04.02.07
Hallo,
danke für die Antworten! Ich wohne in Deutschland. Ja, ich stehe halt total unter Stress und konnte auch noch nie entspannen. Ich weiß, dass das nicht gut ist, jegliche Hilfe hat nicht angeschlagen...
Nun sind alle meine Lebensbereiche angegriffen, was mich zusätzlich entkräftigt.
Keine Familie, die zu mir steht (und noch nie für mich da war), finanzielle Not (Armut), Trennung nach gescheiterter, langjähriger Beziehung, Kinderlosigkeit, seit längerem berufsunfähig (=keine Aufgabe, keine Bestätigung), Depressionen, nun körperliche Erkrankung, also wirklich alles scheiße. Irgendwann kann auch ich nicht mehr. Ich habe schon so viel gemacht und hart an mir und meinem Leben gearbeitet, aber es gab nie die "Erleuchtung" und ging immer weiter den Bach hinunter. Mittlerweile habe ich auch gar keine Hoffnung mehr. Schwer, so gesund zu werden. Aber ohne Ressourcen geht das nicht. Schon alleine durch Armut kann man krank werden. Ich habe einige Freunde, doch die Waage ist so lange und so dermaßen im Ungleichgewicht, dass das nicht mehr ausreicht. Hinzu kommt, das ich HSP (hochsensibel) bin, eigentlich eine gute Eigenschaft, aber mir wird sie zum Verhängnis...
LG

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Heather ist offline
Beiträge: 9.813
Seit: 25.09.07
Hallo Pimpanella,

was soll ich sagen... das Glück scheint Dir momentan wohl nicht gerade hold zu sein. Man kann nur versuchen Dir Mut zu machen und wir hoffen für Dich, dass alles irgendwann wieder rosiger aussieht.
Ich für meinen Teil bin davon aber ganz fest überzeugt!!!

Du bist psychisch sehr angeschlagen und erscheinst mir durch Deine Worte auch durchaus depressiv. Ich möchte Dir daher den Rat geben einen Psychiater aufzusuchen. Er wird Dir wohl die Einnahme eines Antidepressivas empfehlen, was Du auch unbedingt tun solltest.

Weißt Du, wenn Deine Seele wieder etwas Ruhe und Stärke getankt hat, hast Du auch wieder mehr Kraft. Und die kannst Du dann vielleicht verwenden um die Ursache für Deine körperlichen Probleme zu finden.


Liebe Grüße und alles Gute.

Heather


PS: Ich habe erst vor ein paar Tagen zum ersten Mal von HSP gehört. Anscheinend gehöre ich aber auch dazu.

Sieh mal hier: http://www.symptome.ch/vbboard/stres...sibilit-t.html
__________________
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

(Albert Einstein)

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biofranz ist offline
Beiträge: 53
Seit: 11.03.06
Hallo Pimpanella,
da ich Dein Alter nicht kenne, ist es für mich schwierig, Dir ein bischen weiterzuhelfen.
In Deinen Beiträgen erhalte ich Aufschluß, was Du isst. Mich würde interessieren, was und wieviel Du trinkst. Oft ist das Wasser, mit dem man Medikamente schluckt, viel wichtiger als das Medikament selbst. Das ist eine Aussage des iranischen Arztes Dr. Batmanghelidji.
Diese Erkenntnis hat mir selbst in schwierigsten Situationen maßgeblich geholfen.
Auch habe ich mit Wasser meinen selbst in Ruhe über 200 gehenden Puls beruhigt.
Natürlich bin ich der "Letzte", der einen Menschen mit einem anderen in punkto Gesundheit und in punkto Krankheit vergleicht. Wir sind alle Einzelgänger und sollten auch entsprechend behandelt werden.
Hast Du grundsätzlich einen Ekel vor gewissen Speisen? Hast Du Heisshunger auf gewisse Speisen?
Krankheiten entstehen meist durch einen Mangel an irgendwelchen Stoffen.
Versuche mal auf heisshunger, ernährung, gesundheit, mineralstoffe, vitamine diese evtl. Mängel zu lokalisieren. Mir hat dies sehr geholfen.
Bei einem Herzkranken besteht meistens ein Mangel an einem oder mehreren Stoffen: Kalium, Calzium, Natrium, Magnesium
Wenn man diese Stoffe zusätzlich zur Nahrung einnimmt, sollte unbedingt darauf geachtet werden dass im "Kleingedruckten" weder auf Aspartam, noch eine Phenylalaninquelle hingewiesen wird. Diese Süßungsmittel sind die Grundlage für ganze Völker von Diabetikern.
Verliere bitte den Mut nicht und bedenke, Dein Körper ist der einzige Platz, an dem Du leben kannst. Der Arzt sieht nicht in Dich hinein und kennt auch Deine verletzte Seele nicht. Momentan fühlst Du Dich nicht wohl in Deinem kranken Körper, ich kenne dieses hilflose Gefühl. Sicher hast Du schon viel ausprobiert, gib nicht auf, weiter zu probieren.
Es ist wie bei dem berühmten Schlüsselbund und den vielen Schlössern, welche keine Bezeichnung tragen. Nach langem Probieren passt der letzte.
Ernährung nach Blutgruppe, wenn Dich das interessiert, es würde hier zu weit führen.
Wir führen unserem Körper Essen, Trinken und Sauerstoff zu, davon lebt er und mit ihm wir. Er sucht sich das "Verwertbare" heraus und wandelt es in Energie, Lebensenergie um. Ein Wunderwerk, da sollte nur in Notfällen mit anorganischer Chemie aus der Retorte nachgeholfen werden. Denn dieses "Nachhelfen" bringt, wenn es zu oft und zu lang geschieht, nichts als Schwierigkeiten und stört den ganzen organischen Stoffwechsel empfindlich.
Ich hoffe, dass ich Dich mit meinen Betrachtungen ein wenig aufmuntern kann.
Gruß Franz
__________________
Schade dass der gesunde Menschenverstand so krankheitsanfällig ist...

Ausnahmezustand erreicht

Pimpanella ist offline
Themenstarter Beiträge: 284
Seit: 04.02.07
Hallo,
für die Antworten!
Bei mir haben Antidepressiva nie angeschlagen. Mir ging es erst vor einigen Monaten besser, nachdem ich Zink hochdosiert genommen hatte. Meine Ärztin hat im Blut einen Zinkmangel festgestellt. Eingenommen - und schwuppdiwupp, waren meine Depris nach kurzer Zeit fast wie weggeblasen und ich sah zehn Jahre jünger aus. Bin von den Toten auferstanden. Mein Bindegewebe straffte sich zusehens und meine Augen funkelten wie Diamanten... Mensch, war das ein Lebensgefühl *schwärm*..Für mich ist das ein Zeichen, dass ich keine Psychopillen brauche, sondern als erstes die Nährstoffmängel ausgleichen muss. Hinzu kommt die Fructoseintoleranz, die Seretonin hemmt und Zink- u. Folsäuremängel verursachen kann. Ich habe über JAHRE Antidepressiva genommen - mit NULL Wirkung. Dann Zink - und ein neues Lebensgefühl! Also, bevor ich die Chemiekeulen weiterschlucke und es sowieso nix bringt, nehme ich nun mein hochdosiertes Johanniskraut und Zink. Eine weitere Lösung wäre, meinen Darm zu heilen, aber ich weiß noch nicht wie. Hatte ja Nystatinbehandlung (seitdem alles schlimmer) und nehme Milchsäurebakterien.
Psychisch bin ich, wie gesagt, sehr belastet, vor ein paar Wochen ist auch noch mein Stiefvater gestorben (war nie ein richtiger Vater f. mich, aber es ist immer traurig, wenn ein Mensch geht und die Art und Weise und das ganze drumherum ist sehr belastend). Trotz allem war ich immer sehr stark. Ich find`s traurig, Pillen zu nehmen. Einigen Leuten helfen sie, mir nicht. Therapie mache ich (hatte dank Zink enorme Fortschritte gemacht). Dass es mir nun so schlecht geht ist auch klar, erst einmal meine Probleme und dann jahrelanger Nährstoffmangel, Schlafmangel und seit Monaten nur Getreide, ab u.zu Kartoffeln, etwas Blattsalat etc.. Da kommen automatisch Mängel hinzu und der Verzicht ist auch hart. Na ja, vorher habe ich komplett Gemüse gegessen und noch heftigere Blähungen etc. gehabt, auch nicht gerade gesund. Das hat ja dann auch wohl der Schleimhaut geschadet.
Den Heißhungertest habe ich schon mal gemacht. Damals kam auch Zinkmangel, Magnesium, Calcium und....? heraus. Ich trinke jeden Tag ca. 1,5 Liter Vittel sowie zur Zeit 100 % Dinkelkaffee oder stark verdünnten Tee.
Ich hatte immer tierischen Heißhunger auf Süßes (Schokokuchen, Kekse, Schokolade, Marzipan) und Cashewmus. Die Lust auf Süßes kam sicherlich von den langjährig eingenisteten Candida (den ich wahrscheinlich noch habe). Es war sehr schwer, den "Entzug" durchzumachen. Seitdem ich meine Ernährung verändert habe, hab`ich auch nicht mehr die heftigen Unterzuckerungsattacken. Nun darf ich ja nicht viel essen. Also ich habe immer wieder Lust auf Pfannkuchen (mache ich aber dann aus Dinkelvollkornmehl, Wasser, Ei, etwas Butter o. Margarine - kein Zucker). Ich liebe auch Erbsen- oder Linsensuppe. Auf Pizza hätte ich auch Lust.. Und wenn ich jetzt an ein Stückchen Käsekuchen denke, würde ich es auch nicht verschmähen
Ich esse übrigens so naturbelassen wie möglich und sollte ich doch einmal etwas "Fertiges" kaufen, lese ich mir alles gründlich durch. Ich reagiere auf alles was süß ist, vertrage also gar keinen Zucker, keine Süßstoffe und nicht einmal Stevia, obwohl es bei FI und Candida verträglich sein soll. Könnt Ihr euch erklären, woran das liegt?
Ich gehe übrigens auf die 40 zu (wirke aber viel jünger ).
Generell finde ich es halt auch sehr wichtig, eine Ursprungsfamilie zu haben. Eine Familie die hinter einem steht und einen in der Kindheit genährt hat, ist unbezahlbar..
Ich wünsche Euch allen eine schöne, friedvolle Nacht!
LG P

Geändert von Pimpanella (08.09.08 um 21:23 Uhr)

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ascona ist offline
Beiträge: 444
Seit: 31.03.06
Hallo Pimpanella,

ich halte es für möglich, dass Dein Quecksilber noch nicht ausgeleitet ist. Bioresonanz misst, wenn überhaupt, nur die Belastung im Bindegewebe, kann aber nicht feststellen, wenn noch Quecksilber in den Nervenzellen ist. Die anhaltende Candida-Belastung könnte ein Hinweis sein, dass das Quecksilber trotz Chlorella noch nicht ausgeleitet ist. Chlorella ist bei einer massiven Belastung oft zu schwach und man braucht Jahre, um allein mit Chlorella voranzukommen. Evtl. könntest Du einen DMPS-Mobilisationstest machen, um zu sehen, ob noch eine Belastung mit Quecksilber oder anderen Schwermetallen vorliegt.

Quecksilber lagert sich oft auch im Nervensystem des Darms ein (s. Klinghardt) und macht dann ziemliche Darmprobleme und kann zu Nahrungsunverträglichkeiten und diversen Sensibilitäten sowie Depressionen und Immunsystemschwäche führen. Ich mache im Rahmen meiner Darmsanierung gerade eine Colon hydro. Dabei wird ziemlich viel Quecksilber aufgewirbelt, was die Theorie von Klinghardt bestätigt.

Um nachzulesen, welche Vitamin- und Mineralstoffdefizite zu welchen Krankheitssymptomen führen können, empfiehlt sich sehr das Buch von Dr. Sonja Reitz: Seelische Beschwerden - körperliche Ursachen. Erschienen bei Gräfe und Unzer für 12,90 EUR.

Alles Gute und liebe Grüße
Ascona

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Pimpanella ist offline
Themenstarter Beiträge: 284
Seit: 04.02.07
Hallo ascona,
danke für die Tipps. Ich habe das Quecksilber vor 9 Jahren raus bekommen. Ich war vor kurzem bei einem Arzt, der eine Zusatzausbildung f. Umweltmedizin hat. Der sagt, die Tests würden bei mir nix bringen, es sei zu lange her...
LG

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ascona ist offline
Beiträge: 444
Seit: 31.03.06
Hallo Pimpanella,

Quecksilber hat eine Halbwertszeit von 18 Jahren und wird vom Körper nur sehr langsam wieder ausgeschieden.

S. auch: www.freitag.de/2008/04/08041802.php

Wenn eine hohe Belastung vorliegt und keine effektive Ausleitung erfolgt ist, kann auch 9 Jahre nach dem Ausbohren noch viel Quecksilber vorhanden sein.

Ich habe leider auch schon die Erfahrung machen müssen, dass einige, die sich als Umweltmediziner bezeichnen, irgendwo ein paar Kurse gemacht haben, sich aber leider mit der Materie, insbesondere Schwermetallvergiftungen, nicht besonders auskennen.

Viele Grüße
Ascona

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Pimpanella ist offline
Themenstarter Beiträge: 284
Seit: 04.02.07
Danke für die Antwort.
Wie misst man denn das Quecksilber genau im Gehirn? Mit DMPS oder Bioresonanz wird es doch eher im Bindegewebe gemessen, oder? Das meinte der Umweltmediziner vielleicht damit, dass man es nicht mehr messen könne. Also, es könnte ja sein, dass mein Bindegewebe leicht belastet ist und dafür im Gehirn die Dröhnung sitzt. Wie stelle ich das dann fest?
LG P

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ascona ist offline
Beiträge: 444
Seit: 31.03.06
Hallo Pimpanella,

ein indirekter Hinweis auf Quecksilber im Gehirn könnte sein, wenn Du auf Koriander heftig reagierst. Deshalb mit wenigen Tropfen beginnen und Reaktion abwarten, zusätzlich Chorella zum Binden nehmen.

Viele Grüße
Ascona

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Pimpanella ist offline
Themenstarter Beiträge: 284
Seit: 04.02.07
Hallo zusammen,
ich bin`s noch einmal.
Ich habe immer noch ganz starke Probleme. Z.B. habe ich jetzt einen durchgängig "benommenen Kopf", Kopfdruck (vor allem a.d. Stirn), Konzentrationsprobleme und Schwindel. Bin gestern mit EFT angefangen und wenn ich z.B. nur die Augen kreise, ist mir schon schwindelig. Um den Mund herum habe ich durchgängig ein starkes Taubheitsgefühl (wie durch Zahnarztspritze) u. beiße ich mir auf die Lippen, sind die auch taub. Außerdem schläft hier u. da mal etwas ein. Ich fühle mich schwach u. zittrig. Außerdem ist mein Bindegewebe butterweich geworden (vielleicht ja auch innerhalb des Körpers?). Ich kann mir nicht vorstellen, dass alles von den Depris kommt. Kann es sein, dass durch die jahrelange Schlaflosigkeit u. der dauernden Anspannung (PTBS, viele Sorgen) ein "Hirnschaden" entstanden ist? Teilweise schlafe ich 4, 5 Nächte nicht, dann mit Tabletten 2 - 3 Std. dösen usw.. Oder könnte es sein, dass ich MS habe oder Schlaganfall o. Herzinfarkt hatte? Ich stehe seit Kindesbeinen an unter Stress u. kann nicht entspannen, nicht schlafen. Wie könnte man das nachträglich feststellen? Ich habe auch nicht mehr ein gutes Körpergefühl u. mit geschlossenen Augen Gleichgewichtsprobleme.
Oder könnte vielleicht eine Entzündung des Darms dahinter stecken? Unverträglichkeiten alleine können das doch nicht mehr sein.
Hört sich jetzt panisch an, aber irgendetwas stimmt nicht. Ich hatte vor ein paar Jahren ein MRT machen lassen, war unauffällig. Aber die Symptome haben sich verschlimmert.
LG P

Geändert von Pimpanella (12.10.08 um 13:15 Uhr)


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