Chronisch entzündliche Darmerkrankung / oder doch nicht

13.01.08 20:50 #1
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bernie ist offline
Beiträge: 137
Seit: 24.01.07
Hallo Freunde, bitte helft mir mal bei der Diagnosefindung:

Vor einger Zeit hatte ich plötzlich auftretenden Durchfall die Beschwerden waren:
*wässrige Durchfälle bis zu 10 Stk am Tag, auch in der Nacht. (von einem Tag auf den anderen)
*nach 10 Tagen ist der Stuhl ganz leicht blutig geworden--->bin ich in das Krankenhaus. Im Stuhl war kein Schleim und auch kein Eiter. Ich hatte keine Schmerzen.

Viruserkrankung schließt der Arzt eher aus, da diese i.d.R. kürzer als 10 Tage dauern.
Auf Parasiten wurde ich ebenfalls untersucht (nicht auf die "exotischen") negativ
Eine Stuhlanalyse auf Tumor Enzym habe ich ebenfalls gemacht, negativ.
Der Arzt vermutet am ehesten eine chron. entzündliche Darmerkrankung, die Entzündungswerte im Blut sind bis auf das CRP nicht erhöht. Das CRP ist gerade über dem Grenzwert. Ist eher untypisch für eine chronisch entzündliche darmerkrankung meint der Arzt.
Der Arzt möchte eine Darmspielgelung machen, ich aber nicht.

Ich habe bis auf weiteres Pentasa bekommen (Mesalazin?). Mit 1g pro Tag und 1 Stk. Mutaflor halte ich mich beschwerdefrei.

Ich habe versucht das Pentasa abzusetzen, dann sind fol. Beschwerden gekommen:
*Kein Durchfall, aber Blähungen der Stuhl war nicht mehr geformt und sehr übelriechend.
*Schmerzen, die vor allem in die Hoden(sehr stark) und in das Kreuz ausgestrahlt haben
*leicher Druckschmerz im Mastdarm

Nachdem ich das Pentasa wieder genommen habe (1g pro Tag) bin ich wieder beschwerdefrei.

Ich möchte dazusagen, dass ich im Jahre 2002 Probleme mit Darmpilzen hatte, diesmal ist das Beschwerdebild ein vollkommen anders. Kann da ein Zusammenhang herrschen.

So was soll ich nun tun? Macht eine Darmfloraanalyse Sinn? Was ist mit den Mykobakterien, oder soll ich einfach noch abwarten, eine darmspiegelung kann ja nur den Verdachtbestätigen und mich auch nicht heilen. Ich könnte meine derzeituige Medikamentation einfach weiter einnehmen. Was gibt es alternativmedizinisches (Weihrauch?) Was ist mit Ernährung, ich kann zumindest keinen Zusammenhang feststellen.

vielen dank für eure Antworten!

Chronisch entzündliche Darmerkrankung / oder doch nicht

biofranz ist offline
Beiträge: 53
Seit: 11.03.06
Hallo bernie, plötzlicher Durchfall bedeutet meist, das der Körper schleunigst etwas "krankmachendes" in der Ernährung loswerden muss und die Beschwerden sind bald wieder vorbei.
Bei chronischem, bzw. von Zeit zu Zeit wiederkehrenden Beschwerden liegt die Ursache tiefer.

Darmsanierung
Beitrag eines medizinischen Laien

Um unseren „Verdauungsapparat“ handlungsfähig zu halten, bedarf es von Zeit zu Zeit einer optimalen Reinigung.
Leider wird unser Darm eher als Kloake betrachtet und ist dementsprechend mit vielen Tabus belegt. Was hinten rauskommt, stinkt erbärmlich und jeden Tag haben wir uns erneut damit auseinanderzusetzen, besonders wenn dieses „rauskommen“ zur Mühsal wird. So ist es nicht verwunderlich, dass dieses Thema entweder gar nicht oder entsprechend abwertend behandelt wird. Das geht so lange, bis sich eine ernsthafte Krankheit etabliert hat. Doch dann ist es in vielen Fällen leider zu spät.
Dass unser Verdauungssystem keine „Kloake“ ist, sondern ein hoch effektives Labor um unsere Nahrung in verwertbare Stoffe aufzuspalten, welche dann in unseren Milliarden von verschiedenen Zellen in Verbindung mit Sauerstoff zu Lebens-Energie werden, merkt man leider erst, wenn dieser Apparat nicht mehr optimal funktioniert.
Was unserem Verdauungssystem besonders zusetzt sind

Gifte
in Form von Medikamenten (aus der Retorte)
Chemische Lebensmittelzusätze (Fertigprodukte)
Alkohol, Nikotin, Koffein, Kochsalz, Zucker, erhitzte Fette, Kochkost, Konserven, Fleisch, Wurst, Eier, Fisch, Milch- und Sojaprodukte, Getreideprodukte, erhitzte Stärkeprodukte, Pizza, Kuchen, Pommes, Bratkartoffeln u.a.

Nun kommen gleich die Einwände der sog. Genießer. Ich kenne diese Einwände, habe sie schon bei einem anderen Thema vorgestellt in Form von alten und neuen Sprichwörtern. (Dieses Thema heißt „Stoffwechsel, aus der Sicht eines Laien“)

Tolerierbare Lebensmittel
Gedünstetes Gemüse, Pellkartoffeln, Quinoa, Hirse, Buchweizen,
Amarant, Honig (in Maßen), Trockenfrüchte, Meersalz (sparsam aber genügend)

Optimale Lebensmittel
Alle Früchte, Gemüse, Grüne Blattsalate,
Frisch gepresste Säfte, hochwertige Pflanzenöle, naturtrüber Apfelessig, Nüsse und Ölsaaten, frische Keimlinge, Avocados, unpasteurisierte Oliven,
Kräuter und Wildpflanzen
Rohe Muttermilch (für Kinder bis ca. 3 Jahre)
Reines Wasser, Sonnenlicht
Freude und Liebe

Ich sehe schon, wenn ich hier so weiter jeden Gedanken zu Ende spinnen möchte, ufert das aus und kein Mensch ist bereit, weiter zu lesen.

Wenn ein Maler einen Schiffsrumpf, eine Holzfassade oder einen Gartenzaun, egal aus welchem Material er auch immer sein mag, zu sanieren hat, geht er zuerst her und entfernt Rost und alte Farbe. Das ist meist eine etwas schmutzige oder dreckige Angelegenheit. Aber diese Arbeit ist unabdingbar dafür, dass der neue Anstrich gut haftet und somit seine Funktion erfüllt.

Wenn ein Straßenbauer eine Gasse, eine Bundesstraße oder eine Autobahn zu sanieren hat, geht er zuerst her und fräst den alten Belag soweit weg wie erforderlich und raut in auf, säubert die Nahtstelle, damit der neue Belag gut
haftet.

Wenn ein Gärtner bemerkt, dass aus seinem Gartenschlauch kein Wasser mehr kommt, füllt er nicht gleich einen Rohrreiniger in das Ende des Schlauches, sondern läuft als erstes seinem Schlauch entlang und bemerkt, dass entweder der Schlauch an einer Stelle abgeknickt wurde, jemand drauf steht oder jemand aus Versehen den Hahn zugedreht hat oder das Wasserwerk streikt. Glaubt vielleicht jemand im Ernst, dieser Gärtner würde gleich sein Handy aus der Tasche nehmen und den Leiter des Wasserwerkes zur Schnecke machen?

Wozu denn dieses Abschweifen vom Maler zum Straßenbauer und zum Gärtner?

Unser Darm ist unser 2. Gehirn und kann seine Aufgaben nur gut erfüllen, wenn er frei ist von Schlacken und Ablagerungen. Ist dies nicht der Fall, verhält er sich mit der Zeit wie ein volles Sieb, das irgendwann so zugestopft ist, dass es nur noch einen geringen Teil des Siebgutes (auch des guten Teils) durchlässt.
So entstehen dann trotz guter Ernährung Mangelerscheinungen. Und immer sind es die Mangelerscheinungen, die uns krank machen.

Wenn das „Sieb“ Darm, das unsere zugeführte Nahrung aufspaltet und sortiert nach Brauchbarem und Unbrauchbarem (durchlässig für flüssiges Brauchbares, undurchlässig für festes Unbrauchbares), ist es unsere Aufgabe, dieses Sieb möglichst rein zu halten.
Das heißt im Klartext: Umso mehr wir ihm Verwertbares zuführen und umso weniger Unverwertbares, umso länger kann dieses Sieb seine Aufgabe erfüllen.

Was nützen die besten natürlichen (nicht naturidentischen) Nahrungsergänzungsmittel, wenn der Darm durch viel „Unbrauchbares“ verschlackt ist (Sieb verstopft) und selbst die Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente nicht mehr durchlässt, die unsere Zellen so nötig brauchen.

Kommt ein Herzkranker zu einem chinesischen Mediziner, wird er sich wundern, dass dieser sich als erstes seine Verdauung ansieht. Das fängt dann an bei der Zunge. Ihre Form und ihr Aussehen führt ihn dann schon auf die richtige „Fährte“. In neunzig Prozent der Fälle mit Herzproblemen kommt dann zum Vorschein, dass im Kalium-Magnesium-Kalzium-Natrium-Haushalt mindestens eine der vier Komponenten einen eklatanten Mangel aufweist oder insgesamt ein lebensbedrohendes Ungleichgewicht besteht.

Wenn bei einem Motor der Verbrauchsstoff Benzin oder Diesel nicht nachgefüllt wird, fängt er irgendwann an zu stottern und bleibt stehen, obwohl noch genügend Öl als Schmierstoff vorhanden ist.
Wenn genügend Treibstoff vorhanden ist, aber kein Öl, läuft der Motor, er bleibt nicht gleich stehen, er erhitzt sich übermäßig und irgendwann fressen die Kolben. Das ist dann das Aus.
Verglichen mit dem menschlichen Organismus sind wasserlösliche Vitamine, Mineralien und Spurenelemente die Verbrauchsstoff für das Herz. Fettlösliche Substanzen in unserer Nahrung sind die Schmierstoffe.

Kein Automechaniker (obwohl dieser nicht studiert hat) käme auf die Idee, einem geschwächten (durch was auch immer) Motor beim Fahren die Handbremse anzuziehen, um ihn zu „schonen“. Er wird versuchen, diesem Motor optimale Bedingungen im Rahmen seiner Möglichkeiten zu schaffen.
Als erstes wird er den Benzin-bzw. Dieselfilter prüfen, erst danach wird er sich um die weiteren Einstellungen kümmern, wenn es noch erforderlich ist.

Wie war das doch mit dem Chinesen, dem Herz und dem Darm?

In meiner Jugendzeit, die sich langsam dem Ende zu neigt, hörte ich oft den Satz aus dem Munde meines Vaters: „Der Tod sitzt im Darm“.
So ein Blödsinn, dachte ich. Erst heute, nach mehrmalig grenznahen Erlebnissen
höre ich seine Worte von damals. Sie sind noch die gleichen, drücken aber heute genau das aus, was mir damals ein Mangel an Reife meines Verstandes verweigerte, zu verstehen.

Neulich schrieb mir eine ältere Dame eine mail, sie zählte weit über 90 Jahre: „Früher als junges Mädchen musste ich mich beim Arzt immer ganz ausziehen, heute brauche ich ihm nur noch die Zunge hinstrecken. Da soll einer behaupten, die Medizin hätte keine Fortschritte gemacht“. Diese Aussage gefiel mir so gut, dass ich sie hier einspiele.

Nun möchte ich dieses Thema, obwohl es in Wirklichkeit das Zeug zu einem Hauptthema hat, nicht weiter ausführen. Es soll in dieser Kurzausführung ein Denkanstoß sein.

Auf meinen ausgedehnten Spaziergängen begegne ich vielen Menschen.
Ich freu mich über jeden, der sich an frischer Luft bewegt.

Es gibt im Schwarzwald so alte Sprüche wie:

Der kann essen wie ein Scheunendrescher
Dreschen war früher eine schwere harte Arbeit, der Drescher hat die zu sich genommenen Kalorien in Form von Speck und Bratwürsten wieder verbraucht, er hatte einen Waschbrettbauch, und das ohne Fitness-Studio.
Der heutige Drescher sitzt hoch oben in einer klimatisierten Maschine und hört nebenbei Rockmusik im Kopfhörer. Wenn der sich so ernährt wie der frühere Scheunendrescher, bekommt er eine Wampe und wird dann als „gestandener Mann“ betitelt.

Der kann saufen wie ein Bürstenbinder
Bürstenbinden war eine staubige und monotone Arbeit, schwer auf eine andere Art. Diese Arbeit ließ sich oft nur im „Suff“ ertragen,
Die Masse der heutigen Bürsten wird maschinell hergestellt. Spezialbürsten bedürfen immer noch der feinfühligen Handarbeit, oft wird diese Bürstenherstellung an Behindertenwerkstätten vergeben.

In meiner Zitatensammlung gibt es unter der Rubrik Essen und Trinken einiges zu lesen und auch zu schmunzeln.

Franz Kern
ERFOLG ist kein ZUFALL
__________________
Schade dass der gesunde Menschenverstand so krankheitsanfällig ist...

Chronisch entzündliche Darmerkrankung / oder doch nicht

bernie ist offline
Themenstarter Beiträge: 137
Seit: 24.01.07
Hallo Franz,

ich ernähre mich seit 2002 praktisch Zucker und Weißmehlfrei. Zu 95% nach Bruker. Bei mir gibts nur Dinkelvollkornbrot aus Natursauerteig und das Mehl wird frisch gemahlen.....usw...

haben tue ich das ganze seit Anfang November, hat aber eben von heute auf morgen begonnen, was chronisches beginnt doch langsam....? Ich hatte aber Stress muss ich zugeben. Kaffee getrunken...?

Kann mich natürlich in die Höhle der Schulmedizin begeben, zur Darmspiegelung,...hab aber keinen Bock darauf, weil ich da die Ursache meiner Beschwerden auch nicht los werde.

Chronisch entzündliche Darmerkrankung / oder doch nicht
Sprotte
Pentasa zu verordnen ohne Darmspiegelung mit Biopsie, durch die man die Diagnose sichert und dann einfach so deise Diagnose in den Raum zu stellen ist der Hammer.Ist garantiert nicht schulmedizinischer Satndard, würde Dir die Darmspiegelung doch empfehlen. Außerdem sind 10 Tage Durchfall auch bei Infekt gut möglich und zb nach Rotaviren hat man danach Malabsortionsprobleme und sollt eerstmal schonkostb essen sonst Dünnpfiff. Und Blut kann bei infektiösen Durchfällen absolut mal dabei sein, ich wäre als Darmwand nach 10Tagen Durchfall bestimmt auch erstmal beschädigtMutaflor oder Symbioflor ist nicht schlecht, manche mögen lieber Perenterol, kann aber ganz schön Blähungen machen. Hatte letztes Frühjahr während ich auf einer gastroenterologischen station gearbeitet habe auch 10 tage zum Klo rennen so wie Du, Oberarzt meinte nur Berufskrankheit und wir hätten nie ohne Darmspiegelung auf Verdacht Pentasa gegeben. geh mal zu niedergelassenen Gastroenterologen und sprich mit dem, Lactoseunverträglichkeit hast Du nicht oder? Bis es dem darm besser geht erstmal lieber nicht mit soviel Ballaststoffen belasten auch wenn das sonst super ist. manchen Leuten helfen übrigens auch Heilerden

Chronisch entzündliche Darmerkrankung / oder doch nicht

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo bernie,

wenn die Durchfälle in absehbarer Zeit nicht verschwinden, würde ich mich überwinden und doch mal eine Darmspiegelung in Betracht ziehen.
Bei mir wurde auch schon eine Darmspiegelung gemacht und ich kann nur sagen, es ist weniger schlimm als von manchen berichtet, davor braucht man wirklich keine Angst zu haben.
Es gibt natürlich angenehmers, aber Schmerzen verursacht es nicht.

Hier gibt es viele Informationen über den Darm. Die Mazdaznan Ratschläge habe ich selbst schon erfolgreich angewandt.

Wassermann Nr. 15 - Der Tod sitzt im Darm

Dann gibt es hier im Forum noch die Rizinuskur von Gerold.

http://www.symptome.ch/wiki/Rizinus%C3%B6l

Du kannst es aber auch ganz einfach mit medizinischer Kohle probieren.
Ein Becher Kohle/10 g aus der Apotheke vorsichtig mit Wasser auffüllen und trinken. Das gebe ich meinen Kindern bei jedem Infekt. Es wirkt immer wieder Wunder.

http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...ntgiftung.html

Wie sieht es eigentlich mit den Zähnen aus, diese wirken oft negativ auf Organe (Zahn-Organ-Beziehung)

Liebe Grüße
Anne S.

Chronisch entzündliche Darmerkrankung / oder doch nicht

bernie ist offline
Themenstarter Beiträge: 137
Seit: 24.01.07
Zitat von Sprotte Beitrag anzeigen
Pentasa zu verordnen ohne Darmspiegelung mit Biopsie, durch die man die Diagnose sichert und dann einfach so deise Diagnose in den Raum zu stellen ist der Hammer.Ist garantiert nicht schulmedizinischer Satndard,
ja, ja, ja, nur ich brauchte schnell Hilfe, 10 Durchfälle pro Tag da kam ich mit dem Wassertrinken kaum nach. Für ne Darmspiegelung brauchts nen Termin, das kann ein paar Tage dauern. Es hat sofort geholfen, nun habe ich Zeit zum Nachdenken. Auf Dauer ohne gesicherte Diagnose werde ich es sicher nicht nehmen. Preisfrage: Hilft Pentasa nur bei chronisch entzündliuchen Darmerkrankungen (Autoimmunerkrankung) oder bei allen Darminfekten.

Außerdem sind 10 Tage Durchfall auch bei Infekt gut möglich und zb nach Rotaviren hat man danach Malabsortionsprobleme
Auch das klingt total plausiebel, da nach Absetzen von Pentasa war das Beschwerdebild wieder ein komplett anderes war. Malabsortionsprobleme klingen voll plausiebel denn ich hatte Blähungen und sehr übel riechenden Stuhl und absolut keinen Durchfall.

Ich werde vermutlich morgen schon eine Stuhlprobe in das Labor Haus senden Willkommen beim Labor Dres. Hauss - Ihr Partner für mikroökologische Untersuchungen (darmflora und Entzündungsmarker) Die können den Stuhl auch auf Rotaviren und Noroviren untersuchen (macht das nach 2 Monaten noch Sinn?) Ist bis jetzt nicht untersucht worden (Wie schaut die Behandlung dann aus? Wahrscheinlich eh nur abwarten?) Kostet 15 Euro pro Virus.

Vielen Dank mal für die Antworten.

Chronisch entzündliche Darmerkrankung / oder doch nicht

bernie ist offline
Themenstarter Beiträge: 137
Seit: 24.01.07
Zitat von Anne S. Beitrag anzeigen
Wie sieht es eigentlich mit den Zähnen aus, diese wirken oft negativ auf Organe (Zahn-Organ-Beziehung)
Gut das du das Ansprichst. Ich selber habe den Eindruck dass ich über einem Eckzahn was habe, war beiom Zahnarzt der hat (Röntgen) nix gefunden. Auch die Vitalfunktionen waren i.O. Mir rinnt es manchmal grün in die Nase und in den rachenraum......da ist irgendwo was....wie finde ich das zum HNO? welche Diagnosemethoden gibt es da oder einen anderen Zahnarzt aufsuchen...??

p.s. Pentasa habe ich seit 2 Tagen abgesetzt, mir gehts relativ gut (Blähungen nehmen etwas zu, Stuhl ist gleich, keine Schmerzen)

Werde mir Moortrinkkur kaufen (glaube das ist der Kohle und Heilerde gleichwertig) Auch Weihrauchtabletten habe ich mir bestellt.

Zur Darmspiegelung möchte ich noch nicht, ich hatte schon mal eine, bei mir ist die Sigmaschlinge fixiert es hat da ganz schön weh getan, als der Arzt versucht hat durch die Biegung zu kommen. Letztendlich trage ich alleine alles Risiko bei der Untersuchung. Und sollte es doch ein Virus sein, dann denke ich, dass das ganze Abführmittelzeugs den Darm noch zusätzlich belastet.

Ach ja, unter Übelkeit oder gar Erbrechen habe ich nicht gelitten (...spricht wohl eher gegen die Viren)

Chronisch entzündliche Darmerkrankung / oder doch nicht

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo bernie,

Vitalitätsteste sind auch nicht hundertprozentig.
Das gibt des falsch negativ, wie auch falsch positiv.

Könntest Du nicht dein Kieferpanoramabild hier ins Forum stellen, einige hier könnten Dir bestimmt etwas dazu schreiben.

Ich persönlich würde mich da nicht auf die Aussage eines einzigen Zahnarztes verlassen.

Hier im Forum wurden ja schon einige Ärzte genannt, die gute Herddiagnostiker sind.

Wie schon geschrieben, Kohle schadet auf keinen Fall.
Da ich Kohle immer vorrätig habe, hatte ich es kürzlich dem Freund meiner Tochter bei einem Magen-Darm-Infekt einen Becher davon gegeben. Er hatte schon Angst, er müsse Silvester im Bett liegen, Tee trinken und Zwieback essen.
Innerhalb weniger Stunden nach der Einnahme ging es ihm wieder gut.


Liebe Grüße
Anne S.


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