Seit 1 Monat konstant Appetitlosigkeit, Schwäche, benommen

06.11.14 13:11 #1
Neues Thema erstellen
Seit 1 Monat konstant Appetitlosigkeit, Schwäche, Schwindel

Toby ist offline
Beiträge: 523
Seit: 04.11.08
Zitat von mib2 Beitrag anzeigen

Was soll ich denn konkret essen?
Konkret kann ich dir nicht sagen was hilft. Evtl. kann es helfen Zucker wegzulassen. Man muss es ein bisschen selber ausprobieren was hilft.

Ich probier schon seit Jahren, und bin erst jetzt dadrauf gekommen dass mein PH-Wert im Dickdarm viel zu hoch ist. Wenn der PH-Wert alkalisch ist, wird Ammoniak vom Körper aufgenommen, und das ist glaube ich so ziemlich mit das giftigste was man im Blut haben kann. Aber red mal mit nem Arzt über sowas....
__________________
Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende. JFK

AW: Seit 1 Monat konstant Appetitlosigkeit, Schwäche, Schwindel

mib2 ist offline
Themenstarter Beiträge: 63
Seit: 06.11.14
Wer kein Gejammere lesen möchte, kann meinen Beitrag getrost überspringen. Ich schreibe, wenn ich kann, später noch mal Antworten zu den neuen Beiträgen. Nochmal danke für die Hilfe bist jetzt.

Ich habe eigentlich nur noch Angst. Angst, zu essen, diese Vitamintabletten zu nehmen, zu trinken, aus dem Bett zu gehen. Ich bin nervlich und körperlich gesehen an meiner Grenze, glaube ich. Wie können manche das so lange aushalten? Vielleicht, weil sie wenigstens noch essen können.

Übermorgen habe ich den Termin bei diesem Gastroentrologen, der glücklicherweise auch gleichzeitig Endokrinologe ist, also spreche ich ihn ganz bestimmt auf meine Schilddrüsenwerte an. Ich werde höchstwahrscheinlich aber nicht dahinkommen. Muss wohl ein Taxi nehmen, obwohl ich bezweifle, ob ich das überhaupt noch schaffe. Mein Kopf fühlt sich so endlos leer an. Frage mich wirklich, wieso noch nichts schlimmeres passiert ist. Bin noch nicht mal in Ohnmacht gefallen bis jetzt. Gewicht verliere ich seit 3 Wochen auch nicht mehr, obwohl ich so gut wie nichts esse. Vielleicht liegt alles mittlerweile nur noch an Unterernährung, aber woher soll ich das denn wissen, wenn kein Arzt mir hilft.

Habe heute jemanden an meiner Stelle zum letzten Arzt im Dorf geschickt, den ich noch nicht abgeklappert habe. Ja, ich kann nicht mehr selbst aus dem Haus, geschweigedenn aus dem Bett. War aber wie zu erwarten. Ich wollte nur, dass mir Gläser zur Urin und/oder Stuhluntersuchung gegeben werden, dafür muss ich ja wohl nicht anwesend sein. Das letzte mal beim Arzt hatte ich eh einen halben Kreislaufkollaps und musste mich hinlegen, was den Arzt damals übrigenz nicht die Bohne interessierte. Wurde aber jetzt von diesem Arzt auch wieder abgelehnt. Das Krankenhaus habe ja alles durchsucht, und der TSH Wert sei doch völlig normal, Ärztehopping, Geisteskrankheit, Betreuernot, blablabla. Jaja...quatscht ihr alle nur und lasst mich dahinsiechen. Ihr werdet euren Beruf eh behalten, ob ich euch für unterlassene Hilfeleistung anzeige oder nicht.

Seit 1 Monat konstant Appetitlosigkeit, Schwäche, Schwindel

MiglenaN ist offline
Beiträge: 1.234
Seit: 15.05.13
Hallo zusammen,

hier sind noch einmal die Symptome von mib2 aus dem allerersten Bericht auf Seite 1. Vielleicht fällt jemandem von euch etwas dazu ein bzw. etwas darin auf, was hilfreich wäre. Danke im Voraus.

Freundliche Grüße
Miglena
Zitat von mib2 Beitrag anzeigen
Hallo,

habe schon in einem anderen Forum erfolglos versucht, Hilfe zu bekommen. Ich war schon im Krankenhaus und mehrmals beim Hausarzt, den meine Symptome kaum zu interessieren scheinen. Das Einzige was dabei herauskam waren:

-Halsentzündung (kann ich mir auch zufälig zur gleichen Zeit eingefangen haben), die jetzt, nach einer sage und schreibe einsekündigen Untersuchung, zu der der Arzt regelrecht überredet werden musste, weg sein soll. Wenns so ist dann...gut? Wirkt auf mich aber noch entzündet.
-Gastritis
-leicht vergrösserte Milz

Alles fing vor einem Monat an, nachdem ich ein Automaten-Croissant aß, auf das mein Körper extrem mit Zittern, Schwindel, und fast sofortigem Durchfall reagierte (ehme mal an davon habe ich die Gastritis, aber kein Arzt geht darauf ein, macht sich stattdessen fast über mich lustig). Hatte davor nebenbei erwähnt 0 Probleme, irgendwas zu essen. Dies sind nun ungefähr meine Symptome:

-konstante Schwäche, manchmal Schwindel
-fast komplette Appetitlosigkeit
-bettlägerichkeit, kann echt nicht mehr aus dem Bett ohne das Gefühl, mein Kreislauf bricht zusammen
-Gewichtsabnahme durchs nichts essen
-manchmal kribbeln im Kopf, schweres Gefühl
-eben konstant das Gefühl, als wär mein Kreislauf am Ende
-bei Verdauung erhohte Schwäche, bei Stuhlgang manchmal sogar Schwindel, einmal nach einer Brokkolimahlzeit richtiges Schütteln
-wechselhaft Durchfall und normaler Stuhl, vielleicht essensbedingt?

Und jetzt neuerdings (vielleicht hat das auch mit der Magenspiegelung zu tun, oder es war schon länger so, weiss es einfach nicht mehr...)

-Zittern und sofortige Blähungen nach fast jeder Nahrungszuname, sogar Wasser (Zwieback, Bananen, Kartoffeln, bei Reis bin ich noch nicht sicher, aber will es ungern ausprobieren)
-Nurnoch Kamillentee scheint ohne Probleme runterzugehen, was Anderes hab ich, auch aus Angst, noch nicht probiert. Obwohl ich bei zuviel davon leichtes Bauchweh kriege, aber das ist wenigstens besser als Schwindel und Zittern

Ich bin völlig am Ende mit den Nerven. Will mich nicht nochmal einweisen lassen, die haben mich letztes Mal auch schon kaum ernst genommen, und ausser überall gepiekst und dem Blut entledigt worden zu sein, hat das auch kaum was gebracht. Kann echt nichts mehr essen, habe schon 8 kg abgenommen, und es werden immer mehr. Bei meinen Tagen, die vor kurzem angefangen hsben, kommt auch fast kein Blut mehr raus. Hat mein Körper überhaupt noch welches?

Die einzigen Dinge, die nicht getesten worden waren sind:

-mein Darm, also auch Stuhl
-Lebensmittelunverträglichkeiten (wurde zu einem speziellen Arzt dafür verwiesen, in ungefähr 2 Wochen. Bis dahin soll ich verhungern, nehme ich an?)
-mein Hirn (hoffe mal da ist nichts)

Kann mir irgendjemand helfen? Mir sagen, wsd ich essen oder tun soll? Habe Omeprazol verschrieben bekommen, aber zuviel Angst vor Nebenwirkungen und möglicher Abhängigkeit davon.
__________________
Ein freundlicher Blick durchdringt die Düsternis wie ein Sonnenstrahl. (Albert Schweitzer)

AW: Seit 1 Monat konstant Appetitlosigkeit, Schwäche, Schwindel

MiglenaN ist offline
Beiträge: 1.234
Seit: 15.05.13
hallo mib2,

welche Blutwerte wurden bei Dir bisher ermittelt? Hast Du bei Dir die Ergebnisse Deiner Blutuntersuchungen? Mich würde der Zustand Deiner Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse interessieren.

Außerdem Dein IgE-Wert, falls er erhöht sein sollte, könnte das ein Hinweis auf Allergien sein, Z. B. Schimmelpilze, überhaupt erinnert Deine Symptomatik u. a. an eine Schimmel-Belastung durch Schimmelpilze in der Nahrung und der Wohnung. Auch Pestizide könnten mitbeteiligt sein.

Deine Leberwerte, Bauchspeicheldrüsenwerte, IgE-Wert sollten also ermittelt werden, wenn nicht schon geschehen. Eine Histamin-Intoleranz und/oder eine MCS (Multiple Chemical Sensitivity) sollten ausgeschlossen werden.

Vielleicht kannst Du diese Dinge mit dem Arzt klären.

Du schreibst von einer vergrößerten Milz. Das kann viele Ursachen haben und sollte abgeklärt werden! Vielleicht kann der Gastroenterologe und Endokrinologe, zu dem Du übermorgen gehen wolltest, nacheinander alle oben genannten Untersuchungen veranlassen.

Dann könntest Du Dir aus der Apotheke Tests besorgen, mit denen Du kostengünstig testen kannst, ob in Deiner Wohnung eine Schimmelpilzbelastung besteht. Diese solltest Du ausschließen, sonst nutzt alles andere nicht viel.

Ein Allergie-Test (Blut-Test) auf Schimmelpilze wäre sehr ratsam. Bei mir wurde damals auch eine Schimmel-Allergie festgestellt. Es gibt auch den Pricktest auf der Haut, der wurde damals bei mir gemacht, aber ich würde an Deiner Stelle lieber erst einmal den Blut-Test machen, weil Dein Zustand sehr labil ist und Du sehr empfindlich reagierst, da wäre ein Provokationstest wie der Pricktest vielleicht weniger ratsam als ein Blut-Test, da zu belastend für Dein Immun- und Nervensystem, das zur Zeit anscheinend verrückt spielt.

Später schreibe ich Dir noch einige Tests auf, die Du später machen könntest, um Ursachen zu finden. Jetzt hast Du ja erst einmal genug zu tun. Lass Dich nicht unterkriegen und gehe unbedingt zu diesem Arzt übermorgen. Vielleicht ist er der richtige und hat mehr Ahnung. Ich drück Dir die Daumen und wünsche Dir viel Glück!

Freundliche Grüße
Miglena
__________________
Ein freundlicher Blick durchdringt die Düsternis wie ein Sonnenstrahl. (Albert Schweitzer)

Geändert von MiglenaN (24.11.14 um 19:33 Uhr)

AW: Seit 1 Monat konstant Appetitlosigkeit, Schwäche, Schwindel

mib2 ist offline
Themenstarter Beiträge: 63
Seit: 06.11.14
Vielen Dank, MiglenaN.

Heute morgen hätte ich Dir besser antworten können, da es mir gestern Abend und heute Morgen wieder fast so ging, als hätte ich nichts. Nachdem ich aber heute was gegessen hatte ging die alte Leier wieder los. War Joghurt. Man könnte ja jetzt annehmen, dass es an Laktoseintoleranz liegt, aber mein Körper scheint sich das echt so auszusuchen, wie es ihm gerade passt. Mir wurde eigentlich mittlerweile nach allem mal schwindelig, mal nicht. Am stärksten ist dieser Effekt direkt am morgen bei der ersten Mahlzeit. Oder es liegt wirklich an der Laktose. Vielleicht esse ich morgen mal nur Reis.

Danach ging es mir so schlecht, dass ich einfach noch ein paar Kürbiskerne und einen Apfel nachgegessen hatte (Normalerweise warte ich etwas ab, um Reaktionen zu testen) und jetzt ist mir richtig übel. Nicht in dem Sinne, dass ich mich übergeben müsste, mein Magen hat wie immer merkwürdig wenige Beschwerden, wenn man bedenkt, dass alles irgendwie mit meiner Verdauung in Verbindung zu sein scheint. Einfach generelles Unwohlsein. Könnte aber auch am Stress liegen. Jedenfalls ist diese Dauerbenommenheit jetzt nach dem Essen wieder da. Wenn es mir heute Abend besser geht, suche ich mal, ob ich diese Werte, die Du erwähnt hast, bei mir getestet wurden. Da stehen überall so Fremdwörter, muss ich erst mal nachschauen. Aber igE Steht da nirgendwo, dass kann ich jetzt schon mal sagen.

Ich versuche auch mal, sowas aus der Apotheke zu bekommen. Beim Arzt morgen werde ich auf jeden Fall alles ansprechen. Habe mir schon mehrmals Seiten ausgedruckt, auf denen alle meine Beschwerden standen, die ich beobachten konnte. Die wurden den Ärzten bis jetzt (außer die im Krankenhaus) auch gegeben, aber die haben es sich kaum angeguckt. Ich hoffe, ich habe da morgen mehr Glück.

Über Pricktests habe ich mich mal informiert, klingt ja gruselig. Ich habe Angst, dass bei sowas mein Körper komplett überbelastet werden würde. Aber vor einer Blutabnahme ehrlich gesagt auch. Ich habe schon so viel Blut abgenommen gekriegt, und hatte auch erst vor kurzem meine Tage, Eisen nehme ich auch kaum zu mir...darum habe ich jetzt angefangen, Kürbiskerne zu essen, und hoffe, ich vertrage die wenigstens.

Geändert von mib2 (25.11.14 um 14:55 Uhr)

AW: Seit 1 Monat konstant Appetitlosigkeit, Schwäche, Schwindel

mib2 ist offline
Themenstarter Beiträge: 63
Seit: 06.11.14
Ich hoffe, es geht in Ordnung, wenn ich einfach mal alle Werte hier hinschreibe? Das wird etwas dauern, aber es ist wenigstens eine gute Ablenkung. Das sind die letzten Blutwerte, die im Krankenhaus und generell bei mir gemacht wurden, also vor 3 Wochen:

Natrium 139 (136-145)
Kalium 3.33 (3.40-4.50)
Creatinin 0.54 (0.50-0.90)
eGFR >90 (> 90)
Thromboplastinzeit 72 (> 70)
INR 1.23
aPTT 43 (26-40)
GPT 28 (10-35)
Alkalische Phosphatase 59 (35-105)
GGT 9 (< 40)
GOT 26 (10-25)
Bilirubin gesamt 0.96 (< 1.20)
Creatinkinase 30 (< 170)
Lipase 31 (13-60)
Glucose i.NaF Plasma 90 (60-100)
Lactat 1.05 (0.50-2.20)
C-realtives Protein 0.04 (< 0.50)
Leukozyten 7.7 (4.3-10.0)
Erythrozyten 4.40 (4.00-5.20)
Hämoglobin 12.8 (12.0-16.0)
Hämatokrit 37.2 (36.0-46.0)
Thrombozyten 202 (150-350)
Mittleres Zellvolumen 84.5 (83.0- )
MCH 29.1 (28.0-34.0)
MCHC 34.4 (32.0-36.0)
RDW 14.2 (11.6-14.8)
TSH 3.640 (0.270- )

Jetzt ist mir sehr schummrig und mein Kopf dröhnt (Also kein Geräusch, eher ein komisches Druckgefühl), weiss nicht, ob das noch am Essen oder am Abschreiben liegt, aber ich ruhe mich lieber mal aus.

Geändert von mib2 (25.11.14 um 17:14 Uhr)

Seit 1 Monat konstant Appetitlosigkeit, Schwäche, Schwindel

mondvogel ist offline
Beiträge: 5.093
Seit: 07.04.10
hallo mib2,

...es ist schwierig (naja, eigentlich unmöglich) irgendwas zu Deinen Werten zu sagen, weil Du keine Referenzwerte angeben hast....

ich weiß, das macht Mühe....aber vielleicht kannst Du die RW noch nachtragen....

Alles Gute, mondvogel

(TSH ist aber- egal wie- zu hoch....nur kann man nichts zur Schilddrüse sagen, wenn alle anderen wichtigen Werte (fT3, fT4, Antikörper) fehlen....)
__________________
"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

AW: Seit 1 Monat konstant Appetitlosigkeit, Schwäche, Schwindel

mib2 ist offline
Themenstarter Beiträge: 63
Seit: 06.11.14
Tut mir Leid, habe es jetzt geändert, und die Normalwerte in Klammern hinter meine Werte, so, wie sie da standen, geschrieben. Bei TSH und dem mittleren Zellvolumen wurde kein Limit angegeben, was auch etwas komisch ist.

Die anderen Schilddrüsenwerte bekomme ich hoffentlich morgen untersucht? Die Ergebnisse kommen dann aber bestimmt erst später.

Seit 1 Monat konstant Appetitlosigkeit, Schwäche, Schwindel

mondvogel ist offline
Beiträge: 5.093
Seit: 07.04.10
Zitat von mib2 Beitrag anzeigen
Tut mir Leid, habe es jetzt geändert, und die Normalwerte in Klammern hinter meine Werte,
muss Dir nicht Leid tun - aber danke

Die anderen Schilddrüsenwerte bekomme ich hoffentlich morgen untersucht? Die Ergebnisse kommen dann aber bestimmt erst später.
das ist gut - wir üben uns in Geduld

ciaociao, mondvogel
__________________
"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

AW: Seit 1 Monat konstant Appetitlosigkeit, Schwäche, Schwindel

margie ist offline
Beiträge: 4.553
Seit: 02.01.05
Hallo mib2,

die vergrößerte Milz, die Du hast, wurde dafür schon eine Ursache gefunden?
Ich kenne 2 Krankheiten, die so etwas verursachen könnten:

Das ist zum eine eine hämolytische Anämie aufgrund von bestimmten Bluterkrankungen
und zum anderen die Kupferspeicherkrankheit (M. Wilson).

Bei der hämolytischen Anämie kann man auch mal erhöhtes Bilirubin haben. Dein Bilirubin ist relativ hoch. War es mal erhöht?


M. Wilson ist eine Leberkrankheit, die zu einer chronischen Kupfervergiftung führt.
Auch beim M. Wilson kommt die hämolytische Anämie mit der Milzvergrößerung vor.

Auch wenn Deine Leberwerte noch normal aussehen (mit Ausnahme der leicht erhöhten GOT), so würde das nicht gegen diese Leberkrankheit sprechen, weil anfänglich die Betroffenen oft normale Leberwerte noch haben.
Was auch für diese Leberkrankheit sprechen könnte, ist die relativ niedrige Alk. Phosphatase.
Aber das ist nun nur eine Mutmaßung von mir.
Denn anhand Deiner sonstigen Laborwerte kann man nicht sagen, ob Du diese Krankheit denn haben kannst.

Du hast viele Verdauungsprobleme. Leberkrankheiten führen meist zu solchen Verdauungsproblemen.
M. Wilson macht dazu oft noch neurologische Störungen wie z. B. Zittern, das Du immer wieder angibst.

Kalium 3.33 (3.40-4.50)
Das Kalium ist aber niedrig. Das kann von den vielen Durchfällen kommen. Du solltest den Arzt fragen, ob er Dir etwas Kalium verschreiben kann.
Obst und Obstsäfte enthalten viel Kalium, aber ich fürchte, dass Obst die Durchfälle evtl. noch begünstigen könnte.
Kaliummangel kommt auch bei dem angesprochenen M. Wilson vor.
Aber Kaliummangel kann noch einige andere Ursachen haben.

Kalium solltest Du nur unter ärztlicher Überwachung einnehmen. Denn zuviel davon ist für das Herz genauso schädlich, wie zu wenig davon.
Außerdem macht Kaliummangel müde und kann zu Herzrasen führen.

Wurde Magnesium nicht untersucht?
Denn Magnesiummangel und Kaliummangel treten oft gemeinsam auf.


Auch Deine Blutgerinnungswerte sind grenzwertig, was bei Leberkrankheiten möglich ist.

Die erhöhte PTT könnte auch ein Hinweis auf das sog. "von Willebrand-Syndrom" sein. Das ist eine relativ häufige Blutgerinnungsstörung, die zu vermehrter Blutungsneigung führt.

Evtl. hast Du noch einen latenten Eisenmangel.
Dein MCV-Wert ist grenzwertig und niedriges MCV kommt oft bon einem Eisenmangel, kann aber auch mit einer hämolytischen Anämie zusammen hängen (s. o.).

Wurde mal Ferritin bestimmt?
Wenn Du leberkrank sein solltest, wäre aber das Ferritin evtl. davon falsch erhöht und könnte einen Eisenmangel verdecken. Dann sollte man ggf. noch das Zinkprotoporphyrin bestimmen, um einen Eisenmangel auszuschließen.

lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (25.11.14 um 20:56 Uhr)


Optionen Suchen


Themenübersicht