Blutwerte sind da. Fast alles perfekt. Ausser Eisen - was nun?

25.11.13 13:20 #1
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Blutwerte sind da. Fast alles perfekt. Ausser Eisen - was nun?
MeerSalz
Hallo Mann74!

das könnte die erhöhten Entzündungswerte erklären?
ich denke das könnte eher von dem hier kommen (vor allem Zweiterem)

ich habe viel emotionalen Stress, überdies bin ich starker Raucher
Raucher haben auch oft - so wie du auch - leicht erhöhte Leukozytenwerte, was eine überschiessende Immunreaktion hindeutet.

Ebenso haben Raucher durchschnittlich viel öfter mit Zahnfleischerkrankungen zu tun (Paradontose), diese - wenn unbehandelt - im Körper und im Herzen großen Schaden anrichten können.

Und ich habe ab und zu Last mit einer Art "Rheuma", Bandscheibenvorfall bzw. Riss in einer Bandscheibe
Dr. Bruker erklärt es so: Um die lebenswichtigen Organe zu schützen, bedient sich der Körper aus seinem Bindegewebsspeicher (Knochen, Sehnen, Bänder ...). Dies führt oft auf Dauer zu Osteoporose, Bandscheibenerkrankungen (Riss in Bandscheibe), Karies ...
Vereinfacht dargestellt funktioniert das in etwas so:
Bei Rauchern ist - unter anderem - der Mineralstoffbedarf wesentlich erhöht! Sofern nicht genügend mit der Nahrung aufgenommen wird, bzw. dies ungenügend resorbiert wird, geht's eben an die "Speicher"-

Ich nehme an, du bist Jahrgang 1974?

Grüßle.
MeerSalz

Geändert von MeerSalz (28.11.13 um 08:03 Uhr)

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Juliette ist offline
Beiträge: 4.667
Seit: 23.04.06
Ich habe einmal gelesen das Vitamin D, dann vertragen wird, wenn Calcium und Magnesium mit dazu eingenommen werden, in einem guten Mischungsverhältnis. Das hat manch einem geholfen bei Vitamin-D-Unverträglichkeit. Aber leider gibt es hier auch keine Garantie. Bei dem einen war das die Lösung und bei anderen hilft es wiederum leider nicht.

Grüsse von Juliette

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Jeyjo ist offline
Beiträge: 16
Seit: 27.11.13
Zitat von Mann74 Beitrag anzeigen
aber der Wert an sich ist doch zu niedrig, oder sehe ich das falsch?
Welchen Wert meinst du nun genau? Der Wert "Eisen" hat keine Aussagekraft über den Eisenstatus, Das Ferritin ist maßgeblich. Und das ist ok bei dir.

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Mann74 ist offline
Themenstarter Beiträge: 17
Seit: 20.11.13
Mein Darm ist auch so ein Triggerpunkt... da tut nix wirklich weh, aber ich reagiere schnell über den Darm... egal was ich esse, es gibt phasen, da bin ich nach dem Essen entweder voll aufgedreht, total müde oder fühle mich (jetzt nicht lachen), als hätte ich ordentlich ein paar Biere geknallt (und ich trinke NIE Alkohol). Total lustig, lullerig... als ob da irgendein Enzym fehlt irgendwas zu verarbeiten. Intoleranzen wurden keine bemerkt, Diabetes habe ich auch nicht... Häufig habe ich das, wenn ich was mit Gelee esse, also MAL einen Keks mit Orangenfüllung oder so schokogeleebananan... ich habe schon Citronensäure oder so in Verdacht, das ist in allen diesen Dingen gleich viel drin...

Bin echt etwas ratlos... ;(

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darleen
Hallo Mann

wenn man sich das Alles mal Gesamtbildlich anschaut

Niedrieger Billi, niedrieger MCHC

trotz *gutem* Ferritin

und dazu deine Symptome

könnte bei dir ein B6 Mangel vorliegen , der schleichend Symptome bildet

Vitamin B6 (Pyridoxin) Der Allround-Helfer
Wichtig für:

Aminosäurenaufbau; Blutbildung; Immunsystem; Blutzuckerspiegel; Magensäure; Wasserhaushalt; Nervenarbeit; Natrium- und Kaliumbalance.


Mangelsymptome: Schlechte Haut, depressive Verstimmung, Gereiztheit, Haarausfall, Kreislaufstörungen, rissige Mundwinkel, Konzentrationsschwäche, Muskelschwäche.
Die wichtigsten Vitalstoffe im berblick

]Eine Eisenverteilungsstörung (2) entsteht auf der Basis eines chronischen entzündlichen Prozesses - Infektionen, v.a. chronische, Tumoren oder chronische Entzündungen - und führt zum klinischen Bild der sog. Begleitanämie (ACD: anemia of chronic disease). Dabei liegt eine Umverteilung des Eisenpools vom funktionellen Eisenkompartiment in die Makrophagen ("Sequestrierung" des Eisens) des RES zugrunde. Bei den Eisenverwertungsstörungen (3) liegt genügend Speichereisen vor, dieses wird aber von den Erythroblasten nicht richtig verwertet und reichert sich somit in den erythrozytären Vorstufen an (Vorkommen von Ringsideroblasten im Knochenmark). Eisenverwertungsstörungen werden vor allem bei Formen der MDS, Alkoholikern, gewissen Medikamenten (u.a. Isoniazid), Vitamin B6-Mangel und sehr selten bei Mangel der Delta-ALA-Synthase beobachtet.
Differenzial- Diagnose der Eisenstoffwechsel- Strungen

Vitamin B 6

Vitamin B6-Mangel vermindert Resorption von Vitamin B12.

......Auch für die Aufnahme von Nährstoffen aus dem Magen-Darm-Trakt und die normale Verdauung wird Vitamin B12 benötigt. An der Produktion von Eiweißstoffen und am Stoffwechsel von Kohlenhydraten und Fett ist Vitamin B12 gleichfalls wesentlich beteiligt.

Vitamin B12 leistet einen wertvollen Beitrag für die Herstellung einer wichtigen Substanz (Myelin), die für die schützenden Nervenscheiden gebraucht wird und hilft bei der Produktion des Nervenbotenstoffes Acetylcholin mit. Dieser Botenstoff (Neurotransmitter) wird insbesondere deshalb benötigt, damit unser Gedächtnis gut funktionieren kann und die Lernfähigkeit verbessert wird.
Vitamin B12 - ein wichtiger Helfer - Gesundheit und Medizin auf QualiMedic

(Fettschrift von mir )

liebe grße darleen

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Jeyjo ist offline
Beiträge: 16
Seit: 27.11.13
Zitat von darleen Beitrag anzeigen

könnte bei dir ein B6 Mangel vorliegen , der schleichend Symptome bildet

liebe grße darleen
Sehr gute Antwort

"Darüber hinaus senkt Rauchen die im Körper verfügbaren Mengen an Beta-Carotin, Vitamin D, Folsäure und Vitamin B12. Es beeinträchtigt die Umwandlung von Vitamin B6 in seine aktive Form. Die schlechte Versorgung von Rauchern mit Vitamin C, Folsäure, und Vitamin B12 erhöht deren ohnehin bereits hohes Lungenkrebsrisiko. Auch verstärkt das Rauchen den Verlust von Mineralien in den Knochen und erhöht so das Osteoporoserisiko bei älteren Frauen und Männern."
(vgl. Nährstoffempfehlungen für Raucher - Vitalstoff Journal)

Wahrscheinlich hapert es auch an anderen Vitaminen, ich weiß ja nicht, wie du dich generell ernährst, aber wenn du viel Fleisch isst, dürften wichtige (Pro-)Vitamine wie Beta Carotin und Vitamin C wahrscheinlich zu kurz kommen. Auch Omega 3 wäre empfehlenswert bei deinen entzündlichen Vorgängen und Omega 6 (entzündungsfördernd) einzuschränken.Da hilft nur eine radikale Umstellung des Lebensstils und am besten hochwertige Nahrungsergänzungsmittel, um das wieder in den Griff zu kriegen.

Vielleicht hilft ja dieser Artikel über Parodontitis weiter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/parodontitis.html

Es ist wahrscheinlich, dass auch etwas im Darm nicht stimmt. Was ich dir nur raten kann ist es, einen guten Heilpraktiker aufzusuchen, der eine Vitalstoffanalyse und einen Darmcheck durchführt. Nur so hast du wirklich Sicherheit und es kann dir geholfen werden. Aus meiner Erfahrung kann man es vergessen, von Ärzten die notwendige Hilfe zu erwarten. Untersuchungen werden verweigert oder belächelt trotz Symptomatik. Leider kostet der ganze Spaß einiges. Ich habe bezahlt: Blutuntersuchung ~ 200 €, Darmcheck ~ 110 € und Anamnese (3x Std.) ~ 180 €.
Mir ist es das allemal wert, zu mal ich aufgrund von Internetempfehlungen auch Fehler begangen habe (Zink eingenommen, obwohl tatsächlich Zinküberschuss und Kupfermangel vorlag). Wenn du dir Zeit, Mühe und Nerven ersparen willst, würde ich dir diesen Weg empfehlen, allerdings ist die Suche nach einem guten Therapeuten auch nicht ganz so einfach.

Ich wünsche dir alles Gute

Geändert von Jeyjo (28.11.13 um 12:00 Uhr)

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Mann74 ist offline
Themenstarter Beiträge: 17
Seit: 20.11.13
Ich danke Euch schon mal SEHR für Eure Antworten, ich glaube, ich kann noch zur weiteren Diagnose beitragen, denn ich hatte vor MONATEN mal einen Urintest bei einem Arzt der sich auf dieses Vitaminzeugs (nicht böse gemeint) spezialisiert hat. Nur hatte ich nie die Ergebnisse zur Hand bekommen, irgendwie ist das damals verlaufen. Jetzt konnte ich es kurzfristig anfordern - und da SCHEINT auch was mit dem B6 nicht zu passen... und ich habe mir immer munter B12 reingedonnert... schaut einmal bitte:







So, WAS genau sollte ich mir jetzt in der Apotheke holen? Reines B6? Oder Taxovit Vitamin B-Komplex? D3? Vigantoletten? Bin überfordert... ;(

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Mann74 ist offline
Themenstarter Beiträge: 17
Seit: 20.11.13
P.S.: Ich hoffe, ich kann Darmkrebs ausschließen? Oder doch mal besser zur Spiegelung? Schmerzen im klassischen Sinne habe ich ja keine...

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darleen
Zitat von Mann74 Beitrag anzeigen

Ich danke Euch schon mal SEHR für Eure Antworten, ich glaube, ich kann noch zur weiteren Diagnose beitragen, denn ich hatte vor MONATEN mal einen Urintest bei einem Arzt der sich auf dieses Vitaminzeugs (nicht böse gemeint) spezialisiert hat. Nur hatte ich nie die Ergebnisse zur Hand bekommen, irgendwie ist das damals verlaufen. Jetzt konnte ich es kurzfristig anfordern - und da SCHEINT auch was mit dem B6 nicht zu passen... und ich habe mir immer munter B12 reingedonnert... schaut einmal bitte:
Hallo Mann , bitte

könnte passen

und der Arzt ? hat sich dazu nicht geäußert ?

wenn du b6 probieren möchtest könntest du als Versuch --> b6 von Hevert nehmen und klein anfangen , eine Tab hat 100mg , davon erstmal ein Viertel und schauen was passiert , dazu noch einen B-Complex

habe selbst damit gute Erfahrungen gemacht

zu D3 -->Unverträglichkeit , diverser Ursachen, diverse Unverträglichkeitssymptome

siehe hier :

http://www.symptome.ch/vbboard/nahru...it-risiko.html

http://www.symptome.ch/vbboard/nahru...vitamin-d.html

http://www.symptome.ch/vbboard/nahru...vitamin-d.html

gibt noch mehr Threads dazu

zu Vitamin D . allgemein sollte Magnesium und Vitamin K2 zusätzlich eingenommen werden

P.S.: Ich hoffe, ich kann Darmkrebs ausschließen? Oder doch mal besser zur Spiegelung? Schmerzen im klassischen Sinne habe ich ja keine...
Du entscheidest, was zu machen ist , wir hier im Forum können nur Denkanstöße geben , aber keine Anweisungen , was zu passieren hat , und schon gar Nicht Etwas ausschließen

porbiere dich etwas zu entspannen und dann nochmal etwas ruhiger an die Sache heranzugehen

liebe grüße darleen

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.706
Seit: 21.05.11
Warum solltest Du Darmkrebs haben? Gibt viele die Probleme mit dem Essen haben und viele die es nicht bemerken, weil die Symptome unspezifisch und extrem unterschiedlich sind, ausserdem auch noch zeitverzögert, Stunden, Tage, manchmal sogar Wochen: Milchprodukte. Bei Milchprodukten gilt es nicht nur auf die Lactose zu schauen, sondern auch auf das Milcheiweiss, es gibt hier nicht nur die Allergie sondern auch die schwächere Form der Unverträglichkeit darauf. Hierfür gibt es noch keinen anerkannten Test und also wird das Thema in der Regel von den Ärzten ignoriert.....
Lactose., Fructose, Gluten, Milcheiweiss, Histaminintoleranz. All diese Dinge gehören gut abgeklärt die Standards macht der MagenDArmSpezi, aber suche Dir nen guten, denn das ist ein Thema was sehr komplex ist.
Bei Gluten fängt man zuerst mit der Zöliakie mittels Antiköerpertest und GEwebsentnahme im Dünndarm an (Magenspiegelung). Häufig wird nur nach den Antikörpern geschaut, aber nicht jeder bildet Antikörper, ich scheinbar auch nicht und ne Freundin hatte auch keine.

Diagnose von Zöliakie | Zöliakie

Wenn Du damit durch bist und die Tests waren negativ, bitte 2 Monate mindestens Glutenauslass machen, um zu sehen, ob Du es mit der schwächeren Form der Glutenunvertr. der Glutensensivitäg zu tun hast, die erst seit Ende letzten Jahres anerkannt ist!
Erst Zöli und dann GS, bitte auf keinen Fall anders herum, sonst ist kaum mehr eine Zöliakie nachweisbar.

FRuctose, Lactose bitte über den H2Atemtest, Bluttests berücksichtigen nur genetische Formen nicht aber die erworbenen!

Histaminintoleranz am besten über die Probediät 4 bis 6 Wochen, bei mir war nach 1 Woche schon klar, es passt.
Die Hit kennt kaum jemand und wenn dann ist das Wissen sehr dünn, viele behandeln sich hier deshalb selbst. Geht mir auch so. Die Hit ist noch nicht so lange bekannt. Es langt hier nicht die DAO und das Histamin anzugucken, denn die DAO kann auch mit Hit normal sein und das Histamin schwankt. Ich weise darauf hin, weil merkwürdigerweise sehr oft nur diese Werte als Indiz einer Hit herangezogen werden. Aber es gibt verschienden Varianten der Hit. Steht auch alles schön im Standardwerk von Dr. Jarrisch geschrieben, scheint kaum jemand wirklich gelesen zu haben.

Ich persönlich habe über einen Zeitraum von ungefähr 1 Jahr nach und nach durch ZUfall herausgefunden, dass meine um die 30 verschiedensten Symptome durch die Unverträglichkeiten ausgelöst werden, Zustände kenne ich von daher auch ne Menge, Überdrehtsein, Depressionen, Antriebsprobleme, Gereiztheit usw...Ne Freundin hat das auch aus dem selben Grund, sie hat von mir den Tipp bekommen,wollte es erst nicht wahr haben. Wir beide konnten nicht darauf kommen, was das Essen mit uns macht, war alles immer lecker, gab kein Erbrechen, kein Dürchfälle, nicht mal Magenschmerzen etc. Mehr in der Richtung ging es bei mir erst als die Probleme mit der FRuctose dazukamen. Mein Onkel hat auch da gut mit zu tun und erfuhr es auch durch mich.
Meine Unverträglichkeiten sind mittlerweile soweit es geht auch labortechnisch nachgewiesen.

http://www.histaminintoleranz.ch/einleitung.html


Wenn sich jemand auskennt dann tendenziell Privatärzte, die haben mehr Zeit wie mir ein bekannter Kassenarzt erklärte, um sich weiterzubilden....
Auch HPs sind nicht allwissend.
Ich hinterfrage mittlerweile alles und jeden. Ich bin nach 4 Jahrzehnten ärztlicher Betreung desilluisioniert bis zum Abwinken.

So und wenn man so sehr zu Unverträglichkeiten neigt, hat das auch wieder einen Grund, ich vermute mal, es kommt aus der Ecke: Umweltgifte. Leber die davon zuviel abbekommen hat, Zahnmaterial was nicht im Mund sein sollte...
Aber das ist ein anderes Thema...

Wer viele Unveträglichkeiten hat, hat häufig auch ein Problem mit Schilddrüse und Nebennieren, everntuell Geschlechtshormone.
Plastilk sondert hormonähnliche Stoffe ab und kann eine Östrogendominanz auslösen , mehr bei Frauen aber auch bei Männern.
Auch hier ist es nicht einfach dahinterzusteigen, da es häufig nicht gesehen wird. Fachärzte sind aufzusuchen, da reicht in Deutschland die KKKarte, man braucht keine Überweisung.

Bei Unverträglichkeiten geht es dann auch um das Substituieren von Nährstoffmängeln die typisch sind, gut wäre eine Vollblutananlyse, aber die kostet und muss man selbst bezahlen.

Allles Gute.
Claudia.


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