Was soll ich tun? Müdigkeit

17.06.12 19:56 #1
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Was soll ich tun? Müdigkeit

bestnews ist offline
Beiträge: 5.701
Seit: 21.05.11
Hall Elli,
ich würde auch noch die Histaminintoleranz abklären durch eine histaminarme Diät über 2 Wochen.
Ausserdem musst Du damit rechnen mit allen möglichen Nährstoffen im Mangel zu sein, das muss auch abgeklärt werden und zwar richtig.

Alles Gute.

Was soll ich tun? Müdigkeit

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.472
Seit: 26.04.04
Hallo ElliK,

wow, du scheinst viel mehr zu wissen, als all die Ärzte zusammen.
- durch eigene Erfahrungen wird man klug... und man ist gezwungen, sich mit dem Thema näher auseinanderzusetzen.

Danke für die Referenzwerte. fT3 und fT4 liegen so ziemlich mittig; vielleicht könnte fT4 noch ein wenig mehr werden. Der Bereich, in dem sich Betroffene wohlfühlen, ist nicht bei jedem gleich.

Liebe Grüße,
Malve

Was soll ich tun? Müdigkeit

ElliK ist offline
Themenstarter Beiträge: 50
Seit: 17.06.12
Hallo Esther,

vielen, vielen Dank für deine Nachricht. Du solltest Ärztin werden, falls du es nicht schon bist.
Welches Vitamin B12 Präparat kommt denn da in Frage? Oder darf man hier keine Namen nennen?

Was soll ich wegen der Hypophyse unternehmen? Dafür ist doch auch der Ednokrinologe zuständig oder kann man da auch irgendwas im Blut nachweisen?

Was soll ich tun? Müdigkeit

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo ElliK,

aus einem anderen Forum: mögliche Ursachen für immer wiederkehrenden Unterzucker:

[quote]
Und noch eine Literaturempfehlung an die Leute, die sich mit Unterzuckerungen rumärgern, ohne Diabetiker zu sein. Ist aber weniger interessant in Bezug auf SD-Störungen (weil das ja doch schon allgemein bekannt sein dürfte, dass es dabei zu Hypos kommen kann). Was vielleicht neu ist, ist der Zusammenhang zum Prädiabetes am Ende des Artikels.

Unterzucker bei Nicht-Diabetikern

Immer wieder berichten Patienten, die keinen Diabetes haben, von typischen Unterzuckerungs-Symptomen. Es steht dabei außer Zweifel, dass die Blutzuckerwerte bei diesen Personen tatsächlich erniedrigt sind.
Die geschilderten Symptome sind entsprechend typisch. Sie reichen von

Schwitzen, Zittern, weichen Knien bis zu Herzjagen.
Aber auch
Heißhunger, Sehstörungen, Krampfanfällen, Sprachstörungen, sogar vorübergehende Lähmungen, pelziges Gefühl um die Lippen und andere Symptome sind möglich.

Somit unterscheiden sich die Symptome nicht von denen, welche Diabetiker erleben können, die eine Blutzuckersenkende Behandlung durchführen.

Wie lassen sich derartige Unterzuckerungen erklären?
Extrem selten …
… sind Vermehrungen (Hyperplasien) der insulinproduzierenden Zellen (Beta-Zellen) in den Langerhansschen Inseln der Bauchspeicheldrüse. Ferner gibt es meist kleine gutartige Tumore dieser Beta-Zellen. Sie produzieren das Hormon Insulin, auch dann wenn es gar nicht benötigt wird, so dass es zu schweren Unterzuckerungen kommen kann. Typisch für diese Patienten ist, dass die Unterzuckerungen meist in den frühen Morgenstunden auftreten.
Eine familiäre Häufung kommt bei der multiplen endokrinen Neoplasie (Anmerkung der Redaktion: Als Neoplasie bezeichnet man die Neubildung von Körpergeweben infolge Regeneration von Gewebe bzw. Neubildung wie z. B. bei einem Tumor) vor – auch andere jedoch meist bösartige Tumore können Stoffe produzieren, welche eine Unterzuckerung bedingen.

Ebenfalls sehr selten …
… sind Unterzuckerungen als Folge einer anderen hormonellen Erkrankung, wie z. B. dem Morbus Addison. In diesem Falle kann der Körper kein Nebennierenrindenhormon (Cortisol) bilden. Aber auch Schilddrüsenhormon-Störungen oder solche der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) können Unterzuckerungen auslösen.
Diese Ursachen lassen sich nach eingehender Diagnostik z. B. durch einen entsprechenden Endokrinologen, gut behandeln.

Häufiger als bei diesen echten Hormonstörungen …

… kommen Unterzuckerungen nach übermäßigem Alkoholgenuss vor. Hier senkt der Alkohol die Neubildung des Blutzuckers in der Leber. Ferner ist an pharmakologisch bedingte Hypoglykämien zu denken, wie sie z. B. (selten) nach Einnahme von Salizylaten (Anmerkung der Redaktion: Medikamente, die einer Gefäßverengung vorbeugen können) auftreten können.

Nicht mehr so häufig …
… wie vor einigen Jahrzehnten gibt es Unterzuckerungen bei Patienten nach der inzwischen viel seltener vorgenommenen Magenoperation nach Billroth II, mit Entfernung eines größeren Magenteiles. Im Rahmen des so genannten Dumping-Syndroms kam es dabei zu einer sehr schnellen Aufnahme des Zuckers ins Blut. Bereits nach einer Stunde konnten Werte um 300 mg/dl (16.6 mmol/l) gemessen werden. Nach einer weiteren Stunde lagen jedoch die Werte bei 50 mg/dl (2.7 mmol/l) oder tiefer, bedingt durch eine überschießende Produktion von Darmhormonen (Inkretine), die ihrerseits zu einer starken Insulinproduktion führten, so dass das Vollbild einer Unterzuckerung beobachtet werden konnte.

Weiterhin …
… kommen Unterzuckerungen – bevorzugt am späten Vormittag –. meist bei schlanken Menschen vor (so genannte funktionelle Unterzuckerungen). Sie müssen von den Unterzuckerungen getrennt werden, die bei übergewichtigen Menschen im Rahmen einer Vorstufe der Diabetesentwicklung auftreten. Funktionell bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Wissenschaft noch keine Ursache bzw. Erklärungen für diese Unterzuckerungen kennt.

Der Typ 2-Diabetes ist in seiner Entwicklung oft zu Beginn von einer Insulinüberproduktion begleitet. Infolgedessen kann es bei übergewichtigen Betroffenen vorkommen, dass der Nüchternblutzucker noch normal ist und dennoch eine heftige Unterzuckerung am späten Vormittag erlebt wird - ein Diabetes ist noch nicht nachweisbar.

Hungerversuch:Nahrungskarenz über 48 bis maximal 72 Stunden bei ungeklärter Unterzuckerung. Dafür erfolgt in Abstand von jeweils sechs Stunden eine Blutentnahme. Bestimmt werden Zucker, Insulin und C-Peptid.

Was sollte zur Klärung solcher Unterzuckerungen getan werden?
Sinnvoll ist es, bei einer solchen Unterzuckerung einen verlängerten Glukose-Toleranz-Test über fünf Stunden durchzuführen. Im Vergleich dazu dauert ein normaler Glukose-Toleranz-Test zwei Stunden. Zur Abklärung einer Unterzuckerung ist jedoch ein umfangreicherer Test unerlässlich. Jede halbe Stunde sowie beim Auftreten von Symptomen, ist eine weitere Blutzuckermessung erforderlich. Dafür sollte zu Beginn der Untersuchung sowie bei Auftreten von Symptomen venöses Blut abgenommen werden.
Aufgrund dieser Messungen kann man dann entscheiden, ob weiterführende Untersuchungen, wie zum Beispiel ein Hungerversuch, erforderlich sind.

Wichtig ist, dass jede Unterzuckerung ernst genommen wird und nach den Ursachen gefahndet werden muss. In den meisten Fällen kann man durchaus Abhilfe schaffen.


Nachzulesen hier: www.diabetes-world.net/70899/hypoglykaemie/unterzucker-bei-nicht-diabetikern?bereich=

Deutsches Ärzteblatt: Hypoglykmien beim Erwachsenen: Nicht Diabetes-assoziierte Formen (24.04.1998)
Hier werden noch viele mögliche Ursachen genannt. Vielleicht ist es Dir möglich, die Uni Hannover zu kontaktieren?

www.insulinoma.net/mainpage/hypoglykaemie_medikamente.htm:
Hast Du Medikamente genommen, die Schaden an den beteiligten Organen angerichtet haben könnten, u.a. der Leber?

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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ElliK ist offline
Themenstarter Beiträge: 50
Seit: 17.06.12
Zitat von Nachtjäger Beitrag anzeigen
Hallo,
ich gebe Esther recht,habe aber noch einen weiteren Vorschlag. M.E. nach ist da ein Problem,das möglicherweise mehrere Ursachen hat,wovon die Symptome nur äussere Zeichen sind.
Wenn Sie mögen,schauen Sie sich mal mein Profil an,da habe ich aufgelistet,was alles infrage kommen könnte,incl. der Zähne !
Nachtjäger
Hallo NAchtjäger,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich hab ein ihrem Profil gestöbert. Diese Test werden doch mit dem Gerät durchgeführt, auf das man seine Hand legt und der Computer spuckt zahlreiche Ergebnisse aus, oder? Das habe ich bei einem TCM Arzt schon gemacht. Dabei wurden dann meine Allergien herausgefunden. Doch die Müdigkeit, MAttigkeit, Kopfschmerzen usw. blieben...

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ElliK ist offline
Themenstarter Beiträge: 50
Seit: 17.06.12
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Hall Elli,
ich würde auch noch die Histaminintoleranz abklären durch eine histaminarme Diät über 2 Wochen.
Ausserdem musst Du damit rechnen mit allen möglichen Nährstoffen im Mangel zu sein, das muss auch abgeklärt werden und zwar richtig.
Hallo Bestnews,

vielen Dank für deine NAchricht. Wie sieht denn so eine Histamarme Diät aus?
Kann man den Nährstoffmangel auch im Blut feststellen? Meine Hausärztin meinte, die Werte seien bei solchen Tests nicht aussagekräftig.

Was soll ich tun? Müdigkeit

ElliK ist offline
Themenstarter Beiträge: 50
Seit: 17.06.12
Oh Malve,

das tut mir leid. Hast du diesen Irrsinn also auch hinter dir? Geht es dir denn inzwischen besser?

Was soll ich tun? Müdigkeit

ElliK ist offline
Themenstarter Beiträge: 50
Seit: 17.06.12
Hallo Oregano,

vielen Dank für das Zitat und die Links.

Also Übergewicht habe ich keins-Wohl eher Untergewicht. Ich bin 1, 68 groß und wiege 49 Kilo.

Leberschädigende Medikamente habe ich so weit ich weiß nicht eingenommen, da ich außer Vitaminpräparaten und Heuschnupfen-Globuli keine Medikamente nehme.
Wobei ich eine Zeitlang ständig brav Antibiotikum genommen habe, weil mein damaliger Arzt es mir verordnet hat. (Angebliche Sinusitis, die sich später als Heuschnupfen herausstellte und 2 Mal eine Nierenbeckenetzündung.)

Alkohol trinke ich schon seit 6 Jahren keinen bisschen. Ich habe auch vorher nur ab und zu mal ein Glas Wein getrunken, nur das hier keine Missverständnisse aufkommen. :-)

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.472
Seit: 26.04.04
Hallo ElliK,

meine Schilddrüsenerkrankung wurde auf meine Initiative hin erkannt.
Mit meiner Medikation geht es mir gut (ab und zu mal eine kleine Befindlichkeitsstörung, aber alles in allem ok).

Liebe Grüße,
Malve

Was soll ich tun? Müdigkeit

ElliK ist offline
Themenstarter Beiträge: 50
Seit: 17.06.12
Hallo Malve,

schön, dass es dir wieder besser geht. :-)

Darf ich fragen, wie die Schildrüsenerkrankung diagnostiziert wurde?


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