Gifte überhaupt

17.05.06 23:44 #1
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Gifte überhaupt

Oregano ist offline
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UBA - UMWELTBUNDESAMT

Dessau, den 22.12.2006
Gemeinsame Presseinformation der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, des Hermann-Rietschel-Instituts der TU Berlin und des UBA
Bauprodukte: Schadstoffe und Gerüche vermeiden – neue Forschungsergebnisse

Broschüre informiert über Emissionen aus Bauprodukten

Die eigenen vier Wände farbig streichen, Laminat oder einen flauschigen Teppich verlegen. Renovieren macht Spaß und die Wohnung schöner. Doch nicht selten enthalten Bauprodukte – wie Fugendichtstoffe, Lacke und Farben – gefährliche Stoffe. Da die meisten Menschen in Deutschland rund 20 Stunden täglich in geschlossenen Räumen verbringen, ist gesunde Innenraumluft sehr wichtig. Bei geruchsintensiven Stoffen lassen sich die Belastungen einfach feststellen und starkes Lüften kann vorübergehend helfen. Viele Emissionen bemerkt die Nase aber nicht. Die Stoffe könnten dann der Gesundheit und dem Wohlbefinden schaden. Diesen Themen widmet sich die neue Broschüre „Bauprodukte: Schadstoffe und Gerüche bestimmen und vermeiden – Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt“. Die 100-seitige Broschüre ist kostenlos erhältlich und richtet sich an Heimwerker, Architekten und Bauingenieure sowie an Beschäftigte in Gesundheits-, Bauaufsichts- und Umweltbehörden. Die Broschüre ist ein gemeinsames Projekt der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), des Hermann-Rietschel-Institut (HRI) der Technischen Universität Berlin und des Umweltbundesamtes (UBA).

Die europäische Bauproduktenrichtlinie trägt dazu bei, dass europaweit zunehmend gesundheits- und umweltverträgliche Bauprodukte auf den Markt kommen. Diese müssen nicht nur Standsicherheits- und Brandschutzanforderungen erfüllen, sondern sollen auch künftig hohen Ansprüchen an Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz gerecht werden. 17 Jahre nach Inkrafttreten der Bauproduktenrichtlinie gibt es allerdings immer noch viel zu tun: Erst einige Bauprodukte erfüllen die Prüfwerte des so genannten „AgBB-Schemas“, das der Ausschuss für die gesundheitliche Bewertung von Bauprodukten (AgBB) erarbeitete und das seit 2005 Bestandteil der Grundsätze des – für die Zulassung von Bauprodukten zuständigen – Deutschen Instituts für Bautechnik ist. Produkte verschiedener Hersteller bestanden die Prüfung nicht, Produktanpassungen waren erforderlich. Dies zeigt, dass die Anwendung des AgBB-Schemas auf weitere Bauprodukte ausgedehnt werden sollte, denn: In fast allen untersuchten Produktgruppen gibt es auch schadstoff- und emissionsarme Erzeugnisse, die das Umweltzeichen Blauer Engel tragen.

Geruchliche Prüfungen – durch ein neu entwickeltes Messverfahren mit Hilfe der menschlichen Nase und durch eine „elektronische Nase“ – erbrachten zusätzliche Informationen über die Freisetzung geruchsaktiver Spurensubstanzen. Solche Geruchsprüfungen von Bauprodukten sind bisher wegen eines fehlenden abgestimmten und allgemein anerkannten Verfahrens zur Geruchsbewertung nur ein „Merkposten“ im AgBB-Schema.

Die Nachfrage nach Informationen zu den Themen „gesundes Wohnen“ und „Innenraumhygiene“ ist ungebrochen. Die neue Broschüre reiht sich ein in die bisher erschienenen Publikationen „Gesünder wohnen – aber wie? Praktische Tipps für den Alltag“ und „Umwelt und Gesundheit in Deutschland – Beispiele aus dem täglichen Leben“ (Ausgabe 2005).

Die Broschüre steht unter www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3120.pdf zum Download bereit. Dort finden sich auch weitere Publikationen zum Thema Umwelt und Gesundheit.

Eine gedruckte Fassung der neuen Broschüre gibt es kostenlos bei Gemeinnützige Werkstätten Bonn, In den Wiesen 1-3, 53227 Bonn oder per E-Mail über info@umweltbundesamt.de .
Aus dem Newsletter d/105
Ingrid Scherrmann, Fuchsfeldstr. 50, D-88416 Ochsenhausen, phone: + 49 7352 940529 email: info@safer-world.org web: http://www.safer-world.org
SAFER WORLD ist ein privates unabhaengiges internationales Internet-Informations-Netzwerk fuer eine gesuendere Umwelt

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Oregano ist offline
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Husten am Arbeitsplatz, Asthma im Büro, triefende Augen am Schreibtisch: Mehr als 1200 Menschen in Deutschland sind davon überzeugt, dass Kopierer oder Drucker ihre Beschwerden verursachen. Sie haben sich zusammengetan zur "Interessengemeinschaft Tonergeschädigte" und fordern Aufklärung. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin befasst sich deswegen mit dem Thema, und nun haben auch Toxikologen von der Universität Gießen in einer Pilotstudie 63 Büroräume und genauso viele Drucker untersucht.


Patrone im Drucker: Tonerstaub steht im Verdacht, Krankheiten auszulösen.
Kürzlich stellten sie dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ihre Ergebnisse vor: Fest steht, dass die Geräte große Staubmengen und hohe Konzentrationen von flüchtigen organischen Verbindungen auspusten. Die Toxikologen konnten einen deutlichen Anstieg von ultrafeinen Partikeln (zwischen 10 und 1000 Nanometern) beobachten, wenn Drucker oder Kopierer in Betrieb genommen wurden. Außerdem erhöhten Laserdrucker deutlich die Konzentrationen von flüchtigen organischen Verbindungen - Substanzen also, die Kohlenstoff enthalten.

"Da werden Konzentrationen erreicht, die man für die Innenraum-Hygiene unbedingt vermeiden sollte", sagte Studienleiter Volker Mersch-Sundermann, Direktor des Instituts für Innenraum- und Umwelttoxikologie an der Universität Gießen zu SPIEGEL ONLINE. Vor allem wenn ein Drucker in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz steht, ist hier die Belastung besonders hoch. "Räume, in den solche Geräte stehen, sollten gut gelüftet werden, außerdem müssen die Apparate regelmäßig und fachgerecht gewartet werden." ....
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...462541,00.html

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u.s.
Der Blaue Umweltengel ist für bereits umweltgeschädigte Menschen (Allergiker) leider wertlos. Er orientiert sich auch nur an Grenzwerten, die ohnehin zu hoch sind, z.B. bei Formaldehyd.

Gifte überhaupt

Oregano ist offline
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Cadmium ist ein metallisches Element, das in geringen Konzentrationen in der Umwelt weit verbreitet vorkommt. Der Eingang von Cadmium (Cd) in die Umwelt und die Aufnahme durch den Menschen zeigen seit Ende der 70er Jahre eine rückläufige Tendenz. Die wichtigste Belastungsquelle für die nichtrauchende Bevölkerung ist die Nahrung. Tabakrauchen führt zu einer erheblichen zusätzlichen Belastung mit Cd. Die im Tabakrauch enthaltenen Cd-Verbindungen haben wahrscheinlich einen bedeutsamen Anteil an der krebserregenden Wirkung des Rauchens. Wegen der langen Halbwertszeit reichert sich Cd im menschlichen und tierischen Organismus an, vor allem in der Leber und in den Nieren. Cd und seine Verbindungen sind als eindeutig krebserzeugend ausgewiesene Arbeitsstoffe klassifiziert.
Die wichtigste Belastungsquelle für die nicht rauchende Bevölkerung ist die Nahrung. Über Hüttenwerke, Batterien und Katalysatoren gelangt Cadmium in die Umwelt [2] .

In Sellerie und Spinat befinden sich nicht unerhebliche Cadmiummengen, wenn der Boden damit belastet ist. Am Ende der Reihe stehen z.B. Innereien von Tieren, Austern, raffiniertes Weizenmehl, Plastikmaterial, Silberpolitur, Farben u.a. mehr, die zur Aufnahme von Cadmium führen. Die künftigen Grenzwerte der Europäischen Union für Frischfisch betragen 50 Mikrogramm /Kg Fisch. In Konservendosen wurden bei Aldi Nord und Plus in Thunfischkonserven über 50mcg/Kg erhöhte Werte festgestellt [3] .

Tabakrauchen führt zu einer erheblichen zusätzlichen Belastung mit Cadmium. Die im Tabakrauch enthaltenen Cd-Verbindungen haben wahrscheinlich einen bedeutsamen Anteil an der krebserregenden Wirkung des Rauchens. Die Hauptquelle für eine Cadmiumaufnahme im Körper ist heute der Zigarettentabak [4] mit etwa "1001" Zusatzstoffen. Über Pflanzenschutzmittel gelangt das Cadmium auf die Tabakpflanze. Jede Zigarette enthält ca. 1,4 mcg Cadmium. In Amerika ist jeder Zigarettenraucher verantwortlich für 3.300 jährlicher Todesfälle durch Passivrauchen.

Mit jeder Packung Zigaretten werden 4 mcg Cadmium in der Lunge eines Rauchers ab*ge*la**gert, bei jedem Zug 1014 freie Radikale in die Lunge aufgenommen. Wegen der lan*gen Halbwertszeit reichert sich Cd im menschlichen und tierischen Organismus an, vor allem in der Leber und in den Nieren. Cd und seine Verbindungen sind »eindeutig als krebserzeugend ausgewiesene Arbeitsstoffe« klassifiziert.

Cadmium hat keine biologischen Funktionen und ist ein stark toxisches Schwermetall.

Es wird vorwiegend in den Nieren und den Arterien abgelagert und führt daher zu Bluthochdruck und Arteriosklerose und bei Kindern zu Hyperaktivität.

Vor einer Vergiftung treten Blutarmut aufgrund von Eisen- und Kupferresorptions*störungen auf, die Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit ist erhöht. Die Störung des Calciumhaushaltes führt zu Osteoporose und Osteomalazie (Knochenerweichung) und Calciumsteinen der Niere, Gelbfärbung der Zähne. Verstärkung der Symptome des Zinkmangels etc. Ein Cadmiumanstieg im Blut und in den Haaren wurde bei 150 Kindern nachgewiesen, die Produkte aus Auszugsmehl verzehrten [5] . Dies aufgrund der Tatsache, dass der Zinkgehalt in diesen Produkten sinkt (Schalenentfernung) und der Cadmiumgehalt, der sich im Inneren der Körner befindet, vermehrt nachweisbar ist.

Hohe Calciumdosen können eine zu starke Aufnahme von Cadmium bremsen sowie die Speicherung in Nieren und Leber.

Therapie: Vitamin C bis zu 2 gr./Tag, Zink 50-100 mg/Tag, Eisen und Selen ebenso. Vitamin B6 100 mg/Tag.
Umkehrosmose Trinkwasser-Lexikon | Buchstabe C

Geändert von Oregano (23.04.07 um 23:51 Uhr)


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