Einen neuen Weg .....

12.01.11 21:25 #1
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ory ist offline
Weiblich ory
Moderatorin
Beiträge: 8.270
Seit: 04.02.09
hallo inchi ,

nein ist nicht falsch wenn du nichts tut . lass es langsam angehen .

jeder moment kann ein moment der meditation sein – wenn du ihn bewusst erlebst .

der zustand wirklicher meditation ist voller bewusstheit : wenn du es schaffst deine kartoffeln zu schälen ohne das du an etwas anderes denkst ,bist du in voller bewusstheit der sache ........nichts anderes ist meditation .

wenn du mal eine schöne meditation haben möchtest , erinnere dich einen moment lang an die großen augenblicke in deinem leben.
erinnere dich an die augenblicke, die dir die größte zufriedenheit beschert haben und genieße sie im stillen in der meditation .

morgen abend um 20uhr 30 meditieren wir mit 11 mitglieder ,ich werde dich in den kreis miteinbeziehen , wenn es dir recht ist bist du morgen abend unser gast .

ganz lieben gruß

ory
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Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von Neuem beginnen. (Buddhistische Weisheit)

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knutpeter ist offline
Beiträge: 1.646
Seit: 18.07.09
Guten Abend Ory,

ich finde, Du hast es sehr schön beschrieben. Aber was ist das:

morgen abend um 20uhr 30 meditieren wir mit 11 mitglieder ,ich werde dich in den kreis miteinbeziehen , wenn es dir recht ist bist du morgen abend unser gast
hat das etwas mit Meditation zu tun? Ich denke auch, es ist für viele Menschen sehr schwer sich zu konzentieren, und auch wenn das mit den Kartoffeln nur eine Metapher ist, sich mit seinem Hirn nur auf eine Sache zu konzentieren braucht Übung.

peter

Geändert von knutpeter (18.01.11 um 20:37 Uhr)

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
sich mit seinem Hirn nur auf eine Sache zu konzentieren braucht Übung.
Hallo peter,

da hast Du Recht. Aber Du weißt doch: Übung macht den Meister , und jeder Meister hat auch mal klein angefangen.

Grüsse,
Oregano

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knutpeter ist offline
Beiträge: 1.646
Seit: 18.07.09
Oregano, guten Abend,

daher sagt auch Sloterdijk :Du musst dein Leben ändern


peter

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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Liebe Ory,

jeder Moment kann ein Moment der Meditation sein, wenn ich ihn bewußt erlebe.
Werde ich dran denken. Abwaschen und diesen Moment genießen können.

das mit den großen Augenblicken wird etwas schwierig werden. Ich habe ganz bestimmt große Augenblicke gehabt, aber nie richtig erlebt. Wenn du verstehst, was ich meine. Ich spüre sie nicht. Ich habe Schwierigkeiten mit dem visualisieren. Schweife sofort weg, wenn ich mir was vorstellen will.
Die Mauer um mich ist noch zu dick und zu hoch.
Wie gesagt, ich lasse es langsam angehen.

Ich kann das einfach noch nicht so erkären. Wenn ich z.B. mal Wut spüren sollte, möchte ich es benennen können ob es nun Wut ist oder Traurigkeit. Das ist glaube ich das Schwierige bei mir, dass ich meine Gefühle nicht gut ordnen bzw. benennen kann. Ich möchte jemandem sagen können ich mag dich. Dann möchte ich es auch richtig fühlen bzw. ehrlich meinen und nicht einfach nur sagen.

Das ich Morgen mit in eurem Kreis bin. Als Gast geht schon in Ordnung. Ansonsten hätte ich Probleme mit so vielen Menschen und besonders im Kreis.
Was sagst du dann. Da ist so eine inchi aus dem Forum die will Meditieren lernen. Ich kann mich da noch nicht hineindenken.
Ich könnte ja versuchen auch um 20,30 Uhr meine Übung machen.

Liebe Grüße
inchiostra

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ory ist offline
Weiblich ory
Moderatorin
Beiträge: 8.270
Seit: 04.02.09
hallo inchi ,

das wäre toll wenn du deine meditation zur gleichen uhrzeit machst


weißt du inchi , wenn du die erinnerung an den großen augenblicken noch hast ,genügt das vollkommen auch wenn du SIE damals nicht wirklich gefühlt hast , waren sie da und du hast sie in dir …..denk einfach an sie , das genügt , das andere kommt von ganz allein .

man braucht nicht visualisieren zu können um sich etwas vorzustellen .
deine gedanken reichen dazu aus .........auch um gefühle hochkommen zu lassen .

lass es langsam angehen . allerdingst schafft du ja schon das du an nichts denkst .

toll diese stille nicht wahr ?

inchi es kommt oft vor das jemand einen „gast“ mitbringt .

man sagt es vor der meditation und so ist jeder gedanklich mit dem „gast“verbunden .

knutpeter es sind noch plätze frei

unsere meditationsgruppe trifft sich einmal in der wochen .
im sommer ist es besonders schön weil wir dann am strand meditieren und jeder der es möchte kann unaufgefordert mitmachen .

manch einmal waren wir bis zu hundert menschen sämtlicher nationalitäten . es ist immer eine unglaubliche atmosphäre vorhanden .

lg ory
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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Hallo Ory

erstmal, ich halte die Uhrzeit heute 20,30 Uhr ein. Ist ja nicht viel Unterschied gegen meine festgelegte Zeit.

ja, vielleicht hast du recht. Man muß es ja nicht immer gleich visualisieren können. Erstmal denGedanken hochholen.

Aber auch das später. Ich denke, das es in der Meditaion um die Gegenwart geht? Hole ich mir einen schönen Gedanken, ist er doch schon gelebt.Alles noch Neuland für mich.

Mein Problem ist ein ganz anderes. Gestern am 7. Tag war es zum zweitenmal so, das ich aus dem Gleichgewicht kam. Irgendwie habe ich ein schaukelndes Gefühl. Nicht direkt Schwindel. Hatte echt Angst nach hinten zu kippen. Mein Gehirn ist das wohl nicht gewohnt.
Vielleicht habe ich ja auch Angst die Kontrolle zu verlieren.
Irgendwie ist das ja schon so, dass meine Mauer, die ich ja jahrelang um mich gebaut habe anfängt zu wackeln.

Ich kann da nur eins machen, denn ich will ja jetzt nicht aufgeben, mich hinlegen. Oder anders hinsetzen. Auf mich achten und nicht zulange meditieren.

Gestern Abend fragte mein Sohn dann auch mal wieder wie es war. Ich sage ihm nämlich immer vorher bescheid, das er nicht dann gerade runter kommt.
Wieder das gleiche. Ich mache etwas falsch. Komm Mama, wir meditieren nochmal zusammen und setzte sich auf den Fußboden.
Ich zum Spass dann auch. Mach die Augen zu sagte er. Ich tat dann so.
Dann sagte ich, jetzt mal ganz richtig. Er machte die Augen zu und ich gleichzeitig. Bis ich dann "heimlich" die Augen wieder aufmachte. Er dann auch gleichzeitig. Dann mußte ich lachen.
Weißt du, eigentlich weiß ich ja eigentlich nicht mehr wie das ist, wenn ich lache. Aber gestern spürte ich sekundenlang ein wohliges Gefühl beim Lachen.
Weil ich auch sah, dass mein Sohn richtig lachte.
Also Meditieren verbindetja dann. Wenn mein Sohn nicht meditiert hätte und ich auch nicht, hätten wir nicht diesen Moment gehabt.

Habt ihr jetzt Sommer dumme Frage? Wenn ja, wird es kja sehr schön sein für dich heute. Na und ich als Gast mich dann auch.

liebe Grüße
inchiostra

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ory ist offline
Weiblich ory
Moderatorin
Beiträge: 8.270
Seit: 04.02.09
Hallo inchi ,

dieses schwanken kommt weil du deine „mitte“ noch nicht gefunden hast .

schau hier einmal rein ,es könnte dir vielleicht etwas sagen .

www.oshotimes.de/seiten_php/medi_hara.php


eins hat dir die meditation ja schon gebracht : wenn man gemeinsam lachen kann ist dies der direkteste weg zu sich selbst und zum mitmenschen .

du beschreibst ja selber welch wohliges gefühl du hattest .

ich freu mich das du für heute abend zugesagt hast .


hier habe ich noch etwas für dich : mp3 Aufnahmen: Positiv Factory
roll bis In die Gegenwart zurückkehren - Meditation



bis heute abend

lg ory
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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
ich habe gestern gleich dreimal meditiert.

Erstmal liebe Ory um 20,30 Uhr. Nochmal schönen Dank, dass du mich als Gast "mitgenommen" hast. Oder wie sagt man?
Deinen link werde ich mir mal in Ruhe durchlesen. Vielen Dank. Glaube auch, das ich erst die Mitte finden muß. Kann ja nicht gleich alles funktionieren, was jahrelang nicht funktionierte.

War es bei dir schön? Habt ihr am Strand gesessen? Habe bei der Meditation auch an dich gedacht, wo du vielleicht sein könntest. Spasseshalber setzte ich dich in Gedanken auf den Mond (Tschuldigung ), aber den kann ja jeder sehen.

Mein ganzer Tag gestern vorher war komisch.Ich fühlte mich hier mal wieder so nutzlos, und so benahm ich mich auch. Machte eben nix.Das ist so anstrengend.

Aber die Zeit hielt ich ein. Nahm meine gewohnte Stelle und Stellung ein. Dachte ich probier es weiter so. Ich kann einfach nur sagen, ich habe wieder geübt. War irgendwie unruhig dabei, als wenn ich was erwarten würde. Aber ich bleib 15 Minuten ruhig sitzen.
Gegen 22,00 Uhr, eigentlich meine Gewohnte Zeit, übte ich noch einmal. Wollte diesmal im Schneidersitz sitzen. Das fand ich aber nicht so bequem und wechselte später in die Rückenlage. War besser, aber muß ich nochmal probieren, denn nach 10 Minuten reichte es mir dann.

Wir hatten gestern Abend übrigens richtig Vollmond. Als ich draußen war, fiel mir auf wie groß und hell er diesmal war. Ich mußte ihn immer wieder anschauen.

Aber, was mich heute Morgen war, dass ich 8 Stunden ohne Unterbrechung geschlafen habe. Keinen schrecklichen Traum wie in der letzten Zeit hatte. Das sind Tage, die ich positiv finde.
Der Schlaf ist mir sehr wichtig, gerade, weil ich nicht so gut schlafe.

inchiostra

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knutpeter ist offline
Beiträge: 1.646
Seit: 18.07.09
Hallo,

wollen wir unseren Kulturkreis wirklich verlassen?

Was ist Meditation? für mich, in einem Gedanken aufgehen, oder in Trance kommen, oder Selbsthypnose betreiben, oder autogenes Training.

Geht es nicht darum sich aus der Vielfalt der Welt für einen Moment auszuklinken und neue Kraft zu sammeln? Gerade zur Bewältigung der Vielfalt.

Beim Kartoffelschälen und Staubsugen nur an das Eine zu denken, stellt wohl eine Unterforderung des Hirns dar, das ist dann tunneln. Sehr lesenswert finde ich das kleine Buch: Hirnforschung und Meditation von Singer und Ricard.

peter

Geändert von knutpeter (20.01.11 um 18:46 Uhr)


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