Zukunft ohne Massentierhaltung

07.02.18 15:18 #1
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ullika ist offline
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Ich weiß keinen besseren Titel, da ich auch kein echter Veganer bin, aber meistens vegan esse, hin und wieder aber Eier von eigenen Hennen (4 Stück) und um meinen Hunger auf Fleisch zu decken, einmal pro Woche Geflügel oder Fisch, MSC zertifiziert oder Biohaltung.

Mich hat die Massentierhaltung schon lange gestört, aber ich hab mein Gewissen beruhigt, indem ich viele Biomilchprodukte und Bioeier gekauft habe, Fleisch hab ich für mein heutiges Empfinden viel zu viel Schwein und auch Rind gegessen, Wurst, Schinken, Speck, Schnitzel .... das übliche halt.

Zwischen 40 und 50 hat es angefangen, Kreuzschmerzen, Gelenkschmerzen, ...viele andere Symptome, die ich jetzt nicht aufzähle, ich hab gedacht, dass ist das beginnende Alter und meine ungeschützte Amalgamentfernung. Bis zu dem Zeitpunkt, als ich eine Woche vegan gegessen habe und ich plötzlich 10 km ohne Schmerzen gehen konnte.

Milchprodukte lasse ich inzwischen auch ganz weg, weil sie mir nicht guttun. Ich bin aber nicht Lactose intolerant und hab auch keine direkten Beschwerden, im Gegenteil, ich mag Käse sehr gerne.

Es hat bestimmt auch etwas mit dem Alter zu tun, dass man nicht mehr alles verträgt und mit den Genen und anderen Dingen, aber ich glaube, dass die Massentierhaltung mit ihren Folgen zu tun hat, dass wir die Produkte nicht mehr so vertragen.

Tierfutter aus Südamerika, wo man bei uns verbotene Pestizide mit dem Flugzeug über die Felder schüttet, mitgebrachte Parasiten(eier) samt Krankheitserregern, belastetes Fischmehl, mit dem im großen Stil gefüttert wird und dann die Impfungen und Medikamente, die die Tiere bekommen (müssen?), damit sie nicht vor der Schlachtung sterben.....

Das alles nur, weil man bei uns in Europa ungefähr 88 kg Fleisch Pro Jahr im Durchschnitt essen, in Indien sind es etwas über 3 kg.

Aber was bringt es, wenn der einzelne weniger tierische Produkte isst, wenn der Staat dann den Export fördert? Die Auscheidungen der Tiere bleiben da, kommen ins Grundwasser und auf die Felder, wo auch das Gemüse der Veganer wächst.

Ich glaube, es ist an der Zeit, etwas zu ändern, zumindest nachzudenken und entgegen zu wirken. Wie denkt ihr darüber? Was könnte man ändern, was kann der einzelne tun?
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Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke (Sebastian Kneipp)

Geändert von ullika (07.02.18 um 15:23 Uhr)

Zukunft ohne Massentierhaltung

alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.952
Seit: 09.09.08
Wuhu Ullika,
ich möchte nur kurz darauf
Zitat von ullika Beitrag anzeigen
... Fisch, MSC zertifiziert oder Biohaltung...
eingehen, weil es diese Tage in Ö Medien war...
...
Kritik am MSC-Siegel

Von den 26 wichtigsten Gütezeichen hat Greenpeace sechs dunkelrot bewertet, also als absolut nicht vertrauenswürdig eingestuft. Ein Beispiel ist das Meeresfisch-Siegel MSC. Dieses Gütezeichen habe gravierende Schwächen, urteilt Kaller. Umweltzerstörende Fangmethoden mit hohem Beifang, etwa von Delfinen, seien an der Tagesordnung. „Um gegenzusteuern, müssen wir unseren Meeresfisch-Konsum deutlich reduzieren“, fordert Kaller.

Das MSC-Siegel wurde vor 20 Jahren von der Marine Stewartship Council (MSC) aus der Taufe gehoben. Eine Reduktion des Fischkonsums, wie von Greenpeace gefordert, ist nicht Ziel des MSC. Man möchte hingegen Fisch als Konsumgut erhalten. Diese Einstellung hat der Organisation schon häufig Kritik von Umweltaktivisten eingetragen.
...
Greenpeace: Gütezeichen auf dem Prüfstand - help.ORF.at (06.02.2018)

Fisch aus schonendem Wildfang (Leinen, nicht Netze!) bzw biologischer oder zumindest nachhaltiger ohne GEN-Futter Binnen-Fischzucht - also Süßwasserfisch - wäre jedenfalls ratsamer als Meeres-Fisch mit diesem MSC-Zeichen aus dem Supermarkt/Diskonter aber auch vom Fischmarkt...

Zum großen Rest bei Geflügel und Säugetieren in Massentierhaltung muss man ja nicht mehr viel sagen - ganz klar konventionelle = "billige" Angebote meiden...

Ps: Veganer sind Leute, die NIE etwas tierisches essen oder sogar sonst im Alltag tierisches nicht verwenden - also wärst Du Deiner Beschreibung nach eher ein (üblicher) Omnivore mit vielen vegetarischen Tagen
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ullika ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.808
Seit: 27.08.13
Zitat von alibiorangerl Beitrag anzeigen
Greenpeace: Gütezeichen auf dem Prüfstand
....biologischer Süßwasserfisch - wäre jedenfalls ratsamer als Meeres-Fisch mit diesem MSC-Zeichen ...
Hallo Alibiorangerl,
ja, ich bin mir bewusst, Süßwasserfisch kaufe ich eh als Biofisch in der Umgebung, aber ich esse manchmal Meeresfisch wegen Jodmangel und weil er schmeckt und das MSC Siegel halte ich für besser als das ASC Siegel, weil beim zweiten Medikamente eingesetzt werden und sie auch eingesperrt sind.

Zitat von alibiorangerl Beitrag anzeigen
... also wärst Du Deiner Beschreibung nach eher ein (üblicher) Omnivore mit vielen vegetarischen Tagen...
ja, nur esse ich im Unterschied zu Vegetariern auch keine Milchprodukte und Fleisch oder Fisch wirklich nur einmal pro Woche, d.h. keinen Speck, keine Wurst, keinen Schinken, kein Joghurt, keine Butter, keine Sahne, keinen Käse, keine Produkte wo Fleisch oder Milch in der Zutatenliste steht, also auch nur vegane Schokolade und Margarine ohne Milch, ...

Vielen Vegetarier ist nicht bewusst, dass es Milchkühe nur gibt, weil sie immerzu Kälber bekommen, di, wenn sie männlich sind, jung geschlachtet werden, weil sie sich nicht für die Fleischzucht eignen.
Den männlichen Küken in der üblichen Legenhennenzucht geht es noch schlechter, sie werden gleich vergast, weil sie sich auch nicht zur Fleischzucht eignen.
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Geändert von ullika (07.02.18 um 16:49 Uhr)

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alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.952
Seit: 09.09.08
Wuhu Ullika,
wie gesagt, wenn Du auch nur 1 x pro Woche Fleisch und/oder Fisch isst, dann bist Du im Grunde keine Vegetarierin mehr sondern eine Omnivorin;

Manche Menschen wie Du würden sich noch als Flexitarier bezeichnen wollen, de facto ist das aber ein sich selbst in die Taschen lügen, ähnlich wie bei den Ovo- und/oder Lakto-Vegetariern;

Es gibt zwar Unterschiede bei Vegetariern, also Ovo- und/oder Lakto-Vegetarier (Ovo = Ei/Produkte, Lakto = Milch/Produkte), aber jedenfalls KEIN Fleisch eines getöteten Tieres - und auch Fische (Pescetarier) sind leidspürende Tiere;

Die "einfache" Erklärung zu Eier und Milch - aber auch Honig - ist ja, dass man diese dem Tier auch "abnehmen" kann ohne es direkt zu töten - dass bei der Industrialisierung männliche Küken bzw Milchkuh-Nachwuchs ein "Kolateralschaden" sind, hast Du ja auch schon erwähnt;

Wenn man sich ein paar Hühner und ein paar Ziegen oder Schafe bzw Kühe hält und deren Milch nimmt, aber den Nachwuchs nicht wegen der Milch tötet/schlachtet, dann könnte man sich wohl noch mit gutem Gewissen "Ovo-Lakto-Vegetarier" nennen, ansonsten wohl eher nicht mehr;

Die "strengste" Form des Vegetarismus ist eben Veganismus, wo man gar keine tierischen Produkte konsumiert...
...
  1. Die ovo-lacto-vegetarische Kost[10] bezieht zusätzlich Vogel-Eier, Eiprodukte, Milch und Milchprodukte von Säugetieren ein.
  2. Die lacto-vegetarische Kost schließt zusätzlich nur Milch und Milchprodukte von Säugetieren ein.
  3. Die ovo-vegetarische Kost wird lediglich durch den Konsum von Vogel-Eiern und Ei-Produkten ergänzt.
  4. Die streng vegetarische bzw. vegane Kost meidet alle Lebensmittel tierischen Ursprungs, außer der menschlichen Muttermilch.
...
https://de.wikipedia.org/wiki/Vegetarismus

Sonderform wäre innerhalb des Vegetarismus noch:
...
Frutarier streben eine Ernährung mit ausschließlich pflanzlichen Produkten an, die nicht die Beschädigung der Pflanze selbst zur Folge haben. Dazu gehören etwa Obst und Nüsse als Pflanzenteile, die botanisch gesehen als Früchte oder Samen klassifiziert werden. Der Verzehr einer Karotte beispielsweise bringt die Vernichtung dieser einzelnen Pflanze mit sich und ist folglich nicht mit der frutarischen Ernährungsweise vereinbar. Bei Äpfeln treten diese Bedenken nicht auf, da die Ernte und der Verzehr eines Apfels den Apfelbaum an sich nicht verletzt.
...
https://de.wikipedia.org/wiki/Vegetarismus


Dann nochmals zum MSC-Siegel: Damit wird eindeutig Schindluder und Konsumententäuschung betrieben - und der Schaden an der Umwelt ist imens;

Da wird - auch bei kleinen Tucker-Schiffchen - sehr viel an "Beifang" gemacht, oft bis zu 40 % (!) des Netzinhaltes, der zu fast 100 % als "Kolateralschaden" getötet wieder ins Meer gekippt wird - nur um ein paar "edle" Fische zu ergattern;

Oder bei den Grund-Netzen für die Boden- bzw Platt-Fische: da wird quadratkilometerweise der Meeresboden umgepflügt und wertvoller Lebensraum für Tiere, die man gar nicht fangen möchte, zerstört bzw damit auch "unschuldige" Tiere (aka Beifang) als "Kolateralschaden" getötet;

Aquakulturen im Meer sind auch sehr oft eine Augenwischerei, weil damit rund um die Anlagen das Meer bzw der Meeresgrund und alle Lebewesen darin/darauf getötet werden; Ganz zu schweigen von den vielen Tonnen "unedlen" Klein-Fisches, der extra für das Fischmehl für diese Anlagen gefangen wird - diese fehlen in der Nahrungskette für den restlichen Wildbestand; Bedenklich ist dann wohl auch noch der inzwischen zugelassene "Frankenstein"-Fisch, zB der GEN-manipulierte Riesen-Lachs...

Wenn man auf der tatsächlich sicheren Seite sein will, müsste man mit den Fischern aufs Meer hinaus fahren und dabei sein, man also sieht, wie gefischt wird; Oder man begnügt sich mit - wie schon erwähnt - nachhaltigem/biologischem Süßwasserfisch;

Das Jod kann man auch mittels Meeresalgen zu sich nehmen, wenn man schon keine künstlichen Jod-Präparate zu sich nehmen möchte; Jod-Algen gibts aber auch getrocknet und in Kapseln oder lose als Pulver bzw zu Tabletten gepresst - beim Ö Aldi (Hofer) gibts regelmäßig Steinsalz ohne künstliche Zusätze aber mit solchen Jod-Algen (Kelp)...
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Geändert von alibiorangerl (08.02.18 um 11:53 Uhr)

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ullika ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.808
Seit: 27.08.13
Zitat von alibiorangerl Beitrag anzeigen
... wenn Du auch nur 1 x pro Woche Fleisch und/oder Fisch isst, dann bist Du im Grunde keine Vegetarierin mehr sondern eine Omnivorin...
klar, das weiß ich.
Aber es geht ja bei diesem Thema nicht darum, ob man vegan oder tierische Produkte konsumiert, sondern um Massentierhaltung, also darum, dass Menschen so gut wie bei jeder Mahlzeit tierische Produkte konsumieren und durch die Massentierhaltung die Umwelt geschädigt wird, nicht wenn man nur in Ausnahmefällen mal ein einzelnes tierisches Produkt isst.

Zitat von alibiorangerl Beitrag anzeigen

Dann nochmals zum MSC-Siegel: ....
das stimmt, was du sagst, aber hier gilt das gleiche wie oben, wenn die Menschen nur selten Fisch und Fleisch essen würden, gäbe es dieses Problem in dem Ausmaß auch nicht. Ein großer der Teil des Fischfangs wird ja auch an Tiere in der Massentierhaltung (Hühner und Schweine) verfüttert.


Zitat von alibiorangerl Beitrag anzeigen
Das Jod kann man auch mittels Meeresalgen zu sich nehmen,...
mache ich auch oft, aber ich bin kein Fan von Nahrungsergänzungsmitteln, zumal ich es liebe zu kochen und genußvoll zu essen und nicht Pillen zu schlucken. Außerdem sind Algen, Muscheln, Krabben, Langusten, Tintenfische, Wels, Aal … noch stärker umweltbelastet, weil sie die Nahrung aus dem Wasserstrom filtern, das stand schon in der Bibel.
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alibiorangerl ist offline
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Seit: 09.09.08
Wuhu Ullika,
ich wollte nur bisschen was zu diesem "Vegetarismus" sagen, einiges las sich eben nicht so wie es eigentlich ist

Zum Thema: Massentierhaltung sowie dieser Massenfischfang wird sich solange halten, wie es Menschen gibt, die sich entweder nur "billiges" Fleisch bzw Tierprodukte leisten können (weil zu arm gemacht) oder wollen (weil zu geizig oder einfach dumm);

Wegen Jod und Mißtrauen in pflanzliche Meeres-Lieferanten: Man kann einige Pflanzen respektive deren Keimlinge/Sprösslinge auf der Fensterbank nicht nur mit Vitaminen (zB Bs) oder Spurenelementen (zB Kupfer) düngen...

Abschließend noch kurz zu Bibel und/oder heutige Ansichten: Es sollte jedem inzwischen auch klar sein, dass nicht nur diese "filternden" Meerefrüchte belastet sind, sondern auch die meisten "edlen" Fische - grade in ihnen lagern sich die Belastungen durch ihre Nahrung, welche ja auf den zuvor "filternden" Meeresmitbewohnern aufbaut, ebenfalls hoch an - Stichwort Nahrungskette - und seit einigen Jahrzehnten kommen noch Erdöl/Plastic/Produkte in Microform zerrieben und tw auch radioaktive Strahlung hinzu - wohl bekomms!
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ullika ist offline
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Seit: 27.08.13
Zitat von alibiorangerl Beitrag anzeigen
Massentierhaltung sowie dieser Massenfischfang...solange halten, wie es Menschen gibt, die sich entweder nur "billiges" Fleisch bzw Tierprodukte leisten können (weil zu arm gemacht) oder wollen (weil zu geizig oder einfach dumm)...
und vor allem, weil sie viel zuviel davon essen.


Zitat von alibiorangerl Beitrag anzeigen
Man kann ... Keimlinge/Sprösslinge auf der Fensterbank nicht nur mit Vitaminen (zB Bs) oder Spurenelementen (zB Kupfer) düngen...
ja, dass mache ich, ich gieße meine Keimlinge/Sprösslinge mit Heilerde, aktuell vier verschiedene Sorten. Wenn man solches Grünzeug isst, nimmt man pure Lebensenergie zu sich, sogenannte Bovis Einheiten.

Ich möchte gar nicht wissen, wieviel Energie man verliert, wenn man gequälte Tiere aus Massentierhaltung isst.

Zitat von alibiorangerl Beitrag anzeigen
Es sollte jedem inzwischen auch klar sein, dass nicht nur diese "filternden" Meerefrüchte belastet sind, sondern auch die meisten "edlen" Fische
ja, deshalb esse ich auch ca. einmal im Monat so einen Fisch und weiß auch, mit welchen natürlichen Kräutern ich dem Körper helfen kann, die Giftstoffe abzubauen. Er hat wenigstens in Freiheit gelebt.
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ullika ist offline
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Eine „Zuchtsau“ hat für die Tierindustrie nur einen Sinn: möglichst viele Ferkel zu produzieren. Für die künstliche Besamung wird dieses intelligente und reinliche Tier in einen Kastenstand gesperrt, in dem sie sich nicht einmal umdrehen kann.

Die gesamte Stillzeit, also etwa drei Wochen, verbringt die Mutter in diesem Gitterkäfig. Sie dient als reine Milchmaschine, denn unter diesen Umständen kann keine Mutter eine Bindung zu ihrem Nachwuchs aufbauen.
https://www.peta.de/schweineleben-in...d#.Wn1LFuciGsw

Das sollte man wissen, wenn man sich den Schinken, Speck oder das Schnitzel gönnt. Filme über kann ich mir selber nicht ansehen, deshalb stelle ich sie auch nicht hier herein, aber man kann sie in dem Link ansehen, wer kann und will.
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ullika ist offline
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Da letztlich der Konsument durch den Einkauf bestimmt, wie Tiere gehalten werden, weil die meisten das billigste und nicht das beste kaufen (selten auch müssen), müsste die Politik hier eingreifen.
Leider unterstützen sie die großen Konzerne, Chemiekonzerne, Pharmafirmen, Futtermittelhersteller, Lebensmittelkonzerne,.... und die Exporte, warum auch immer.

Die Politik fördert die Massentierhaltung durch die Subventionen von Exporten und fördert somit direkt das Tierleid. Man sollte, wenn überhaupt, lieber die Biohaltung, bzw. Freilandtierhaltung oder noch besser, überhaupt den Biopflanzenanbau fördern und damit auch Spritzmittel wie Glyphosat (Roundup) verdrängen und damit auch die Bienen schützen.

Es gibt soviele Menschen, die keine Arbeit haben, warum unterstützt die Politik nicht die Arbeitsplätze im Biopflanzenanbau, dann kann sich jeder Bio leisten.

Die Folgen der Massentierhaltung betrifft nämlich alle, denn alle Giftstoffe, ob Pestizide, Insektizide, Herbizide... in den Futtermitteln oder Medikamente und Impfungen, die die Tiere bekommen, gelangen in unsere gemeinsame Umwelt, in die Luft, den Boden, ins Grundwasser und in jedes Lebensmittel, letztendlich auch ins Gemüse.

Wir haben nur eine Erde und eine Verantwortung unseren Kindern gegenüber.
Die werden in Zukunft schon genug mit den Folgen der Atomindustrie zu tun haben und sich fragen, wie verantwortungslos unsere Generation war.
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ullika ist offline
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Auch Milchkühe haben eine Form von Borreliose, nur nennt man sie anders, Mortellaro’sche Krankheit oder Erdbeerkrankheit.

Erreger sind Spirochaeten, dazu gehören Leptospiren, Borrelien und Treponema
pallidum (Syphilis)

https://www.elite-magazin.de/dl/3/5/..._Krankheit.pdf

Ungefähr jede dritte Milchkuh soll davon betroffen sein. Ob die, die keine Symptome haben, die Erreger in sich tragen, weiß man nicht.
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