Das Forum für Gesundheit
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Kein Ersatz für professionelle ärztliche Beratung oder Behandlung.
das Jod allein genommen, ohne ausreichend Selen im Körper zu haben, eher schädlich ist, das habe ich mal gelesen.
Wenn die Schilddrüse spinnt, muss nicht unbedingt Jodmangel schuld sein, es kann genauso gut ein Selenmangel sein, nur danach wird nicht geforscht und so manche Therapie verläuft im Sande.
Jod und Selen sollten sich in der Schilddrüse, denn beides wird dort gespeichert, die Waage halten.
Die Quelle habe ich aus einem Büchelchen über Selen aus der Apotheke.
Grüsse von Juliette
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Danke...dann werd ich mir das nächste Multi von KEAC mit Jod bestellen Da ist ja auch Selen drin. Im jodfreien ist auch Selen drin, deshalb kann ich jetzt Jodsalz dazu nehmen denke ich.
Jedenfalls will ich meinen Salzverbrauch hochschrauben, denn:
ich denke das normales Meersalz und Steinsalz, das ja auch irgendwann einmal im Meer war, genügend Jod liefern. Gewisse Algen, die es im Reformhaus gibt für über den Salat zu streuen oder mitzukochen sowieso. Da muss man halt auf die Dosierung achten, sonst wird es schnell zu viel.
Das künstlich jodierte Kochsalz, ob das jetzt gut oder schlecht, das würde mich einmal interessieren. Aber wenn schon Salz, dann kein Haushaltssalz, sondern ein Salz das alle Elemente enthält.
Grüsse von Juliette
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Ich hab mal gelesen dass Meersalz nicht allzu viel Jod enthält und da ich ja weder Fisch noch Milchprodukte noch Algen esse, muss ich vielleicht doch auf künstliche Zufuhr zurückgreifen. Ich habe hier jetzt jodiertes Meersalz aus dem Bioladen.
Nach 2-3 Tagen Einnahme kommt es mir so vor als ob ich wieder mehr schwitze. Kann natürlich Einbildung sein, aber ich frage mich:
1. Entgiftungsschub weil Schilddrüse in Gang kommt?
2. Überfunktionssymptom (meine SD-Werte deuteten vor der Jodsalzeinnahme aber eher auf UF hin) bzw. beginnende Hashi? SD-Meine Antikörper waren ja immer unter dem Normwert, aber ich frage mich jetzt ob ich die vielleicht durch meine jodfreie Ernährung so tief halten konnte, und ob vielleicht deshalb kein hashi bei mir diagnostiziert werden konnte bisher. Oder ist das Blödsinn? Würde man hashi auch bei jodfreier Ernährung diagnostizieren können?
Liebe Grüße Carrie
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Fragwürdige Grenzwerte: Wieviel Jod ist gesund?Das bereits erwähnte Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die EU-Kommission gehen davon aus, dass eine Jodzufuhr von rund 500 Mikrogramm (µg) pro Tag zumindest gesunden Menschen nicht schaden kann.
Diese Argumentation hat mehrere Schwachstellen:
Die Bevölkerung besteht nicht nur aus gesunden Menschen, staatlich empfohlene Grenzwerte sollten auch Kranke bedenken. Sogar der Arbeitskreis Jodmangel räumt ein, dass Menschen, die an Hashimoto-Thyreoiditis (eine chronische, autoimmune Schilddrüsen-Entzündung) erkrankt sind, "eine sehr hohe Jodzufuhr (über 300 µg pro Tag) zu einer Erhöhung der entzündlichen Aktivität in der Schilddrüse führen" kann (hier).
Aber niemand weiß so genau, wie hoch der Jodgehalt der täglichen Nahrung wirklich ist. Für das jodierte Speisesalz ist er zwar gesetzlich limitiert, aber es kommen noch weitere, teils kaum bekannte Jodquellen hinzu, so muss der Jodgehalt des Mineralwassers in Deutschland nicht deklariert werden.
Die größte Unbekannte ist wohl die Jodierung des Viehfutters weit über den tierischen Bedarf hinaus:...
Hat die Verbesserung der Jodversorgung (durch jodiertes Tierfutter, vermehrte Verwendung von Jodsalz) zu einer Zunahme der Autoimmunthyreoiditis (AIT) und damit der Zahl nicht entdeckter, latenter oder manifester Schilddrüsenunterfunktionen geführt?
Diese Frage wird häufig von Betroffenen gestellt.
Wenn dies tatsächlich zuträfe, hätte die vermehrte Zufuhr von Jod epidemiologisch neben den Vorteilen (Rückgang der Strumahäufigkeit, Rückgang der Schilddrüsenknoten, Rückgang der Autonomie) auch Nachteile, so zusagen eine "Schattenseite", nämlich eine zunehmende Zahl von Menschen mit Gewichtsproblemen aufgrund einer unentdeckten Unterfunktion der Schilddrüse - und auch einer zunehmenden Zahl von Frauen mit ungewollter Kinderlosigkeit (s. Newsletter 10/2006).
Das Thema Jod und Gesundheit wird hierzulande seit vielen Jahren kontrovers diskutiert, es gibt vehemente Gegner(1) und Befürworter (Arbeitskreis Jodmangel((2).
Offenbar scheint die Schilddrüsenfunktion ein wichtiger Faktor für das Körpergewicht zu sein, wichtiger als bislang vermutet - das Thema "Gewicht" ist in den USA ohnehin von äußerster Wichtigkeit.
Titel des Beitrages von Shomon: "Can Even Slight Fluctuations in TSH Affect Your Weight?" - "Können bereits geringe Schwankungen des TSH Ihr Gewicht beeinflussen?"
Bezugspunkt ist eine Studie an 4600 Personen (4), bei denen der Zusammenhang zwischen TSH und BMI untersucht wurde, und - um es vorwegzunehmen, ein klarer Zusammenhang zwischen Höhe des TSH und des Gewichts nachgewiesen wurde.
Die Studie zeigt eine klar positive und hochsignifikante (p < 0.001) Korrelation zwischen BMI und TSH: der BMI steigt an, wenn der TSH-Wert steigt. Ferner ergab sich eine klar negative und hochsignifikante Korrelation (p < 0.001) zwischen BMI und FT4: je höher FT4, desto geringer der BMI.
Selbst innerhalb des (alten) "Normbereichs" des TSH zeigt sich, dass diejenigen Personen am oberen Rand (TSH bei 4.5) durchschnittlich 6 kg mehr wiegen als Personen mit einem TSH am unteren Normbereich (0.28).
Die Autoren (4) schlussfolgern, dass selbst leicht erhöhte TSH Werte deutlich mit einer Zunahme an Adipositas assoziiert sind.
Die Schilddrüsenfunktion hat - interessanterweise - den gleichen Effekt auf den BMI wie körperliche Aktivität....
danke! Ich stehe dem künstlichen Jod auch etwas skeptisch gegenüber. Nicht jeder verträgt es. Laut des Heftchens von Keac sollen Menschen die eine KPU/HPU (hoffentlich hab ich das jetzt richtig abgekürzt. Ist schon zu lange her das ich es gelesen hab) haben ohnehin besser darauf verzichten, weil sie im Körper Probleme bereiten.
Grüsse von Juliette
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Aus der Wahrscheinlichkeit heraus, dass man irgendwann mal Kopfschmerzen kriegt, könnte man ja ebenso gut täglich sein Aspirin nehmen...
Das man, wenn ein Ungleichgewichtszustand eintritt, diesen wieder ins Lot bringt, dagegen ist ja nichts einzuwenden. Aber auf Vorrat...???
Zudem ist das natürliche in Lebensmitteln vorhandene Jod vermutlich um einiges bioverfügbarer als das künstlich zugesetzte. Auch hier gilt, das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
Zitat:
Das künstlich jodierte Kochsalz, ob das jetzt gut oder schlecht, das würde mich einmal interessieren. Aber wenn schon Salz, dann kein Haushaltssalz, sondern ein Salz das alle Elemente enthält.
Ein einfacher Resonanztest - passt / passt nicht, auch verträglich/unverträglich - mit Pendel, Rute oder kinesiologischen Armtest hilft hier weiter. Damit lässt sich auch die Resonanz zu verschiedenen Salzen beobachten.