Diabetes-Spezialist in Wien?

01.09.16 20:34 #1
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Marjorie ist offline
Beiträge: 165
Seit: 29.08.10
Ihr Lieben,

ich merke die letzten Jahre, dass ich ein massives Problem mit Insulin und Blutzuckerwerten habe.

Kennt jemand von Euch eine/n diesbezügliche/n SpezialistIn in Wien?

Danke im Voraus
und liebe Grüße von

Marjorie

Diabetes-Spezialist in Wien?

Rawotina ist offline
Rubrikenbegleiterin Schüssler Salze
Beiträge: 2.701
Seit: 18.07.10
Zitat von Marjorie Beitrag anzeigen
Ihr Lieben,

ich merke die letzten Jahre, dass ich ein massives Problem mit Insulin und Blutzuckerwerten habe.

Kennt jemand von Euch eine/n diesbezügliche/n SpezialistIn in Wien?

Danke im Voraus
und liebe Grüße von

Marjorie

Hallo Marjorie,

es gibt ein schönes Buch von Dr. med. Rainer Limpinsel

Diabetes heilen in 28 Tagen

Verlag FID Gesundheit

Diabetes-Spezialist in Wien?

Marjorie ist offline
Themenstarter Beiträge: 165
Seit: 29.08.10
Liebe Rawotina,

danke für den Tipp!

Ich hab allerdings, so denke ich, (noch) keinen Diabetes.
Bei irgendeiner Blut-Untersuchung hat mir der Hausarzt den Blutzucker dazugeschrieben. Dann wurde der halt getestet. Das war irgendwie unauffällig.

Allerdings habe ich starke Blutzuckerschwankungen, kommt mir vor.
Und eventuell auch ein Problem mit Insulin...?

Ich habe mich da ein bisschen eingelesen, weil ich seit vielen Jahren unter chronischer Müdigkeit und 'Brain Fog' leide: Eine halbe bis zwei Stunden nach dem Essen ist das besonders schlimm.
Ich weiß, dass das auch normal ist. Allerdings werde ich dabei so müde, dass ich auf dem Arbeitsplatz fast einschlafe. Ich bekomme auch so einen Tunnelblick und kann so unklar denken, wie wenn ich 4 Bier getrunken hätte...

Kann das irgendwie mit einer Insulinschwäche o.Ä. zusammenhängen?

Seit ich Low-Carb und High-Fat mache, geht es mir um vieles besser.

Liebe Grüße, danke,

Marjorie

Diabetes-Spezialist in Wien?

Rawotina ist offline
Rubrikenbegleiterin Schüssler Salze
Beiträge: 2.701
Seit: 18.07.10
Liebe Marjorie

Ich hatte vier Wochen lang auch diese unerträgliche Müdigkeit in mir.
Bin dann zur Dunkelfeldmikroskopie gefahren. Dabei wurde festgestellt, dass ich eine Milz- und Bauchspeicheldrüsenschwäche habe. Nach der Einnahme von Medikamenten (u. a. Ameisensäure) hörte die Müdigkeit schlagartig auf, auch die Benommenheit im Kopf nahm ab. Es ist oft schwer, die Ursachen zu erkennen.
Liebe Grüße von Rawotina

Geändert von Malve (11.09.16 um 11:57 Uhr) Grund: Vollzitat entfernt

AW: Diabetes-Spezialist in Wien?

bestnews ist offline
Beiträge: 5.937
Seit: 22.05.11
Hallo Majorie....ich würde auf das Thema Gluten tippen...." Weizenwampe " das Buch von Dr. Davis wird Dir erklären warum.
Einer meiner " Patienten " ist auf glutenfrei gegangen (mittlerweile auch seine Schwester). Die Folgen nach kurzer Zeit: Morgens keine Unterzuckerungen mehr und keine Sehstörungen.....
Bei meinem Onkel : Nase frei nach 6 Monaten, die war 15 Jahre dicht, Probleme mit der Nase ein Leben lang...keine Arthrose mehr, Depris runter.....Beide sind 70 Jahre alt.
Die Zöliakie ist das Chamäleon der Krankheiten und wird wenn überhaupt erst nach ca. einem Jahrzehnt erkannt. Ähnlich dürfte es mit der Glutensensivität sein.
Das Thema könnte bei Dir auch in sofern passen , da Du durch Lowcarb ja schon Erfolge hast.
Milchprodukte sind aber auch nicht empfehlenswert, schon gar nicht in grossen Mengen.
Nicht artgerecht, Growrh Factor...verkleistert auch den Darm und und und....

Ich habe erst nach Jahrzehnten durch Auslass herausgefunden, dass ich MP nicht vertrage. Lactose zunehmend und MIlcheiweiss komplett.

Alles Gute.
Claudia.

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Tarajal ist offline
Beiträge: 4.472
Seit: 12.05.13
Hallo Marjorie,

viel Ursachen können für diese sehr starke Müdigkeit ausschalggebend sein, auch eine Leberüberlastung und noch ganz andere Bereiche.

Fangen wir doch mal am besten mit Deiner Ernährung an.

Was ganz genau isst Du zum Frühstück, Vormittags, Mittags, Nachmittags und Abends und was und wieviel von was trinkst Du am Tag?

Wie ist Deine Verdauung (Farbe, Form, Häufigkeit, Konsistenz, Blähungen)?

Wie ist Dein normaler nächtlicher Schlaf, schwitzt Du viel?

Hast Du noch andere Beschwerden?

Wie alt bist Du?

Seit wann sind Dir die Beschwerden aufgefallen?

Liebe Grüße Tarajal

AW: Diabetes-Spezialist in Wien?

bestnews ist offline
Beiträge: 5.937
Seit: 22.05.11
Essen das nicht vertragen wird, macht müde, sogar sehr müde.....Majorie.
Brainfog kenne ich durch Histamin.
Eine Unverträglichkeit kommt selten allein.

Gute Nacht.
Claudia.

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Marjorie ist offline
Themenstarter Beiträge: 165
Seit: 29.08.10
Ihr Lieben!

Danke Euch sehr für Eure Überlegungen.

Ich hab mich jahrelang mit Ernährung beschäftigt und versucht, darinnen irgendwelche Muster zu finden. Ergebnis null.
Hier kurz ein paar Stationen:

- Glutenfreie Ernährung hab ich ein halbes Jahr probiert --> keine Veränderung

- Histaminprobleme hab ich nicht weil A) Test negativ, B) Ich Monstermengen von Käse verdrücken kann ohne Probleme, ich C) null Problem mit Soja, Schokolade, Essig & Co habe

- Bin 40 Jahre

- Verdauung=Verstopfung (aber weil ich seit 15 Jahren SSRI nehme). Ich gehe gegen die Verstopfung mit Magnesium vor. Funktioniert.

- Mit Milch hab ich keinerlei Probleme (auch LactoseIT-Test war negativ)

- @Rawotina: Wo gibt's die Ameisensäure? Das klingt super! :-)
Aber ist das was Alternativmedizinisches?

- @Tarajal: Schwitzen: ja (besonders nächtens)
Schlaf=gut

- Andere Beschwerden: Diffuse Schmerzen in den Armen und Händen. Leichtes Kribbeln hin und wieder. Seit ca. 5 Jahren

- Abnorme Müdigkeits- und Brainfogzustände: Ebenfalls seit ca. 5 Jahren. Tendenz: sich verstärkend.

Liebe Grüße Euch allen und DANKE!

Marjorie

AW: Diabetes-Spezialist in Wien?

Tarajal ist offline
Beiträge: 4.472
Seit: 12.05.13
Hallo Marjorie,

jahrelange Verstopfung zeigt auch an, dass etwas in Deiner Darmflora nicht stimmt, auch die SSRI wirken darüber.

Hast Du mal eine Untersuchung auf die Zusammensetzung Deiner Stuhlflora machen lassen?

Depressionen, Müdigkeit und nächtliches Schwitzen kommen meistens über die Leber in Verbindung mit dem Darm.

Man muss auch nicht einmal Unverträglichkeiten oder Nahrungsmittelintoleranzen haben, dass diverse Sachen den Organismus einfach schon durch die Art der Organbelastung beim Verdauungsprozess mehr belasten und dadurch fast schlagartig alle Energie zur Verdauung abziehen.
Normalerweise braucht das Verdauungssystem etwa 70 %, es sei denn, es ist ohnehin schon überlastet.

Deine Antwort hat mir leider noch keinen richtigen Aufschluß über Deine aktuelle Ernährung geben können, sorry für die wohl zu indiskrete Frage.

Welche Medikamente nimmst Du bitte genau ein?

Wie wurde eine Histaminintoleranz bei Dir getestet und ausgeschlossen?
Dir ist sicher bekannt, dass verschiedene Nahrungsmittel schneller reagieren können und andere bis zu 72 Stunden in ihrer Reaktionszeit haben.

- Andere Beschwerden: Diffuse Schmerzen in den Armen und Händen. Leichtes Kribbeln hin und wieder. Seit ca. 5 Jahren

- Abnorme Müdigkeits- und Brainfogzustände: Ebenfalls seit ca. 5 Jahren. Tendenz: sich verstärkend.


Kann sowohl auf eine Rheumatische Richtung wie die Fibromyalgie hinweisen und zeigt damit auch wieder auf eine Verdauungs- Leberstoffwechselproblematik hin.

Wie sieht Deine Zunge aus?

Liebe Grüße Tarajal

AW: Diabetes-Spezialist in Wien?

bestnews ist offline
Beiträge: 5.937
Seit: 22.05.11
Hallo Marjorie,

- Histaminprobleme hab ich nicht weil A) Test negativ, B) Ich Monstermengen von Käse verdrücken kann ohne Probleme, ich C) null Problem mit Soja, Schokolade, Essig & Co habe
Ging mir genauso und da hatte ich schon sehr lange eine Histaminintoleranz wie ich im Rückblick feststellen musste. Sowas nennt sich maskierte Unverträglichkeit.
Ich war sowieso der Meinung, alles zu vertragen. Totale Fehleinschätzung. Das Gleiche bei meinem Onkel, ner Freudin.........Erst sehr spät hatte ich Beschwerden nach einer ganzen Räuchermakrele oder Massen an Wallnüssen.
Als ich dann die Probediät machte, fielen alle möglichen Symptome auf einmal von mir ab.
Nun merke ich immer wenn ich etwas nicht vertrage wobei auch häufig zeitversetzt bzw. meistens. Aber ich weiss , was ich vertrage und was nicht. Und wenn ich Probleme habe, weiß ich mit welchen Diätfehler sie in Zusammenhang stehen.
Um die 40 las ich mal werden die meisten Fälle der Hit bei Frauen diagnostiziert. Naja wenn überhaupt. Labor ist sehr unzuverlässig. Die Hit hängt vermutlich mit hormonellen Themen auch gerne zusmmen, aber in der Regel nicht nur.

Schmerzen kenne ich auch von der Hit an verschiedenen Orten und in verschiedener Intensität. Ich bezeichne es als brennend. Kribbeln Fusssohle kann soweit ich weiss auf Vitamin B Mangel hindeuten. B6 ist im übrigen bei der Hit generell im Mangel .

Alles Gute.
Claudia.


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