Mir geht's so schlecht, Hilfe!

12.01.12 12:27 #1
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tropicalrain
Habe vor 2,5 jahren mein amalgam entfernen lassen. da ich ein sehr schwerer fall bin, vertrage ich kein dmps/dmsa. die gifte haben sich bei mir von alleine heftig gelöst und nun staut sich alles heftig mit kopf ganzes hirn verhärtet, soghafter druck entzündungsgefühl im hirn. ich kann das richtig spüren wie sich die gifte im hirn bewegen, stauen, mobilisieren, diesen entgiftungsprozess halt. leber arbeitet schon stark und entgiftet auch stark. nur ist sie total überlastet. gelber bis beige farbener stuhlgang. zuwenig galle. gelbbelegte zunge( laut tcm gallenprobleme)

bin so verzweifelt, wird es wieder besser? was kann ich tun? bitte baut mich auf. denke wenn sich der stau abbaut wird alles besser. nur wann passiert das endlich?

besserungen: körper zugenommen, langsam wird bindegewebe besser und muskulatur wird langsam mehr. körper fühlt sich nicht mehr so doll verfallen. augen und haare glänzen wieder. menstruation wieder bekommen. fühle mich wieder mehr in der welt, dieses wie hinter einer milchglasscheibe gefühl, nicht mehr in der welt zu sein wird besser.

Geändert von Malve (19.07.13 um 07:26 Uhr) Grund: auf Wunsch entfernt

mir gehts so schlecht, hilfe!

derstreeck ist offline
Beiträge: 4.131
Seit: 08.11.10
Hallo tropicalrain,

die gifte haben sich bei mir von alleine heftig gelöst und nun staut sich alles heftig mit kopf ganzes hirn verhärtet, soghafter druck entzündungsgefühl im hirn. ich kann das richtig spüren wie sich die gifte im hirn bewegen, stauen, mobilisieren, diesen entgiftungsprozess halt.
Wenn du da mal nicht etwas zuviel reininterpretierst.

Ich möchte jetzt nicht anzweifeln, dass Amalgam damit etwas zu tun hat aber es gibt auch andere mögliche Ursachen (mit möglichen Zusammenhängen zur Amalgambelastung) und da kann man vielleicht was machen.

Wichtig ist das Thema Histaminintoleranz.

Möglicherweise hast du eine Allergie auf das neue Füllmaterial! Bei einer Acrylatallergie ist Kunststoff nicht verträglich und es kommt zu einer Histaminausschüttung, welches deine Symptome verursachen kann.

Die meisten Symptome, die du wahrnimmst werden wahrscheinlich vom Histamin verursacht.

Eine Schwermetallbelastung erhöht auch die Histaminauschüttung. Nicht dass du meinen Beitrag so verstehst, dass ich dich vom Thema Amalgam wegbringen will aber man sollte nicht die andere mögliche Ursachen ignorieren.

Wegen deinem Stuhlgang könntest du auch Fruktoseintoleranz und Glutenintoleranz testen lassen. Wenn es nicht schon gemacht wurde.

Möchte ich nochmal wiederholen: Diese Symptome sind typisch bei einer Histaminose.

Zusätzlich könntest du Vitamine und Mikronährstoffe untersuchen lassen. Was der Hausarzt machen könnte, auch wenn es nicht immer von der Kasse bezahlt wird, wäre Vitamin D (25 OH Vit D3) und Vitamin B12 (Holotranscolabamin = aktives B12) zu messen.

Es gibt H1 Antihistaminika, welche auch als leichte Antidepressiva eingesetzt werden. Das wäre vielleicht das richtige für dich, gleichzeitig die Wirkung des Histamins einschrängt wird, weil die Rezeptoren vom Histamin im Körper blockiert werden und es auch beruhigend und schlaffördernd wirkt. Zudem führt es nicht zu dieser Abhängigkeit wie bei richtigen Antidepressiva.

Es gibt sogar Antidepressiva, welche den Histaminabbau im Körper zusätzlich behindern und dadurch die Beschwerden noch schlimmer machen.

Es gibt H1 Antihistaminika rezeptfrei in der Apotheke, welche bei Allergien die Wirkung des Histamins stoppen sollen.

Die H1 Antihistaminika mit der stärkeren Wirkung, wie du sie vielleicht brauchst sind rezeptflichtig. Desshalb bitte ich dich, nicht die rezeptfreien auf eigene Faust zu probieren, sondern zu versuchen sich diese von einem Arzt verschreiben zu lassen. Promethazin

Grüsse
derstreeck

Geändert von Malve (19.07.13 um 07:29 Uhr) Grund: auf Wunsch der Threaderstellerin entfernt

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Laudanum ist offline
Beiträge: 1.469
Seit: 16.11.10
Huhu derstreeck,

eine Histaminintoleranz kann doch aber auch durch die SM-Belastung hervorgerufen werden. Allergien und Intoleranzen stehen definitiv bei den Symptomen von Amalgamvergiftung...

Hallo tropicalrain,

da ich selbst noch sehr unbedarft bin in diesem Thema, kann ich Dir keine Hilfeleistung bieten oder Handlungspläne bieten. Ich möchte Dir aber wenigstens alles Gute wünschen, dass Du einen Weg findest, Deine Qual zu lindern, oder gar zu heilen.

Eine Frage habe ich aber: Am Ende berichtest Du von Verbesserungen. Ist der zuvor beschriebene Zustand also schon vor der Amalgamentfernung gewesen, nur noch schlimmer? Oder ist das Schlimme jetzt erst aufgetreten, aber es gab auch Verbesserungen seit der Entfernung, die Du anschließend erwähnst? Verstehe es leider nicht.
Was hast Du bisher, außer dem nicht erfolgreichen Versuch mit dmps/dmsa versucht, um auszuleiten, wie lang ist es denn her?

Gute Besserung, laudanum

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derstreeck ist offline
Beiträge: 4.131
Seit: 08.11.10
Das Thema Promethazin hatte wir heute in einem anderen Thread. Nur zur Info:

http://www.symptome.ch/vbboard/bakte...tml#post765304

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tropicalrain
Themenstarter
Möglicherweise hast du eine Allergie auf das neue Füllmaterial! Bei einer Acrylatallergie ist Kunststoff nicht verträglich und es kommt zu einer Histaminausschüttung, welches deine Symptome verursachen kann.

Neue Füllungen sind Zement

Die meisten Symptome, die du wahrnimmst werden wahrscheinlich vom Histamin verursacht.

Eine Schwermetallbelastung erhöht auch die Histaminauschüttung. Nicht dass du meinen Beitrag so verstehst, dass ich dich vom Thema Amalgam wegbringen will aber man sollte nicht die andere mögliche Ursachen ignorieren.

Ich reagiere nicht auf histaminhaltige Nahrungsmittel, denke dann kann es keine Histaminintoleranz sein? DAO wurde mal getestet. war normal.

Wegen deinem Stuhlgang könntest du auch Fruktoseintoleranz und Glutenintoleranz testen lassen. Wenn es nicht schon gemacht wurde.

Zöliakie und Fructosein. wurden getestet negativ.

Möchte ich nochmal wiederholen: Diese Symptome sind typisch bei einer Histaminose.

Zusätzlich könntest du Vitamine und Mikronährstoffe untersuchen lassen. Was der Hausarzt machen könnte, auch wenn es nicht immer von der Kasse bezahlt wird, wäre Vitamin D (25 OH Vit D3) und Vitamin B12 (Holotranscolabamin = aktives B12) zu messen.

Die Vitamine die man auf kasse testen kann wurden alle getestet keine mängel. Nehme auch schon seit jahren NEMs, alles mögliche und zeitweise auch hochdosiert. hat nichts gebracht.




Es gibt H1 Antihistaminika rezeptfrei in der Apotheke, welche bei Allergien die Wirkung des Histamins stoppen sollen.

die hab ich zuhause, werde ich mal probieren. danke für den tip.

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tropicalrain
Themenstarter
eine Histaminintoleranz kann doch aber auch durch die SM-Belastung hervorgerufen werden. Allergien und Intoleranzen stehen definitiv bei den Symptomen von Amalgamvergiftung...

Ja, Histaminintoleranz, Intoleranzen, Allergien können von der Hg Vergiftung kommen.


da ich selbst noch sehr unbedarft bin in diesem Thema, kann ich Dir keine Hilfeleistung bieten oder Handlungspläne bieten. Ich möchte Dir aber wenigstens alles Gute wünschen, dass Du einen Weg findest, Deine Qual zu lindern, oder gar zu heilen.

Danke, das wünsche ich dir auch

Eine Frage habe ich aber: Am Ende berichtest Du von Verbesserungen. Ist der zuvor beschriebene Zustand also schon vor der Amalgamentfernung gewesen, nur noch schlimmer? Oder ist das Schlimme jetzt erst aufgetreten, aber es gab auch Verbesserungen seit der Entfernung, die Du anschließend erwähnst? Verstehe es leider nicht.
War vor der Entfernung schon vorhanden und wurde nach der Entfernung/Ausleitung besser

Was hast Du bisher, außer dem nicht erfolgreichen Versuch mit dmps/dmsa versucht, um auszuleiten, wie lang ist es denn her?

Habe alles mögliche versucht dmps, dmsa, ala nach cutler und normal. kohle, heilerde, zeolithe, chlorella, half alles nichts. nehme zur zeit nur artischocke, mariendistel und detox fusspflaster

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derstreeck ist offline
Beiträge: 4.131
Seit: 08.11.10
Hallo tropicalrain,

Meine Ergänzung zur Histaminintoleranz. Ich meine nicht eine HI im Sinne eines verminderten DAO Wertes. Da dieser Wert bei dir normal ist, merkst du wahrscheinlich keinen Einfluss des Histamins aus Lebensmitteln.

Bei dir kann es an einer erhöhten Histaminauschüttung im Körper liegen. Eventuell liegt bei dir eine sogenannte chronische HI vor, bei der das Histaminabbauende Enzym HMNT in der Leber vermindert ist.

Histamin-Intoleranz

Jedoch hilft dir diese Info erstmal nur in dem Sinne weiter, das Auftreten einiger deiner Symptome zu verstehen. Am Ende hilft nur die Ursache für die erhöhte Histaminauschüttung zu finden und zu beseitigen und da sind wir wieder am Anfang und beim Amalgam. Wenn du kein Kunststoff hast, fällt die Möglichkeit einer Allergie darauf weg.

Trotzdem gebe ich dir den Rat dich etwas über die chronische HI zu informieren, vielleicht gibt es doch einige Sachen, die deine Beschwerden veringern können.

hier sind die typischen Symptome:

Schlafstörungen, Müdigkeit, Erschöpfungszustände
Konzentrationsstörungen, Burnout-Gefühl und andere Beeinträchtigungen der geistigen Leistungsfähigkeit
Unruhe, Nervosität, Kribbeln, "Nervengiftgefühl"
Verkrampfung der Bronchialmuskulatur bis hin zu Asthma
Muskelzuckungen, verkrampfte und zitternde Kiefermuskulatur, nächtliche Wadenkrämpfe
Antriebslosigkeit, unerklärliche Traurigkeit bis hin zu Depressionen
Schwindel, Seekrankheit, Reisekrankheit, Übelkeit, Erbrechen

HIT > Krankheit > Chronische Verlaufsform

Bei den Vitaminen möchte ich nochmal auf einen möglichen Vitamin D Mangel hinweisen. Dieser Mangel ist häufig und siehe hier:
http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...ntgiftung.html

Zuerst sollte man zum Endokrionolgen gegehen und Vitamin D sowie Parathormon und natürlich Calcium bestimmen. Alles gehört zusammen! Wie bereits öfter erwähnt, stark erschöpfte, psychotische und schizophrene Menschen weisen einen Mangel an Vitamin D und eine erhöhtes Parathormon auf (sekundärer Hyperparathyroidismus). Hier ist das Gehirn betroffen und vermutlich die Folge eines sehr langen Vitamin D Mangels und damit auch Calciummangels - in Verbindung mit Schwermetallbelastungen des Gehirns.

Grüsse
derstreeck

Geändert von derstreeck (12.01.12 um 17:22 Uhr)

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Laudanum ist offline
Beiträge: 1.469
Seit: 16.11.10
Huhu tropical,

da eines meiner Symptome absolute Vergesslichkeit ist, kann ich Dir nicht mehr erzählen warum, habe aber hier öfter jetzt gelesen, dass auch Zement Schwierigkeiten bereiten kann. Such mal danach.

HIT-Tests (auch Zöli und Fruktose) können fälschlicherweise negativ ausfallen. Der beste Test wäre eine Auslassdiät, um herauszufinden, ob da doch was dran ist. Möglicherweise ist ja was dran (möglicherweise durch Hg), was Deine Symptome zusätzlich verstärkt oder gar nur davon kommen mögen.

Frage wäre, warum Du auf alle Mittel so schlecht reagierst? Falsche Vorgehensweise/Höhe der eingenommen Mittel? Echte Allergie? Ausleitungssymptome?...

Wenn Dein Vitaminstatus aus dem Serum gemessen wurde, was ich annehme,w enns auf Kasse war, dann kannst das in die Mülltonne schmeissen.
Wann wurde getestet? Wenn Du das noch hast, stelle doch mal die Ergebnisse hier ein. Gibt hier Leute, die sich gut damit auskennen. Auch unterer Normwert kann, wenn richtig gemessen, einen Mangel darstellen (mit symptomen). Auch Überdosierungen (wenn alles wirklich gut in der Norm und richtig gemessen war) können Symptome verursachen.

lg, laudanum

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tropicalrain
Themenstarter
also meine symptome kommen definitiv alle direkt vom hg. mit vitaminen usw. bin ich sehr gut versorgt. hit fi lili liegen nicht vor. ich muss mich thiolarm ernähren, weil thiole in der nahrung (nach cutler) noch mehr hg aufwirbeln. dadurch bin ich eh schon stark in meiner lebensmittelauswahl eingeschränkt. weitere einschränkungen wären nicht möglich.

chlorella geht bei mir nicht da es sehr thiolhaltig ist, laut cutler vertragen viele hg-vergiftete keine thiole. ich vertrage sie überhaupt nicht.

kohle, heilerde, zeolithe bringen nichts.

kann sein, das bei mir durch die hg-vergiftung eine chronische hit vorliegt. und was kann man dann dagegen machen?
mit vigantoletten habe ich auch schon einen versuch gestartet, hat nichts gebracht. nehme regelmäßig calcium + d3 für die knochen.

also hat noch jemand einen tip, was ich noch tun könnte um das hg abzubauen. bzw. gibt es leute denen es auch jahrelang so schlecht ging nach der hg-entfernung und nun wieder besser. von einer frau habe ich gehört, die auch jahrelang mit toxischer enzephalopathie nur lag. bei der es nach einigen jahren besser wurde.

es ist echt zum verzweifeln manchmal.

viele grüße

Geändert von Malve (18.07.13 um 20:08 Uhr) Grund: auf Wunsch entfernt

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tiga ist offline
Beiträge: 1.283
Seit: 16.03.10
Hallo tropicalrain,

Mannoman, deine Situation scheint ziemlich verzwickt zu sein.
Hat sich in der Zwischenzeit etwas gebessert??

Mir sind all deine Symptome aus eigener Erfahrung bekannt.
Ob bei mir auch Hg als schwerwiegender Faktor zuletzt zu solch einem Chaos geführt hat, vermag ich nicht mit Bestimmheit zu sagen, der letzte Auslöser, der mein persönliches "Giftfass" überlaufen lies, war vermutlich etwas anderes.. aber das spielt in Bezug auf die Dinge, die mir zu deinen Schilderungen einfallen auch keine ausschlaggebende Rolle.

Meine Gedanken sind, dass sehr viele deiner Symptome für ein fettes Ammoniakproblem sprechen.
Brainfog ist so ein Stichwort, das nicht so recht das mögliche Ausmaß dessen beschreibt, wie es sich anfühlt:

Ammoniak wird vom Körper selbst ständig produziert, vor allem im Darm bei der Eiweißaufspaltung, aber es wird ebenso von Viren, Bakterien und anderen Faktoren verstärkt im Körper frei gesetzt.
Weil Ammoniak hoch toxisch ist, hat es bei der Leber oberste Priorität!
Denn sobald sich zu viel Ammoniak im Körper ansammelt, wird aus diesem Zellgift ein Nervengift, wie auch Amalgam eines ist - und passiert nicht nur die Blut-Hirnschranke, sondern verändert die Hirngefäße, den Neurotransmitterhaushalt uvm.

Wenn deine Leber schon durch Amalgam geschwächt ist, oder durch irgendwelche anderen Faktoren, kann sie vermutlich das Ammoniakaufkommen nicht mehr bewältigen.
In der Folge stünden die anderen Aufgaben der Leber ebenfalls hinten an:
z.B. die Entsäuerung / Säure-Basen Gleichgewicht, die Gallenproduktion unter anderem für die Verdauungsvorgänge usw.

Ist der Körper durch Ammoniak und Übersäuerung überlastet, kannst du noch so viele NEMs schlucken, der Körper kann sie nicht mehr richtig verwerten.
Man spricht dann auch von einer Säurestarre.
Ich hatte einen schönen Link dazu, finde ihn aber leider gerade nicht..

Kürzlich habe ich eine anschauliche Powerpoint-Präsentation im Netzt entdeckt, die es in der Form leider nicht mehr gibt..aber eine "Kopie".
Das spannende an dieser Info ist die Aussage, dass Personen mit Ammoniaküberlastung keinerlei Schwefelsubstanzen zu sich nehmen sollten
(ALA usw. sind Schwefelsubstanzen):
Optimizing Methylation
Possible Symptoms of
Excess Ammonia (NH3)


Spacey; foggy brain
Language issues
Fatigue
Poor concentration
Dark circles under eyes
Negative effect on learning & memory
Headaches
Stimmy
Irritability
Confusion
Food intolerance reactions (especially protein)
Less responsive

Avoid supplements containing sulfur, glutathione, MSM, alpha lipoic acid, NAC, L-Cysteine, etc. No methylation support until ammonia under control.!!!!!!!
Limit foods containing sulfur.

Add methylation support slowly and increase ammonia support at the same time.

Critical:
RNA Ammonia, curcumin for COMT-, Liver Nano Detox for COMT+, Molybdenum for sulfites, charcoal/mag flush 1-2x/week, adequate manganese.
Consider: Yucca sprinkled on high-protein foods, adqequate Mg, Zn, NADH for BH4 production.




Critical Starting Point:
Ammonia/BH4


Why is ammonia your biggest problem?
Why is there excess ammonia?
Steps to address excess ammonia

Critical Starting Point
Mapping Out The Problem:
Excess Ammonia


Why is Ammonia a Problem?
Excess ammonia -> insufficient BH4

Consequences of having too little BH4:
Mitochondrial dysfunction (energy)
Neurotransmitter issues (mood, focus)
Messed up Nitric Oxide regulation
Language issues
Brain inflammation and destruction of neurons

Why Do Our Kids Have
Excess Ammonia?


1. CBS enzyme mutations

2. Problem with energy production at the cellular level (mitochondrial dysfunction)

3.. Small bowel bacterial overgrowth


If you have #1, then you also have #2 & #3.
If you have #2, then you also have #3.
If you have #3, then you also have #2.


Addressing Ammonia
Step 1--Lower the Ammonia


Modified Yasko ammonia protocol; Saccharomyces Cerevisae. See spreadsheet.
Identify & address mitochondrial dysfunction
Optimize overall GI health:
Diet
Beneficial bacteria
Bad guy killers (caprylic acid, uva ursi, oregano oil, olive leaf extract, citrus seed extract)

And again:
Avoid supplements containing sulfur, glutathione, MSM, alpha lipoic acid, NAC, L-Cysteine, etc. No methylation support until ammonia under control.!!!!!!!
Limit foods containing sulfur.

Add methylation support slowly and increase ammonia support at the same time.

Critical:
RNA Ammonia, curcumin for COMT-, Liver Nano Detox for COMT+, Molybdenum for sulfites, charcoal/mag flush 1-2x/week, adequate manganese.
Consider: Yucca sprinkled on high-protein foods, adqequate Mg, Zn, NADH for BH4 production.



Addressing Ammonia
Step 2--Increase BH4


Increase BH4 by lowering ammonia

Get minerals in balance - eat lots of fruit & vegetables;

potential minerals to consider:
Thorne Citramin II, Intramin Trace Minerals, MM lithium, iodine, zinc, magnesium, manganese, molybdenum

Make sure child can make BH4.

Potential supplements: minerals, NADH, ATP, TMG, Methylfolate (caution)
Supplement with BH4?



Addressing Ammonia
Step 3--Mop up the damage


Mitigate damage from superoxide and peroxynitrite (that body makes when BH4 too low--see chart)

Need antioxidants (A, C, D, E) and foods (double antioxidant fruits and vegetables)

Need polyphenols (black pepper, Pure Encapsulations Resveratrol, Liverlife). Use with No Fenol if child sensitive to phenols.



Low BH4 Fallout

Enzymes produced by the liver convert ammonia (toxic) into urea.
The cycling of Arginine through the various intermediates is what converts ammonia to urea. Urea is excreted by the kidneys.


Review
Methylation process helps prevent disease
Environmental damage can lead to inefficient methylation
For kids with autism, start by addressing excess ammonia, which can affect a number of body systems
Work to lower ammonia
Take steps to increase BH4
Clean up the damage caused by peroxynitrite and superoxide


Get Those Wheels Spinning
What To Do Next


Once ammonia is under control . . .
Support the Folate and Methionine cycles with:
Different forms of folic acid - particularly methylfolate
Different forms of vitamin B12 - methylcobalamin, hydroxocobalamin
SAM-e - the universal methyl donor
Be ready to increase ammonia support as you add any of the above supplements (methyl donors)


Possible Symptoms: Methionine Cycle

Immune Dysfunction
Autoimmunity,
Allergies (Decreased Ability To Breakdown Histamine), Abnormal T Cell Production, TH1/TH2 Modulation, Inability To Silence Viruses
Reduced Muscle Tone & Strength,
Weakness,
Fatigue (From Reduced Carnitine & Coq10 Production)
Hypoglycemia
Cancer, Especially Colorectal And Hormone Sensitive
Arthritis And Heart Disease Associated With Aging
Anesthesia Side Effects


Possible Symptoms: Folate Cycle

Impaired ability to convert folic acid forms
May want to use fortified folic acid foods with caution
Thick blood (MTHFR- 677 mutation)
Clotting issues
Increased stroke risk
Impact on cardiovascular health
MTRR enzyme is at the interface between Folate & Methionine cycles. MTRR problems play a role in whether a child is not yet verbal



Possible Symptoms:
BH4/Neurotransmitter Pathways


Language Issues
Mood swings, problems associated with low dopamine, serotonin.
Anxiety
Impulse control
Spacey
Attention problems
Focus issues
Executive function
planning, sequencing etc
ADD/ADHD symptoms
Sleep issues



Possible Symptoms: Urea Cycle

All symptoms associated with excess ammonia
Sensitivity to certain oils or oil combinations
Symptoms associated with mitochondrial dysfunction
Problems with GI health
Motility (constipation/diarrhea)
Difficutly fighting yeast, bacteria etc
Neuronal Damage, Microglial activation
Difficulty learning
Inflammation
Headaches

Quelle: Die zuvor schön übersichtliche Quelle, aus der ich obiges kopiert habe, ist leider nicht mehr abrufbar.
Hier kann man es allerdings auch noch nachlesen:
Thriiive Conference 8/29/08-a95cf076_ppt2txt
Ich hoffe, du kannst die Info recht gut verstehen.

Hier sind noch weitere ausführliche Infos zum Thema Ammoniak / hepatische Encephalopathie:
Die Hepatische Enzephalopathie - Syndrom einer verminderten Ammoniak-Entgiftung | universimed.com

und hier:

Hepatische Encephalopathien - Neuropsychatrische Symptome - Paracelsus Magazin - Naturheilkunde, Psychologie, Tierheilkunde und Wellness
Lass dich nicht davon irritieren, dass hier viel von einer Leberschädigung aufgrund von hohem Alkoholkonsum die Rede ist



Da Histamin neben vielen Funktionen im Körper auch ein Stoff ist, der vermehrt als eine Art Warnsignal z.B. für Fremdstoffe in Körper fungiert, kann ich mir auch vorstellen, dass eine vermehrte Histaminausschüttung auch eine gewisse Rolle spielt..
Nicht zu vergessen ist, dass dein Körper sich durch den chronisch belasteten Zustand in einer Art Dauerstress-Situation befindet, so dass die Wahrscheinlichekeit, dass hierdurch nicht nur vermehrt Histamin, sondern auch Nitrosativer Stress (Histamin und nitrosativer Stress pushen sich zedem gegenseitig!) ausgeschüttet wird vermutlich schon recht groß ist.
Bist du schonmal auf Nitrostress untersucht / behandelt?

Ursprünglich fragtest du in einem anderen Thread nach Citruspektin, vermutlich um trotz deines fragilen Zustands Schwermetalle ausleiten zu können.

Ich halte das für eine gute Idee, allerdings - ich nehme ja auch gerade Citruspektin - seit ich mich noch weiter mit der Entgiftungsthematik rund um Neurotoxine usw. beschäftige, bin ich gerade an dem Punkt angelangt, wo ich mit dem Gedanken spiele sozusagen nochmal einen Schritt zurück zu machen, und ERST eine Leberreinigung durchzuführen und ggf. meine Nieren zu stärken, um dann effektiver Pektin einsetzen zu können.
Denn die Pektine erzeugen ja nicht nur Säuren, um Schwermetalle letztlich über die Nieren auszuscheiden, sondern binden auch die Gallensäuren, die von der Leber gebildet werden.
Das bedeutet, die Leber muss richtig ackern, um immer wieder neue Gallensäuren zu basteln und ich stelle mir vor, dass diese Arbeit nach einer Leberreinigung leichter fällt.
ABER - ich habe mich noch nicht ausreichend mit dem Thema befasst und kann mir auch vorstellen, dass so eine Leberreinigung bei sehr geschwächten Personen wiederum richtig rein haut

Vielleicht haben ja noch andere Ideen, oder Erfahrungen hierzu..

Das sind erstmal meine Gedanken zu deinen Schilderungen, wo du vielleicht ansetzen könntest, um diese "Nix geht mehr" Situation in kleinen Schritten anzugehen.

Gruß - tiga

Geändert von Malve (18.07.13 um 20:09 Uhr) Grund: auf Wunsch entfernt


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