Sanfte Leberreinigung

13.10.07 05:26 #1
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Leberreinigung

margie ist offline
Beiträge: 4.779
Seit: 02.01.05
Hallo Claudia,

Du fragst mich, ob die Ausscheidungsstörung für andere Metalle, die beim M. Wilson vorkommt, auch bei der Eisenspeicherkrankheit gilt.
Ich selbst weiß dazu nichts aus eigenen Recherchen, habe dies aber auch nicht für die Eisenspeicherkrankheit recherchiert. Ich habe aber hier im Forum mal so eine Aussage gelesen, war es von Sine oder von Pita? Ich weiß nicht mehr genau.
Ob die Ausscheidungstörung des M. Wilson auch für Quecksilber gilt, weiß ich nicht.
Ich zitiere hier mal den Experten, den ich wegen Zinn anschrieb (weil ich viel Zinn im Urin habe/hatte):
Er schrieb mir:
Ihre Fragen zu Zinn sind interessant und wichtig. Nur, es gibt dazu so gut wie keine Literatur. Der Kupfertransporter, der bei M. Wilson defekt ist, transportiert nicht nur Kupfer sondern auch andere Metalle wie Zink, Vanadium und Chrom. Über Zinn ist nichts bekannt, aber ein Zusammenhang denkbar.
Ich möchte nun bewußt nicht den Namen des Experten nennen, denn ich habe ihn nicht gefragt, ob ich diese Aussage hier wieder geben darf. Ich denke mal, dass er dagegen nichts hat, sonst hätte ich es nicht getan. Aber ich will auch seinen Namen nicht nennen, weil ich nicht will, denn das würde ihn sicher stören, wenn er nun etliche Anfragen von Lesern aus dem Forum deswegen bekäme.

Ich denke, dass man in diesem Bereich sicher noch vieles forschen könnte. Wenn es dazu keine Literatur gibt, wie der Experte sagt, dann sicher auch deshalb, weil dazu noch nicht viel geforscht wurde.
Wenn der Kupfertransporter also auch andere Metalle transportiert, wird es der Eisentransporter wohl auch tun und wenn beide aufgrund eines oder 2 Gendefekten ganz oder teilweise defekt sind, dann werden die Personen, bei denen solche Gendefekte vorliegen, lebenslänglich das Problem haben, dass sich diese Metalle in ihrem Körper anhäufen.

Vielleicht findet sich mal ein seriöser Amalgam-Experte, der sich mit der Erforschung dieser Zusammenhänge, also Gendefekt für die Kupfer- und/oder Eisenspeicherkrankheit und daraus resultierende verminderte oder fehlende Ausscheidungsfähigkeit der Leber für die Amalgammetalle, beschäftigt?
Da könnte man dann auch beweisen, dass die Amalgamproblematik doch einen auch bei Schulmedizinern anzuerkennenden Hintergrund hätte und die Schulmedizin würde sich dann dem Thema wohl auch mehr widmen.
Und es wäre damit auch geklärt, weshalb nicht jeder Mensch mit Amalgam im Munde krank wird.

Wegen KPU:
Ich vermute, dass hinter KPU nichts anderes steckt, als ein Gendefekt auf M. Wilson (=> mit einem Gendefekt auf M. Wilson ist man Genträger). Es kommt dann zu einem Kupferüberschuss im Körper und wo zuviel Kupfer ist, ist zu wenig Zink. Das würde erklären, dass bei KPU ein Zinkmangel besteht. Außerdem sind ja die Symptome von KPU und von M. Wilson fast dieselben.

Du schreibst:
KPULer haben eine Entgiftungsschwäche und die ist vermutlich der Grund, warum sich so viele Schwermetalle in KPULern anreichern. Wenn sie wie ich noch dazu die Eisenspeicherkrankheit haben, dann steigert sich das Schwermetallproblem weiter.
Ja, ich vermute, dass Menschen, die Genträger auf die Kupferspeicherkrankheit und auf die Eisenspeicherkrankheit sind, die also die Krankheit nicht haben, aber aufgrund des Gendefektes dennoch vermehrt Kupfer und Eisen und eben einige andere Metalle (s. o.) speichern, ein Schwermetallproblem haben und dies dann lebenslänglich.
Die Experten sagen heutzutage schon, dass auch Genträger vermehrt Kupfer/Eisen einlagern (was früher noch nicht so bekannt war und ältere Ärzte werden dies daher auch bezweifeln), ja, dass sie auch gesundheitliche Probleme bekommen, wurde mir auch schon von Experten gesagt.

Was ich nicht glaube ist die Aussage, dass gesunde Leute mit Quecksilber keine Probleme bekommen.
Ich denke, es kommt auf die Menge an. Man kann sich darüber streiten, ob das im Amalgam enthaltene Quecksiilber bereits so viel ist, dass es bei "gesunden Leuten", also bei solchen die keinen Gendefekt auf Speicherkrankheiten haben, Probleme machen muss. Ich würde vermuten, dass es bei den meisten nicht so ist. Wenn dann evtl. noch berufliche Gifte, Alkohol, etc. deren Leber belasten, kann es schon anders aussehen.

Kieferknochen ausfräsen:
Das hatte ich aus verschiedenen Gründen nie ernsthaft erwogen. Zum einen anatomisch bedingt, meine Zahnwurzeln ragten fast alle weit in die Nebenhöhlen hinein, zum anderen hatte ich bei denen, die es machen ließen, nicht den Eindruck, dass das viel bringt. Außerdem habe ich Gerinnungsstörungen, könnte also nie eine Wunde offen lassen nach dem Zähne ziehen, weil ich dann sicher endlos lange geblutet hätte. Nein, ich habe unter meinen Bedingungen keine Experimente riskiert.
Außerdem glaube ich nicht, dass es viel bringt, den Kieferknochen auszufräsen und ich glaube auch, dass dies das Risiko für bakterielle Infektionen stark erhöht hätte.
Nach Eiterherden haben ich auf den Röntgenbildern oft suchen lassen, doch es waren relativ selten welche zu finden.

Kohle:
Ich hatte mal Kohletabletten aus anderen Gründen genommen und ich meine, ich hätte davon Probleme mit dem Wasserhaushalt bekommen. Man sollte sich die möglichen Nebenwirkungen eines Mittels sehr gut vorher durchlesen und dann entscheiden, ob man es einnehmen will. Bei Mitteln, die viel Flüssigkeit binden, wie Kohle sollte man wohl keine Nierenprobleme haben, dh. es kann bei den einen gut sein, bei anderen wegen evtl. Nebenwirkungen eben nicht.

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Leberreinigung

margie ist offline
Beiträge: 4.779
Seit: 02.01.05
Hallo Sabine,

also ich sehe zwischen den beiden Äußerungen von mir keinen Widerspruch.
Ich sprach in der ersten Äußerung von Giften, als es um Amalgam ging und auch in der 2. Äußerung verwendete ich das Wort Gift, als es auch um Amalgam ging.
Ein Gift ist etwas für mich, was man dem Körper nicht zuführen sollte, was aber meiner Meinung nach, wenn es nicht überhand nimmt, von der Leber auch entsorgt wird, wenn diese gesund ist.

Und letzteres (=gesunde Leber) halte ich für den "springenden Punkt".
Ich sage nicht, dass ich jemandem rate, er solle sich Amalgam in seine Zähne füllen lassen, wenngleich ich befürchte, dass auch sehr viele andere Zahnfüllstoffe, wie z. B. Kunststoff ein hohes Giftpotential haben. Nur weiß man über die Giftigkeit der Amalgammetalle derzeit vielleicht mehr als über die Giftigkeit der anderen Zahnfüllmaterialien. Also ich glaube nicht, dass z. B. Kunsstoff vollkommen harmlos ist.

Du willst nicht glauben, dass Du möglicherweise einen Gendefekt auf eine Speicherkrankheit haben kannst? Nun, ich weiß es natürlich auch nicht, ob es bei Dir so ist. Aber überlege mal, Du hast weit über 20.000 Gene und für einen Gendefekt auf eine Speicherkrankheit ist nur erforderlich, dass in einem dieser Gene (beim M. Wilson im ATP7B Gen) eine einzelne Mutation vorhanden ist. Beim M. Wilson (Kupferspeicherkrankheit) ist ca. jeder 80. Mensch Genträger, hat also so eine Mutation und bei der Eisenspeicherkrankheit ist es sogar jeder 10. Mensch.
Du hast Recht, Quecksilber, aber auch Kupfer und Zinn sind hochtoxisch. Es kommt eben auf die Menge an, es kommt auf den Gesundheitszustand der Leber und der übrigen Organe eines Menschen an, wieviel er davon verträgt bzw. wieviel er davon evtl. speichert oder nicht. Natürlich hat ein Gendefekt auf eine Metallspeicherkrankheit die Folge, dass einige Metalle gespeichert werden, die bei anderen, weil deren Leber diesen Gendefekt nicht hat, entsprechend der Aufgabe der Leber ausgeschieden werden.

Wie das die Leber mit Quecksilber genau handhabt im Falle eines Gendefektes, das wäre eine interessante Forschungsaufgabe z. B. für einen seriösen Amalgamexperten, finde ich.
Vielleicht sprichst Du Deinen Arzt darauf an! Ist es Dr. Mutter?
Den halte ich auch für seriös, auch wenn ich ihn nicht persönlich kenne.
Aber ich fürchte, dass auch Dr. Mutter sich noch nicht mit dem M. Wilson beschäftigt hat, aber ihm traute ich es zu, dieses Problem zu klären. Der M. Wilson führt so eine Art "Schattendasein" in der Medizin, fast genauso wie die Eisenspeicherkrankheit
Sicher ist, dass das Schwermetall Kupfer im Falle eines Gendefektes von der Leber gespeichert wird und offenbar ist dies nicht nur bei Kupfer so. Siehe meinen obigen Beitrag an Claudia.

Zu erfahren, ob man Genträger ist oder nicht, ist beim M. Wilson nicht einfach, weil schon die Diagnostik für die tatsächlich an M. Wilson-Erkrankten für einen Arzt eine Herausforderung ist, ja einem Puzzlespiel gleichkommt.
Sehr viel kann der Gentest aussagen, doch der ist teuer.
Man kann die Werte des Kupferstoffwechsels mehrfach bestimmen lassen wie Coeruloplasmin, wie Serum-Kupfer, wie 24h-Urinkupfer und man kann aus Coeruloplasmin und Serum-Kupfer das sog. freie Kupfer errechnen (vgl. Diagnose).

Evtl. kann man dann sagen, dass da absolut keine Auffälligkeiten sind, dann ist wohl auch eine Genträgerschaft eher unwahrscheinlich.
Evtl. ist aber z. B. das Coeruloplasmin eher im unteren Normbereich, das würde den Verdacht auf eine Genträgerschaft nahelegen, ja, auch echte Wilson-Patienten haben oft Werte im unteren Normbereich.
Ein sehr gewichtiges Kriterium wäre die Bestimmung des Leberkupfers in einer Leberbiopsie, doch macht man eine Leberbiopsie normal nicht mit der Fragestellung nach der Genträgerschaft für M. Wilson.
Ich, als Laiin, würde von Leberbiopsie und Gentest mal abgesehen, am ehesten die Höhe des Coeruloplasmins, die Höhe des freien Kupfers und die Höhe des 24h-Urinkupfers für wichtig halten.
Auch ein wiederholt im Blut festgestellter Zinkmangel kann als Anhaltspunkt dienen, denn bei Kupferüberschuss im Körper wird das Zink verdrängt, da beides Gegenspieler sind.
Bei der Bestimmung des Coeruloplasmins sollte kein Infekt oder Entzündung vorliegen (es ist ein akute-Phase-Protein und steigt bei Infekten an), ebenso sollten keine Hormone eingenommen werden, bzw. diese lange genug, also mind. 4 Wochen, vor der Bestimmung abgesetzt worden sein, weil auch Hormone den Wert erhöhen.


Was ich mir vorstellen könnte, wäre die wissenschaftliche Erforschung der Zusammenhänge zwischen Gendefekten für Speicherkrankheiten und der Einlagerung von anderen Metallen (außer Kupfer und Eisen), also z. B. der Amalgammetalle. Wenn sich diese Zusammenhänge wissenschaftlich beweisen lassen, würde es sicher auch möglich sein, bei Verdachtsfällen den Gentest über die Krankenversicherung bezahlt zu bekommen und es gäbe dann auch einen schulmedizinisch anzuerkennenden Beweis der Schädlichkeit von Amalgam.



Gruß
Margie
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Leberreinigung

gerold ist offline
Beiträge: 4.805
Seit: 24.10.05
Zitat von margie Beitrag anzeigen
Hallo Claudia, ...

Ich denke, es kommt auf die Menge an. Man kann sich darüber streiten, ob das im Amalgam enthaltene Quecksiilber bereits so viel ist, dass es bei "gesunden Leuten", also bei solchen die keinen Gendefekt auf Speicherkrankheiten haben, Probleme machen muss. Ich würde vermuten, dass es bei den meisten nicht so ist. Wenn dann evtl. noch berufliche Gifte, Alkohol, etc. deren Leber belasten, kann es schon anders aussehen.

Kohle:
Ich hatte mal Kohletabletten aus anderen Gründen genommen und ich meine, ich hätte davon Probleme mit dem Wasserhaushalt bekommen. Man sollte sich die möglichen Nebenwirkungen eines Mittels sehr gut vorher durchlesen und dann entscheiden, ob man es einnehmen will. Bei Mitteln, die viel Flüssigkeit binden, wie Kohle sollte man wohl keine Nierenprobleme haben, dh. es kann bei den einen gut sein, bei anderen wegen evtl. Nebenwirkungen eben nicht.

Gruß
margie
Hier möchte ich lediglich auf zwei Aspekte dieses längeren Beitrags eingehen.

Ob es bei einem Menschen im Falle einer Quecksilberbelastung zu Beschwerden oder manifesten Krankheitssymptomen kommt, hängt nicht nur von der Menge des Quecksilbers ab, sondern auch von der Disposition des Einzelnen. Es läßt sich oft beobachten, daß sich ein Ehepaar über Jahrzehnte in gleicher Weise ernährt hat, jedoch im Alter nur bei einem eine Krankheit ausbricht, als deren Primärursache eindeutig Quecksilber anzusehen ist: Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose.

Nicht nur bei der Einnahme medizinischer Kohle ist auf den Wasserhaushalt, genauer den Elektrolythaushalt, zu achten, sondern auch bei anderen Medikamenten, vor allem bei Abführmitteln. Besonders bei salinischen Lösungen mit Glaubersalz oder Bittersalz ist es unbedingt erforderlich, daß die angesetzten Lösungen gewebsisotinisch sind. Hierüber habe ich kürzlich hier im Forum an anderer Stelle geschrieben.

Alles Gute!

Gerold
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

Leberreinigung

margie ist offline
Beiträge: 4.779
Seit: 02.01.05
Hallo Gerold,

Du schreibst, dass Quecksilber u. a. zu Parkinson führen würde. Gerade zur Entstehung von Parkinson habe ich aber auch schon andere Theorien gelesen oder gehört:
Teils wird behauptet, auch von Experten, die sich mit Parkinson auskennen (sollten), dass Vergiftungen mit Pestiziden dazu führen würden.
wissenschaft.de - Bestätigt: Pestizide sind Risikofaktor für Parkinson

Auch eine sehr interessante Theorie ist die, dass es Wissenschaftlicher gibt, die Genträger für M. Wilson (das sind "heterozygote" Genträger) als sehr gefährdet für Parkinson halten.
Siehe:
Authors: J
Johnson, S. (2001). "Is Parkinson's disease the heterozygote form of Wilson's disease: PD = 1/2 WD?"

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Leberreinigung
Binnie
Hallo Margie,

ich weiß nur, dass sich Dr. Mutter bei mir gewundert hat, weil ich bei meiner Vollblutanalyse sowohl Zink- als auch Kupfermangel hatte

Aber wenn ich Glück habe, dann habe ich morgen sowieso ein Telefonat mit ihm und dann kann ich ihn ja auch gleich danach fragen!

Also wenn wir uns darauf einigen können, dass im Grunde alle Zahnmaterialien, besonders NACH Amalgam toxisch sind und dass Amalgam aber das am meisten toxische ist, weil es einen Cocktail hochgiftiger Schwermetalle enthält, und dass es über die Jahre eigentlich bei jedem zu mehr oder weniger Schäden führt, je nach individueller Entgiftungsfähigkeit, (s. "Zivilisationskrankheiten" aus dem Mutter-Buch), dann bin ich mit Dir einverstanden!

Viele Grüße
Sabine

Leberreinigung

gerold ist offline
Beiträge: 4.805
Seit: 24.10.05
Zitat von margie Beitrag anzeigen
Hallo Gerold,

Du schreibst, dass Quecksilber u. a. zu Parkinson führen würde. Gerade zur Entstehung von Parkinson habe ich aber auch schon andere Theorien gelesen oder gehört:
Teils wird behauptet, auch von Experten, die sich mit Parkinson auskennen (sollten), dass Vergiftungen mit Pestiziden dazu führen würden.
wissenschaft.de - Bestätigt: Pestizide sind Risikofaktor für Parkinson

Auch eine sehr interessante Theorie ist die, dass es Wissenschaftlicher gibt, die Genträger für M. Wilson (das sind "heterozygote" Genträger) als sehr gefährdet für Parkinson halten.
Siehe:
Authors: J
Johnson, S. (2001). "Is Parkinson's disease the heterozygote form of Wilson's disease: PD = 1/2 WD?"

Gruß
margie
Mein Zahnarzt befaßt sich intensiv mit Umweltgiften, weshalb sich bei einem jeden meiner Besuche jeweils eine ergiebige Diskussion ergibt. Bei meinem letzten Besuch hat mir dieser gesagt, daß die chemische Grundlage sämtlicher Pestizide und Herbizide Quecksilber ist.

Alles Gute!

Gerold
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

Leberreinigung
Binnie
Zitat von gerold Beitrag anzeigen
Mein Zahnarzt befaßt sich intensiv mit Umweltgiften, weshalb sich bei einem jeden meiner Besuche jeweils eine ergiebige Diskussion ergibt. Bei meinem letzten Besuch hat mir dieser gesagt, daß die chemische Grundlage sämtlicher Pestizide und Herbizide Quecksilber ist.

Alles Gute!

Gerold
Hallo Margie und Gerold,

an der Stelle stimme ich Gerold Hundert Prozent zu. Dass Quecksilber sogar die Grundlage dieser Gifte ist habe ich zwar bisher nicht gewusst, aber ich habe auch schon zigfach gelesen (z.B. auch in Klinghardt-Vorträgen, finde nur gerade die Stelle nicht...), dass andere Gifte erst in Kombination mit Schwermetallen und besonders eben auch Quecksilber ihre Giftigkeit im Körper entfalten. Klinghardt spricht hierbei immer von den sog. "synergistischen Effekten". Die Zellen können die anderen Gifte nicht ausscheiden, solange sie mit Schwermetallen belastet sind. Das ist irgendwie ein Wirkmechanismus dabei.

Und ich finde es einfach eine Zumutung das hier verharmlosen zu wollen!

Viele Grüße
Sabine

Leberreinigung
Binnie
Hallo Margie,

Wie das die Leber mit Quecksilber genau handhabt im Falle eines Gendefektes, das wäre eine interessante Forschungsaufgabe z. B. für einen seriösen Amalgamexperten, finde ich.
Vielleicht sprichst Du Deinen Arzt darauf an! Ist es Dr. Mutter?
Den halte ich auch für seriös, auch wenn ich ihn nicht persönlich kenne.
Aber ich fürchte, dass auch Dr. Mutter sich noch nicht mit dem M. Wilson beschäftigt hat, aber ihm traute ich es zu, dieses Problem zu klären. Der M. Wilson führt so eine Art "Schattendasein" in der Medizin, fast genauso wie die Eisenspeicherkrankheit
Sicher ist, dass das Schwermetall Kupfer im Falle eines Gendefektes von der Leber gespeichert wird und offenbar ist dies nicht nur bei Kupfer so. Siehe meinen obigen Beitrag an Claudia.


Ich habe mit Dr. Mutter über Morbus Wilson gesprochen. Er meinte, das sei eine sehr seltene Erkrankung, und man könnte das anhand der Blutwerte (Coeroloplasmin und Kupfer) erkennen, ob man damit u.U. ein Problem hat. Werde ich also bei der nächsten Ferritin-Untersuchung gleich mitmachen, für 10 Euro, da der Wert wohl bei meinem letzten Laborbericht gefehlt hat. Behandlung sei aber die gleiche wie bei der Amalgamvergiftung auch: ausleiten und noch mal ausleiten… mit DMPS und EDTA…

Viele Grüße
Sabine

Leberreinigung

Claudia S. ist offline
Beiträge: 619
Seit: 18.05.07
Hallo Margie und Co.,

ich habe die Frage, ob bei Hämochromatose wie bei MW generell mehr Schwermetalle gespeichert werden, mal im Hämochromatoseforum gestellt. Mal sehen, ob pita & Co. dazu etwas wissen.

Was auch noch für MWler und Hämos interessant wäre: Wenn man regelmäßig wöchentlich eine generelle Entgiftung mit medizinischer Kohle macht, reinigt man über das Blut und den Verdauungstrakt auch die Leber und die Niere von Schadstoffen und Schwermetallen, da sie dann endlich gespeicherte Giftstoffe an das gesäuberte Blut abgeben können und nichts mehr aufnehmen müssen.

Das soll zur Entgiftung dieser Organe von Quecksilber sehr gut funktionieren. Eigentlich müsste die Leber dabei doch auch überschüssiges Eisen abgeben oder? Vielleicht kann man dadurch neben der Befreiung von anderen Schadstoffen auch einen Teil der Eisen- und Kupferüberschüsse loswerden und muss nicht ganz so oft zum Aderlass marschieren bzw. Chelatbildner futtern.

Kohle:
Ich hatte mal Kohletabletten aus anderen Gründen genommen und ich meine, ich hätte davon Probleme mit dem Wasserhaushalt bekommen. Man sollte sich die möglichen Nebenwirkungen eines Mittels sehr gut vorher durchlesen und dann entscheiden, ob man es einnehmen will. Bei Mitteln, die viel Flüssigkeit binden, wie Kohle sollte man wohl keine Nierenprobleme haben, dh. es kann bei den einen gut sein, bei anderen wegen evtl. Nebenwirkungen eben nicht.
Du hast schon Recht, Margie, dass Entgiftungsmaßnahmen immer mit "Nebenwirkungen" einher gehen. Ich bin extrem empfindlich, hochgradig gegen fast alles allergisch und musste mir daher alle Möglichkeiten genau durchlesen.
Kohle scheint für mich und meine Familie die verträglichste Alternative zu sein, da sie nicht allergisiert und nicht toxisch ist. Durch sie haben viele recht schnell wesentlich weniger allergische Probleme gehabt, Ekzeme gingen zurück, Nahrungsmittelunverträglichkeiten verschwanden.

Belastend für die Niere etc. sind fast alle Entgiftungsmaßnahmen. Kohle hingegen leitet nur über den Darm aus und reinigt eben auch Leber und Niere über das Blut (Sogeffekt).

Ist immer die Frage welche Alternative der Reinigung schlimmer ist, hängt von den persönlichen Besonderheiten ab.,
KPULer haben immer schlechte Entgiftung und überlastete Leber und Niere. Auch mein Creatininwert ist oft minimal über dem Grenzwert nach oben, ich kann also davon ausgehen, dass die Filterleistung nicht optimal ist. Umso wichtiger scheint mir, die Niere nicht durch übermäßige Ausleitung über dieses Organ zu belasten.
Wenn man genug trinkt, um den Wassersogeffekt von Kohle zu kompensieren, dann müsste es gehen. Wir werden sehen. Eines ist klar: Ohne Entgiftung wird das nichts bei uns, die ist mindestens die halbe Miete auf dem Weg in eine gesünderes Leben.

Was die hiesige Diskussion über Amalgam betrifft, also unschädlich bei Gesunden oder nicht, ich glaube, das führt uns hier nicht weiter.
Der Großteil derer, die hier im Forum Gast sind, gehört vermutlich nicht zu den Gesünderen unter uns und insofern können wir davon ausgehen, dass die Leser alle unter Amalgamfolgen leiden und Linderung suchen.

Das Thema hieß auch Leberreinigung (also von Schwermetallen generell, welche Möglichkeiten gibt es etc.) und nicht Amalgam schädlich oder nicht .

So long
Claudia

Leberreinigung

drhaus ist offline
Beiträge: 1
Seit: 03.04.08
Bleibt mal alle locker ,Leute.
Hört auf mit dem Tröpfchen Pillchen und Entgiftungsfasten und atmet mal tief durch.
Der Wilson manifestiert sich meist bevor man in Internetforen seine differntierte Meinung äussern kann Zwischen6-12Lj.
Äusserdem hat er eine Prävalenz von 1: 30.000 (hier will Ihn wohl jeder zweite haben).
Damit kommen wir zur 2ten Sache. Man sucht sich seine Krankheit nicht aus! Und Menschen die das tun haben entweder verzweifelten Leidensdruck oder sind emotional überlagert! Der Wilson knallt aber mit fulminater Leberversagen oder Ataxie (wanken wie besoffen- aber vorsicht...nicht jeder der wankt hat die Basalganglein mit kupfer verstopft-vorallem wenn er mit bier am kiosk steht!) in dein Leben! Wenn Ihr also keine
tolle braune hyperpigmentierte Haut, stotternede Dyarthrie, Demenz oder Muskelschwäche, Pseudoparkinson, oder sexuell Enthemmt !?(ist tatsächlich beschrieben worden) , Nierenproteinurie ooder tolle Augen habt (K/F Ring) bleibt einfach cool und vertraut eurem Arzt, wenn er euch nicht mit den notwendigen Medis zuballert! die haben alle (ausser Zinksulfat) krasse Nebenwirkungen!

Gruss


Ärzte schliessen den Wilson und andere Differentialdiagnose in diversen Untersuchungen schon aus. Aber auf dieser Internetseite müssen sich ja


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