Muskelschwäche durch DMSA / ALA?

29.05.12 01:18 #1
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Muskelschwäche durch DMSA / ALA?
Männlich Bodo
Tach Jens.



Zitat von JensK Beitrag anzeigen
Gibt es eine besondere Methode, bei der man Quecksilber aus den Muskeln "herausholen" kann?
Ich bin mir eigentlich sicher, dass diese Muskelschwäche nach der Einnahme von ALA / DMSA angefangen hat.
Es wird sich bei Dir wohl um eine Muskelschwäche handeln, eine Störung der Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel.
Deine Muskeln selbst sind dabei in Ordnung, die müssen nicht 'entgiftet' werden.
Ich kenne diese Muskelschwäche aus eigener Erfahrung als Folge ungeschützten Ausbohrens.
Erholung und Funktionalität wurden bei mir durch Entgiftung geleistet.

Es könnte sein (so meine Vermutung), dass es bei Dir die Folge einer Umverteilung ist.
Sollte dies so sein, könnte die Kombination (wie gehabt) von DMSA+ALA fortgeführt
werden und perspektivisch zu einer Erholung/Regeneration der betroffenen Nerven führen.

Ggf. mal alternativ anderes Protokoll (bspw. Puls oder Gerz- letzte Seite).









GB

Muskelschwäche durch DMSA / ALA?

Mingus ist offline
Beiträge: 564
Seit: 19.11.04
Ich habe sowieso immer Muskelschwäche & Muskelschmerzen, durch die Ausleitung haben sich diese Symptome noch verstärkt, sei es durch die bei manchen Ausleitungsmethoden stärker im Umlauf befindlichen Gifte oder stets durch einen Mangel an Spurenelementen, da viele Ausleitungsmöglichkeiten nicht zwischen "Freund oder Feind" unterscheiden. Bei mir hat es stets relativ lange gedauert, bis sich dies wieder normalisiert, auch mit NEMs.

Muskelschwäche durch DMSA / ALA?

JensK ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 17.02.12
Hallo,
erst einmal vielen Dank für eure Antworten.

Bodo, es stimmt dass ich eine Muskelschwäche habe. Wie du geschrieben hast, sind meine Muskeln in Ordnung (hat auch ein Neurologe bestätigt). Ich merke zum Beispiel, dass ich immernoch die gleichen Gewichte tragen kann.
Mein Problem ist nur, dass meine Muskeln sehr schnell ermüden bei leichten Tätigkeiten (Zähneputzen, Fön halten etc.) .

Myasthenia gravis ist eine Autoimmunerkrankung. Kann es dann sein, dass durch eine Umverteilung der Schwermetalle eine Autoimmunkrankheit entstanden ist?

Kann ich auch nur mit ALA entgiften (nach Cutler)? DMSA kann ich mir leider nicht mehr so oft leisten. Hattest du eine Verbesserung der Muskelschwäche gespürt nach dem du weiter ausgeleitet hattest? Was denkst du wie lange ich ausleiten muss damit es mir besser geht (ich weiß es ist bei jedem individuell, aber so grob gesagt).

Mingus:

Wie hast du es geschafft, dass sich die Schwäche verbessert hat? NEM's nehme ich zur Zeit auch.

LG und nochmals Danke

Jens

Geändert von JensK (07.06.12 um 00:52 Uhr)

Muskelschwäche durch DMSA / ALA?
Männlich Bodo
Hallo Jens.


Zitat von JensK Beitrag anzeigen
Myasthenia gravis ist eine Autoimmunerkrankung.
Kann es dann sein, dass durch eine Umverteilung der
Schwermetalle eine Autoimmunkrankheit entstanden ist?
Entwarnung! Die Symptome Deiner vermutlich durch Metalle blockierten
Synapsen ähneln der einer Myasthenia gravis, sind aber anderen Ursprungs.
Für eine Autoimmunerkrankung, deren Ursache eine potentielle Umverteilung
durch die Entgiftung seien könnte, war die Belastung zu kurz (Zeitraum).

Um ganz sicher zu gehen, dass Du nicht trotzdem daran leidest (unabhängig
von der Entgiftung) könntest Du einen Test auf typische Antikörper veranlassen.





LGB

Muskelschwäche durch DMSA / ALA?

JensK ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 17.02.12
Hallo Bodo,

kann sich denn mein Zustand durch weiter Einnahme von ALA verschlimmern?

Gab es andere Personen, bei denen auch Verschlimmerungen nach der Einnahme aufgetreten sind?

Ehrlich gesagt habe ich Angst, dass es mir nie wieder besser gehen wird.

Meine Muskelschwäche ist auch nicht mein einziges Problem, ich habe ständig das Gefühl, dass nicht genug Blut in mein Gehirn "fließt". Ich sehe die Welt nur noch wie von einem "Nebel" umgeben (was ihr vor paar Jahren nicht hatte) und habe Denkblockaden.

Ich weiß auch nicht mehr was ich machen kann, die Ärzte können nichts finden.

LG

Jens

Muskelschwäche durch DMSA / ALA?

derstreeck ist offline
Beiträge: 4.131
Seit: 08.11.10
Hallo JensK,

Nochmal extra für dich der Hinweis auf einen Vitamin D Mangel.

Ein Vitamin-D-Mangel führt zu Muskelschmerz, -schwäche und -funktionsverlust
Vitamin-D-Mangel hat weitreichende Folgen

Vitamin D ist auch bei der Entgiftung nicht ganz unwichtig:

Gesammelte Daten haben den Beweis geliefert, dass Vitamin D auch an
der Gehirnfunktion beteiligt ist. Das Vitamin kann die Synthese in-
duzierbarer Stickstoffoxydsynthase hemmen und die Glutathionspiegel
erhöhen was eine Rolle des Hormons bei der Entgiftung des Gehirns
möglich scheinen lässt. Wie die Studie zeigt, hilft das Vitamin D
dabei, Quecksilber sicher aus dem Körper zu entfernen, indem es die
Menge intrazellulären Glutathions erhöht.
http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...ntgiftung.html

Grüsse
derstreeck

Muskelschwäche durch DMSA / ALA?
Männlich Bodo
Hallo Jens.



Zitat von JensK Beitrag anzeigen
Hallo Bodo, kann sich denn mein Zustand durch weiter Einnahme von ALA verschlimmern?
Gab es andere Personen, bei denen auch Verschlimmerungen nach der Einnahme aufgetreten sind?
Ehrlich gesagt habe ich Angst, dass es mir nie wieder besser gehen wird.
Du hattest ja bislang nur über einen überschaubaren Zeitraum mit DMSA und ALA chelatiert.
Liponsäure wird auch bei degenerativen Muskelerkrankungen (bspw. Diabetes) eingesetzt.
Mein diesbezüglicher Wissensstand und die gestrige Recherche ergeben bislang keine Hinweise,
dass ALA selbst für Muskelschwäche ursächlich sein kann - am ehesten indirekt durch Umverteilung.
Quecksilber hemmt unter anderem das Enzym für den Muskelstoffwechsel, die Muskelaldolase.
Es ist also denkbar, dass durch Mobilisierung enzymatische und neurologische, muskuläre Irritationen auftreten.

Dies ist sicherlich vorübergehend, ich denke, dass Du Dir keine allzu großen Sorgen machen musst.





Viele
Grüße
Bodo

Geändert von Bodo (07.06.12 um 11:08 Uhr) Grund: 'groß' wird kleingeschrieben ;-)

Muskelschwäche durch DMSA / ALA?
Binnie
Zitat von JensK Beitrag anzeigen
Meine Muskelschwäche ist auch nicht mein einziges Problem, ich habe ständig das Gefühl, dass nicht genug Blut in mein Gehirn "fließt". Ich sehe die Welt nur noch wie von einem "Nebel" umgeben (was ihr vor paar Jahren nicht hatte) und habe Denkblockaden.
Acetylcholin ist nicht nur für die Reizübertragung am Muskel ausschlaggebend, sondern spielt u.a. auch bei der Reizleitung im Gehirn eine entscheidende Rolle:

Ursachen der Alzheimer-Demenz


Bei der Alzheimer-Demenz kommt es zu einer Störung der Reizübertragung zwischen den Nervenzellen des Gehirns. Bei der normalen Reizübertragung werden an den Verbindungsstellen der Nervenzellen (Synapsen) Botenstoffe freigesetzt, die an Rezeptorstellen der Nachbarzelle andocken und damit den Reiz weiterleiten. Im Gehirn wird diese Aufgabe vor allem von den Neurotransmittern Glutamat und Acetylcholin übernommen. Bei Patienten, die an Alzheimer-Demenz leiden, wird immer weniger Acetylcholin produziert. Der Mangel an diesem Botenstoff zeigt sich durch Lern- und Erinnerungsstörungen. Zusätzlich zu diesem Acetylcholin-Mangel kommt es bei Demenz-Patienten zu einer extremen Erhöhung der Glutamatkonzentration zwischen den Nervenzellen. Dadurch werden die Nervenzellen dauerhaft erregt und sterben schließlich ab. Je mehr Nervenzellen im Gehirn abgestorben sind, umso größer ist der Verlust der geistigen Fähigkeiten.


Quelle: Alzheimer-Demenz betrifft immer mehr Menschen » Gesund und Vital » Demenzerkrankung, Demenz, Orientierungsschwierigkeiten, Vergesslichkeit, Sprachprobleme
Alzheimer hast Du wahrscheinlich noch nicht, dazu bist Du sicher noch zu jung, keine Ahnung ?

Eine Möglichkeit wäre, dass Du aufgrund von Mängeln nicht ausreichend Acetylcholin synthetisierst.

Wie sieht denn Deine aktuelle Ernährung aus ? Welche NEMs nimmst Du ?

Ich an Deiner Stelle würde es vielleicht auch mal mit Eigelb versuchen. Da ist das meiste drin, was der Körper für die Entgiftung allgemein und für den Aufbau von Acetylcholin benötigt. Natürlich nur Eier aus Freilandhaltung und insgesamt aus möglichst einwandfreier Herkunft...

VG Binnie

Geändert von Binnie (07.06.12 um 15:12 Uhr)

Muskelschwäche durch DMSA / ALA?

Mingus ist offline
Beiträge: 564
Seit: 19.11.04
Zitat von JensK Beitrag anzeigen
Hallo,
Mingus:

Wie hast du es geschafft, dass sich die Schwäche verbessert hat? NEM's nehme ich zur Zeit auch.

LG und nochmals Danke
Jens
Mein Körper wird erst einmal soweit stabilisiert, das er überhaupt zu einer Entgiftung in der Lage ist und es werden die Ursachen der schlechten Entgiftungsfähigkeit angegangen. Das führt sogar so weit, das ich trotz Zinkmangel momentan noch kein Zink nehmen darf, da ich mit der Entgiftungsreaktion noch nicht fertig werden würde.
Der Post von "derstreeck" geht ja in eine ähnliche Richtung, vielleicht fehlt Dir u.a. Vitamin D oder noch einmal ganz etwas anderes, das ist natürlich individuell verschieden und es gibt hier kein Patentrezept.
Mich drängt es auch dahin, in der Entgiftung weiter zu kommen. Wenn jedoch bestimmte Grundvoraussetzungen nicht stimmen, bin ich inzwischen der Meinung, das eine verfrühte Entgiftung den Körper mehr schwächt als nachhaltig stärkt und niemand Entgiftung um jeden Preis machen sollte.

Muskelschwäche durch DMSA / ALA?

evalesen ist offline
Beiträge: 3.153
Seit: 20.08.09
Hallo Jensk, ich stimme Eukaryote voll zu. Muskelbeschwerden entstehen, wenn ALA/DMSA die Schwermetalle vom Gehirn/Nerven/Zellen im Bindegewebe "zwischenlagert", bevor es ausgeschieden wird. Da spürt man wenigstens, welchen Schaden das Zeug im Gehirn anrichten kann. Also unbedingt raus damit. Die richtige Dosis muß Dir Dein Therapeut vorgeben.


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