Amalgamentfernung/Ausleitung mal nüchtern gesehen

12.07.08 18:12 #1
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Nachtjäger ist offline
in memoriam
Beiträge: 2.178
Seit: 24.03.08
Hallo an alle Interessierten,
ich stelle immer wieder fest,dass bezüglich des obigen Thema's in diesem Forum zwar immer gut gemeinte,aber teilweise doch recht überzogene Vorstellungen herrschen.Das Internet ist ja zwar einerseits zur Meinungsbildung ideal,andrerseits aber durch die Fülle der angebotenen Meinungen und Verfahren für manch einen doch aber auch recht verwirrend.Ich möchte mit diesem Beitrag erreichen,dass sich die Betroffenen dadurch "nicht verrückt" machen lassen !
Als Zahnarzt mit nunmehr 62-jähriger Erfahrung ( 43 als Schulmediziner,19 als Naturheilkundlicher ) bilde ich mir ein, inzwischen den richtigen Durchblick zu haben.Mein Standpunkt,der durch Testungen mit der EAV und Arbeit mit der Bioresonanz immer wieder bestätigt wird,ist folgender:
1.) Amalgam ist durch seinen Gehalt an Quecksilber zweifelsohne schädlich und sollte natürlich entfernt werden.Es gibt nur ganz wenige Menschen die das Q. wirklich vertragen.Bei allen anderen macht es früher oder später irgendwelche Krankheitssymptome,die man meisstens garnicht auf das Q. zurückführt.
2.)Zur Vorbereitung vor Entfernung sollte man 1-2 Tage vorher etwas zur Ausleitung nehmen.Ich gebe "Paracilantro" (Koriander),als Tropfen oder aufgeschwungen auf neutrale Globuli.Dasselbe 2-3 Tage nach der jeweiligen Entfernung von Füllungen (möglichst nur 2 zur Zeit,höchstens 1 Quadrant).
3.) Die immer wieder angeführte Gabe von Sauerstoff während der Entfernung ist zwar ein schönes Show-stück,aber wirklich überflüssig. (Nutzt im wesentlichen dem Image und Geldbeutel des Zahnarztes). Kofferdam (Spanngummi ) würde ich befürworten,weil es verhindert,dass Teilchen verschluckt werden.Wird es aber nicht verwandt und die Assistenz saugt gekonnt ab,halte ich auch den für entbehrlich.Ein eventuelles Einatmen von Q-Dampf kann er sowieso kaum ganz verhindern.Ausserdem ist der Patient durch die prophylaktische Gabe eines Ausleitungsmittels weitgehend geschützt.
3.) Ich rate dringend von DMPS ab.Das ist "der Hammer" und wurde inzwischen von vielen Behandlern,denen das Wohl ihrer Patienten am Herzen liegt,wegen seiner heftigen Nebenwirkungen aus der Praxis verbannt.
4.) Bitte einige kleine Stückchen des rausgebohrten Amalgams sich mitgeben lassen.Die sind äusserst wichtig,um damit später mit der Bioresonanz die
R e a k t i o n auf die Inhaltsstoffe (Silber,Kupfer,Zinn,Zink und Quecksilber l ö s c h e n zu können.
5.) Zur Ausleitung nach Entfernung der letzten Füllung gebe ich dann das oben schon angesprochene Paracilantro (Koriander) als Tropfen oder Globuli für 14 Tage.Und um ganz sicher zu gehen lösche ich dann eventuell noch verbliebene Indformationen mit den Amalgamstückchen in der Bioresonanz. Es bleibt natürlich jedem überlassen,ob er ,wie von dem auch überall "rumgeisternden" Dr.Klinghardt noch Bärlauch und Chlorella-Algen dazu nimmt.Nötig ist das nicht.Und Algen sind sogar garnicht so selten geradezu unverträglich. Wenn sie genommen werden,wäre es gut,die tatsächlich benötigte Menge auszutesten,die man dann kontinuierlich nehmen kann-wenn sie denn als verträglich getestet worden sind
5.) Ideal wäre es natürlich,wenn man sich vorher auch noch auf mögliche andere Belastungen testen lassen würde,die sich natürlich mit zunehmenden Lebensalter angehäuft haben können und diese therapieren zu lassen.
6.) Mit noch einer Fehlmeinung möchte ich aufräumen: Es wird immer wieder geraten,ein Röntgenbild von einem darauf "spezialisierten" Fachmann auf Herde,Entzündungen etc. untersuchen zu lassen. Diese Dinge kann man aus einem Rö nur zum Teil entnehmen,nämlich dann,wenn bereits Verschattungen im Kieferknochen an den Wurzelspitzen zu sehen sind.Die aber werden erst sichtbar,wenn schon etwa 40% des Knochens zerstört sind ! Die EAV und Bioresonanz hingegen kann nicht nur die Knochen"entzündungen" im Anfangsstadium testen,sondern auch ganz genau schon die Veränderungen in der noch lebenden Pulpa (Zahnnerv),auch wenn der Patient u.U. überhaupt noch keine Beschwerden hat. Übrigens ist es eine alte Tatsache unter Eingeweihten :ein Röntgenbild lügt n i e ,aber es täuscht o f t !
Es mag nun sein,dass ich mit den obigen Thesen bei manch einem einen Sturm der Entrüstung entfacht habe,aber das nehme ich gerne auf meine Kappe.Auf diese Weise klappt es und der Patient kommt gut über die Runden !
Beste Grüsse ,Nachtjäger

Amalgamentfernung/Ausleitung mal nüchtern gesehen
Männlich Bodo
Guten Abend, Nachtjäger.

Sie haben ein schönes Alter - trotzdem würde ich gerne Das "Du" benutzen,
da dies hier im Forum Usus ist.

Nur kurz zu zwei Punkten, mit denen Du falsch liegst, auch wenn Dich das
überraschen wird, weil Du viel von Deiner Methode hältst und sie Jahrzehnte
lang (teils erfolgreich) angewandt hast.

Zitat von Nachtjäger Beitrag anzeigen
3.) Ich rate dringend von DMPS ab.Das ist "der Hammer" und wurde inzwischen von vielen Behandlern,denen das Wohl ihrer Patienten am Herzen liegt,wegen seiner heftigen Nebenwirkungen aus der Praxis verbannt.
DMPS rettete mein Leben nach ungeschütztem Ausbohren von 16 großflächigen
Amalgamplomben 1997. Dieses Ausbohren ohne Sauerstoff verursachte
eine akute Hg-Vergiftung, die auf die chronische gesattelt wurde.

Meine Symptome waren identisch mit denen einer Quecksilbervergiftung,
auch Annette Falke (Autorin hier im Forum) schilderte diese Hölle eindringlich.

Ich war unfähig zu gehen, hatte gravierende, neurologische Ausfälle, kleine
Hirninfarkte, Tremor, eiskalte Extremitäten usw. Mein Vater fuhr mich also
nun - ich lag wie ein schwer kranker Hund zitternd hinten auf dem Rücksitz
des Pkw - zu einem Mediziner, der mir mehrfach DMPS-intravenös applizierte.

Die Beschwerden besserten sich recht deutlich bereits nach den ersten beiden
Ampullen, es dauerte jedoch noch Monate, bis mein Körper sich von diesem
Giftanschlag regenerierte.

DMPS vertrage ich trotz hoher Thiomersalallergie ausgezeichnet, es ist sowohl
ein erstklassiges Antidot um ein Schwermetalldepot nachzuweisen wie auch
geeignet, als Therapeutikum eingesetzt zu werden. Dies ist jetzt seit 2 Jahrzenten
bewährte Praxis, derer sich viele Amalgamopfer erfreuen dürfen.

Nach dieser Vergiftung durch die Hand eines Zahnarztes wies ein Hirn-Spect
dramatische Hirnleistungsstörungen auf.

Ich weiß also genau, wovon ich schreibe, kenne die Amalgamvergiftung aus eigenem Er"leben".

Zitat von Nachtjäger Beitrag anzeigen
4.) Bitte einige kleine Stückchen des rausgebohrten Amalgams sich mitgeben lassen.Die sind äusserst wichtig,um damit später mit der Bioresonanz die
R e a k t i o n auf die Inhaltsstoffe (Silber,Kupfer,Zinn,Zink und Quecksilber
l ö s c h e n zu können.
Das geht nun wirklich nicht zusammen. Einerseits ein schulmedizinisch relevantes
und bewährtes Antidot - das Dimercaptan - verteufeln, andererseits
dazu raten, sich ein Stück des Giftes einpacken zu lassen, um dieses
per "Bioresonanz" so zu bearbeiten, dass nur die Schwingungen gepolt
werden und damit der Körper entgiftet wird.

Sehr geehrter Herr Nachtjäger, dies kannst Du möglicher Weise glauben.
Es hilft aber rein gar nichts. Weder dem Vergifteten, noch Dir.

Apropos "Sauerstoffabzocke" - dieser wesentliche Schutz beim Ausbohren
des Schwermetallmix ist äußerst günstig, wesentlich günstiger als eine oder
mehrere "Bioresonzsitzungen", die bei vergifteten Patienten fehl am Platze sind.

Vielleicht schaust Du bei Gelegenheit etwas genauer in unsere Amalgamrubrik,
es wird sich lohnen.

Ich wünsche Dir einen schönen Abend und freue mich für Dich, dass Du
bei guter Gesundheit bist und hier aktiv mitmachst.




Herzlicher Gruß aus Solingen, Bodo

Geändert von Bodo (12.07.08 um 19:06 Uhr)

Amalgamentfernung/Ausleitung mal nüchtern gesehen

Nachtjäger ist offline
Themenstarter in memoriam
Beiträge: 2.178
Seit: 24.03.08
Hallo Bodo,ich bleibe dennoch beim"Sie". Sie scheinen nach Ihrer Darstellung zu denjenigen zu gehören,die auf Amalgam mit einem"Super-Gau" reagiert haben.Das aber kommt ja nun gottlob nicht so häufig vor.In einem solchen Fall würde ich natürlich v o r einer AM-Entfernung versuchen,den Organismus auf alle nur erdenkliche Weise vorzubereiten,zu stärken,und die Quecksilber-Ausleitung nicht nur 1-2 Tage vorher ,sondern über längere Zeit vorzunehmen,trotz noch vorhandener Füllungen (was unter normalen Umständen sinnlos ist,weil die"Quelle" ja immer weiter sprudelt ).Und ob sich jemand dem Risiko einer DMPS-Behandlung aussetzt,muss halt Jeder für sich selbst entscheiden. Ich würde es nicht tun.Der eine wird z.B.durch Antibiotika geheilt,der andere erleidet wegen Unverträglichkeit einen tödlichen allergischen Schock ! So ist das nun mal in der Medizin.
Über das Wesen und die Wirkung der Bioresonanz möchte Ich mit Ihnen keinen Disput beginnen.Ich weiss sehr wohl,dass sie von der Schulmedizin sehr angefeindet wird.Aber wer heilt hat doch wohl recht? Haben Sie jemals von einem schwer kranken Neurodermitiker gehört,der von der Schulmedizin echt geheilt worden wäre? Die Bioresonanz hat da immerhin 80% dauerhafte Erfolge.
In diesem Sinne beste Grüsse, Nachtjäger

Amalgamentfernung/Ausleitung mal nüchtern gesehen
Männlich Bodo
Zitat von Nachtjäger Beitrag anzeigen
Hallo Bodo,ich bleibe dennoch beim"Sie".
Gerne. Kein Problem. Ein "Sie" hat etwas Nobles, ist aber wie erwähnt im Forum nicht alltäglich.

Zitat von Nachtjäger Beitrag anzeigen
Sie scheinen nach Ihrer Darstellung zu denjenigen zu gehören,die auf Amalgam mit einem"Super-Gau" reagiert haben.Das aber kommt ja nun gottlob nicht so häufig vor.
Diese dramatische Situation ereignet sich in unserer Republik täglich.

Höher ist die Anzahl Derer, die nicht derart akut durch das Ausbohren
der Giftfüllungen geschädigt werden, aber chronische Vergiftungen erleiden.

Hier wird dann das berühmte Doktorhopping betrieben, da das Groß unserer
Mediziner keine Ahnung von Toxikologie und der Wirkung von Schadstoffen
auf den menschlichen Organismus hat.

Sie müssen bedenken, dass viele Betroffene erst durch den DMPS-Test erfahren,
dass sie chronisch durch das Einbringen der Amalgamfüllungen mit
Schwermetallen belastet wurden.

Nun erreicht Dimercaptan einiges an Metallen, die deponiert sind.
Es tauscht seine Schwefel-Ionen gegen die Hg-Ionen der Zelle, hierdurch
kommt es zur Bindung und Ausschwemmung über den Urin.

Wesentlich mehr Gift verbleibt jedoch in den Zahnwurzeln und im Kieferknochen.

Hier hilft nur die Extraktion und das fachlich astreine Säubern und Fräsen des
kontaminierten Knochens. In solchem Gewebematerial wurden pathologisch
hohe Quecksilberwerte festgestellt.

Zitat von Nachtjäger Beitrag anzeigen
Und ob sich jemand dem Risiko einer DMPS-Behandlung aussetzt,muss halt Jeder für sich selbst entscheiden. Ich würde es nicht tun.
Wie ich bereits erwähnte, besteht kein unverhältnismäßig großes Risiko
bei richtig applizierter intravenöser oder intramuskulärer Gabe.

Ein allergischer Schock ist die große Ausnahme, tragisch, aber möglich.

Um dies auszuschließen, empfiehlt sich ein profilaktischer Epikutantest auf
die Schwefelsäure.

Zitat von Nachtjäger Beitrag anzeigen
Haben Sie jemals von einem schwer kranken Neurodermitiker gehört,der von der Schulmedizin echt geheilt worden wäre? Die Bioresonanz hat da immerhin 80% dauerhafte Erfolge.
Ich persönlich kenne keinen Neurodermitiker, der durch Bioresonanz geheilt wurde.

Wohl kenne ich Neurodermitiker, die durch den Brottrunk mit seinen Milchsäurebakterien
geheilt wurden - bei innerlicher wie äußerer Anwendung.

Der Verband der Neurodermitiker empfiehlt zu Recht dieses wirksame Naturprodukt,
eine Empfehlung der Behandlung des Hautleidens per Bioresonanz wird
dort (noch) nicht ausgesprochen.

Der Satz "wer heilt, hat Recht" ist ein schöner Satz.
So es sich denn um eine faktische Heilung handelt.




Beste Grüße, Bodo H.

Geändert von Bodo (12.07.08 um 20:41 Uhr)

Amalgamentfernung/Ausleitung mal nüchtern gesehen

Markus83 ist offline
Beiträge: 937
Seit: 16.11.07
Meines Wissens gibt es weltweit keinen einzigen dokumentierten Todesfall nach DMPS. Auch Nebenwirkungen sind recht selten. Nicht zu vergleichen mit Enzymblockaden durch Quecksilber welchen den ganzen Stoffwechsel lahmlegen.

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margie ist offline
Beiträge: 4.787
Seit: 02.01.05
Hallo Marcus,

Meines Wissens gibt es weltweit keinen einzigen dokumentierten Todesfall nach DMPS.
Ich vermute eher, dass die Todesfälle nach DMPS gar nicht zur Dokumentation kommen. Wie auch?
Wenn jemand eine akute Hämolyse - eine mögliche und sehr gefährliche Nebenwirkung von DMPS bekommt - und dann daran verstirbt, wer wird denn da noch die Ursache suchen? Der Tote kann es nicht mehr, der Arzt, der ihm DMPS gegeben hat, würde es ganz sicher auch nicht tun, denn das würde seinem Image sehr schaden und er müsste rechnen, wegen Körperverletzung mit Todesfolge zumindest ein Verfahren angehängt zu bekommen.
Also wie soll ein Todesfall durch DMPS je wirklich dokumentiert werden?

Ich habe hier im Forum den Eindruck, dass viele gar nicht ahnen, was für ein Hammer ein Chelatbildner wirklich ist und daher die möglichen Nebenwirkungen nicht mal ahnen.

Gruß
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Amalgamentfernung/Ausleitung mal nüchtern gesehen
Männlich Bodo
Zitat von margie Beitrag anzeigen
Ich habe hier im Forum den Eindruck, dass viele gar nicht ahnen, was für ein Hammer ein Chelatbildner wirklich ist und daher die möglichen Nebenwirkungen nicht mal ahnen.
DMPS ist ein bewährtes, etabliertes Antidot ohne gravierende Nebenwirkungen.

Es ist aber wichtig, dass es auf bindungsfähige, zell-deponierte, in ausreichender
Menge relevante Schwermetalle trifft.

Am häufigsten sind folgende Nebenwirkungen zu beobachten:
  • Pickelbildung
  • Enddarmschwellung
  • Kopfschmerz
  • rote Hautflecken

Dies sind allergische Reaktionen auf das Dimercaptan. Sämtlich Aufgezählte
hatte ich auch, weil damals mehrere Spritzen nötig waren, um mein Leben zu retten.

Alles bildete sich ohne Folgeschäden wieder zurück.

Auch schrieb ich Folgendes, was weiterhin richtig ist und richtig bleibt:

Wie ich bereits erwähnte, besteht kein unverhältnismäßig großes Risiko
bei richtig applizierter intravenöser oder intramuskulärer Gabe.

Ein allergischer Schock ist die große Ausnahme, tragisch, aber möglich.

Um dies auszuschließen, empfiehlt sich ein profilaktischer Epikutantest auf
die Schwefelsäure.
Belege Deine Behauptung bitte mit Fakten, sonst bleiben es reine Behauptungen.

Danke.



Grüße, Bodo

Amalgamentfernung/Ausleitung mal nüchtern gesehen

Oregano ist offline
Beiträge: 63.704
Seit: 10.01.04
Wie bei jedem Mittel,das der Mensch einnimmt oder gespritzt bekommt, gibt es auch bei DMPS Nebenwirkungen:

Nebenwirkungen: Gelegentlich können Schüttelfrost, Fieber oder Hautreaktionen vermutlich allergischer Natur, wie Juckreiz oder Hautausschlag (Exantheme, Rash) auftreten, die nach Absetzen der Therapie in der Regel reversibel sind. In Einzelfällen sind schwere allergische Hauterscheinungen (z. B. Erythema exsudativum multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom) beschrieben worden. Vor allem bei länger andauernder Anwendung kann DMPS-Heyl den Mineralstoffhaushalt, insbesondere die Elemente Zink und Kupfer beeinflussen. Durch die Gabe von DMPS erfolgt eine Mobilisierung des aufgenommenen Quecksilbers im Körper. In Einzelfällen können dadurch die klinischen Symptome der Quecksilbervergiftung ausgelöst werden. In Einzelfällen kann eine Erhöhung der Transaminasen festzustellen sein. Herz-Kreislauf-(kardiovaskuläre) Reaktionen können, insbesondere bei zu schneller Injektion von DMPS-Heyl auftreten und äußern sich in Blutdruckabfall, Übelkeit, Schwindel, Schwäche, in der Regel kurze Zeit nach der Injektion.

Wichtigste Inkompatibilitäten: DMPS-Heyl-Injektionslösung darf nicht anderen Injektionslösungen zugemischt werden. DMPS-Heyl-Injektionslösung ist empfindlich gegenüber Oxidationsmitteln wie z. B. Sauerstoff oder Eisen(III)salzen. DMPS-Heyl-Injektionslösung dürfen keine essentiellen Schwermetalle wie z. B. Kupfer oder Zink zugesetzt werden.
...
Gegenanzeigen: DMPS-Heyl darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen DMPS oder seine Salze.

Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit allergischer asthmatischer Symptomatik.
DMPS

Gruss,
Uta

Amalgamentfernung/Ausleitung mal nüchtern gesehen
Männlich Bodo
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
Wie bei jedem Mittel,das der Mensch einnimmt oder gespritzt bekommt, gibt es auch bei DMPS Nebenwirkungen
Stimmt. Nur Margies diesbezügliche Panikmache (reine Behauptung) ist unbegründet,
was auch aus den von Dir zitierten Nebenwirkungen deutlich ersichtlich ist.



Grüße, Bodo

Amalgamentfernung/Ausleitung mal nüchtern gesehen

Kerstin9 ist offline
Beiträge: 2.455
Seit: 25.10.04
Hallo,

ich glaube, es gibt mehr Menschen, die den "Super-Gau" durch Quecksilber erlebt haben, als man denkt. Allein hier im Forum gibt es genug davon und ich gehöre auch dazu.
Ich habe allerdings mit Algen, Bärlauch und Koriander ausgeleitet, auch recht erfolgreich. Ich finde es allerdings bedenklich Koriander zu geben, ohne ein bindungswirksamens Mittel, was das Hg auch tatsächlich aus dem Körper schafft. Vorallem vor dem Ausbohren finde ich es sehr gefährlich durch Koriander das Quecksilber im Körper nur zu verschieben. Normalerweise muß erst das Bindegewebe durch Algen o.ä. gesäubert werden, bevor das Q. aus den Zellen gelöst und abtranspotiert werden kann.
Ich würde allenfalls Algen oder Kohle vor dem Ausbohren geben und auch die Bioresonanz-Therapie damit unterstützen.

Gruß
Kerstin

Geändert von Kerstin9 (13.07.08 um 14:58 Uhr)


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