Depression weg nach Amalgamsanierung: Eure Erfahrungen?

22.06.11 21:20 #1
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Depression weg nach Amalgamsanierung: Eure Erfahrungen?

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Zitat von dawin Beitrag anzeigen
Hallo Anne

Vielen Dank für diesen Link!!

Sehr, sehr interessant.

Warst du schon mal bei Dr. Jennrich?


LG
Claudia
Hallo Claudia,

nein ich war selbst nicht da, von 2 Leuten die ich persönliche kenne wurde mir aber sehr positives berichtet.

Liebe Grüße
Anne S.
__________________
Den Herrn stets ernst zu nehmen, das ist Weisheit. Und alles Unrecht meiden, das ist Einsicht.

Depression weg nach Amalgamsanierung: Eure Erfahrungen?

Hamsafar ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 22.06.11
danke windpferd für deine vielen statements!

Zitat von Windpferd Beitrag anzeigen
Du darfst Dir eine sehr wesentliche Besserung Deiner Depression erwarten....Was Du an NEMs bekommen hast, ist antidepressiv aber leider bei starken Schwermetallvergiftungen unwirksam.
ob ich nach der ausleitung evtl. doch NE's brauchen werde, um letzten endes aus der depression rauszukommen, nur dass sie dann endlich auch wirkung zeigen werden?

Die Zahl Deiner Füllungen hast Du nicht angegeben (oder hab ich's überlesen?) Auch nicht deren durchschnittliche Liegedauer. Aber Du hattest offenbar eine Weile mehrere Metalle im Mund - ein sicherer Weg, die Hg-Aufnahme stark zu erhöhen. (Von Elektrolyse hast Du gewiß gehört.) Andererseits bist Du noch jung. Ich würde von mittelstarker Belastung ausgehen.
7 füllungen, ich denke ich habe sie seit ich die 2. backenzähne überhaupt habe, also seit kindheit. die letzte füllung schätze ich auf so etwa im teenager alter. denn zahnpflege war nicht meine stärke. erst später habe ich angefangen, gründlich zu putzen.

2 Monate pro Quadrant ist zu langsam. Kann Nachteile haben. Gute Kieferdiagnostiker werden Dir das auch sagen.
warum ist es zu langsam? welche pausen wären besser?

Du brauchst unbedingt einen wirklich kompetenten Kieferdiagnostiker / ZA. Der muß auch nach Kieferostitiden und -nekrosen schauen. Wenn Du willst, kann ich Dir vielleicht Empfehlungen geben per PN.
habe OPT von Daunderer befunden lassen. ob ich mir was ziehen lasse, hängt davon ab, ob depression nur nach eiterentfernung verschwindet. alles andere ist mir im moment egal.

Depression weg nach Amalgamsanierung: Eure Erfahrungen?
Männlich Windpferd
Hamsafar,

ob ich nach der ausleitung evtl. doch NEMs brauchen werde, um letzten endes aus der depression rauszukommen, nur dass sie dann endlich auch wirkung zeigen werden?
Wenn sie gründlich gemacht wird, eher nicht. Vorausgesetzt Du ernährst Dich vernünftig und bist halbwegs ordentlich gegen EMF abgeschirmt.

2 Monate pro Quadrant ist zu langsam. Kann Nachteile haben. Gute Kieferdiagnostiker werden Dir das auch sagen.

warum ist es zu langsam?
Weil dann möglicherweise einzelne ostitische Bereiche saniert werden, daneben aber noch ostitische Bereiche unsaniert bleiben und so die erstgenannten reinfizieren können.

Welche pausen wären besser?
So kurz, wie mit Deiner Kondition vereinbar. Ca. 2 Wochen.

Habe OPT von Daunderer befunden lassen.
Ich vermute, daß Dr. D. Dir einen ganz bestimmten ZA empfohlen hat. Ich kenne diesen und würde ihn nicht empfehlen. Diese meine Einschätzung ist subjektiv und nicht gut belegt. Andere haben gute Erfolge mit diesem ZA gemacht.

ob ich mir was ziehen lasse, hängt davon ab, ob depression nur nach eiterentfernung verschwindet. alles andere ist mir im moment egal.
Das kannst Dir abschminken. Erstens müssen vereiterte Zähne in aller Regel gezogen werden. Zweitens kommt Deine Depression nicht vom Eiter sondern von Quecksilber & Co. Die kann man nicht einfach wegfräsen.

Ich hab nicht den Eindruck, daß Du Dich gründlich informiert hast - was ich Dir dringend empfehlen würde. Du findest auch im Forum viel Lesenswertes - u.a. von Bodo.

Herzlich
Windpferd

Depression weg nach Amalgamsanierung: Eure Erfahrungen?

Hamsafar ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 22.06.11
das amalgam wird aus den zähnen herausgebohrt. wie sollte da was passieren, nur weil man mehrere wochen pause macht? greift der schutz beim ausbohren nämlich mal nicht ganz so gut, setzt man sich bei einer komplettsanierung (alles auf einmal) einem viel zu hohem risiko aus. darum dachte ich an große abstände, damit der körper die beim ausbohren evtl. doch aufgenommenen gifte besser verkraftet.

und es wurde mir kein ZA von D. empfohlen.

dass die depression nicht vom eiter kommt und man sie nicht einfach wegfräsen kann, kann mir ja keiner garantieren. ich kann nur schrittweise vorgehen und ich muss erstmal an die amalgamsanierung denken. erst danach kommen gegengifte zum einsatz. und erst danach, wenn das alles nichts hilft, kann ich an das ziehen der zähne und ausfräsen von eiter denken. als depressiver ist die vorstellung, immer noch depressiv nur mit weniger zähnen im mund auf der couch zu hocken, nicht gerade verlockend. und wenn es mir nach der amalgamsanierung besser geht, bringe ich vielleicht auch den mut auf, den schritt in richtung kiefersanierung zu gehen.

viel gelesen habe ich schon, doch kann man über dieses thema sicher nie zu viel gelesen haben, das stimmt. ich muss nur einen guten und gesunden querschnitt wählen zwischen stundenlangem lesen und hier und da dumm rumfragen, sonst werde ich von zu viel text noch depressiver.

Depression weg nach Amalgamsanierung: Eure Erfahrungen?

BeaSun20 ist offline
Beiträge: 16
Seit: 17.07.11
Hallo, hier wie gewünscht Erfahrungsberichte, die teilw. zu deiner Frage passen, ob man nach dem Amalgamausbohren Chelate nehmen sollte. Meine Meinung vorweg: Ich rate ZUR Einnahme von DMPS/DMSA in angemessener Konzentration, ohne allzu lange zu warten.

a) Guter Freund/depressiv: nach Ausbohren OHNE Chelat-Einnahme KEINE spürbare Besserung; danach 12 J. eher Verschlimmerung der Depr.(Trauerfälle) u.ä. Symptome trotz div. Therapien.
Fazit: Nach DMSA-Einnahme (2-3 x monatl.) plötzlich deutliche Besserung der Depr., keine Todessehnsucht mehr(!) u. klarer im Kopf/strukturierter (seine Aussage), bei Müdigkeit teilw. noch Wortfindungsprobs u. unwirsch(meine Meinung); aber normale Berufstätigkeit/Belastbarkeit wieder möglich.

b) Kollegin (Mitte 50), nach Hg-Ausbohren KEINE CHelate, aber 15 J. lang Bärlauch/Chlorella, später Koriander etc., bekam aber auch Gold nach Hg eingesetzt.
Fazit: KEINE langanhaltende Besserung über 15 Jahre, nur kurze Phasen, die inzw. ausbleiben. Starke Denkstörungen/Vergesslichkeit/Stimmungstiefs/depr.Stimmungen, möchte nun doch auf Chelate umsteigen.

c) Bei mir(w) wurden noch nach 10 jähr. Amalgamfreiheit div. Hg-bedingte Autoimmunerkrankungen, körperl. Vergiftungserscheinungen und chron. Müdigkeit (inkl. der Hg-Vergiftung) festgestellt; 2 Kinder stark Schwermetall-vergiftet; insgesamt also deutliche gesundheitl. Verschlechterung seit dem Ausbohren ohne Schutz / ohne notwendige Chelat-Einnahme.
Fazit nach 6 monatiger DMPS-Einnahme: Leichte Besserung der AI-Krankheiten(weniger Meds) und wacher/aktiver. Frühere Einnahme/Entgiftung hätte evtl. einige Schäden verhindern können.

LG Bea

Depression weg nach Amalgamsanierung: Eure Erfahrungen?
Männlich Windpferd
@ Hamsafar
Hab mal eine junge Frau kennengelernt im Wartezimmer eines bekannten Amalgam-ZA, die die Praxis offenbar gut kannte. "Ja - hier laufen viele zahnlos und fröhlich herum", sagte sie.

Im übrigens sollst Du (und wirst Du dann) nicht "auf der Couch hocken" - "coach potatoe", amerikanisch für "Stubenhocker" - sondern durch die Wälder laufen. (Daß körperliche Anstrengung antidepressiv wirkt, weißt Du gewiß.)

"Dass die Depression nicht vom Eiter kommt und man sie nicht einfach wegfräsen kann, kann mir ja keiner garantieren." Verzeih - dieser Satz mit 3 (i.W. drei) Verneinungen ist mir zu verschnörkelt - ich versteh ihn nicht. Und "Garantieren" überhaupt ... Was ist es denn, was Du so leidenschaftlich verneinst? (Wobei ich meine, Bejahen wäre eher antidepressiv.)

@ BeaSun20
Was Du schreibst, entspricht meinen eigenen Erfahrungen und denen einer Reihe von Bekannten.

Eine 45-Jährige, arbeitsunfähig und SSRI einnehmend, war unfähig, Ihr Chaos aufzuräumen. (So daß sie z.B. nicht mehr effektiv mit Behörden, Versicherungen korrespondieren konnte.) Ein vom Sozialamt abgestellter Helfer scheiterte gleichfalls. Nach der ersten Infusion (3 Amp. DMPS, mit Glutathion, Tham Köhler, viel Selenase) schaffte sie Ordnung innerhalb von 4 Tagen - und war stolz darauf. Später natürlich Rückfälle aber insgesamt kontinuierliche Besserung. Vor allem das zügige Ziehen ihrer "Giftzähne" und das Ausfräsen der ostitischen Kieferbereiche - wovor sie große Angst hatte - wirkte weiterhin stimmungsaufhellend.

Und natürlich viele Gegenbeispiele (die ich nicht im Detail beschreiben möchte). Menschen, die sich haben einreden lassen, DMPS sei schrecklich giftig; die die Idee haben, sie müßten zuerst sekundäre Symptome beseitigen; die von einem unwissenden Schulmediziner zum nächsten laufen; die die grundlegende Literatur nicht lesen; die im Forum oder anderswo Dutzende von Empfehlungen einsammeln - und es bleibt alles gleich, günstigstenfalls.

Amalgamerkrankungen sind "an sich" in der Regel heilbar. Faktisch aber oft nicht, weil viele Patienten nicht mehr fähig oder bereit sind, sich mit Stabilität und Konsequenz auf eine sinnvolle Behandlung einzulassen. Diese mentalen Defizits (Gedächtnis-/Denkstörungen oder Depressionen) sind häufig selber durch Amalgam bedingt. Die einzige Chance für solche Menschen ist ein stabiles, unterstützendes soziales Umfeld. Leider schwer zu finden.

Liebe Grüße
Windpferd

Geändert von Windpferd (30.07.11 um 12:32 Uhr)

Depression weg nach Amalgamsanierung: Eure Erfahrungen?

gerold ist offline
Beiträge: 4.808
Seit: 24.10.05
Zitat von Windpferd Beitrag anzeigen
Amalgamerkrankungen sind "an sich" in der Regel heilbar. Faktisch aber oft nicht, weil viele Patienten nicht mehr fähig oder bereit sind, sich mit Stabilität und Konsequenz auf eine sinnvolle Behandlung einzulassen. Diese mentalen Defizits (Gedächtnis-/Denkstörungen oder Depressionen) sind häufig selber durch Amalgam bedingt. Die einzige Chance für solche Menschen ist ein stabiles, unterstützendes soziales Umfeld. Leider schwer zu finden.

Liebe Grüße
Windpferd
Völlig richtig! Dies deckt sich mit dem, was ich in den letzten Jahren in meinem Umfeld beobachtet habe. Eine Amalgamentgiftung läßt sich eben nicht so einfach beheben, indem man jeden Tag eine Pille schluckt und meint, damit würde sich das im Laufe der Zeit schon geben. Um hier weiterzukommen, bleibt es einem nicht erspart, mehr auf sich zu nehmen.

Alles Gute!

Gerold
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

Depression weg nach Amalgamsanierung: Eure Erfahrungen?

mikesta ist offline
Beiträge: 385
Seit: 13.03.12
Zitat von Hamsafar Beitrag anzeigen
gibt es unter euch welche, deren depression sich nach sanierung gebessert hat oder völlig verschwunden ist?
.
also ich leide/litt auch an einer Depression. Hatte fast nur negative Gedanken und wenig Freude, was sich auch in meinen (Alp)Träumen wiedergespiegelt hat.
Seitdem ich Amalgamfrei bin und alles mögliche an Entgiftungstechniken ausprobiert habe, hat sich die Symptomatik deutlich gebessert. Ich habe mittlerweile wie aus dem nix auch mal Glücksgefühle und gute Laune. Meine Träume haben sich ebenfalls verändert. Ich bin lange Jahre mit ´ner ziemlichen Fresse rumgelaufen...wenn ich denn überhaupt mal am Tage rumgelaufen bin.
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Amalgam ist nicht mal für den hohlen Zahn!

Geändert von mikesta (29.03.13 um 13:22 Uhr)

Depression weg nach Amalgamsanierung: Eure Erfahrungen?

Safira ist offline
Beiträge: 32
Seit: 28.03.13
Wow das hört sich echt gut an .... ich habe noch Hoffnung, dass sich das mit der Amalgamentfernung für mich auch so lohnt ... dann bleibt danach nur noch zu hoffen, dass mein Umfeld mich dann während der Ausleitung auch "erträgt" -.-

Depression weg nach Amalgamsanierung: Eure Erfahrungen?

mikesta ist offline
Beiträge: 385
Seit: 13.03.12
dennoch muss ich sagen, dass ich noch ein gutes Stück Arbeit vor mir habe.
Die Psyche, wie gesagt, hat sich aber schon ziemlich zum positiven verändert.
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Amalgam ist nicht mal für den hohlen Zahn!


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