ich weiss nicht was ich glauben soll.... MS - Borreliose - Amalgam

07.12.06 02:09 #1
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Tito ist offline
Beiträge: 1.429
Seit: 08.07.05
hallo leute, ich brauche euren rat.
hier kurz zur krankengeschichte meiner mutter:

1996: gesicherte MS (angeblich)
2001: beginn mit copaxone
2005: cortison
2006: diagnose borreliose

man konnte merken wie der körperliche zustand mit jedem eingriff ins immunsystem schneller und schneller bergab ging.
nun wird seit fast einem jahr mit unterbrechung antibiotika gegeben, sonst nix. jedoch wirds kaum besser.

meine mutter hat aber schon seit jahren bzw. jahrzenten amalgam im mund. ich hatte schonmal die überlegung gehabt das es einen zusammenhang geben könnte. ihre symptome sind extrem. man kann sagen sie ist ein pflegefall. schafft es mit viel kraft gerade noch so alleine aufs klo.

ich habe mal vor einem jahr mit einem toxikologen gesprochen. er meinte das man durch das entfernen mehr anrichten könnte als wenn man das zeug im mund lässt. ausserdem ist für ihn das wort "ausleitung" nur geldmacherei und bringt nix.

was soll ich nun glauben ? ich kenne natürlich auch zahlen die drauf hindeuten das mit dem begin der amalgamfüllungen auch die ersten MS patienten zu verzeichnen waren. was sollen wir tun ?

ich bitte euch mir zahlreiche tips zu geben. ich habe natürlich angst das hier alls PRO ausleitung sind wie eigentlich in jedem fachforum. hier wäre sicherlich auch keiner der eine meinung dagegen hat oder ? gibt es ein pro und contra ? gibts eine disskusion von naturheilern und schulmedizinern ?


ciao

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Shelley ist offline
Beiträge: 10.451
Seit: 28.09.05
hallo tito,

ich würde zuerst eine füllung nach der anderen wechseln. dazu chlorella nehmen. daneben würde ich antiinfektiöse massnahmen unternehmen. wenn alle zähne raus sind, würde ich eine sanfte ausleitung anstreben. wahrscheinlich nach klinghardt. daneben eine borreliosetherapie machen. wenn sich der zustand gebessert hat, würde ich es eventuell wagen, zuerst mit alpha-lipon-säure auszuleiten. oder wenn das nix ist einen versuch starten mit dmps-infusionen. daneben aber die borreliosetherapie nicht vergessen. während der sanierung würde ich es vielleicht nur mit kräutern angehen. oder mit grapefruitkernextrakt und so. sanddorn und so dinger. neben klinghardt könnte die borreliosetherapie nach künstlichen vorlagen gemacht werden. also antibiotika. später neben dmps oder dmsa oder was das alles ist, könnte die natürlich aussehen. zum beispiel mit kräutern. samento (nicht katzenkralle! sondern tao-freies), karde, salz-vitaminc-therapie oder so. vielleicht heilerde nehmen.
daneben immer mal wieder entgiftungen. falls nötig einläufe, kohle-therapie, rhizinus-kur, detox-fussbäder, ozontherapie, eigenblutspritzen und solche dinge eben.
auch wichtig: immer an pilzchen denken. dinge gegen pilze unternehmen und darmaufbau mit gesunden darmbakterien und peyer'sche plaques.
du findest alles hier im forum. eigentlich hätte ich gar nicht schreiben müssen.

viele liebe grüsse von shelley

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
Hallo tito,
eigentlich hat Deine Mutter doch nur zwei Möglichkeiten: sie macht so weiter wie bisher, und dabei geht es ihr offensichtlich immer schlechter.
Oder: sie wagt sich nach ausreichender Information daran, das Quecksilber aus dem Mund entfernen zu lassen (mit sämtlichen Schutzmaßnahmen und so wenig schädigend wie nur irgend möglich).Anschließend muss sich dann eine Entgiftung anschließen, denn sie hat bestimmt schon lange Amalgam im Mund. Was an Materialien sonst noch? Denn sie hat doch wahrscheinlich auch Kronen und Brücken?
Zur ausführlichen Information gehören auf jeden Fall zwei Bücher (hallo Bodo!):
Mutter : "Amalgam - Risiko für die Menschheit"
Daunderer: "Amalgam" + Homepage vom ToxCenter (wobei man damit erst anfangen sollte, wenn man sich schon ein Stück weit auskennt.

Vorsicht mit zu vielen Anwendungen auf einmal. Vorrangig ist die Stärkung von Leber und Niere; mit Eigenblut wäre ich in dem Zustand und bei der jetzigen Behandlung sehr vorsichtig!
Wenn Deine Mutter oft Antibiotika nimmt, ist anzunehmen, daß sie auch einen Pilz im Darm hat. Also auch auf das Darmmilieu achten und mit probiotischen Lebensmitteln und einer Antipilzbehandlung "liebäugeln".
Das alles allein zu schaffen, ist fast nicht möglich. Trotzdem: die Informationen sollte man selbt haben, damit man nicht irgendwelchen Wunderheilern aufsitzt und langsam aber sicher pleite geht.
Vielleicht kann jemand Dir hier einen TherapeutIn nennen aus Deiner Ecke, der einen guten Ruf hat?
Die Diskussion pro und kontra findest Du zum Teil auch hier im Teil "Amalgam". Meiner Meinung nach kann man da nicht ernsthaft diskutieren, weil es einfach eine Tatsache ist, daß Amalgam das hochgiftige Quecksilber enthält.
Ein wichtiger PUnkt wäre noch, die Wohnung Deiner Mutter nach Wohngiften abzusuchen (Schimmel,Formaldehyd, Permethrin, Holzschutzmittel...). Auch die können eine Menge Symptome auslösen bzw. verstärken.

Gruss,
Uta

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Tito ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.429
Seit: 08.07.05
@shelley: puh das ist ja viel neues was da an informationen auf mich zukommt. ich glaub ich verlier da schnell den überblick, wobei ich sagen muss das ich nicht alles davon auch für sinnvoll halte. z.B. salz und vit.C gegen borreliose, das ist so ne sache dir mir nicht einleuchten will bzw. ich es für sogar gefährlich halte, aber das ist ja nicht das thema.... ich sehe ich muss mir zum thema amalgam erstmal haufenweise infos herbeiholen.


@uta: du hast recht, entweder amalgam raus oder amalgam weiterhin drin ! ist die komplette schulmedizin eigentlich gegen die ausleitung bzw. generell gegen das thema amalgam ?
ich glaube das sie auch kronen, brücken und sonst so das volle programm im mund hat, einiges im mund sieht silbern aus (das wird dann wohl das amalgam sein) und einiges im mund schimmert leicht goldig.

wie untersuche ich auf wohngifte ? und vorallem: was kostet es ?
wer kennt einen therapeuten bei mannheim ? und auch hier die frage: was kosten solche beratungsgespräche und therapien ?

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Tito ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.429
Seit: 08.07.05
ach nochwas: gibts studien zum thema amalgam - MS oder aber Amalgam - Borreliose ?

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
Es gibt Studien, u.a. aufgeführt im Buch von Dr. Mutter. Nur: man muss sich irgendwann entscheiden, ob man nun Quecksilber im Amalgam giftig findet oder nicht. Wenn Du hier die ganze "Amalgam"-Rubrik durchliest, findest Du Infos von beiden Seiten. Aber auch dann gilt: irgendwann muss man sich entscheiden, ob man auf dieser Schiene weitermacht oder nicht. Ab dann sollte man sich Gegenmeinungen von Zahnärzten, Ärzten (auch Toxikologen, außer Dr.Daunderer) nicht mehr antun, weil die dann nur noch verunsichern und absolut nichts bringen.
Der Gedanke, daß auf einmal alle Amalgamträger auf die Idee kämen, ihre Plomben entfernen zu lassen und dann auch noch auf Kasse entgiften zu wollen, dürfte sämtlichen Krankenkassen und Gesundheitsleuten aller Couleur das kalte Grausen bringen...

Wenn es im Mund Deiner Mutter auch golden schimmert und zusätzlich Amalgam oder auch Palladium (sieht silbern aus) drin ist, dann hat sie da eine brisante Mischung. Gold und Amalgam sind absolut ungut! Und Palladium gilt inzwischen als genauso giftig wie Quecksilber.
Der ZA Deiner Mutter muss doch eine Karte haben mit den Arbeiten, die er gemacht hat. Deine Mutter hat ein Recht auf eine Kopie der Patientenkarte.

Wohngifte: es gibt bestimmte Möbel, Teppiche, Holzverkleidungen, die belastet sein können. Auch Böden sind nicht ohne. Vorgehen: erst einmal über Wohngifte informieren (auch hier gibt es viel im Forum bzw. Wiki) und dann aufmerksam durch die Wohnung gehen. Im Zweifelsfall - z.B. bei Verdacht auf eine Schimmelpilzbelastung - einen Test kaufen und machen. Da war doch hier im Forum auch gerade ein Thread...

In der Mannheimer Gegend kenne ich niemand, aber vielleicht meldet sich ja noch jemand.

Gruss,
Uta

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oli
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2005: cortison


man konnte merken wie der körperliche zustand mit jedem eingriff ins immunsystem schneller und schneller bergab ging.
nun wird seit fast einem jahr mit unterbrechung antibiotika gegeben, sonst nix. jedoch wirds kaum besser.
Bei Daunderer in "Gifte im Alltag" steht auf Seite 193 ff (Abschnitt "Zahngifte") Folgendes:

"Einlagerungen der Zahngifte im Gehirn [...] führen je nach dem Ort, an dem sie Depots bilden, zu Symptomen [...]. In besonders schweren Fällen tritt Multiple Sklerose ein. [...].In keinem Falle dürfen Antibiotika gegeben werden. Wenn bei zahlreichen Hirnherden aus Schwermetallen ("Multiple Sklerose") hochdosiert Cortison gegeben wird, kommt es zu einer örtlichen Abwehrschwäche, und es lagern sich gefährliche Bakterien und Viren im Gehirn an. Bei Obduktionen wurden in solchen Fällen dort Slow-Viren, Botulismus-Bazillen und zahlreiche andere Erreger gefunden."

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Tito ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.429
Seit: 08.07.05
so eine s****** mein ganzer beitrag ist weg
so, nun darf ich von vorne anfangen.

also, alles etwas in kurzform: zu den slow viren habe ich nix gutes im netz gefunden was mir die thematik erklärt. zu den botulinus bazillen habe ich gelesen das diese in 50%aller fälle nach einer woche zum tode führen. das kortison wurde aber schon vor über einem jahr gegeben, und nur einmal.
an viren habe ich auch schon oft gedacht. gibt es kein natürliches mittel was gegen ne vielzahl von viren hilft ? wir haben zwar nach langer zeit einen arzt gefunden der auf borreliose mit antibiotika behandelt, aber jetzt noch einen zu finden der viren checkt und dann das passende mittel verabreicht ist fast unmöglich.

ich habe nun vor folgendermassen anzufangen:
1. einen zahnarzt finden der ohne untersuchungen und behandlungen meiner mutter ein OPT auf kasse macht, notfalls auch gegen bares.
2. dieses opt dann zu daunderer schicken.

die weiteren schritte habe ich mir noch nicht überlegt, bzw. weiss nicht exakt wie ich vorgehen soll, aber ich denke wichtig ist das der stein erstmal ins rollen gebracht wird und dann ergibt sich das andere. es sei denn jemand will mir unter die arme greifen und macht mir vorschläge.

was ich mir noch gedacht habe. es werden doch bei schwermetallvergiftungen depots damit gefüllt, sei es im gehirn oder sonst irgendwelchen organen.... angenommen es sind im gehinr kleine mengen von quecksilber vorhanden, von welchen mengen geht man denn dann aus ? auch wenn es extrem winzige mengen sind, müssten diese sich bei wärme ausdehnen ? es mag sein das es eventuell zu vernachlässigen ist, aber wenn bei einem fieberthermometer sich das quecksilber ausdehnt, wieso dann auch nicht im kopf ? fühlt ihr euch besser nach dem heissen banden, oder eher schlechter ? war eigentlich nur so ein gedanke der mir kam als ich mir vorstellte das quecksilber im gehirn sein könnte.


ciao, und ein frohes neues jahr 2007 !!!

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
Hallo,
Dir auch ein gutes Neues Jahr!

Das Panoramabild wird in fast jeder ZA-Praxis auf Kasse gemacht. Einfach vorher anrufen und fragen. Wobei ich von Schwermetallen gar nichts sagen würde sondern von ständig wechselnden Zahnschmerzen, damit ein Grund für die Panoramaaufnahme gegeben ist. Das Thema "Schwermetalle" hören die meisten ZÄ gar nicht gern...

Schwermetalle lagern sich auch im Hirn ein und richten dort Schaden an; je nachdem, wo sie sich ablagern, sind die neurologischen Schäden verschieden. Ich habe keine Ahnung, von welchen Mengen man ausgeht; da es sich aber um neurologische Gifte handelt, dürften kleinste Mengen genügen.

Ich weiß nur von anderen und mir, daß ich jahrelang starke Hitze (z.B. im Sommer oder in der Sauna) nicht vertragen habe und es mir damit einfach nur schlecht ging. Es wurde auch mal die Theorie aufgestellt, daß die Hitze einfach mehr Hg mobilisiert, aber dazu weiß ich nichts GEnaues.

Gruss,
Uta

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ich_at_ich ist offline
Beiträge: 211
Seit: 06.10.06
Hallo!

Ich denke, das deiner Mutter das Amalgam sehr schadet. Allerdings sollte es nicht unbedingt der erste Schritt sein, es zu entfernen, da eben zusätzliche Belastungen auftreten.

Als erstes würde ich eine Candida-Diät (sprich Zuckerfrei) empfehlen. Wer viel Amalgam im Mund hat und eine geschwächte Abwehr hat so gut wie sicher auch einen Pilz im Darm.

Für den Pilz und die Borrilose jeden Tag einen Liter Lapacco-Tee trinken. Das ist ein sanftes mittel zur Stärkung der Abwehr.

Wenn sie es veträgt ist eine Kost mit einem höheren Fettgehalt günstig (vorallem fette Fische, Hanföl, Kokosfett (ungehärtet), Butter, Olivenöl, ... )

Unbedingt auch Entsäuerungsbäder nähmen. Ein gestörter Säuren-Basenhaushalt ist auch immer beteiligt.

Damit müsste es ihr nach 2-4 Wochen schon mal etwas besser gehen. Dann kann man, wie gesagt ganz langsam mit der Amalgamentfernung beginnen.

Bei einem so schwerwiegenden Krankheitsbild kommen immer mehrere Faktoren zusammen.

Weitere hilfreiche Sachen können sein:
* Schalfplatz auf Belastungen überprüfen lassen (Erstrahlen, Elektrosmog, ... )
* Nahrungsergänzungmittel von HP austesten lassen (voallem B-Vitamine, Zink, Vit. C)
* Ev. ist bei der Gift-Belastung auch eine KPU vorhanden
* Ernährung: ev. Unverträglichkeiten abklären, Nahrungsgifte wie rafinierten Zucker, gehärtete Fette und Geschmaksvertärker meiden)
* Psyche mit einbeziehen (so viel Lebensfreude wie nur irgenwie geht erleben)

Ich wünsche dir und deine Mutte viel Gesundheit und ein gutes neues Jahr.


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