Amalgamverbot fordern!

05.08.06 17:03 #1
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Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken

Anne S. ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Der folgende Artikel in unserer Tageszeit ist mir heute Morgen beim Frühstück ganz schön auf den Magen geschlagen.

RNZ v. 05.02.08 Nr. 17
Schadet Amalgam dem Gehirn?

ap. Amalgam-haltige Zahnfüllungen beeinträchtigen offenbar nicht die Gehirnentwicklung von Kindern.
Seit Jahrzehnten ist umstritten, ob die Legierung Amalgam, die neben Quecksilber auch andere Metalle enthält, schädlich ist.
Forscher der Universität Lissabon und der Universität von Washington in Seattle prüften nun etwaige langfristige Auswirkungen auf das Gehirn an Kindern zwischen 8 und 12 Jahren.
Eine Hälfte der Kinder erhielt Füllungen aus Amalgam, die übrigen aus anderem Material.
Im Untersuchungszeitraum von 7 Jahren fanden die Forscher kein Indiz darauf, dass die Quecksilber-Legierung Hirnfunktionen nachteilig beeinflusst.
"Zwar könne man negative Reaktionen einzelner Kinder nicht ausschließen", schreibt das "Journal oft the American Dental Association".
Hinweise darauf gefunden habe man allerdings nicht.

Liebe Grüße
Anne S.

Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken

zorro59 ist offline
Beiträge: 653
Seit: 12.11.06
Hallo Anne S.
da liegt noch ein weiter Weg vor uns.
In ISBN13 978 3 551 05740 2
pixi bücher serie 140, Nr. 1207 aus dem carlsen verlag
"Conni geht zum Zahnarzt"
Eine Geschicht von Liane Schneider mit Bildern von Eva Wenzel Bürger
werden Kindergartenkinder darauf eingestimmt,
daß "die Ärztin die Füllung fest in den Zahn" ... "stopft".
Hinterher "kann sie (Conni) sich in einem Handspiegel ihre neue Plombe ansehen"
Wenn ich jetzt sagen wollte, was mir dazu einfällt, müßte ich gegen alle Forumsregeln verstossen.
entrüstet
Zorro

Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken

Anne S. ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Hallo zorro59,

ich kenne die pixi Büchlein auch noch von meinen Kindern, muss direkt einmal in den Bücherkisten suchen, ob ein solches auch dabei war.
Bewusst daran erinnern kann ich mich jetzt nicht mehr, aber zu der Zeit hatte ich ja leider noch "ein Brett vorm Kopf" und hätte mir nicht mal was beim Vorlesen gedacht.
Ist doch schrecklich, wenn man uninformiert ist.
Man dümpelt so im Nebel der Unwissenheit vor sich hin - und ich denke manchen im Gesundheitswesen ist das recht genehm.

Mehr sage ich dazu lieber auch nicht mehr........, sonst gibt's vielleicht Beschwerden.

Liebe Grüße
Anne S.

Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken

Anne S. ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Gestern war der Bericht aus Brüssel im WDR-Fernsehen.

Amalgam-Ansammlungen - Bericht aus Brüssel - WDR Fernsehen

Die EU-Abgeordnete der Grünen, Hiltrud Breyer hat es ganz deutlich auf den Punkt gebracht, dass man sich mit der Verhinderung eines Amalgamverbotes auch um die Folgegesundheitskosten drücken möchte, die daraus resultieren.

Bis 2011 will die EU ein generelles Einfuhrverbot für Quecksilber!
Wie passt das zusammen, dass Amalgam aber nicht verboten werden soll.

Für mich ein Grund die Grünen bei der Wahl zu unterstützen.

Es wurde endlich mal sehr kritisch über Amalgam berichtet.

Ich werde mich mit einer Email für diese Statement von Frau Hildtrud Breyer bedanken.

Hiltrud Breyer

hiltrud.breyer@europarl.europa.eu

Hier eine Pressemitteilung von 2006 von Frau Breyer an mich.

Pressemitteilung

Strasbourg / Brüssel, 14. März 2006

Parlament fordert Verbot von toxischen Quecksilberfüllungen

Zur heutigen Abstimmung des Europaparlaments über eine Gemeinschaftsstrategie für Quecksilber erklärt die Europaabgeordnete Hiltrud Breyer MdEP (Bündnis 90/ Die Grünen):

Es ist höchste Zeit, dass der Massenvergiftung mit Quecksilber in Zahnfüllungen ein Ende gesetzt wurde. Man muss kein Neurowissenschaftler sein, um zu erkennen, dass es keine gute Idee ist, Zähne mit einem Neurotoxin zu füllen wenn das Gehirn nur 10 cm entfernt ist. Jetzt ist die Kommission unmissverständlich aufgefordert, bis Ende 2007 einen Vorschlag zur Beschränkung der Verwendung von Quecksilber in Zahnamalgam vorzulegen.

Eine andere Zeitbombe tickt in der Chlor-Alkali-Industrie. Es ist nicht hinnehmbar, dass dieser Industriezweig, der sowieso die Umwelt viel zu sehr verschmutzt, immer noch Quecksilber auf den Markt bringt und die die Umwelt entlässt - und dass, obwohl die Risiken längst bekannt sind. Das Parlament hat unmissverständlich klar gemacht, dass ab 2011 kein Quecksilber mehr in der Chlor-Alkali-Industrie verwendet werden soll. Außerdem sollen verbindliche Maßnahmen eingeführt werden, damit die massiven Quecksilber-Reserven dieses Industriezweiges nicht auf den Markt gebracht werden. Bei der Lagerung des überschüssigen Quecksilbers muss das Verursacherprinzip zum Tragen kommen.

Bedauerlicherweise haben die Abgeordneten die Forderung der Grünen nach einem Verbot von Quecksilberexporten bis 2008 nicht unterstützt. Immerhin soll ein solches Verbot jetzt 2010 in Kraft treten, ein Jahr früher als von der Kommission geplant. Eine wesentliche Verbesserung ist die Nutzungsbeschränkung von Quecksilber in Impfstoffen im Hinblick auf ein komplettes Verbot. Das Parlament hat zudem ein deutliches Signal gesetzt und sich für die Erforschung Quecksilber-freier Alternativen für Kombi-Impfungen in Entwicklungsländern ausgesprochen, wie von den Grünen gefordert



Liebe Grüße
Anne S.

Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken

Anne S. ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Es wäre schön wenn alle Betroffenen ihre gesundheitlichen Beschwerden durch Amalgam immer wieder am Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit schildern würden.

Man sollte nicht nachlassen, dass Amalgam in deren Köpfen präsent bleibt und nicht vergessen wird.

BMG Bürgertelefon

Liebe Grüße
Anne S.

Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken
Männlich Bodo
Richtig, Anne.

Wohl wissend, dass dort keine Menschen am Telefon sitzen, die frei und
unabhängig sind und deren Meinungen zum Thema Amalgam in erster Linie
durch die unsäglichen Vorgaben der eigenen Gutachter und Bewerter
geprägt sind.

Also sollten wir - vor einem Anruf - gut vorbereitet sein.

Stichpunkte machen, zum Beispiel:

- Belege, warum das neue Münchner "Amalgamgutachten" grotesk und
absichtlich proamalgam verfasst wurde (Falsche Untersuchungen, falsche
Patientengruppe, verlogene Schlussfolgerungen, wissentliches Unterlassen
der Heranziehung wissenschaftlicher Arbeiten, welche die schädigende
Wirkung des Amalgams (50% Quecksilber!!!) beweisen
usw.)*

- Beweise für die toxische Relevanz des Zahnamalgams
(Beispielsweise aktuell wieder zu finden auf TC)

- Konfrontation mit dem wirklichen Grund für das Leugnen der Amalgamvergiftung,
nämlich der Angst vor Schadensersatzansprüchen der Geschädigten in Milliardenhöhe
http://www.torstenengelbrecht.com/ar...CoMed_0408.pdf

*
Verordnete Wissenschaft

Die neuen Sachverständigen waren als amalgamfreundlich bekannt. Sie waren Mitautoren einer Stellungnahme gegen das so genannte Kieler Amalgamgutachten. In diesem bisher größten Amalgamprozess beauftragte die Frankfurter Staatsanwaltschaft ein Kieler Forschungsinstitut, ein Gutachten zu erstellen. Dieses ergab, dass Zahnamalgam "generell geeignet ist, in einer relevanten Anzahl von Fällen die Gesundheit von Amalgamträgern zu schädigen...".

Trotz dieser Befunde schafften es Wissenschaftler, die von der Gegenpartei beauftragt wurden, Amalgam wieder ein gutes Stück zu rehabilitieren. (Näheres siehe im nachfolgenden Interview mit Joachim Mutter). Hat sich das Gremium des Robert Koch- Institutes, das zum Bundesministerium für Gesundheit gehört, auf diese Weise die Kommissionsmitglieder und Sachverständigen nach dem Ergebnis ausgewählt, das am Ende der wissenschaftlichen Betrachtungen stehen sollte?

Amalgam

Also, wer meint, dort auf ehrliches Interesse zu stoßen, irrt.

Wir müssen diese Abgesandten und Fürsprecher (die Nichts zu entscheiden haben!)
mit Fakten konfrontieren.

Letztendlich bleibt nur der Weg über politische Einflussnahme (was schwer genug ist)
und das Einwirken auf die Medien (was geschieht aber oft in Vergessenheit gerät)

Beispiel:
http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...tml#post137822
http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...tml#post137815

Der stete Tropfen höhlt den Stein.




Liebe Grüße, Bodo

Geändert von Bodo (08.06.08 um 12:30 Uhr)

Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken

Anne S. ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Hallo Bodo,

du hast recht, ich werde mir bei meinem erneuten Anruf einen Notizzettel machen, damit ich nichts vergesse, was ich ansprechen will.

Ich möchte auch immer wieder 'Viele auffordern eine Petition an den Deutschen Bundestag zu richten.


Liebe Grüße
Anne S.

Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken

Anne S. ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Unter Beitrag # 53 in diesem Thread ist meine Petition an den Deutschen Bundestag nachzulesen.

Am 28.05.08 habe ich vom Petitionsausschuss nun die Antwort auf meine Petition erhalten.
Haar genau die gleiche Antwort hat ein anderer Petent ebenfalls erhalten.
Es wird sich nicht mal die Mühe gemacht, individuell auf den einzelnen Petenten einzugehen, sondern lediglich mit dem gleichen Formbrief geantwortet.
Die Antwort an diesen Petenten wurde mit gleichem Datum, wie meine Antwort versendet.

Die gleiche Antwort des Petitionsausschusses ist hier auf der Toxcenter-Seite nachzulesen.

http://toxcenter.de/artikel/Amalgamv...tal-Fakten.pdf


Hier nun mein Einspruch auf diesen Petitionsabschluss.


An den
Deutschen Bundestag
Petitionsausschuss
Platz der Republik 1

11011 Berlin






Betr.: Pet 2-16-15-2120-026194 Dentalamalgam

Bezug: Ihr Schreiben vom 28.05.2008





Sehr geehrte Damen und Herren,

gegen den Abschluss meines Petitionsverfahren erhebe ich aus folgenden
Gründen Einspruch:

1. Sie verweisen auf die Studie „Quecksilber in Zahnarztpraxen“.

Es gibt ernstzunehmende Studien die zu ganz anderen Ergebnissen kommen.

Ngim C. H. at al, Chronic neurobehavioreal effects of elemental Mercury in dentists,
British Journal of Industrial Medicine; 1992, 49:782-790.
Hier wurden Persönlichkeitsveränderungen und geistige Defizite bei Zahnärzten nachgewiesen.

Echeverria, N. J. Heyer et al; Behavioral Effects of Low-Level Exposure to Hg – Among Dentists, Neurotoxicology and Teratology; 1995, Vol. 17, No. 2:161-168
Bei dieser Studie werden psychische und psychosomatische Beschwerden bei Zahnärzten beschrieben.

Ebenso eine neue Veröffentlichung vom Institut of Public Health and Primory Health Care, University of Bergen, von Moen, Hollund u. T. Rüse.
Publiziert im Journal of Occupational Medicine and Toxicologie;
2008 3:10 doi: 10.1186/1745-66773-3-10
Neurological symptoms among dental assistans: a cross-sectional study.
In dieser Studie wurden bedeutend höhere neurologische Beschwerden, psychosomatische Beschwerden, Probleme mit dem Gedächtnis, der Konzentration, Erschöpfung und Schlafstörungen bei Zahnmedizinischen Mitarbeitern festgestellt.


2. Sie führen die Studie mit „schwedischen Zwillingen“ an.

Amalgambefürworter beziehen sich gerne auf diese fragwürdige Studie.
25% der NICHT-AMALGAM-GRUPPE dieser Studie war zahnlos. Es ist logischerweise davon auszugehen, dass Personen dieser Gruppe in der Vergangenheit Amalgamfüllungen hatten und die Ergebnisse dieser Studie schon von daher nicht reell sein können.

3. Sie beziehen sich auf das Medizinprodukterecht.

Warum handelt die Politik hier nicht, damit Dentalamalgam bei den Arzneimitteln eingestuft wird, und somit dem strengeren Arzneimittelgesetz unterliegen würde?

4. Sie berufen sich auf die Stellungsnahme des BMG.

Das BMG beruft sich wiederum auf das BfArM, das den wissenschaftlichen Kenntnisstand auswertet und die Stellungsnahme des RKI.
Das BfArM und das RKI beziehen sich augenscheinlich auf rein amalgamfreundliche Studien. An diesen Studien war z.B. auch Professor Zilker beteiligt, der mit Falschgutachten in Verbindung gebracht wird.
Wie glaubwürdig sind solche Studien?

5. Sie schreiben, „unstrittig ist, dass das in den Amalgamfüllungen enthaltene Quecksilber in den Organismus aufgenommen wird“.

Noch vor Jahren wurde diese von Ihnen gemachte Aussage von Amalgambefürwortern bestritten. Auch hier war die Wissenschaft lange Zeit auf Irrwegen.
Ein Beispiel:
2005 erhielten Robin Warren und Barry Marshall den Medizin-Nobelpreis für die Entdeckung des Heliobacter. Hunderte von Jahren hatte die herrschende Wissenschaft geirrt, was durch diese beiden Forscher widerlegt wurde. Warum sollte ein Irrtum bei der Bewertung von Amalgam so abwegig sein? Amalgam wird seit über 100 Jahren verwendet, das ist aber keine Garantie für seine Ungefährlichkeit.
Im Gegenteil, trotz unserer modernen und fortschriftlichen Medizin nehmen die chronischen Erkrankungen immer mehr zu. Welchen Anteil hat Amalgam daran?
Wo wird hier von staatlichen Stellen Forschung betrieben?


6. Sie erwähnen eine Studie mit Kindern, die über einen Zeitraum von fünf bzw. sieben Jahren, hinsichtlich der Auswirkungen von Amalgamfüllungen untersucht wurden.

Abgesehen davon, dass ich es als ein unmenschliches und fragwürdiges Vorgehen finde, solche Studien mit Kindern durchzuführen, stellt sich mir die Frage, wie es diesen Kindern in 30 Jahren gehen wird, wenn im Laufe des Lebens kontinuierlich Vorgänge im Körper durch Amalgam geschädigt wurden.
Wird diese Entwicklung die Studienverantwortlichen in 30 Jahren noch interessieren?

7. Sie schreiben aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes, gelten in Deutschland Anwendungseinschränkungen bei Schwangeren und Kindern.

Das ist in sich sehr widersprüchlich, wenn die Studie mit Kindern angeblich keine Auswirkungen gezeigt hat, warum dann diese Einschränkungen?
Macht ein Gift einen Unterschied zwischen Kindern, Schwangeren und anderen Menschen?

8. Sie verweisen weiterhin auf SCENIHR und SCHER.


Dazu möchte ich anmerken, dass die Initiative deutscher Ärzte, Wissenschaftler und Umweltkranker Einspruch bei der EU-Kommission eingelegt hat, weil erhebliche Zweifel an der Integrität und Unabhängigkeit von Herrn Professor Helmut Greim bestehen, der Vorsitzender von SCHER ist. Sie erwähnen, dass man die Studie im Internet kommentieren konnte. Welcher Durchschnittsbürger wird von solchen Möglichkeiten der Kommentierung informiert und darauf aufmerksam gemacht?
Hier wird die Lobbyistenarbeit deutlich sichtbar. Von der „Ungefährlichkeit des Amalgams“ wurde in den Öffentlichen Medien, wie in regionalen und überregionalen Zeitschriften, ZDF-Nachrichtensendungen oder Radio ausführlich berichtet.
Über die Möglichkeit zur Kommentierung der Studie war in den öffentlichen Medien nichts zu vernehmen obwohl gerade hier Handlungsbedarf bestanden hätte, damit die breite Bevölkerung eine Möglichkeit gehabt hätte, diese Studie auch zu kommentieren.

9. Sie schreiben, durch das BfArM wurden erhebliche Mängel in der Literaturübersicht amalgamkritischer Studien aufgedeckt.

Ich bitte um konkrete Angaben, um welche Mängel es sich hier handelt.

10. Sie schreiben, der abweichende Antrag der Fraktion von Bündnis90/Die Grünen wurde mehrheitlich abgelehnt.

Misst man der Meinung der Politiker von der Fraktion Bündnis90/Die Grünen so wenig Gewicht bei, dass deren Antrag auf Überweisung der Petition an die Regierung abgelehnt wurde?

In der Öffentlichkeit wurde die Studie der TU München „German Amalgam Trial GAT“, unter der Leitung von Herrn Dr. Melchart sehr verfälscht dargestellt.
Professor Halbach und Dr. Melchart und Andere sprachen in Interviews von einer „Entwarnung in Sachen Amalgam“.
Die genauen Ergebnisse werden der breiten Öffentlichkeit jedoch vorenthalten.
Professor S. Halbach geht soweit und unterschlägt in seinen öffentlichen Äußerungen der Presse gegenüber, dass Quecksilber aus Amalgamfüllungen durch Bakterien im menschlichen Darm zu dem noch giftigeren Methyquecksilber methyliert wird. Er erwähnt abstruser Weise nur das viel giftigere Methyquecksilber in Fischen. Mit dem Weglassen von Fakten versucht er die Öffentlichkeit wissentlich zu täuschen.

Umso mehr verwundert es mich, dass Herr Dr. Erich Wühr, ein Mitverantwortlicher der Studie Amalgam wohl ganz anderes beurteilt, als man es in der Öffentlichkeit darstellt und sich mir gegenüber, wie folgt geäußert hat.
Er verwendet selbst kein Amalgam, für diese Einstellung gebe es genügend Gründe und er rate jedem Zahnarzt von einer Verwendungen von Amalgam ab.
Wie lässt sich eine solche Haltung zu Amalgam mit den Äußerungen von Dr. Melchart, Professor Zilker oder Professor Halbach in Einklang bringen?

Aus den genannten schwerwiegenden Gründen fordere ich politisches Handeln.
Politiker sollten sich nicht hinter Lobbyisten verstecken und fähig sein selbstständig zu denken.
Ich appelliere an Ihren gesunden Menschenverstand und bitte darum, dass nicht wider besseren Wissens gehandelt wird und meine Petition zu Amalgam, wie auch die Petitionen anderer Petenten, der Bundesregierung vorgelegt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ich bitte Euch weitere Petitionen an den Deutschen Bundestag zu richten, damit dieser immer wieder gezwungen ist, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Die Petition muss kein großer Aufwand sein, es genügen selbst wenige Sätze mit der man sein Anliegen begründet.

Liebe Grüße
Anne S.

Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken

Anne S. ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Mit Schreiben vom 18.06.08 habe ich nun auf meinen Einspruch folgende Antwort erhalten:


Betr.: Arzneimittelwesen

Bezug: Ihr Schreiben vom 13.06.08


Sehr geehrte Frau S.

ich bestätige den Eingang Ihres o. a. Schreibens und teile Ihnen herzu folgendes mit:

Der Petitionsausschuss hat zu Ihrem Anleigen dem Plenium des Bundestages empfohlen, das Petitionsverfahren abzuschließen.
Der Deutsche Bundestag ist dieser Beschlussempfehlung gefolgt. Damit ist Ihre Eingabe ordnungsgemäß erledigt worden. Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts besteht kein Anspruch auf eine erneute sachliche Prüfung und Bescheidung desselben Vorbringens.

Ich bitte daher um Verständnis, dass Ihr Widerspruch vom 13.06.2008, der keine entschediungserheblichen neuen Tatsachen oder Gesichtspunkte enthält, zu einer nochmaligen parlamentarischen Prüfung keinen Anlass gibt.

Mit freundliche Grüßen
Im Auftrag
(Herr Müller)

Ich sage nur, "o r d n u n g s g e m ä ß" lässt der Deutsche Bundestag die Menschen zugrunde gehen.

Liebe Grüße
Anne S.

Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken
Männlich Bodo
Zitat von Anne S. Beitrag anzeigen
Ich sage nur, "o r d n u n g s g e m ä ß" lässt der Deutsche Bundestag die Menschen zugrunde gehen.
Ja, dass hat eindeutig Methode.

Ich habe diesbezüglich das Vertrauen in unsere Volksvertreter verloren.

Es hilft nur knallharte Öffentlichkeitsarbeit und das Bloßstellen der Berufsleugner.

Aber: Wir haben schon genug durchgestanden, es ist nichts vergessen!

Die Ruhe und Behaglichkeit, in der sich die Abwiegler wähnen, ist eine trügerische . . .






Liebe Grüße, Bodo


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