Antabus

08.09.07 22:31 #1
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coventry ist offline
Beiträge: 2
Seit: 14.04.10
Ich nehme seit 3 Monaten Antabus und wurde nur betreffs Alkohol "Wein und Schnaps"über Gefahren informiert.Auf Anfrage betreffs "Alkoholfreies Bier oder Apfelwein" beim Arzt bekam ich ein Ok.Ich muss 3 mal die Woche alle 2 Tage beim Artzt Antabus unter Aufsicht (2 Tabletten in Wasser) einnehmen.Nebenbei muss ich noch Psychopharmaka täglich einnehmen dies wären,Aldactone,Anxiolt und Trimiparin.Habe im Selbstversuch probiert alle 2 Tage ein Glas Bier zu trinken und spürte kommischerweise keine Nebenwirkungen die auf Antabus zurückzuführen wären.Nur am Tag der Antabus Einnahme spürte ich beim Schluckweisen Bierkonsum einen leichten Druck im Brustbereich und hatte kurztfristig das Gefühl alles um mich im Glaskasten zu realliesieren.Wie erwähnt war dies ein Selbstversuch und nicht
zur Nachahmung empfohlen da jeder Mensch anders reagiert.Mein Alkoholkonsum vor Antabus belief sich auf einen Liter Rotwein mit 12,5 Vol%
pro Tag.und ich hatte nie irgendwelche Entzugserscheinungen nach sofortiger Alkoholabstinenz.Wäre dankbar um ein Echo und Erfahrungsaustausch.
Bis bald.


Difi ist offline
Beiträge: 4.051
Seit: 28.04.09
Hola Coventry....

du nimmst Antabus. Warum?

Mein Alkoholkonsum vor Antabus belief sich auf einen Liter Rotwein mit 12,5 Vol%
pro Tag.und ich hatte nie irgendwelche Entzugserscheinungen nach sofortiger Alkoholabstinenz
Ich stamme aus einer Weinbauerfamilie. Gut...ich habe alle Gene von Generationen in mir. Ich saufe zwar etwas weniger..viel...nur käme ich nie auf den Gedanken dagegen was zu unternehmen außer Reduzierung!

Aber was hat dich dazu bewogen Antabus zu nehmen?

Finde das spannend, Difi
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Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt! -- Einstein --

Bei Alkoholsucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte zu trinken, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrumente, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Weiblich schmetterling
hallo conventry,

das gefährliche an antabus bezieht sich darauf, dass die wirkung tückisch ist. die grenze zur tödlichen reaktion durch beikonsum ist nicht einschätzbar. patienten die durch alkoholabusus keine katersymptome verspürten, reagieren in der regel auch atypisch auf einen beikonsum unter antabus. und darin liegt auch die große gefahr. mir sind zwei patienten bekannt, deren minimaler beikonsum tödlich endete. es gibt keine rettung. ich bin gegen antabus. ich befürworte eine entgiftung in der klinik mit anschließender therapeutischer intervention.

coventry, du spielst russisches roulette!!!

deine eltern sind zu bedauern.

viel klaren verstand und alles gute.

gruß

lanny


Difi ist offline
Beiträge: 4.051
Seit: 28.04.09
lanny...

das ist deine persönliche Meinung.

Hier ein Link...

::: ALKOHOLISMUS-HILFE ::: Medikamente wie Campral, Antabus, Distraneurin, Haldol, Tegretal und Tiapridex.

Hoffe Coventry, du hast noch Eltern...ich nähmlich nicht!


Im Ernst...alle die sich verändern wollen...beglückwünsche ich zum ersten Schritt. Es gibt viele Wege, viele Meinungen.

Mich interessiert nur warum man den Weg gehen will, wenn man....

zur Nachahmung empfohlen da jeder Mensch anders reagiert.Mein Alkoholkonsum vor Antabus belief sich auf einen Liter Rotwein mit 12,5 Vol%
pro Tag.und ich hatte nie irgendwelche Entzugserscheinungen nach sofortiger Alkoholabstinenz
Ist doch irre. Bei einem Liter Roten lalle ich in die Kissen. Wie sieht eigentlich deine Leber aus? Auch beim täglichen Sagen: "Leber duck dich, ich komme," haut die Körpereigene Entgiftung vielleicht nicht mehr hin.

oder du bist über 2m groß, hast auch Weinbauer in der Familie und eine riesige Leber.

Liebe Grüße, Difi
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desperado ist offline
Beiträge: 1.058
Seit: 30.10.08
hallo, hier muss ich mich doch einschalten, 1 l rot pro tag, cool, ich hätte nie gedacht, dass es das echt gibt, chapeau (hoffe jetzt nicht wegen suchtverharmlosung dran zu kommen).

Muss ein gute weinsorte sein, vielleicht habe ich ja immer am falschen fleck gespart, aber meine bisherigen erfahrungen mit exzessiv Rotwein >1 glas sind: Kopfschmerzen!!

Grüsse aus bayern
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liberte egalite fraternite


Difi ist offline
Beiträge: 4.051
Seit: 28.04.09
Jepp...sage ich doch!

Hier in Uruguay gibt es den Tannát. Eine wundervolle Traube. Nichts gepanscht und nach drei Gläsern geht es los. Am nächsten Tag Koppaua.

OK...Weiber vertragen eh weniger. Aber das Thema ist nicht ob man Roten oder Weißen besser verträgt, sondern wie man 1LITER sich in die Birne knallen kann ohne ...na ja..knülle zu sein.

Sag doch...muy interessante. Difi
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Weiblich schmetterling
@difi,

das ist vielleicht weniger interessant als vielmehr bedenklich. bekanntlich gibt es bei häufigem alkoholkonsum eine rapide toleranzsteigerung. somit läßt sich auch die menge von einem liter erklären.

und wenn jemand wie conventry zudem auch noch psychopharmaka einnimmt, dann kann es das unter antabus- nebst alkoholkonusm sehr schnell gewesen sein.

man kann genußfreudige konsumenten nicht mit suchtmenschen vergleichen. da kann auch nicht reduziert werden. es geht nur die nulllinie.

es geht hier um menschenleben,difi, um nichts geringeres. dem jungen würde ich ein kantholz auf den schädel knallen. da muss jemand dringend aufwachen.
und die, die keinen plan haben, ebenfalls!

gruß

lanny


Difi ist offline
Beiträge: 4.051
Seit: 28.04.09
Hast du einen Beweis? Eine Studie? Eine sachliche Information?

es geht hier um menschenleben,difi, um nichts geringeres. dem jungen würde ich ein kantholz auf den schädel knallen. da muss jemand dringend aufwachen.
und die, die keinen plan haben, ebenfalls!
Das überzeugt mich nicht!

Nebenwirkungen von Antabus wie Kopfschmerzen. sind nicht durch Kanthölzer auf dem Schädel verursacht, sondern durch das Mittel. Sowie Müdigkeit, sexuelle Störungen, Muskelschwäche, Zittern, Verdauungsbeschwerden, metallischer Geschmack im Mund oder Hautausschläge. Antabus wurde eine Leberschädigende Wirkung nachgewiesen. Jepp das schafft Alkohol auch.

Es geht mir im Moment nicht darum ob Antabus gut oder schlecht ist...sondern warum man es unter den Umständen einnimmt.

Hier eine Fallstudie..es geht auch ohne Schädel knallen..

www.spital-lachen.ch/fileadmin/medien/pdf/hausaerzte_zuweisende/antabus_trinkversuch.pdf

Noch einen schönen Sonntag, Difi
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Weiblich schmetterling
[QUOTE=Difi;475335]Hast du einen Beweis? Eine Studie? Eine sachliche Information?



@difi,


gräber überzeugen mich mehr als studien!



blind vertrauen wir der elite

bis einer kommt der noch mehr bietet

schöne märchen uns verspricht

die wahrheit wissen.......wollen wir nicht.


ende


lg. lanny


Difi ist offline
Beiträge: 4.051
Seit: 28.04.09
Hola Lanny, du hast meine Links nicht gelesen oder sie nicht verstanden.

Hier wollen wir Erfahrungen austauschen. Das geht nur mit sachlicher Kompetenz.

Man hilft keinem Menschen mit willkürlichen Horror Scenarios. Hast du was Sachliches zu berichten, gerne. Ansonsten nehme ich dein "Ende" an.

Chris, du bist der Themenstarter. Wäre schön wenn du uns was berichten könntest. Das interessiert sicher viele.

LG, Difi
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