MCS (Multiple Chemical Sensitivity)

Hallo Harald,
vielen Dank für die Links. Ich hab' alles mit großem Interesse gelesen.
Grüsse und alles Gute,
Uta
 
Weichmacher

Ich habe mal an den Hersteller von GeloMyrtol geschrieben, ob denn in diesen Kapseln Weichmacher drin sind. Hier die Antwort:

Sehr geehrte Frau ... ,

vielen Dank für Ihre E-Mail , in der Sie anfragen, ob in
der Kapselhülle von Gelomyrtol forte Weichmacher enthalten sind.

Weichmacher, z. B. Phthalate sind in Kapselüberzügen vieler Arzneimittel
enthalten, so auch in Gelomyrtol forte. Sie dienen dazu, die
Magensaftbeständigkeit der Kapsel zu gewährleisten.

Allen wissenschaftlichen Informationen über mögliche Einwirkungen von
Phthalaten auf die Fortpflanzungsfähigkeit ist gemein, dass sie zunächst
einmal nur in Tierversuchen und dort nur in sehr hoher Dosis festgestellt
wurden. Es liegen derzeit keine aussagekräftigen epidemiologischen
Untersuchungen vor, die zeigen, dass eine Einnahme von Phthalaten über
Arzneimittel durch Menschen, insbesondere schwangere Frauen, problematisch
in Bezug auf mögliche reproduktionstoxische Effekte sei.

In vielen Medienberichten werden den Verbrauchern tierexperimentelle Studien
vorenthalten, die berichten, dass eine Dosierung von umgerechnet 400 Kapseln
pro Tag keine negativen Effekte zeigt.

Unabhängig von dieser Einschätzung befindet sich Pohl Boskamp bereits seit
Jahren im Entwicklungsprozess für einen neuen phthalatfreien Kapselüberzug.
Wir gehen davon aus, noch in diesem Jahr die Umstellung abschließen zu
können und unser neues phthalatfreies Gelomyrtol forte auf den Markt bringen
zu können.

Wir haben zu Ihrer Information außerdem eine Pressemitteilung des
Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, das für die Zulassung
von Arzneimitteln zuständig ist, sowie ein Informationsblatt beigefügt.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen gedient zu haben, stehen Ihnen
aber jederzeit für weitere Fragen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen...
 
Duftstoffe als Allergie-Auslöser

Aus einem Artikel über die Anwendung von Duftstoffen "Es liegt was in der Luft" in der DZW 9/06:

Bis Ende des 19. Jahrhunderts war "Echt Kölnisch Wasser" das erste kommerzielle erfolgreiche Duftwasser aus natürlichen Bestandteilen. Dann wurden furch die Petrochemie die ersten synthetischen Duftstoffe hergestellt. Die Palette der Aromen erweitere sich beträchtlich.
Duftstoffe finden sich in Wasch- und Reinigungsmitteln, in Kosmetikprodukten, Parfümen, Raumluftverbesserern usw.

Mengenmäßig spielen ca. 30 Substanzen mit weltweit unterschiedlicher Gewichtung eine Hauptrolle. Dazu gehören zm Beispiel Geraniol, Orangenöl und seine Derivate. Insgesamt werden rund 3000 verschiedene Substanzen eingesetzt.
Während man sich audio-visuellen Reizen mehr oder weniger leicht entziehen kann, ist dies bei Gerüchen oft nicht möglich, vor allem bei Duftkonzentrationen, die am Rande der Schwelle der bewußten Wahrnehmng liegen und in die Atemluft abgegeben werden.

Duftstoffe weren in gerninsten Konzentrationen wahrgenommen. Sie binden an verschiedene Rezeptoren in der Riechschleimhaut, was zu einer Signalübermittlung von den Sinneszellen über Nervenfasern an das Gehirn führt. Die Bindung eines Duftstoffs an einen Riechrezeptor induziert einen G-Protein-vermittelten Prozess, der zu einer wesentlichen Verstärkung des Signals führt.
Entsprechend sind schon sehr geringe Duftkonzenrationen ausreichend um einen Geruchseindruck zu vermitteln. Vo der Industrie werden znehmend hochwirksame Duftstoffe entwickelt, die schon in sehr geringen Konzentrationen zu einem deutlichen Sinneseindruck führen. Dem Vorteil einer geringeren Einsatz -und Produktmenge stehen jedoch mögliche Nachteile durch eine hohe biologische Wirksamkeit gegenüber.

Duftstoffallergie
Auch durch Nicht-Riechrezeptoren können, wenn die Konzenrationen von Duftstoffen hoch genug sind, bestimmte Eindrücke vermittelt werden, z.B. an der Haut (Kälteeindruck durch Menthol, Hitze oder Schmerz durch Capsaicin). Über die Rezeptoren des Trigeminusnervs können zahlreiche Duftstoffe, u.a. das vielfach verwendete Geraniol, wahrgenommen werden, und dsa selbst bei Menschen, deren olfaktorische Wahrnehmung gestört ist. Als rezeptive STrukturen des trigeminalen Systems käme freie Nervenendigungen des N. tigeminus in Frage. Werden diese Fasern mit niedrigen Konzentrationen gereizt, wird ein Kribbeln, Kälte- oder Hitzegefühl vermittelt. In höheren Konzentrationen kann eine Reizung auch zu einer Schmerzvermittlung und in der Folge zu Schutzreflexen und vegetative Reaktionen führen. Ob manche Üerempfindlichkeiten über diesen Mechanismus zu erklären sind, kann derzeit noch nicht beantwortet werden.
Duftstoffe sind nach Nickel die häufigsten Verursacher von Kontaktallergien. Eine vom UBA in Auftrag gegebene Studie kmmt zu dem Schluss, daß die Zahl von "etwa einer Million Duftstoff-Allergikern in Deutschland eine (gut begründete) untere Grenze" darstellt.
Bestimmte Duftstoffe wie Eichenmoos oder Isoeugenol lösen dabei wesentlich häufiger Allergien aus als andere Substanzen. 26 Duftstoffe, die vom Scientific Committee on Cosmetic and Non-Food Products intended for Consumers (...) als besonders stark Allerie-auslösend betrachtet wurden, müssen mit der 7. Änderung der EU-Kosmetik-Richtlinie nun deklariert werden, wenn sie bestimmte Konzentrationen in Kosmetikprodukten ...) überschreiten.
Diese im Sinne des Verbrauchers zunächst positiv erscheinende Regel kann jedoch umgangen werden, indem die Hersteller duftstoffhaltiger Produkte unterhalb deklarationspflichter Konzentrationen bleiben oder diese Substanzen durch andere unbekannte Stoffe ersetzen, die nicht deklariert werden üssen. Unklar ist darüer hinaus die allergene Potenz von Duftstoffen auf die Atemwege oder die Bindehaut des Auges.

Also lieber auf Duftstoffe aller Art verzichten. Leider sehen bzw. riechen das viele Leute überhaupt nicht. Wenn ich z.B. in einen Konzertsaal komme oder in ein Theater, wird mir immer ganz eigentümlich zumute dank der Mengen an verschiedenen Parfüms, die da herumlaufen.
Meistens schlafe ich dann ein :eek:) .

Gruss,
Uta
 
Verein zur Hilfe umweltbedingt Erkrankter

https://www.umweltbedingt-erkrankte.de/

Dieser Verein ist in anderem Zusammenhang hier aufgetaucht. Die Gründungsmitglieder-Liste liest sich ja eindrucksvoll:

Zu den Gründungsmitgliedern des überregional tätigen Vereins gehören so renommierte Mediziner wie
[SIZE=-1]- Dr. Frank Bartram, FA für Allgemeinmedizin/Umweltmedizin, Weißenburg
[/SIZE][SIZE=-1]- Dr. John G. Ionescu, wiss. Leiter der Spezialklinik Neukirchen b. hl. Blut
[/SIZE][SIZE=-1]- Dr. dent. Johannes Lechner/München
[/SIZE][SIZE=-1]- Dr. Hans-Albrecht Meyer, FA für Innere Medizin/Umweltmedizin, Göppingen
[/SIZE][SIZE=-1]- Dr. Kurt Müller, FA für Allergologie/Venerologie/Umweltmedizin, Isny
[/SIZE][SIZE=-1]- Doz. Dr. Bodo Kuklinski, FA für Innere Medizin/Umweltmedizin, Rostock
[/SIZE][SIZE=-1]- Dr. Klaus Schaumberger, FA für Allgemeinmedizin, Oberstdorf
[/SIZE][SIZE=-1]- Dr. pol. Birgit Stöcker, München.[/SIZE]
[SIZE=-1]
[/SIZE]
https://www.moonmcneill.de/MCSartikel/vereinzurhilfeumweltbedingterkrankter.html

Die Zielsetzung des Vereins ist sehr löblich und sicher außerordentlich wichtig und gefragt.
Ich bin gespannt, ob man von diesem Verein mehr hören wird.

Es war auch jemand bei der Gründung dabei:
https://www.csn-deutschland.de/forum/showthread.php?id=1310&postq=6905&eintrag=0

Die Ärzte, die ich auf der Liste oben kenne, behandeln alle nur als Privatärzte :mad: , - leider.

Auch in der Schweiz gibt es solche Intitiativen:
https://www.mcs-liga.ch/news-infos.html
Gruss,
Uta
 
Zuletzt bearbeitet:
14.03.2006

Neue Option bei Angststörung
Für das GABA-Analogon Pregabalin (Lyrica®) wird in Kürze die Zulassungserweiterung für generalisierte Angststörungen bei Erwachsenen erwartet. Das hat das Unternehmen Pfizer mitgeteilt. https://www.aerztezeitung.de/nel/?id=396661,4437,/medizin/angst

Anmerkung Scherrmann: Da bei vielen Kranken mit MCS faelschlicherweise eine generalisierte Angststoerung diagnostiziert wird, ist anzunehmen, dass diesen Kranken in Zukunft u.a. auch Pregabalin verschrieben wird. Ich wuerde gerne eine kleine Statistik ueber solche Faelle anlegen und sie (natuerlich anonym) auf meine site "Zeitdokumente" stellen. Insofern bin ich dankbar, wenn Sie sich mit mir in Verbindung setzen, falls Sie einen Beleg fuer so ein Vorgehen haben.
https://www.safer-world.org/d/newsletter/2006/96.htm

Mehr von Ingrid Scherrmann:
https://www.moonmcneill.de/MCSartikel/allgemeineszumcs.html

Uta
 
santa schrieb:
Hallo Flowerpower!

Ich denke es ist den meisten hier im Forum bewusst, das Allergien und Autoimmunkrankheiten mit den Toxinen die den Körper belasten in Zusammenhang stehen.

Aber hier im Forum wird kein Schrott verkauft, sondern es wird versucht, den Menschen, die hier aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme Hilfe suchen auch Hilfestellung zu geben.

Hast Du damit etwa ein Problem?

Gruss Karin

Ich denke da täuscht dich dein Eindruck. Hier wird massenhaft "Schrott verkauft". Die Idee der Betreiber ist lobenswert, da sie anderen Menschen, die leiden, helfen wollen. Praktisch werden aber die meisten nur noch weiter in die Irre geführt, da hier viele unsinnige und teure Therapien angepriesen werden. Oft lohnt es leider nicht einmal sich mit den Verfechtern auseinanderzusetzen, da sie keinerlei notwendige Grundkenntnisse und Einsicht besitzen. Daher Fazit: Schützen kann sich nur, wer sich rechtzeitig und intensiv selbst aufklärt und nicht auf verlockende Wunderheilertherapien hereinfällt. Stichwort: Intelligenz - die vielen verschiedenen Theorien über die Definition der Intelligenz stimmen alle darin überein, dass diese umso höher ist, je schneller man sich in neuen Situationen zurecht finden und orientieren kann.

Umweltgifte stehen nicht nur im Zusammenhang mit MCS und vielen anderen "Zivilisationskrankheiten" - sie sind die Ursache!!!

Wer meint, dass andere Faktoren wichtiger wären, hat keine Ahnung von der potenzierenden Wirkung und der Anzahl der Gifte, denen wir täglich ausgesetzt sind.

Der Intelligenzfaktor ist leider auch der Grund, warum viele, die gesund wurden, sich eben nicht in Internetforen die Mühe machen andere aufzuklären. Sie haben wohl erkannt, dass es aufgrund der vielen, durch Umweltgifte nicht mehr einsichtsfähigen Menschen, kaum etwas bringt und wenden sich den schönen Seiten des Lebens zu. Ich musste diejenigen, die mir geholfen haben auch per Telefon kontaktieren, da waren sie aber sehr unterstützend und wir haben lange geredet. In den Internetforen sind mir bisher nur flowerpower,Toks und Sabine Armatas (dt. Amalgamforum) aufgefallen, die wirklich Ahnung hatten, was alles notwendig ist, um gesund zu werden.

Grüße

-Ulf
 
Sooo simpel!

Die Zusammenhänge sind sehr einfach und für jedermann nachvollziehbar. Hierfür bedarf es keines Medizinstudiums und auch keiner großen Intelligenz, sondern vorab lediglich einer Panoramaufnahme des Kiefers. Dort kann man einen verdickten Riechnerven erkennen (Olfactoriustumor), in dem die zahlreichen Gifte eingelagert sind. Man kann den Riechnerven auch chirurgisch entfernen und toxikologisch untersuchen lassen. Wer es nicht glaubt, sollte sich einfach mal die Röntgenbilder von MCS-Kranken anschauen.

Abb. 4, unteres Foto: https://www.toxcenter.de/atlas-der-giftherde/index-bilder.php?136

Erklärung dazu: https://www.toxcenter.de/suche/high...center.de/artikel/3WULMY.php&word=Olfactorius

Danach Allergieteste auf Zahnfüllstoffe und Wohngifte durchführen und diese Giftstoffe aus dem Körper entfernen und natürlich zusätzlich die Gifte in der Umgebung meiden. Nicht vergessen: Das Krankwerden, aber auch das Gesundwerden braucht seine Zeit. Je früher man Gifte meidet und gesunde Produkte bevorzugt, umso weniger muss man später leiden. Wir wünschen uns alle nicht nur gesunde Kinder - unsere Kinder wünschen sich vor allem auch gesunde Eltern, ganz besonders, wenn sie alt werden. Wer seine Kinder liebt und ihnen eine sorgenarme Zukunft wünscht, sollte jetzt einfach mal darüber nachdenken.

MCS kann jeden treffen, nicht nur die "psychisch" Kranken oder Menschen mit Immunschwäche. Diese Erkrankungen sind nur die Folgen unseres Chemiezeitalters. Wahrscheinlich ist das Bewußtsein erst soweit, wenn es bald jeden zweiten trifft. Dann werden alle Menschen sich empören, warum man sie nicht gewarnt hat. Da MCS u. a. auch mit Gedächtnisstörungen (Alzheimer) einhergeht, wird sich später natürlich keiner mehr daran erinnern, dass es der Warnungen genug gegeben hat.

Lieber werden im Sinne des verlogenen "Solidarprinzips" hunderttausende Euro pro Patient bezahlt, z. B. für Arztbesuche (zu Anfang Zahnarztbesuche), für Medikamente, für die Finanzierung der Arbeitsunfähigkeit, für teure Psychiatrieaufenthalte, für das Altersheim etc...Das ist staatlich so gewollt! Denn es ist zur Zeit immernoch billiger auf Kosten der Bevölkerung das Gesundheitswesen zu finanzieren, statt ein riesiges Heer von Arbeitslosen, das schlagartig bei Änderung der Gesundheitspolitik entstehen würde. Davon abgesehen sind unsere Politiker sowieso nur noch Marionetten.

Sooo simpel ist das.

Anne
 
Hi flowi,

was ich Dich schon immer mal fragen wollte: hast Du das eigentlich selber schon gemacht, Panorama vom Kiefer, an Daunderer schicken, alle bösen Zähne ziehen lassen, Kiefer ausfräsen, paar Tage die Wunde mit Augentropfenstreifen offenhalten und dann gesund werden?
Nur vom Daunderer abschreiben gilt nicht.
Der hat nämlich einen sauguten Stil drauf, an seine Blödsinn glaube ich nicht, aber der Schreibstil wirkt auf mich als alten Deutschfanatiker (Friedell-Liebhaber) äußerst berauschend. Auf die Idee, die Anweisungen dann noch in die Praxis umzusetzen, komme ich natürlich im Leben nicht.
Es ist nur die Sprache dieses alten Bayernbären, so richtig saftig und kraftig, das ist richtig belebend.
Die Adepten, die vom Daundi abschreiben, kommen da natürlich nicht im Leben ran. Tip: Stilkunde von Reinders, ist nicht schlecht.
 
Rohi schrieb:
Hi flowi,

was ich Dich schon immer mal fragen wollte: hast Du das eigentlich selber schon gemacht, Panorama vom Kiefer, an Daunderer schicken, alle bösen Zähne ziehen lassen, Kiefer ausfräsen, paar Tage die Wunde mit Augentropfenstreifen offenhalten und dann gesund werden?
Nur vom Daunderer abschreiben gilt nicht.
Der hat nämlich einen sauguten Stil drauf, an seine Blödsinn glaube ich nicht, aber der Schreibstil wirkt auf mich als alten Deutschfanatiker (Friedell-Liebhaber) äußerst berauschend. Auf die Idee, die Anweisungen dann noch in die Praxis umzusetzen, komme ich natürlich im Leben nicht.
Es ist nur die Sprache dieses alten Bayernbären, so richtig saftig und kraftig, das ist richtig belebend.
Die Adepten, die vom Daundi abschreiben, kommen da natürlich nicht im Leben ran. Tip: Stilkunde von Reinders, ist nicht schlecht.

Wichtig ist nicht, wie Dr. Daunderer schreibt, sondern was er schreibt (Inhalt). Persönliche Zu- oder Abneigungen sind nebensächlich. Kein anderer Toxikologe hat ein derart umfassendes Wissen über krankmachende Gifte. Man muss selbst seine Konsequenzen aus dem ziehen, was man erfährt.
Ich habe die von ihm empfohlene Diagnostik gemacht und bin dadurch auf die Ursachen meiner vielen Beschwerden gestoßen. Seitdem ich mein Leben durch die Ursachenmeidung komplett "umgekrempelt" habe geht es mir deutlich besser und die verbliebenen Symptome verschwinden nach und nach. Ich freue mich ganz einfach auf mein Leben!

@ flowerpower - natürlich ist das Gesundwerden grundsätzlich simpel, aber aus einem krankhaften Zustand (sowohl körperlich als auch geistig) heraus, erkennt man Einfaches oft nur schwer. In dieser Situation spielt meiner Meinung nach die Intelligenz eine entscheidende Rolle.

Grüße

-Ulf
 
Zur Erinnerung: Daunderer kennt Klinghardt-Ausleitungstheorie nicht

Nach diesem Austausch hatte sich der Streit Daunderer oder Klinghardt für mich ein für allemal entschieden und erledigt. Zumal ich nach Klinghardt ausleite und damit sehr gute Erfahrungen und Besserungen habe.

Und wenn Daunderer auf ein und demselben Panoramaröntgenbild, was ihm zweimal unter unterschiedlichen Namen zugeschickt wurde, jeweils andere Zähne als zu ziehen ankreuzte, da würde ich in der Frage lieber den Kaffeesatz deuten als Daunderer fragen.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: ich schätze Daunderer hoch ein, als wichtiger Steiter für ein Amalgamverbot und als wichtiger Mahner und Informant. Aber was sich Daunderer mühsam aufgebaut hat, das reißt er mit seinen polemischen, unbewiesenen und zum Teil sogar bewußt falschen Aussagen wieder ein.

Schade, damit erweist er der Amalgamlobby nur einen Liebesdienst.
Liebe Grüße!👋
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Günter M. schrieb:
[...]
Und wenn Daunderer auf ein und demselben Panoramaröntgenbild, was ihm zweimal unter unterschiedlichen Namen zugeschickt wurde, jeweils andere Zähne als zu ziehen ankreuzte, da würde ich in der Frage lieber den Kaffeesatz deuten als Daunderer fragen.

Sorry, aber in der Anonymität eines Internetforums kann dir das keiner glauben. Warum solltest du dir solche Mühe machen (2x50 Euro), wenn du doch mit deinen Algen, dem Bärlauch und dem Koriander so zufrieden bist? Menschen, die mit solchen Mitteln "ausleiten", haben massenhaft Beschwerden, die sie fälschlicherweise als Begleitsymptome der Ausleitung betrachten. Dieses Forum und das dt. Amalgamforum sind die besten Beispiele dafür, wieviele Menschen Algen, Bärlauch und Koriander nicht vertragen und sie trotzdem einnehmen.
 
Ich habe nie behauptet, das ich das war, mit dem Panoramabild. Dies wurde im Amalgamforum von Marc Schneider berichtet.
Menschen, die mit solchen Mitteln "ausleiten", haben massenhaft Beschwerden, die sie fälschlicherweise als Begleitsymptome der Ausleitung betrachten.
Dagegen spricht:
  • Nach meinem ersten Koriander-Versuch kannte ich die Vornamen meiner Kollegen nicht mehr, wußte meine Geheimzahl nicht mehr, lief wie betrunken und war benebelt. Heute machen mir 10 oder gar 20 Tropfen Koriander oder ein Bund Korianderkraut nichts mehr aus.
  • In anderen Ländern ist Koriander ein normaler Küchenbestandteil. Ähnliches mit Bärlauch und Chlorella. Da müssten die von Daunderer und seinen Jüngern propagierten Schädlichkeiten dort zu Massenphänomenen führen.
  • Wenn ich Rückvergiftungssymptome hatte (zu viel Koriander oder nach Psychokinesiologie) half mir immer eine höhere Dosis Chlorella.
  • Die ersten Ausleitungsmonate waren ein auf und ab von Ausleiungsnebenwirkungen. Heute merke ich nichts mehr, wenn ich meine Ausleitungsmedikamente nehme.
  • Seit Beginn der Ausleitung ging es mir immer besser. Zwar gab es zu Beginn ein Auf und Ab, aber es wurde immer besser. Ich kann heute wieder Dinge, die vor drei Jahren für mich unmöglich waren.
  • Vor drei Jahren wollte ich mich umbringen, heute nicht mehr.
Dies steht alles im Widerspruch mit der von Daunderer und Dir angenommenen Schädlichkeit. Denn dann müßte es mir immer schlechter gehen als besser.

Ich muß nichts beweisen, mir reicht es, daß mir Chlorella und Co. geholfen haben. Du kannst glauben, was Du willst.
Ich finde es aber bedenklich, wenn hier Leute über diese Ausleitungsmethode wettern, die keine ausreichende praktische Erfahrung damit haben und sich auf keine ernstzunehmende Literatur stützen können, die eine solche Schädlichkeit nahelegen.
Nicht jeder verträgt Chlorella und Co. Das ist aber bei Erdbeeren und Tomate nicht anders.
Liebe Grüße!:wave:
 
Dann fällt das Gerücht mit den Panoramabildern ja schonmal weg - Anonyme Internetforen können nicht als ernstzunehmende Quellen gelten.

zu 1. das sind Allergiezeichen - im Laufe der Zeit gewöhnt man sich daran, das Gift schadet dem Körper aber weiter. Autoimmunerkrankungen können entstehen, weil man nie nach auslösenden Giften in der Wohnung oder dem Kiefer gesucht hat. Spätere Beschwerden werden dann nicht mehr mit Giften in Verbindung gebracht.

zu 2. maßvolles Einsetzen von Gewürzen im Essen hat nichts mit künstlich erzeugten Konzentraten zu tun, die man täglich einnimmt - Genau wie bei der Nahrung - ein Apfel ist ein gesundes vitaminreiches Lebensmittel, eine Vitamin C-Tablette ist ein künstlich erzeugtes Mittel, das in der Natur nicht vorkommt und für unsere Ernährung sicher nicht vorgesehen ist, daher schadet.

zu 3., 4., 5. und 6. siehe 1.

Es ist schön, dass es dir besser geht, aber du hast keinen medizinisch nachvollziehbaren Beweis, ob du gesund wurdest.

Ohne Allergietest ist alles "ins Blaue hineingeraten".

Daunderers Toxikologische Werke sind weitaus glaubwürdiger, als die kaum überprüfte Werbung für Nahrunsergänzungsmittel mit angeblichem Ausleitungscharakter - wo stehen Klinghardts Studien?
 
Ich will noch mal verdeutlichen:
Hat jemand hier im Forum, der an den Daunderer glaubt, dem ein Panoramaröntgenbild geschickt und die darauf erfolgenden Anweisungen befolgt?
Wir halten mal fest, dass das Zähneziehen und Ausfräsen die empfohlene Methode von Daunderer ist, und wenn jemand Daunderer bewirbt und damit indirekt Menschen diese Vorgehensweise anrät, dann ist es schon wichtig, ob er es selber gemacht hat. Sonst ist das purer Sadismus.
Bitte mit Foto, mich tät schon intereffieren, was man dann ohne Fähne noch effen kann.
 
Hallo Rohi,
man kann auch ohne Fähne noch effen ;) :D :))) .Es gibt ja schließlich Prothesen.
Manchmal muss man sich Zähne ziehen lassen,weil die einfach kaputtgehen, und dann ist eben eine Prothese fällig. Die Kunst, eine gute anzufertigen, liegt dann in den HÄnden von ZA und Zahntechniker.

Dr. D. hat in vielen Dingen recht, nur in einer Sache sicherlich nicht: daß nur er weiß, wie man Panoramabilder liest und daß nur er weiß, was für den Menschen mit einer Giftbelastung das einzig richtige ist.
Abgesehen davon befaßt er sich nicht sonderlich mit der Ernährung; die ganzen Intoleranzen z.B. nehmen kaum Platz ein, obwohl die auf dem Weg zur Gesundheit wichtig sind. Beachtet man sie nicht, geht es einem unnnötig schlechter als wenn man sie beachtet.

Grüsse,
Uta
 
Hallo u.s.

ich werde mich mit Dir nicht herumstreiten, wozu auch.
Zwei Dinge will ich aber trotzdem noch anmerken:

Wenn man sich an Allergene gewöhnen könnte, könnten wir alle Allergiker heilen. Die müssten nach Deiner Theorie nur lange genug Kontakt mit dem Allergen haben. Die Praxis zeigt aber das Gegenteil. Allergiker reagieren mit der Zeit immer stärker auf das Allergen, als nach dem ersten Kontakt.

Eine Korinadersuppe ist kein "maßvolles Einsetzen von Gewürzen". Da ist mehr drin als das Bund Koriander, daß damals die heftigen Probleme bei mir auslöste.

Ich habe rund 3 Jahre praktische Erfahrung mit Chlorella, Bärlauch und Koriander. Wie mein obenstehender Link beweist, kennt Daunderer das ganze nicht mal theoretisch, geschweige denn praktisch. Toxikologe mit angeschlossenem Labor und hat sich nicht mal mit der Theorie des anderen großen Ausleitungslagers beschäftigt! Geschweige denn Versuchsreihen oder andere Beweise. Stellt sich aber hin und weiß alles besser! Was für ein Armutszeugnis!
Liebe Grüße!:wave:
 
Dr. Tapparo hat früher mal mit Daunderer zusammengearbeitet, es aber dann irgentann unterlassen ,weil wie er sagte D wohl auch amalgambelastet sei ,so wie er dogmatisch an die Sache rangeht.
Er selber habe nicht unbedingt alles von D übernommen ,weil das nicht alles so dogmatisch zu sehen sei. Einfach nur ausleiten mit DMPS sei nicht zeitgemäß ,sondern man müsse auch daran denken ,dass eventuell die Nieren schon vorgeschhädigt seien und dann eine Ausleitung mit DMPS sogar gefährlich sein könne.
Und als Zahnarzt empfehle er nicht alle Zähne rauszureissen .Zwar mache er es auch manchmal ,aber nur in den wenigsten Fällen. Zu ihm kommen viele ausländische Doktoren ,um seine Methode der Erkennung ,Sanierung usw. kennenzulernen .Ich habe auch unter den Lernenden meine Behandlung bekommen.Tapparo erklärte aber auch den Patienten ,dass sie eine Darmsanierung machen müssen und welche Zahnpasta die bessere wäre .Mir empfahl er die Solezahnpaste und er hatte damit wirklich gut beraten.
Sicher muß man wohl in manchen Fällen Zähne ziehen ,aber eben nicht immer.
M
 
@ rohi - ich habe mich an alle Empfehlungen Daunderers gehalten, weil sie mir bei allen Angeboten am sinnvollsten erschienen. Habe auch ein neues OPT, aber keinen Scanner. Die Schritte waren: obere Backenzähne gezogen, Eiterentfernung, Austamponieren, Wohnungssanierung gemäß der Allergieteste, nur noch ökologische Nahrung (wegen MCS), Giftmeidung. Nächste OPT`s und alles weitere sammle ich und werde es dann posten - im TOXCenter wird`s dann wohl unter die Falldarstellungen kommen. Das dauert natürlich aber noch. MCS heilt erst nach Jahren vollständig (negative Allergieteste, Autoimmunteste etc.) - wie schon in einem anderen Zusammenhang erwähnt: Gesunde(te) wirst du hier kaum antreffen, da man sich, wenn es einem wieder gut geht endlich den schönen Seiten des Lebens zuwenden kann. Außerdem weiß man um die vielen Menschen, die sich durch die giftbedingte Hirnschädigung nicht mehr helfen lassen wollen und gibt es (für andere) auf.

Günter M. schrieb:
Hallo u.s.

ich werde mich mit Dir nicht herumstreiten, wozu auch.
Zwei Dinge will ich aber trotzdem noch anmerken:

Wenn man sich an Allergene gewöhnen könnte, könnten wir alle Allergiker heilen. Die müssten nach Deiner Theorie nur lange genug Kontakt mit dem Allergen haben. Die Praxis zeigt aber das Gegenteil. Allergiker reagieren mit der Zeit immer stärker auf das Allergen, als nach dem ersten Kontakt.

Eine Korinadersuppe ist kein "maßvolles Einsetzen von Gewürzen". Da ist mehr drin als das Bund Koriander, daß damals die heftigen Probleme bei mir auslöste.

Ich habe rund 3 Jahre praktische Erfahrung mit Chlorella, Bärlauch und Koriander. Wie mein obenstehender Link beweist, kennt Daunderer das ganze nicht mal theoretisch, geschweige denn praktisch. Toxikologe mit angeschlossenem Labor und hat sich nicht mal mit der Theorie des anderen großen Ausleitungslagers beschäftigt! Geschweige denn Versuchsreihen oder andere Beweise. Stellt sich aber hin und weiß alles besser! Was für ein Armutszeugnis!
Liebe Grüße!:wave:

Der Körper gewöhnt sich anfangs an Allergien - bzw. man gewähnt sich an Symptome (z.B. spürt man Amalgam anfangs auch nicht, obwohl es hochgiftige Einzelbestandteile enthält - erst nach Jahren werden die Beschwerden unerträglich). Das heißt nicht, dass die Allergien nicht weiter da wären und schaden. Irgendwann entwickeln sich Autoimmunkrankheiten. Der Körper bekämpft sich durch eine Fehlreaktion des Immunsystems selbst. Man bekommt Krebs und andere "Zivilisationskrankheiten".

Du schreibst: "Toxikologe mit angeschlossenem Labor und hat sich nicht mal mit der Theorie des anderen großen Ausleitungslagers beschäftigt! Geschweige denn Versuchsreihen oder andere Beweise. Stellt sich aber hin und weiß alles besser! Was für ein Armutszeugnis!"

Wo sind denn die ernstzunehmenden Quellen für das "andere Auleitungslager"? Bitte keine Quellen, die in Verbund mit Werbung für Chlorella und co. stehen. Tut mir leid aber als Laie ist es wohl eher ein Armutszeugnis für dich bzw. extreme Selbstüberschätzung Dr. Daunderer Besserwisserei im Negativen Sinn vorzuwerfen. Natürlich weiß er über Toxikologie besser Bescheid als du. Er hat ja auch Medizin studiert, du nicht! Er hat sich auch mit Klinghardt beschäftigt und weiß, dass seine Empfehlungen mehr schaden als nützen. Genau erläutern tut er dir das natürlich nicht, da du als Laie keinerlei Grundkenntnisse über die komlexe Medizin hast. Die bekommt man auch nicht im Internet. Daunderer schreibt täglich an seinen Büchern und hat sicher genug zu tun. Ein Wunder, dass er sich durch die vielen Kritiker noch nicht völlig abgewendet hat und Einsichtsfähigen weiterhin die Möglichkeit gibt selbst ihre Gesundheit in die Hände zu nehmen.

Mein Fazit: Jeder kann machen was er will, er muss ja auch selbst mit den Konsequenzen leben.

ich bin raus aus diesem Thread

ciao

-Ulf
 
Oben