Human-GenEthik

26.01.08 20:17 #1
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pita ist offline
Beiträge: 2.886
Seit: 08.04.07
Human-GenEthik

Diese Schreibweise und folgendes Zitat stammen von hier: Human-GenEthik Home
Humangenetik und Fortpflanzungsmedizin sind in den letzten Jahren zunehmend zu einem Thema öffentlicher Diskussion geworden. Wurden anfänglich noch die Erfolge der Reproduktionsmedizin bejubelt und der Gentherapie und -diagnostik fast unbegrenzte Heilungsmöglichkeiten bisher unheilbarer Erkrankungen zugeschrieben, treten nun mehr und mehr die medizinischen, rechtlichen und ethischen Probleme und möglichen Folgen der Anwendung des neuen genetischen Wissens in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.
Was ist aus eurer Sicht ethisch vertretbar?

Beispiele:
- Das Programm in Zypern, welches die dort häufige Thalassämie reduzieren soll: http://www.symptome.ch/vbboard/gene-...tml#post127392
- Pränataldiagnostik

Wann wird in die Schöpfung / Natur eingegriffen?

Wo ist die Menschenwürde gefährdet?

Menschenwürde - Eigenschaft des Menschen, die ihn vor Tötung, Manipulation, Deformierung schützt, und die seine Freiheit sichern soll. In der gegenwärtigen Diskussion ist entscheidend, wem Menschenwürde zugebilligt wird. Während das Christentum und das Grundgesetz die Menschenwürde von der Befruchtung an für gegeben betrachten, knüpfen Befürworter der gentechnischen Methoden die Menschenwürde an bestimmte Bedingungen: nur wer Bewusstsein, Lebensinteresse hat, nur Embryos ab dem Achtzellstadium oder Kinder nach der Geburt ...
Boshafterweise könnte man sagen: Definition des Menschen je nach Bedarf der Forschung.

Lexikon Humangenetik
Liebe Grüsse
pita

Human-GenEthik

pita ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.886
Seit: 08.04.07
Eben gelesen:

Embryo mit zwei Müttern und einem Vater

„Wir versuchen nicht, die Gene zu verändern“, sagte Patrick Chinnery, Professor für Neurogenetik an der Universität Newcastle. „Wir tauschen nur einen kleinen Teil von schlechten gegen ein paar gute.“

Genforschung: Embryo mit zwei Müttern und einem Vater - News - FOCUS Online


Liebe Grüsse
pita

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Pita

Interessantes Thema.

Das 2. Zitat sagt vieles dazu. Aber
Boshafterweise könnte man sagen: Definition des Menschen je nach Bedarf der Forschung.
ist nicht ganz richtig. Man müsste sagen effektiv und nicht boshafterweise wird heute die Definition des Menschen immer mehr je nach Bedarf der Forschung etc definiert.
Fakt ist, das bei der Befruchtung und Anreifung des Ei's ein kompleter mensch da ist, der nur noch zu wachsen braucht. Es kommt während der ganzen Wachstumsphase nichts mehr neues dazu, also ist es per Definition ein Mensch. Alle anderen Definitionen eines Menschen sind schlicht willkürlich (oder eben forschungsgesteuert) und können nicht plausibel begründet werden. Bsp: Wieso ein Kind erst ab der 12. Schwangerschaftswoche ein Mensch sein soll, bzw wieso es nicht schon ab der 11. oder 13. Woche ein Mensch sein soll, kann schlicht nicht plausibel erklärt werden
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso


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