Merkt man Abhängigen den Drogenkonsum an?

06.07.11 20:12 #1
Neues Thema erstellen
Merkt man Abhängigen den Drogenkonsum an?

toxdog ist offline
Beiträge: 1.021
Seit: 06.05.07
Medikinet = Methylphenidat ist pharmakologisch das gleiche wie Ritalin.

@answer: eine Droge bedeutet ja automatisch noch nicht Drogenmißbrauch

Merkt man Abhängigen den Drogenkonsum an?

answer ist offline
Beiträge: 465
Seit: 09.06.09
sorry, dass ich mit meinem Problem so reingeplatzt bist. War ja garnicht die Frage.

Tillidin wird gerne von den Jugendlichen genommen. Es ist ja ein Schmerzmittel, soll aber enthemmen und die Jungendlichen bleiben fitt ohne Schlaf.

Ich habe kürzlich einen Bericht gelesen.

answer

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
mehr
Merkt man Abhängigen den Drogenkonsum an?
Männlich Bodo
Wenn Medikinet das Gleiche ist wie Ritalin, dann komme ich damit nicht weiter.
Trotzdem Danke für die Info. Zur Frage des Threadstarters: Gewöhnlicher Weise
kann man bei genauer Beobachtung bei jeder psychoaktiven Droge Veränderungen
des Wesens feststellen - diese sind manchmal marginal und werden nicht selten mit
Charaktereigenschaften verwechselt. Aufgedrehtheit, unangemessenes Verhalten,
Stimmungslabilität und Stimmungsschwankungen sind typische Konsum-Auswirkungen.

Bei langjährigem Drogengebrauch kommt es oftmals durch Gewöhnung zu einem Bild,
das es dem Beobachter zunehmend schwerer macht, zwischen nüchternem Affekt
und drogeninduzierter Auffälligkeit zu unterscheiden. Allen Drogen ist dabei gemeinsam,
dass sie (zumal bei ungewolltem Entzug) zu Gereiztheit und vegetativen Symptomen führen.








HGB

Merkt man Abhängigen den Drogenkonsum an?

Nervenzusammenbruch ist offline
Beiträge: 52
Seit: 19.07.11
Ritalin bzw der wirkstoff ist eine sehr sehr sehr sehr schlimme droge, ich hatte ADS musste als ich klein war jeden tag 1 halbe medikinet tablette nehmen und wurde dadurch zu einem lern zombie, hatte kaum noch emotionen, also mein leben war in der zeit als ich dieses zeug genommen hatte einfach scheiße, als es irgendwann endlich abgesetzt wurde, bin ich zwar in der schule abgesackt, aber hatte endlich ein normales leben.

Merkt man Abhängigen den Drogenkonsum an?

answer ist offline
Beiträge: 465
Seit: 09.06.09
was ist ein Lernzombie?

answer

Merkt man Abhängigen den Drogenkonsum an?

gentlemen01 ist offline
Beiträge: 880
Seit: 14.09.09
ein (emotional toter) mensch der nur noch fürs lernen lebt.
__________________
Liebe Grüße G01

Merkt man Abhängigen den Drogenkonsum an?

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Zitat von answer Beitrag anzeigen
ich bin immer wieder völlig daneben, wenn ich lese, dass Ritalin als Droge bezeichnet wird.

grüssle
answer
Daneben ist es mMn., dass immer mehr Kinder diese Droge verschrieben bekommen, wenn sie nicht funktionieren wie sie sollen.

Speed ist ein Amphetamin und auch Ritalin gehört zur Gruppe der Amphetamine.
5 ml Amphetaminsaft für Kinder = 10 mg reines DL-Amphetamin
Amphetamin
Beides unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz, weil beides Drogen sind und gleich gefährlich ist. Nur das Speed besser turnen soll.

http://www.symptome.ch/vbboard/ads-a...italin-nw.html
http://www.symptome.ch/vbboard/staer...tml#post679085
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Merkt man Abhängigen den Drogenkonsum an?

skara ist offline
Beiträge: 14
Seit: 04.12.11
Hallo
Interessanter Tread. Es ist wirklich interessant wie viele Jugendliche schon Medis nehmen müssen um überhaupt den Anforderungen des heutigen Schulsystems noch gerecht zu werden. Ich habe selber eine Tochter die 12 jährig ist. Mir graut es davor was noch kommen könnte. Die Bezeichnung "Lernzombie" hab ich so noch nie gehört. Für mich hört sich das gar nicht gut an.

Seltsam das zu meiner Jugendzeit (bin 47) solche Medis weder bekannt noch in derart rauen Mengen verschrieben wurden. Vielleicht wäre ich auch ein Kandidat für solche Präparate gewesen. Ich hatte auch meine Probleme in der Schule, wurde aber durchgeschleift ohne Medis. Nur das sich meine damaligen Probleme heute in Form einer ausgewachsener Depression äussern. Tja.

Zurück zum Thema:
Wenn man selber Substanzenmissbrauch betrieben hat, dann hat man gewisse Fühler für Personen die selber solche Substanzen konsumieren und man kann es sehen und fühlen. Sollte man keine Erfahrungen damit haben, dann wird es schwieriger etwas zu erkennen. Man kann dann nur vermuten.

Man(n) Frau kann sich während Jahren gut im System bewegen und auch zur Arbeit gehen obwohl das ilegale Drogen und Alk genommen werden. Der Punkt ist, das dies sich irgendwann zu rächen beginnt. Weil man sich in einer Grauzone bewegt auf teils ilegalem Weg. Es kommt somit zwangsläufig die Zeit da funktioniert dies nicht mehr. Eine Art Naturgesetz. unschöne Selbsterfahrung.

LG
skara

Geändert von skara (05.12.11 um 19:20 Uhr)

Merkt man Abhängigen den Drogenkonsum an?

mescher ist offline
Beiträge: 1
Seit: 29.07.13
Im Grunde genommen darf es einer Schule oder einem Arbeitgeber nicht egal sein, wenn diese Personen Drogen konsumieren. Einerseits handelt es sich ja um illegale Substanzen und andererseits können Drogen die Arbeitsleistung negativ beeinflussen bzw. andere Menschen gefährden. Der Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht und ein guter und verantwortungsvoller Arbeitgeber wird nicht einfach nur weg schauen.

Geändert von Malve (29.07.13 um 16:49 Uhr) Grund: Link auf kommerzielle Seite


Optionen Suchen


Themenübersicht