Bitte helft mir ich weiss nicht mehr weiter

29.05.11 22:59 #1
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Thomas22 ist offline
Themenstarter Beiträge: 25
Seit: 29.05.11
Zitat von anonym09 Beitrag anzeigen
Thomas, ich kann Dir nur sagen, such Dir eine Aufgabe, die deinen Fähigkeiten entspricht.
Auch wenn Du unkonzentriert bist, gibt es einen Platz im Leben für Dich.
Sicher nicht in Deinem Traumberuf, aber es gibt genug Arbeiten, die man machen kann, ohne das ein Fehler einen gleich Kopf und Kragen kostet.

Wie ich Dich einschätze, bist Du zwar unkonzentriert, aber kreativ.
Du hast gute Ideen, verlierst sie aber auf dem Weg zum Endergebnis völlig aus dem Blick.
Bäcker, Koch, ein Beruf in der Landschaftspflege, sowas würde Dir liegen.
Bemüh Dich um Praktika und teste es aus.
Viel Glück und Erfolg für Dich!
Vielen Dank für deine Antwort anonym09,
Ich habe erfahrungen in der Küche und Landschaftspflege ich habe alles gemacht in der Zeit wo ich weg war, ich fühl mich extrem schwach und zu nichts zu gebrauchen, ich stelle mir innerlich immer die Frage wofür das alles, alles kommt mir so faszienirend schwierig vor, ich weiss nicht was passiert ist (ich weiss es schon ,ich habe Drogen genommen) aber so wie ich jetzt drauf bin total schlecht. Ich kann mir momentan nichts vorstellen ausser das ich in ein Rehaprogramm gehe, eine neue Wohnung suche und von neu anfangen. Ich fühl mich einfach unwohl.

Trotzdem vielen Dank.

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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Zitat von Zahira Beitrag anzeigen
mal als anhalt ich bekomm 6 monate hochdosiert lustige sachen wie atosil,zyprexa,stilnox etc und dann noch 6 monate zyprexa ich schlich über 4 monate aus.. mein altes gewicht hatte ich nach 1 jahr ( ich hatte mich fast verdoppelt und wog 97 kilo) und wie die alte fühle ich mich ( also vom "breitgefühl") nach 2 jahren.

die "gehirnwäsche" ist ne andere sache
Ich empfinde es ehrlich als Verbrechen was mit Menschen in den Psychiatrien gemacht wird.
Zumal die Dosen in den Psychiatrien weitaus höher sein dürfen, als normalerweise, da eine ständige Überwachung der Blutwerte möglich ist.
Da werden auch gerne 5 oder 6 Medikamente gleichzeitig als Hochdosistherapie gegeben, die kein Arzt so normalerweise verschreiben würde. Spätschäden interessieren da kein Schwein. Schliesslich bekommen sie die Psychopharmaka von den Herstellern zu vergünstigten Konditionen.
Viele laufen nur noch völlig bewegungsgestört durch die Gegend wie Zombies, da sich durch die Hochdosis-Psychopharmakatherapie in der Psychiatrie sehr schnell Dyskinesien ausbilden.
Das geht auch nicht immer gut: Jenelle's Geschichte: Tardive Dyskinesie (Dystonie) durch Psychopharmaka
Ich habe keine Ahnung, wie viele der Menschen auf der Strecke bleiben, die über mehrere Monate in der Psychiatrie waren. Aber ich gehe davon aus, dass es ein sehr grosser Teil ist.

Es ist klasse, dass Du es geschafft hast davon loszukommen. Wünsche dir, dass Du keine Folgenschäden von dem Scheiss bekommst.

Eine entfernter wohnende Bekannte mit der ich einen losen Kontakt pflege war zwischen 2 unser Treffen selbst in der Psychiatrie. Sie hat dort eine Frau kennengelernt, die wie Du massiv zugenommen hatte. Die Frau litt fürchterlich darunter und war ganz verzweifelt, fühlte sich nur noch potthässlich. Am Tag ihrer Entlassung, sagte sie ihrem Mann sie müsse sich hinlegen, ging ins Schlafzimmer und sprang aus dem Fenster.

Anonym09, Du verwechselst was. Thomas ist nicht das Familienmitglied, dass Du verloren hast und nur noch ein mit Pharmazeutika komplett ruhiggestellter junger Mann, der sich selbst nicht mehr kennt und bereits an Dyskinesien und sonstigen Nebenwirkungen leidet.
Da geht es nicht um ADS und es gibt auch keinen Platz mehr für Kreativität.
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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anonym09 ist offline
Beiträge: 659
Seit: 18.04.09
Nicht der Papa, ich verwechsle nichts.
Wie sehen denn deine Erfahrungen in unmittelbarer Nähe zu Drogensüchtigen aus?
Hast Du jemals in Deinem Haushalt ein Kind gehabt, was Dich vor unlösbare Probleme gestellt hat?
Alles hat seine Ursachen und da, wo Thomas jetzt ist, ist er erst hingekommen.
Nicht von heute auf morgen, sondern bis dahin war es ein langer Weg.
Wie kommst Du darauf, das seine Probleme in den Ärzten, den Medikamenten, der Einrichtung, in der er Hilfe sucht zu finden sind?
Die Probleme liegen einzig in ihm.
Auch wenn er jetzt neben sich steht, weißt Du denn wie er drauf ist, wenn er die Medikamente nicht nimmt?
Hast Du schonmal erlebt, wie sich eine über Jahre genommene Droge, in dem Fall sind es 2, auf einen Menschen auswirken können?
Und wer sagt Dir denn, das er nicht noch andere Sachen, z.B. Crystal, genommen hat?
Meinst Du, hier im Forum erzählt Jeder immer schonungslos die Wahrheit?

Und meinst Du, wenn ich hier von einem Familienmitglied erzähle, dass das der einzig Abhängige war, den ich kannte?
Bei solchen Problemen kommt man auch mit vielen anderen Menschen und Familienangehörigen in Berührung, die ähnliche Probleme haben.

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Thomas22 ist offline
Themenstarter Beiträge: 25
Seit: 29.05.11
Ich hab niemals Crystal genommen.

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feuergoettin ist offline
Beiträge: 76
Seit: 03.03.11
hallo thomas,

war jetzt bei meinem geschreibsel eigentlich irgendwas brauchbares für dich dabei?

lg

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Thomas22 ist offline
Themenstarter Beiträge: 25
Seit: 29.05.11
Zitat von feuergoettin Beitrag anzeigen
hallo thomas,

war jetzt bei meinem geschreibsel eigentlich irgendwas brauchbares für dich dabei?

lg
Sorry Feuergöttin,

Ja klar du versuchst mir Power zu geben und dafür bin ich echt dankbar, ich bin einfach nur so sauer und ratlos was die mit mir angestellt haben. Schuld hin oder her. Ich habe bevor "der Ausbruch" kam 5 mal vorher angerufen und nach Hilfe gebettelt bei der Forensischen Nachsorge (Die Psychatrie wo so lange war) , ich habe sogar zu einem Pfleger gesagt "Heute wird jemand Bluten und keiner hat reagiert , sie sagten ich soll zur Entgiftung gehen. Von dort aus bin ich rausgeschmissen worden weil ich was mit einer Mitpatientin hatte , einfach nur erbärmlich. Erst als es ausgebrochen ist haben sie mich fixiert. Ich habe niemanden was getan oder sonst etwas. Auch an dem Tag wo es mit mir durchgegangen ist. Ich wollte immer nur Hilfe und sie haben sie mir nicht gegeben.

"Die Forensiche Nachsorge, Herr Thomas, die geht noch ein Jahr nach ihrer Entlassung damit im Notfall wir sie aufnehmen können."

Das haben sie zu mir gesagt. und als ich dringend Hilfe brauchte und sie auch gesucht habe, während mein Strom leer war und ich draussen wie Falschgeld rumgelaufen bin. Bis Anschlag Rückfällig war (THC und Speed).

Die Psychatrie ist aufjedenfall fürn Arsch und ich muss mit aller Gewalt jetzt kämpfen ganz der alte zu werden.

Zu Feuergöttin: Wirklich vielen Dank für deine Mutmachung das ist echt nett, ich muss die Ursachen finden und ein Weg raus aus dieser Hölle.

Scheîsse es zerbricht einfach meinen Kopf. Es fühlt sich an wie nichts. Und ich fühle mich auch nicht benebelt. Einfach nur schwach und durcheinander. Und alles zieht an mir vorbei. Das muss doch ein Ende haben!

Scheisse.

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feuergoettin ist offline
Beiträge: 76
Seit: 03.03.11
thomas, das ist doch kein wunder. du bist ja noch nicht klar im kopf... ich hab dir ja geschrieben, was das rein körperlich (also im gehirn) so macht.
und dass du sauer bist ist auch klar - du müsstest ja n stein sein, wenn du da kein trauma mitbekommen hättest.
das wird dich sicher auch noch beschäftigen, nur alles zu seiner zeit. die sogenannte aufarbeitung ist erst möglich wenn du n klaren kopf hast und die energie dafür. bis dahin zähne zusammenbeissen und aufstehen und über los gehen!!! einen schritt nach dem anderen. kannst du nicht zu ner beratungsstelle gehen, zb suchtberatung - und mit denen deinen bedarf feststellen u evt. sozialbericht und anträge machen?

als ich selbst noch keinen therapieplatz hatte und auch keinen therapeuten, bin ich zur suchtberatung (caritas) gegangen und hab mir da therapeutische gespräche geholt und auch den ganzen papierkram mit den beratern zusammen erledigt. es gab da psychologen und sozialpädagogen, und die sind, so wie sie es konnten, auf meine akute situation eingegangen, bis alles aufm weg und geregelt war mit den nächsten schritten!

sowas kann ziemlich hilfreich sein und da würd ich dir unbedingt mut dazu machen!

so, guts nächtle alle zusammen!

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feuergoettin ist offline
Beiträge: 76
Seit: 03.03.11
...ähm - und die forensische, die können krisenintervention machen, aber inwieweit die psychotherapeutisch geschult sind bin ich mir gar nicht sicher. die "verwahren" leute, so viel ich weiss, aber ob die geschult sind, jemanden OHNE betonspritze etc. von der palme runterzubringen... hmpf...

erkundig dich mal über suchttherapie - mein tip. und zwar für polytox - und wenndes alleine nich packst vorher nüchtern zu werden, musst du vorher noch ne woche oder so auf entgiftung, damit du da einigermassen klar ankommst

so hab ichs auch gemacht. mich haben sie zwar ausgelacht auf der entgiftung, weil ich wegen thc da war (kinderdroge, haha - die meisten waren dort auf "venenkur" ), aber das war mir egal.


dann ist auch die frage ob männer oder gemischt. ich bin damals extra in ein fachkrankenhaus für frauen gegangen, weil dann die ablenkung durch das andere geschlecht kleiner ist. ("romanzensucht" ;-) )

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Thomas22 ist offline
Themenstarter Beiträge: 25
Seit: 29.05.11
Also ich habe einen Gesetz. Betreuer der mit mir alles schritt für schritt macht mit den Papierkram. @Feuergöttin.
Also ich denke ich brauch keinen Drogen entzug sondern einen Medikamenten Entzug von diesen Psychopharmakas das ist total schlimm.

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Saloma ist offline
Beiträge: 560
Seit: 04.10.09
Hallo Thomas
Das ist aber kacke wenn du einen gesetzlichen Betreuer hast und Probleme mit Psychopharmaka Entzug hast. Diese Betreuer stehen doch auf der Seite von Psychokliniken.
Ich hoffe du hast nur einen Betreuung unterschrieben, die dir beim Papierkram hilft.
Noch was wichtiges:
Hier ist ein Biologisches Mittel, das dir im Entzug helfen wird, es wird auch in Entzugskliniken verabreicht.
Bryophyllum 50 % von der Firma Weleda
Kostenpunkt 25e in der Apotheke
Den Sand muss man 1 Minute auf der Zunge wirken lassen und dann runterschlucken.
Geht sofort ins Gehirn und beruhigt das Zentrale Nervensystem.
Das Mittel hat keinen Nebenwirkungen und wird restlos über die Nieren sofort wieder ausgeschieden und bleibt nicht im Körper.

Ich mache die größten Entzüge die du / ihr euch noch nicht mal vorstellen könnt und ich kann sagen, dass mir das Mittel das leben gerettet hat, ohne dass ich aus dem Fenster gesprungen bin. Sie sind allesamt mit Heroin Entzügen gleich zu setzen, ohne dass ich das jemals genommen habe, denn mein Entgiftungssystem ist futsch. Futsch durch Psychopharmaka.
Lieben Gruß Saloma

Geändert von Saloma (03.06.11 um 10:11 Uhr) Grund: Buchstaben vergessen.


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