Schüsslersalze und Abilify?

09.02.11 12:17 #1
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Weiblich Guitarhero
Mir wurde hier im Forum Schüsslersalz empfohlen, jedoch nehme ich zurzeit Abilify. Kann man das problemlos kombinieren oder sollte ich das lieber lassen?

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Schüsslersalze und Abilify?

Ana82 ist offline
Beiträge: 7
Seit: 04.07.07
Hi,
entschuldige bitte, wenn ich etwas beitrage, das nicht direkt Antwort gibt. (Vielleicht kann es ja eine Annäherung bringen.) Ich habe meine (homöopathisch zusatzausgebildete) Hausärztin mal gefragt, ob sie für mich bestimmte Schüsslersalze für gut geeignet hält. Sie riet mir erstmal davon ab, weil es wohl der homöpathischen Therapie 'dazwischenfunken' könnte.
Was ich sicher weiß, ist, dass (sorgfältig, am besten fachkundig(!), ausgewählte) Globuli zu allen Neuroleptika hinzugenommen werden können.
Grüße

Schüsslersalze und Abilify?

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Und ich weiß sicher, dass gut ausgewählte homöopathische Mittel auch anstatt von Neuroleptika genommen werden können.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Schüsslersalze und Abilify?

Urmel16 ist offline
Beiträge: 90
Seit: 09.09.06
@ nicht der papa

und woher weißt du das?

Gruß Urmel

Schüsslersalze und Abilify?

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Aus Erfahrungen in meinem Umfeld und aus Erfahrungen anderer. Dazu hatte ich schon mal was geschrieben, was ich hier reinsetze.
Zitat von nicht der papa Beitrag anzeigen
Du wirst nur schwierig einen schulmedizinisch arbeitenden Nervenarzt und sicher keine Beratungsstelle finden, die etwas anderes empfehlen wird. Denn das entspricht den gültigen Leitlinien. Zumal Du schon lange Jahre in Behandlung bist.
Psychosen können u.U. erneut auftreten, was Du sicher schon gesagt bekommen und vielleicht auch erfahren hast, und da gibt es nach Ansicht der schulmedizinischen Leitlinien kein anderes Mittel als Dauerpsychopharmaka. Hier wird sozusagen vorbeugend auf die Dauermedikamention gesetzt.

Verschwiegen wird dabei, dass das Auftreten von Psychosen damit weder verhindert, noch eine akute Phase verkürzt wird.
Das hat ein Prof., der ständig mit Schizophrenen arbeitet und eine Art Workshop mit Betroffenen und Angehörigen leitet, in einer nächtlichen! Sendung zu schizophrenen Psychosen vorletztes Jahr in einem der dritten Programme ganz deutlich gemacht. Er sagte auch, eine Psychose dauert, so lange sie dauert und Psychopharmaka können nur die Auswirkungen einer Psychose dämpfen, aber weder eine verhindern, noch verkürzen.

Was die Folgen von Psychopharmaka betrifft, nimmt mMn. keiner ausführlicher und offener zu den einzelnen Psychopharmaka Stellung als der Antipsychiatrieverlag, dem auch einige Ärzte angehören.

Bezüglich der Mikronährstoffe, auch Orthomolekularmedizin/orthomolekularmedizinische Psychiatrie, kannst Du dich hier und im Netz schon ganz gut informieren. Die Untersuchungen macht ein Orthomolekularmediziner. Leider werden solche Kosten meines Wissens nicht von der Krankenkasse übernommen.
Die Erfolge, von denen auch hier in einigen Threads berichtet wird, sprechen mMn. für sich.
Interessieren dürfte dich vielleicht noch dieser Bericht eines jungen Mannes aus dem Board. Zwangsneurose/"Psychose" nach 3 Jahren geheilt

Auch die Kosten für Homöopathie werden ohne entsprechende Zusatzversicherung nicht immer von der Krankenkasse gedeckt. Während Kassenärzte früher auch auf Kasse homöopathisch behandelten, rechnen sie dies mittlerweile vermehrt über die neue Zusatzversicherung ab, die viele Krankenkassen anbieten oder privat ab.

Bezüglich der Homöopathie gibt es nur wenige Berichte im Netz von Menschen, die nach jahrelangem Psychopharmakagebrauch auf homöopathische Mittel umgestiegen sind. Wie diesen
Schizophrenie Homöopathie - www.krankenschwester.de
Er schreibt: Nie wäre ich ohne die Homöopathie wieder gesund geworden. Nie hätte ich ohne diese Mitbehandlung wieder in die Altenpflege arbeiten können.

oder auch die vom gleichen Mann Schizophrenie Homöopathie

und die Geschichte von Ronja, die mit Homöopathie ihre Psychosen soweit im Griff hat, dass sie damit besser leben kann, als mit Psychopharmakabehandlung Psychosebehandlung mit Homöopathie und Rahmenbedingungen für die Selbsthilfe
Sie schreibt: Die letzte Psychose habe ich mit Unterstützung meines Partners und unserem Freund Paul, der Arzt für klassische Homöopathie ist, zu Hause erlebt. Ich wurde nur mit einem homöopathischen Mittel behandelt. Die Psychose war nach 4 Wochen abgeklungen und ich konnte bereits nach 7 Wochen wieder arbeiten gehen.
Alle vorherigen Psychosen die mit Psychopharmaka behandelt wurden, dauerten in der akut Phase erheblich länger. Anschließend hatte ich immer schwerste Depressionen über Monate und massive körperliche, motorische und emotionale Beeinträchtigungen. In der Regel brauchte ich etwa ein Jahr um mich soweit zu regenerieren, daß ich den täglichen Verpflichtungen einigermaßen gewachsen war. Unter Nebenwirkungen litt ich weiterhin.


Anhand der Geschichte von Ronja, die nach 11 Jahren Einnahme ihre Medikamente über 1,5 Jahre hin absetzte, kannst Du dir schon einen Eindruck davon machen, dass bei langjähriger Einnahme sehr behutsam vorzugehen ist.

Homöopathisch arbeitende Fachärzte in diesem Bereich sind leider selten und meist total überlaufen, so dass es schwer ist, einen Termin zu bekommen. Aber es gibt sie.

Nicht zu vergessen ist vielleicht noch, dass auch Psychosen ein tief verborgener psychischer Konflikt zugrunde liegen kann, der dann psychologisch aufgearbeitet werden sollte.

Jetzt habe ich dir wirklich alles geschrieben, was mir gerade zum Thema einfällt und ich wünsche dir von Herzen, dass Du deinen Weg findest.

In jedem Fall ist es mMn. von Vorteil, wenn Du zur Begleitung deines Wegs einen auf dem Gebiet erfahrenen Orthomolekularmediziner/homöopathisch arbeitenden Facharzt zur Seite hast.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11


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