Stärkung der emotionalen Intelligenz

08.12.10 06:49 #1
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Stärkung der emotionalen Intelligenz

mondvogel ist offline
Beiträge: 5.133
Seit: 07.04.10
Liebe fauna,Ich selber bin keine NEMs- Erpertin...

ich eperimentiere viel rum.....da ich Hashimoto habe geht es mir gut, wenn ich gut dosiert bin, daran scheinen die Ärzte kaum Interesse zu haben - auch da experimentiere ich rum....

Manche Leute schwören auf Mittel, die 99 Mineralien und Vitamine enthalten - (Eine Freundin bei Life plus - aber die wollen ja verkaufen)

Manche schwören auf Blutuntersuchungen und beheben dann die Mängel; scheint mir sehr logisch und konsequent.....

Manche schwören auf Umstellung der Ernährung: Nüsse (Nussmuse),kein Gluten, keine Milch,

Bei Dir würde ich noch sagen: keine Zigarette mehr - sind Vitalstoffräuber, wie auch Kaffee und Schwarztee und Alkohol....

Es ist kompliziert.....und ich habe den Eindruck, viele Wege führen nach Rom....ich gehe oft nach meiner "Intuition"; aber die ist nicht immer sehr verlässlich - besonders in "schwachen Zeiten.....

In deinem Beitrag steht, Du bist ins Bett als Du müde warst, Du bist nicht mehr Auto gefahren, als Du müde warst.....Du bist absolut auf dem richtigen Weg.....dazu gratuliere ich Dir......bravo.....mach weiter so !

Ich weiß sonst wenig über Dich - vielleicht lese ich mal woanders von Dir.......Hast Du SD- Probleme? Oder habe ich das schon gefragt?

Dir einen schönen Sonntag - genieße ihn!!!!

movo (an eine die sich auch klein schreibt )
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"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

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fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Liebe movo (kleingeschrieben... *herzlich zu dir rüber lache*)

Danke für die Erinnerung ans Magnesium und überhaupt an NEMs. Ich habe mich entschieden mal mit dem Hausarzt über Magnesium zu sprechen und einen Bluttest zu machen. Ich leide nämlich auch an Muskelkrämpfen. - Leider vertrage ich es nur schlecht...

Manche Leute schwören auf Mittel, die 99 Mineralien und Vitamine enthalten - (Eine Freundin bei Life plus - aber die wollen ja verkaufen)

Manche schwören auf Umstellung der Ernährung: Nüsse (Nussmuse),kein Gluten, keine Milch,
Generell ernähre ich mich so weit gesund resp. mit dem, was mir gut tut. Dazu gehören sicher keine oder nur wenig Nüsse, obwohl sie mir eigentlich schmecken würden. Vieles vertrage ich nur schlecht wegen Fructosemalabsorption und zum Teil HIT. Da muss ich immer dran bleiben und immer wieder mal eine Kur für den Darm machen. Da komme ich nicht drum rum.

Bei Dir würde ich noch sagen: keine Zigarette mehr - sind Vitalstoffräuber, wie auch Kaffee und Schwarztee und Alkohol....
Zigaretten rauche ich nur sehr selten, eigentlich gehöre ich zu der ganz kleinen Gruppe Menschen, die mal an einem Fest eine Genusszigarette rauchen können. Beim Kaffee ist es schwieriger, vor allem, wenn es mir nicht sehr gut geht, nimmt das Bedürfnis nach Kaffee stark zu. - Mal sehen...

In deinem Beitrag steht, Du bist ins Bett als Du müde warst, Du bist nicht mehr Auto gefahren, als Du müde warst.....Du bist absolut auf dem richtigen Weg.....dazu gratuliere ich Dir......bravo.....mach weiter so !
Danke fürs Kompliment.

Hast Du SD- Probleme?
Was sind SD-Probleme?

Dir ebenfalls einen wunderbaren und sonnigen Sonntag. Eben waren wir auf einer schönen Wanderung in den ganz wenig verschneiten Voralpen mit wunderbarer Weitsicht.

Liebe Grüsse
fauna

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mondvogel ist offline
Beiträge: 5.133
Seit: 07.04.10
Zitat von fauna Beitrag anzeigen

Was sind SD-Probleme?
sorry - Schilddrüsenprobleme!
aber ich habe mal in Deinem Profil gelesen; damit kenne ich mich nicht aus...ich möchte Dir auch auf keinen Fall noch eine Baustelle andichten.....

Leider sitze ich heute hier komplett in den Wolken - dabei war ein sonniger Tag vorhergesagt.......aber da ich Urlaub habe, ist es normal , dass die Sonne verschwunden ist...ich müsste noch höher fahren...dafür bin ich aber jetzt zu müde....morgen ist es vielleicht anders....

ciao liebe fauna....
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"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

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fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Ok. Danke!

Nein, die Schildrüsenwerte sind mehrmals untersucht worden und in Ordnung. - Keine Baustelle!

Ich glaube für mich ist es am Wichtigsten, mit der Hochsensibilität umgehen zu lernen und damit, dass ich sehr blockiert bin im gesunden Durchsetzen meiner Rechte, denn weil ich die vielen Gefühle meiner Mitmenschen und die unerfüllten Bedürfnisse dahinter so sehr spüre, bin ich meistens reizüberflutet.

Herzlichen Dank und liebe Grüsse
fauna

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mondvogel ist offline
Beiträge: 5.133
Seit: 07.04.10
Zitat von fauna Beitrag anzeigen

Nein, die Schildrüsenwerte sind mehrmals untersucht worden und in Ordnung. - Keine Baustelle!
also richtig untersucht - nicht nur ein Wert und alles OK?????
Ich glaube für mich ist es am Wichtigsten, mit der Hochsensibilität umgehen zu lernen
keine leichte Aufgabe...bin GottseiDank nicht allzu hochsensibel - und das eher in angeschlagenen Zeiten....und das hängt bei mir zum Teil von einer gute eingestellten SD ab....was nicht so einfach ist....

Ich wünsche Dir jedenfalls einen guten Umgang damit - aber wie ich es hier verstehe, bist Du ja auf einem guten Weg.....das freut mich.....

ciaociao movo
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fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Zitat von mondvogel Beitrag anzeigen
also richtig untersucht - nicht nur ein Wert und alles OK?????
Hmm... muss ich mal nachfragen.

Ok. Dann frage ich mich mal, welche Erfahrungen ich heute gemacht habe, die ich als Erfolge verbuchen kann:

- Ich wollte beginnen, mich selber fertig zu machen, als es schwierig war in der Schule. Ok. - Die Texte waren etwas zu schwierig und es war ein schwieriger Morgen und ich war nicht ganz perfekt vorbereitet. - Aber sicher mehr als nur gut genug! - Es ist nicht alles vorhersehbar! - DA HABE ICH GESTOPPT UND DIE NIEDERMACHENDE KRITIK ALS FALSCH ENTLARVT!

- Ich wollte meine gesamten Fähigkeiten in Frage stellen und ich stoppte.

- Nach der Arbeit kam die Unterrichtsassistentin auf mich zu mit einem Anliegen. Dabei kam nebenbei zur Sprache, dass sie meine Art schätzt. - Das HÖRTE ich und konnte es annehmen.

- Für die Haussitzung, die mir auf dem Magen liegt, habe ich ein Vorgehen und ein Ziel entwickelt.

- Und immer wieder stärke ich mich mit dem Tipp von der weiter oben zitierten Webseite, dass ich mich in schwierigen Situationen für mich einsetze. - Schwierige Situationen sind nicht einfach. Da dürfen auch Fehler meinerseits passieren. Es kommt auf meine Gesamthaltung an - und die ist fair. Darum bemühe ich mich sehr. - Die Haltung ist aber nur fair, wenn ich AUCH MEINE EIGENEN BEDÜRFNISSE ernst nehme!

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fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
◾Was habe ich schon alles erreicht?
Ich habe drei Ausbildungen abgeschlossen: Grundschullehrerin, Schulische Heilpädagogin und systemischer Coach für Einzelpersonen und Teams.
Ich lebe in einer funktionierende Partnerschaft mit einem liebenswerten Mann.
Meine beiden Pflegekinder sind auf einem guten Weg und haben Beachtliches erreicht. Meine Beziehungen zu ihnen sind herzliche und offen. Von beiden werden ich in hohem Mass anerkannt und respektiert, auch geliebt.
Ich lebe in gesicherten finanziellen Verhältnissen.
Trotz vielen Beschwerden des Bewegungsapparates bin ich viel draussen beim Wandern, Skifahren, Radfahren und Klettern
Ich komme auch mit schwierigen Menschen aus, kann mich aber klar ausdrücken.
Mehr und mehr kann ich in meinem Gegenüber Ziele, Bedürfnisse, Wünsche, Weltsichten wahrnehmen - auch wenn sie sich aus meiner eigenen Sicht sehr schwierig verhalten.
Ich kann mich im Spiegel ansehen und finde mich sympatisch.

◾Welche Eigenschaften habe ich, die mich zu einem angenehmen und liebenswerten Zeitgenossen machen?
Ich würde mich gerne zur Freundin haben, weil ich im Konflikt auch zuhöre. Überhaupt höre ich anderen Menschen aufmerksam zu und versuche sie zu verstehen und zu respektieren, wie sie sind.
Ich bin fantasievoll und kreativ im Ausdruck und im Umgang mit schwierigen Situationen.
Ich geben nicht so schnell auf.
Ich bin zuverlässig.
Ich bin offen für andere Menschen und unterstelle ihnen positive Absichten.
Ich gewöhne mir mehr und mehr das kritisierende Denken und meine Vorwurfshaltung ab.
Ich bin verlässlich.
Ich unternehme coole Dinge (mit dem Camper, mehrtägige Radtouren mit Zelt, Klettern, Hochtouren, Skitouren).
Ich liebe die Natur.
Ich bin auf der Impro-Bühne kreativ.

◾Was habe ich in letzter Zeit gelernt?
Meine Gitarre selber zu stimmen.
Zwei neue Lieder für die aktuelle Stellvertretung in der Schule.
Mich in der aktuellen Stellvertretung nicht zu überfordern mit Ansprüchen an mich.
Meine selbstkritisierende Stimme als Lügnerin und falsch zu erkennen.
Dass mich einige mir wichtige Menschen mich ernstnehmen.
Dass mein Mann eine gute Meinung von meinen Kompetenzen hat.
Mit meinem Sohn auszukommen.
Etwas direkter zu sein.
Meine Meinung und Ansicht eindeutiger zu formulieren.
Mir neue Ziele zu stecken.
Anzuerkennen, dass es toll von mir ist, einigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen kostenlos zu helfen
Nicht mehr Menschen, die schmollen oder die manipulieren, nachzulaufen
genauer hinzugucken, ob eine Beziehung für mich gut ist oder nicht
mit Menschen zusammen zu arbeiten, mit denen die Chemie nicht wirklich stimmt, ohne mich aufzureiben oder mich ganz aufzugeben

◾Wieso bin ich eigentlich so ein sympathischer, freundlicher Typ?
weil ich mit den Menschen auf Augenhöhe kommunizieren und jeder Mensch für mich gleich viel wert ist
weil ich Menschen direkt und offen ansehe
weil ich anderen Menschen mein Herz öffne
weil ich immer auf Lösungen hin arbeite, bei denen alle gewinnen
weil ich Gutes und Schönes wahrnehme und mich daran freue
weil ich mich an Erfolgen anderer freue
weil ich anderen Erfolg gönne

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fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Ich leide darunter, dass ich "beruflich mich nicht gelebt habe" und nirgends wirklich Fuss fassen konnte.

Mein Mann ist der Überzeugung, dass das nur meine Sichtweise ist.

Es könnte sein, dass das wahr ist.

Vor einigen Jahren habe ich mich entschieden zu mir zu stehen, egal was passiert. - Wie das Leben so spielt, habe ich dann einen weiteren Weg gemacht, habe neue Möglichkeiten in der äusseren Welt bekommen. Der Alltag hat meine Entscheidung in den Hintergrund treten lassen.

ich hatte mich entschieden, auch wenn ich zu nichts fähig bin, stehe ich zu mir. - Doch... wenn ich fähig bin oder dazu lerne, stehe ich dann auch zu mir? - Wie oft bin ich in aller Härte in das alte Muster zurück gefallen.

Aber ich anerkenne, dass ich umlerne. - Es ist für mich zwar um einiges schwieriger, anzuerkennen, dass ich fähig bin und dass ich anzuerkennen bin, wenn ich dazu lerne, dass ich nicht alles schon zu können muss, dass ich verschiedene Erfahrungen machen darf etc. - Aber dann anerkenne ich mich halt so und übe, mich selber fair zu behandeln. Dazu gehört aufmerksam zu werden, wenn ich mich selber abwerte und Stellung zu nehmen, hinzugucken, ob das wahr ist, was ich mir selber sage, ob der Ton angemessen ist oder nicht.

Nun versuche ich mich heute Morgen an zwei, drei erfolgreiche Erfahrungen zu erinnern, so schwer mir das auch gerade vor kommt:
- Gestern ist ein oberschwieriger Schüler zweimal ruhig und kooperativ geworden, nach dem er in einem aggressiven Zustand war. - Ich kann sicher sein: Jeder Mensch beruhigt sich wieder.
- Die sehr schwierige Beziehung zu meinem Sohn hat sich sehr verbessert: Es ist möglich, dass ich schrittweise Vertrauen aufbauen kann. Das Vertrauen muss nicht jeden Tag gleich dick sein.
- Gestern habe ich an mir selber zu zweifeln begonnen, habe aber von der Schulassistentin eine völlig andere Wahrnehmung zurück gespiegelt bekommen.

Ich merke gerade, dass es gut tut, zu merken, dass ein Umlernen vielleicht auch mir möglich ist. - Dieser Gedanke löst zwar sofort wieder dunkle Zukunfts- und Erwartungsgedanken aus. Doch finde ich auch den Mut in mir trotzdem an ein Umlernen zu glauben.

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fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Gestern unter Tags erkannte ich eine innere Denkgewohnheit:

Wenn ich mich über etwas freute ... und vor allem darüber, dass ich etwas konnte, wurde ich von meiner Mutter gebremst, manipuliert etc. - Nur nichts für mich selber wollen, nur nicht selber auf mich stolz sein, nur nicht an mich selber glauben. - Gleichzeitig manipulierte sie mich, damit ich ihr meine Fähigkeiten zur Verfügung stellte. - Ganz genau blick ich nicht durch, es war sehr subtil.

Eigentlich so: Wenn ich für sie Verständnis hatte, wurde das gegen mich selber ausgelegt. Wenn ich Verständnis für mich selber hatte, wurde ich kritisiert. -

Beschreiben kann ich es nicht wirklich, ausser dass es irre war.

Diese Erinnerung gestern war für mich befreiend, denn ich weiss jetzt, wenn dieses Gefühl kommt, dann ist es ein frühes Kindheitsgefühl und hat nichts mit der Gegenwart zu tun.

ICH BIN GENUG, ICH BIN ES WERT, GLÜCKLICH ZU SEIN UND GELIEBT ZU WERDEN UND MICH BERUFLICH ZU LEBEN UND IN MEINER WAHRNEHMUNG RESPEKTIERT ZU WERDEN.

In meiner Wahrnehmung respektiert werden ist ganz wichtig, sogar egal ob sie "stimmt" oder "ob ich sie anpasse mit gutem Grund" - Über diesen Grund darf ich selber bestimmen. Ich darf auch Fehler machen.

So und jetzt zu einer aufbauenden Frage:
Warum mache ich einen guten Stellvertretungsjob?
- Ich versuche die Kinder und die Klassenhilfe zu verstehen in ihren Wahrnehmungen und Gefühlen und Bedürfnissen.
- Ich nehme meine eigenen Bedürfnisse sehr ernst und setze sie an erste Stelle, damit ich einen guten Job machen kann: Wenn ich nämlich schlecht drauf bin, kann ich nicht gut mit den Kindern umgehen.
- Ich gebe mein Bestes ein echtes und gutes Vorbild zu sein, das ich selber nachahmen möchte. - Echt und ehrlich. Ich möchte stolz zu mir stehen können und richte mein Handeln danach aus.
- Ganz vieles läuft vollautomatisch gut: Kein Kind wird verglichen mit einem anderen oder etikettiert oder runtergemacht oder erhält einen Vorwurf. Die Rückmeldungen erhalten die Kinder, wann immer irgendwie möglich nach der gewaltfreien Kommunikation von Rosenberg - manchmal gibt es einfach ein Stopp!
- Ich konnte den Kids immer wieder aufzeigen, dass ich ihre Wut und Frustration verstehe und dass sie andere Wege gehen können.
- Ich bereite den Unterricht gut vor und zwar individualisiert.
- Bei allem behalte ich meine Grenzen und meine begrenzte Aufgabe vor Augen.
- Ich mache den Job überhaupt! und mache dem Schulleiter einen Gefallen und auch der ehemaligen Kollegin, für die ich einspringe.
- Ich mache die Arbeit mit Freude.
- Ich begegne nicht nur mir, auch den anderen Mitarbeitenden sehr offen.
- Ich setze auch sehr klare Grenzen und achte, dass die Schulregeln eingehalten werden.
- Ich höre den Kindern sehr genau zu und nehme sie ernst.
- Ich nehme ihre Lernschritte sehr genau wahr.
- Ich lasse mich nicht verunsichern, bleibe bei mir und meiner Wahrnehmung.

Jeden Punkt bin ich nochmals durchgegangen und fühle ihn. Am Schluss war da immer noch ein wenig von der kritischen und selbstabwertenden Art da. - Ich guckte hin und musste einfach zugeben: Nein, ich mache es gut und ich bin genug. Diese Stimme sagt NICHT die Wahrheit. - Etwas Trauer taucht auf, die ist aber befreiend, denn sie ist angemessen.

Ich mache tatsächlich einen guten Job, denn ich habe ein offenes Herz für die Kids und die Unterrichtsassistentin und die Schulhausabwarte, für die Kolleg/innen, für die Leitung und für das Küchenpersonal. - Das Schöne daran: Das hatte ich immer, als ich dort gearbeitet habe, ABER JETZT HABE ICH ZUSÄTZLICH EIN OFFENES HERZ FÜR MICH SELBER. - Und ich drücke mich aus.

ICH MACHE EINEN GUTEN JOB, WEIL ICH MICH SELBER ERNST NEHME MIT MEINEN WERTEN UND DANACH LEBE, WEIL MEIN HERZ OFFEN IST.

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fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
pm

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Es war ein sehr anstrengender Tag. - Einige Kids einfach sehr schwierig - und ich wirklich bis an die Grenzen gefordert.

Dann spürte ich wieder, wie ich müde und energiearm wurde. -

Am Mittag eine Diskussion mit meinem Mann - und er fühlte sich nicht ernstgenommen. - Meiner Ansicht nach einfach, weil ich eine andere Meinung hatte: ich will lernen in einem gesunden Mass aktiv zu sein und in einer guten mittleren Spannung zu bleiben, die sich gut anfühlt und mir gut tut bei der Arbeit.

Am Nachmittag hatte ich ein volles Programm und übte diese Haltung.

Ja, und dann am Abend wieder eine unschöne Unterhaltung mit meinem Mann. - Er kann sich selber Fehler kaum verzeihen - und ich habe mein Verhalten dem gegenüber verändert... -

Selber merkte ich für mich, dass ich mich müde fühle, weil ich frustriert bin: Dauernd kommt was nächstes. Rein verstandesmässig ist mir klar, dass das wohl das Leben ist und dass ich trotzdem glücklich und zufrieden sein kann. - Emotional hänge ich mehr drin und weiss im Moment keinen Weg raus. - Klar ist mir aber, dass es zum Thema "ohne falsches Mit-leiden mit anderen, mich selber leben" gehört. Dazu nehme ich ja auch das homöopathische Mittel. Und es nervt schon, dass das wieder mal so langwierig sein muss bei mir... -


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