Angst vor der Mutter!

29.03.10 09:31 #1
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Angst vor der Mutter!

anna01 ist offline
Beiträge: 25
Seit: 19.03.10
Hallo,

ich glaube deine mutter hat keine ahnung was vor sich geht. ich glaube nicht dass es ihr bewusst ist, dass sie dich erpresst und die familie terrorisiert. Für sie ist die Welt vollkommen in Ordnung u sie glaubt sie kommt dir auch noch entgegen, weil sie von dir kein Wohngeld verlangt. Sie denkt gar nicht soweit und vl kommt das "ich will ausziehen"-gespräch bei ihr gar nicht an. ich kann mir iwie nicht vorstellen, dass eine mutter ihre familie absichtlich so terrorisiert.

könnte das hinkommen ?

LG

Angst vor der Mutter!

flujuju ist offline
Beiträge: 8
Seit: 30.03.10
ich kenn zwar diese Mutter nicht aber sowas sollte schon hin und wieder vorkommen ^^ leider .....

Wie schon andere geschrieben haben bin ich auch der Meinung das deine Mutter vllt wirklich psychologische Hilfe braucht bevor du welche brauchst ,, nich wenn du dann nachher irgendwelche Pillchen wegen ihr schlucken musst...

Ich bin auch oft in so einer ähnlichen Lage und meine Brüder auch , nur das ich irgendwann gesagt habe das nun shcluss ist mit dem ganzen theater .. hin und wieder probiert sie es auch noch bei mir , mir für irgendwelche nichtigkeiten die schuld zu geben oder mich für alles verantwortlich zu machen , nicht gerade vor einem Nervenzusammenbruch zu stehen ... Bei meinem bruder sieht es ganz anders aus er ist auch verheiratet seit paar jahren hat seine eigene kleine familie aber wenn die "mutti" anruft und mal wieder schlechte laune hat kriegt er sein ganzes fett weg...... er wird niemals selbstständig sein da immer die "mutti" das händchen drüber hat ... da is er ein richtiges duckmäuschen... früher hat sie uns auch geschlagen als wir noch kinder bzw teenies waren... und wenn sie das nicht mehr können probieren sie einen mit worten nieder zu machen ... ich kann dir da zwar nun nicht viel weiter helfen ausser halt eben : sucht euch schleunigst einen psychologen du kannst doch in ruhe mit ihr darüber sprechen ob sie sich mal gedanken darüber gemacht hat wie sie anderen menschen das leben zur hölle macht ? was macht sie denn wenn du dann auch mal so wie ich weg bist da du ein kind bekommst oder heiratest oder aus beruflichen gründen weg gehst ? wem will sie dann fertig machen? das hört sich für mich wirklich an als bräuchte sie professionelle hilfe *daumendrück* lg

Angst vor der Mutter!

anna01 ist offline
Beiträge: 25
Seit: 19.03.10
Zitat von flujuju Beitrag anzeigen
Wie schon andere geschrieben haben bin ich auch der Meinung das deine Mutter vllt wirklich psychologische Hilfe braucht bevor du welche brauchst ,, nich wenn du dann nachher irgendwelche Pillchen wegen ihr schlucken musst...
ich bitte dich! psychologische hilfe heißt doch nicht iwelche tabletten schlucken zu müssen. wenn du sowas schreibst weißt du wirklich nicht von was du redest!

Der Beruf des Psychologen beschäftigt sich ua mit zwischenmenschlichen Beziehungen und da sind immer zwei oder mehrere Menschen beteiligt. Es ist doch egal ob sich im diesem fall das "opfer" oder der "täter" an einen psychologen wendet.

u das ganze gerede "bevor du welche brauchst, braucht sie eine", ist deshalb völlig überflüssig. Oder willst du mir sagen dass das, vl. auch noch traumatisierte, "opfer" nie hilfe braucht und aus einer aussichtslosen situation iwie selbst herausfinden muss?

Angst vor der Mutter!
Weiblich schmetterling
@ mihri!

dass bei euch sehr vieles im argen liegt, das ist sehr deutlich. dass es grobe verstöße in der frühkindlichen phase gegeben haben muss, ist mehr als wahrscheinlich. aber das, was jetzt ist, ist eine ganz gefährliche nummer von coabhängigkeit und einem toxischen mix aus hass, eifersucht und aufmerksamkeitsdefiziten.

deine mutter ist erholt aus der kur nach hause gekommen. was heißt das?
dass es zuhause für sie auch etwas geben muss, das sie krank macht. da sind teamspieler am werk.

du kannst himmel und hölle aus den angeln heben, um deinen kiefer regulieren zu lassen. da wird was kinesiologisch ausgetestet....da bemüht man einen homöopathen...da nimmt man akupuntur in anspruch. man macht sich schlau und bemüht sich um hilfe und um kompetente fachkräfte...mit sehr viel enegie sogar.

warum denn nicht jetzt auch?
was hindert die mihri wirklich?

du bist noch zu jung um zum psychiater zu gehen....? mit 30 zu jung?
da könnte es was mit einer versicherung geben...könnte es?
der arzt hat gesagt, dass in einer therapie alles nur zerredet werden würde.....ja, hat er?
er ist aber der meinung, dass du ein antidepressivum brauchtst. so ganz sicher scheint sich der arzt aber nicht zu sein, dass da eine mihri keine unterstützende maßnahmen benötigt.

mihri, aus der nummer kommt man ohne qualifizierte hilfe nicht mehr raus. nicht nur, weil es für dich eine böse mama zu geben scheint, sondern auch, weil es einen täter in deiner wahrnehmung gibt, der dich zum opfer gemacht hat. darin ist ein gefährlicher hass enthalten.

da draußen wartet ein leben auf dich.... verpass es nicht.


lanny

Geändert von schmetterling (31.03.10 um 00:27 Uhr)

Angst vor der Mutter!

Oregano ist offline
Beiträge: 63.694
Seit: 10.01.04
Es gibt viele Möglichkeiten der Hilfe. Vielleicht wäre das eine davon?:
www.bfmf-koeln.de/German/index.php?page=articles&op=readArticle&title=Psych ologische+Beratung

Gruss,
Uta

Angst vor der Mutter!
Weiblich Maumel
Hallo Mihri!

Meine Mutter hat dasselbe Problem mit ihrer Mutter.
Also meiner Oma.
Die hat nämlich beim leisesten Verdacht auf irgendwas sofort irgendwelche Herzprobleme, Infarkte usw.
Meine Mutter ist jetzt Ende fünfzig und hat das nie für sich aufgearbeitet, sie hat sich nie in Therapie begeben. Man kann heute die Schäden dieser immerwährenden emotionalen Erpressung deutlich an ihr sehen.
Sie wäre heute dankbar, wenn ihr jemand da raus geholfen hätte.
Sie hängt sehr an ihrer Mutter, das ist eine ganz komplizierte und unheimliche enge Bindung, die die beiden da haben, aber eben auch zum großen Teil total krank.

Versuch zu reden, mit irgendwem. Versuch herauszukriegen warum deine Mutter das macht, sie wird Gründe für ihr Verhalten haben. Versuch dich abzugrenzen, innerlich, für dich.

Ich habe in einer ähnlichen Situation (hier war es meine garstige Stiefmutter) vor kurzem erst den Kontakt ganz und gar abgebrochen. Das hat mir persönlich sehr geholfen. Ich bin auch erst dreißig und habe einige Therapien hinter mir.

Man muß sich seinen Weg selbst suchen, Kontaktsperre ist nur was für sehr extreme Probleme und man muß sich sicher sein, damit zurecht zu kommen.

Bei allem anderen hilft eine gute Analyse des Zustandes und deiner Gefühle, aber unabdingbar ist das Gespräch mit deiner Mutter um ihre Situation, Motivation zu verstehen.

Liebe Grüße vom Maumel

Angst vor der Mutter!

flujuju ist offline
Beiträge: 8
Seit: 30.03.10
vielleicht wurde ich da etwas falsch verstanden oder du hast es falsch oder gar negativ aufgefasst @anna ...

ich habe in keinster weise gemeint das es heisst wenn man psychologische hilfe in anspruch nimmt , man automatisch mit tabletten zugedröhnt wird ....

es gibt durchaus menschen die eben keine professionelle hilfe annehmen wollen , sonder STATTDESSEN sich von irgendeinem arzt beruhigungstabletten verschreiben lassen, oder sich in der apotheke homöophatische sachen holen zur beruhigung.....

anstelle dieser variante sollte man sich hilfe holen ...

ausserdem habe ich unter anderem geschrieben das wenn ihre mutter wirklich so extrem ist (und so beschreibt sie es ja auch) dann braucht sie natürlich hilfe

bevor halt eben sie selber irgendwann durchdreht und oder sie selber nicht mehr weiss wie es weiter gehen soll ich bin weder psychologin noch sonst irgendwas und kenne michauch nicht mit diesen fachsimplereien aus .

aber vielleicht lässt diese frau ja dennoch mit sich reden und sich an die hand nehmen und geht mit ihrer tochter zu einer beratung? wär ja schon mal ein anfang

auch wenn ich missverstanden wurde !!!!!

ich wünsch dir trotzdem ganz ganz viel glück und hoffe das ihr das problem gelöst bekommt und meinte natürlich nichts dergleichen davon das du oder deine mom sich da selber raushelfen müsst !!!

Angst vor der Mutter!

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Zitat von Maumel Beitrag anzeigen
....., aber unabdingbar ist das Gespräch mit deiner Mutter um ihre Situation, Motivation zu verstehen.

Liebe Grüße vom Maumel
Falls sie dazu überhaupt bereit ist. Denn die Motivation dieser Frau ist in meinen Augen eine reine Frage der Machtausübung. Da ist es für mich mehr als fraglich, dass sie sich dieses Machtmittel aus der Hand nehmen lassen will.
Man muss die Leute nicht für blöde halten.
Ich bin sicher sie weiß schon lange, wie gut ihr Spielchen funktioniert. Vielmehr hat sie es mMn. nur deshalb kultiviert, weil es so erfolgreich ist. Es spielen doch alle hervorragend mit und haben so alle zu dem Zustand beigetragen.
ich weis nur das sie alle aufmerksamkeit auf sich ziehen möchte indem sie entweder dafür sorgt das ihr blutdruck steigt oder zucker. es ist für mich ein rätsel wie sie das macht. (wir messen dan regelmäßig die werte) und es ist tatsächlich zu 80% so das dan wirklich die werte erhöht sind.
In meinen Augen wäre man schon ein gutes Stück weiter, wenn man sich an diesem Spiel selbst nicht mehr aktiv beteiligen würde, indem man dann regelmäßig gemeinsam die Werte misst.
Helfen würde es, sich davon nicht länger beeindrucken zu lassen.

Ich bezweifle aber, dass die Mutter es besonders gut aufnehmen wird, wenn man ihr ins Gesicht sagt, wie sie die Familie mit ihrer Krankheit und künstlichen Aufregung tyrannisiert. Ich gehe vielmehr davon aus, dass damit ein neuer Grund zum Nachmessen gestiegener Werte provoziert wird.
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Angst vor der Mutter!

Oregano ist offline
Beiträge: 63.694
Seit: 10.01.04
Hier werden die Arbeitsgebiete von
Neurologe, Psychiater, Psychologe, Psychotherapeut
beschrieben:
http://www.symptome.ch/vbboard/staer...neurologe.html

Gruss,
Uta

Geändert von Oregano (31.03.10 um 13:27 Uhr)

Angst vor der Mutter!
Weiblich schmetterling
an flujuju......netter name.

es geht sich nicht um die mutter oder den buhmann, es geht immer...."ausschließlich".... nur um mich.

"ich" habe das problem.....also brauche "ich" auch die hilfe.
wenn "ich" hunger habe, bringst es mir nichts, wenn ein anderer für mich isst.

ich kann als opfer keinen täter fragen, warum er etwas schädigendes mit mir macht. opferhaltung und täterschaft sind rollenstrukturen ,die sich bedingen. das eine ist wie das andere an seine form gebunden. es sind lediglich zwei seiten einer erscheinungsform.

so lange ich mit dieser rolle identifiziert bleibe, bleibt auch der täter identifiziert. es sei denn, der täter will aussteigen. das system bleibt sich immer treu. ein opfer braucht einen täter, sonst kann es kein opfer mehr sein.

sollte die mutter jetzt als täter aus dieser rollenkonfiguration aussteigen wollen oder müssen (krankenhaus,sterbefall usw.), wird ein opfer seiner rolle beraubt. da ein opfer mit seiner rolle identifiziert ist, braucht es schleunigst einen neuen täter, der dann in form eines partners, freundes oder eines miesen arbeitgebers auf den plan berufen wird. ein opfer kann ohne einen täter die erlernte rolle nicht beibehalten. es kennt nichts anderes, als diese rolle. erst dann, wenn das erkannt wird, kann sich eine auflösung ergeben. aber leider geschieht dies erst, wenn der leidensdruck groß genug geworden ist.

wenn ich nicht bereit bin, die verantwortung für mich zu übernehmen, dann macht es ein anderer.

wenn ich mich nicht liebe, dann wird mir das durch ein lieb-loses umfeld verdeutlicht.

wenn ich mich schuldig fühle,(schuld verlangt immer nach sühne in form von strafe) dann mißbrauche ich die gewaltbereitschaft eines anderen, der den job des vollstreckers stellvertretend für mich übernimmt. es sind sehr unbewusste mechanismen.

das ist harter tobak, keine frage. wir klassifizieren gerne zwischen gut und böse. aber das hilft nichts und bringt keinen weiter. ich kann am ende loslassen und auch einen täter freisetzen, wenn ich den anteil meiner rolle erkannt und auch vollkommen die verantwortung dafür übernommen habe. sofern mir das nicht gelingt, bleibe ich verhaftet. selbst eine schlechte beziehung, ist eine beziehung.

alles um mich herum tritt in resonanz zu mir und ist nichts weiter als ein spiegel, in den ich blicke. aber was kann ein spiegel schon dafür,
dass ich so krank, schwach oder hilflos bin.....dass ich ein opfer bin?

in der hier vorherrschenden situation, hat ein mensch noch nicht den blick auf sich gerichtet.da ist noch etwas sehr verhaftet und blockiert. da gibt es noch keinen lösungsorientierten ansatz. das dauert und braucht zeit. wenn sich ein mensch, egal wie alt er bereits tatsächlich ist, noch nicht erwachsen genug fühlt, dann ist er es subjektiv auch nicht.

ein kleines und unmündiges kind braucht und kann noch keine verantwortung für sich übernehmen. schade, dass es dann die anderen "müssen". das ruft die mutter in ihrer rolle ja wieder auf den plan. es bestätigt und rechtfertigt ihre position. da fängt der circulus vitiosus wieder an und das hamsterrad dreht sich weiter und weiter. manchmal sogar ewig..... weil keiner da ist, der auch ernsthaft aussteigen möchte.

jeder so, wie er mag. ein schlechtes, hat auch sein gutes.

lieben gruß an die flujuju.

lanny


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