Zusammenhang Depression - Magen-/Darm-Erkrankunge

03.07.10 21:56 #1
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qwertzy ist offline
Beiträge: 59
Seit: 06.06.09
Kennt ihr einen Zusammen hang zwischen Depression und folgender Magen-Darm-Erkrankung? Also zum Beispiel Versopfung / Durchfall, Blähbauch usw?

Und andersrum: Können (und wenn ja welche) bestimmen Magen-Darm-Erkrankungen (evt. auch Intoleranzen) Depressionen auslösen?

Bin auf eure Meinungen und Erkenntnisse gespannt! Danke!

Zusammenhang Depression - Magen-/Darm-Erkrankunge

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.783
Seit: 26.04.04
Hallo qwertzy,

es gibt schon Threads von Dir, die die gleiche oder ähnliche Problematik beschreiben. Bist Du mit den dortigen Tipps schon weitergekommen?

http://www.symptome.ch/vbboard/koenn...leme-mehr.html

http://www.symptome.ch/vbboard/fruct...tml#post426670

http://www.symptome.ch/vbboard/lakto...tml#post456388

http://www.symptome.ch/vbboard/hista...tml#post505805

Wie sieht es mit einer kompletten Schilddrüsenuntersuchung aus (auch diese Thematik wurde in einem Thread angesprochen)? Verdauungsstörungen, Depressionen etc. gehören zu den Symptomen einer Funktionsstörung/Erkrankung.

Liebe Grüße,
uma

Zusammenhang Depression - Magen-/Darm-Erkrankunge

qwertzy ist offline
Themenstarter Beiträge: 59
Seit: 06.06.09
Die anderen Threads von mir kenne ich. Ich bin halt noch keinen Schritt weiter gekommen, außer dass ich merke wie depressiv ich bin.

Und ich hab eine nachgewiesene erniedrigte DAO-Aktivität. Da meine Probleme mit meinem Auszug daheim auftraten, frage ich mich nun, ob das nicht damit in Zusammenhang stehen könnte!

Einige Ärzte meinten selbst nach meinem Zusammenbruch, dass das in ihren Augen psychosomatisch sei. Darauf habe ich aber lange nicht gehört, da ich das bei meinem "sonnigen" Gemüt (zumindest bis dahin) für ausgeschlossen hielt!

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.708
Seit: 10.01.04
Hältst Du Dich denn an eine histaminarme Diät? Hast Du Dir die Rubrik und das Wiki zur HI schon angesehen?

Grüsse,
Uta

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TraeumenderDelphin ist offline
Beiträge: 8
Seit: 04.07.10
Hallo qwertzy,

Depressionen und Magen-Darm-Probleme können auch ein Hinweis auf eine Schilddrüsen-erkrankung sein. Das würde ich an Deiner Stelle auf jeden Fall abklären lassen.
Zu Schilddrüsenerkrankungen findest Du unter symptome.ch sehr ausführliche Angaben.
Alles Gute
Ella

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qwertzy ist offline
Themenstarter Beiträge: 59
Seit: 06.06.09
Im März hatte ich nen erhöhten TSH, der aber laut zweier Ärzte noch im Normbereich lag. Ende Juni nochmal beim Internisten gewesen und er meinte TSH, fT3 und fT4 sind in der Norm... Sonographie im April auch normal gewesen!

Also von daher...

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.783
Seit: 26.04.04
Hallo quwertzy,

stell doch Deine Schilddrüsenbefunde mal hier ein.
Wie ich Deinen Zeilen entnehme, wurden die Antikörper nicht untersucht?

Liebe Grüße,
uma

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TraeumenderDelphin ist offline
Beiträge: 8
Seit: 04.07.10
Die Schilddrüse ist ein Organ, das so sensibel ist wie ein Schmetterling (sie sieht auch so aus). Bei mir war auch nur der TSH erniedrigt (aber noch in der Norm), T3 und T4 ebenfalls, die Sonographie unauffällig. Es wurde eine Kontrolle in 1/2 Jahr empfohlen.
Trotzdem wachte ich jede Nach um 3 Uhr mit Herzrasen auf, hatte Ängste, als ob ich gerade einen Alptraum hinter mir habe, spürte eine Hitze im Bereich der Kehle, hatte Schweißausbrüche, dann fröstelte ich wieder. Trotzdem alles normal - nach Angaben der Ärzte.

Ich habe dann über die "Hormonselbsthilfe.de" Hilfe erhalten (bzw. ich habe die Kurse besucht und weiß nun vieles über die Auswirkungen der Schilddrüse und anderer Hormone). Schau mal hier unter wiki - schilddrüse - Du wirst erstaunt sein, was die Schilddrüse für Beschwerden verursachen kann - wohlgemerkt auch dann, wenn Du noch voll in der "Norm" bist.
LG Ella

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qwertzy ist offline
Themenstarter Beiträge: 59
Seit: 06.06.09
Nein, keine Antikörperuntersuchung. Die Werte habe ich nocht nicht, muss sie erst beim Arzt erfragen.

Wenn die SD-Werte normal sind, aber trotzdem Beschwerden da sind, ist dann immer die SD Schuld? Ich meine, es muss ja eine bestimmte Grenze geben, sonst würde ja jeder Deutsche mehr oder weniger Hormone brauchen...

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TraeumenderDelphin ist offline
Beiträge: 8
Seit: 04.07.10
Die Normwerte werden folgendermaßen ermittelt: Man nehme 100 Menschen, egal ob krank oder gesund, untersucht deren Schilddrüsenwerte und streicht die 15 besten und die 15 schlechtesten weg. Was übrig bleibt sind NORM-Werte. Die Hormonselbsthilfe rät daher immer: Die Werte sollten im mittleren Drittel der Norm-Werte liegen. Man muß sich immer alle Werte anschauen. Ist T3 niedrig, T4 hoch oder umgekehrt, dann stimmt etwas nicht. Sind Antikörper nachzuweisen, dann liegt wahrscheinlich Hashimoto oder Basedow vor.
Durch die Jodierung von Speisesalz ist diese Erkrankung sprunghaft angestiegen. Auch durch die stressige Lebensweise, durch die heutige Ernährung und durch Antibiotika. Bevor Du Psychopharmaka schluckst, würde ich Dir wirklich zur Hormonselbsthilfe raten.


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