Zusammenhang Depression - Magen-/Darm-Erkrankunge

03.07.10 21:56 #1
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Zusammenhang Depression - Magen-/Darm-Erkrankunge

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.783
Seit: 26.04.04
Hallo qwertzy,

Du könntest Dich mal im Wiki schlau machen
Schilddrüse

und in der Schilddrüsenrubrik wirst Du auch fündig
Schilddrüse, Hormonsystem

Wenn Du ein erhöhtes TSH hattest, dann wäre es schon wichtig, sich dies näher anzuschauen. Die Frage ist auch, welche Normwerte das Labor angibt - mittlerweile liegt der obere Referenzbereich bei 2.5.

Wenn Du die Werte hast, dann kannst Du sie hier einstellen - wie schon erwähnt.

Es ist leider so, dass sehr viele Schilddrüsenerkrankungen nicht erkannt werden, weil einfach nicht danach gesucht wird. Außer Fachärzten kennt sich kaum einer richtig aus, wodurch eine gründliche Abklärung verhindert wird. Auch dazu findest Du in der genannten Rubrik genügend Erfahrungsberichte...

Liebe Grüße,
uma

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TraeumenderDelphin ist offline
Beiträge: 8
Seit: 04.07.10
Ich war bei "Fachleuten", sogar beim Endokrinologen. Ich fühlte mich ehrlich gesagt ziemlich alleingelassen. Ultraschall - normal. Werte - auffällig, aber in der Norm. Kein Therapieansatz!!
Ich nehme jetzt pflanzliche Präparate und Globuli, kann wieder durchschlafen, habe keine Ängste mehr - alles weg!! So einfach! Ein Arzt hat mir dabei jedoch nicht geholfen.

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qwertzy ist offline
Themenstarter Beiträge: 59
Seit: 06.06.09
Hmm, OK! Das mit der Schilddrüse hate ich vor einiger Zeit schon in Erwägung gezogen, weswegen ich eben dann auch zum Internisten mit angeblicher SD-Erfahrung gegangen bin.

Da ich aber nun fast seit einem Jahr mehr oder weniger "unmotiviert" durchs Leben gehe, und noch einige andere Aspekte dazukamen, gehen meine Eltern davon aus dass ich zur Depression neige. Es begann eben "alles" mehr oder weniger mit dem Auszug von zuhause und dem Beginn des Studiums. Also von festen Abläufen (Essen zur gleichen, pünktliches Aufstehen als Schüler und dann als Zivi, Einhaltung gewisser familiärer Regeln) zur absoluten Eigeneinteilung.... Und darum meinen meine Eltern, dass mir das zu Schaffen macht und dadurch im Endeffekt auch meine Verdauungsprobleme herrührern. Dazu muss noch gesagt werden, dass ich schon immer Probleme hatte mit krassen Veränderungen (z.B. Schulwechsel von Grundschule auf Gymasium, das Wiederholen einer Klasse,...).

Für euch ist das aber eher organisch --> psychisch, und nicht andersrum? Oder versteh ich das falsch?

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qwertzy ist offline
Themenstarter Beiträge: 59
Seit: 06.06.09
@Delphin: Kann mir dabei ein Heilpraktiker helfen? Und warum hat dich der Endokrinologe so im Stich gelassen?

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.783
Seit: 26.04.04
Hallo qwertzy,

"wie rum" das nun bei Dir ist, weiß ich natürlich nicht... Ich wollte nur eine Möglichkeit aufzeigen, den Depressionen etc. auf die Spur zu kommen.

Immer dann, wenn es auffällige "organische" Befunde gibt, finde ich eine Abklärung hilfreich; sie wäre in diesem Fall relativ einfach und kann dann ausschließen oder bestätigen, dass die psychischen Symptome dort ihre Ursache haben.

Liebe Grüße,
uma

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TraeumenderDelphin ist offline
Beiträge: 8
Seit: 04.07.10
Hallo Quertzy,
von den Ärzten und auch vom Endokrinologen fühlte ich mich im Stich gelassen, weil sich alle nur auf die Normwerte verlassen haben und meine Symptome einfach nicht ernst genommen haben. Wenn Dein Körper Symptome zeigt, ist etwas nicht in Ordnung. Und gerade im Hormonbereich reagiert der eine Körper viel sensibler als der andere.
Ein Heilpraktiker könnte Dir helfen, wenn er die Ausbildung bei Frau Buchner gemacht hat. Schau doch mal bei Hormonselbsthilfe: Home, da sind alle Berater aufgeführt, die bei Frau Buchner waren. Es sind auch Ärzte dabei.
Glaub D e i n e m Körper, er lügt Dich nicht an. Wenn er solche Symptome zeigt, dann fehlt ihm etwas. Ich denke, viele Leute müßten nicht "psychisch" behandelt werden, wenn ihre Schilddrüse Beachtung finden würde.
Ich drück Dir die Daumen, dass Du den richtigen Therapeuten findest.

Übrigens: Das Essen spielt eine große Rolle. Es ist schwer, wenn man keinen Appetit hat, etwas zu essen, aber ohne die richtige Nahrung ist der Körper nicht in der Lage, z. B. Hormone zu bilden. Der Stress wird nachlassen, wenn Deine Hormone im Lot sind. Glaub mir.

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qwertzy ist offline
Themenstarter Beiträge: 59
Seit: 06.06.09
Ok, dem mit der Schilddrüse geh ich nach! Evtl. ists auch "nur" eine Dünndarmfehlbesiedelung, aber das ist immer so schwer zu diagnostizieren bzw. die Ärzte kennen sich nicht damit aus. Werde mal mit meiner HP darüber sprechen.

Was mich halt die Tage stutzig gemach hat, war dieser Artikel:

Symptome einer Depression - Welche Symptome treten bei Depressionen auf

Viele der dort beschriebenen Symptome finde ich bei mir wieder!

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.783
Seit: 26.04.04
Hallo qwertzy,

da stellt sich dann die Frage, woher die Depression kommt...

Liebe Grüße,
uma

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qwertzy ist offline
Themenstarter Beiträge: 59
Seit: 06.06.09
Wie meinst du das?

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.783
Seit: 26.04.04
Hallo qwertzy,

wenn Du die im Link geschilderten Symptome bei Dir wiederfindest, dann passt ja die Vermutung "Depresseion". Ich meine, dass es nun wichtig ist, die Ursache herauszufinden.
Wenn es keine organische Komponente gibt, dann wäre der Psychotherapeut gefragt.

Liebe Grüße,
uma


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