Emotionen bestimmen unser Leben

14.01.10 10:58 #1
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Emotionen bestimmen unser Leben

fauna ist offline
Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
"Machbarkeitspriester" finde ich ein schönes Wort! - Nehm ich auf, wenn du nichts dagegen hast MariaG.
Wir sind nicht ohnmächtig, wir sind nicht allmächtig! - Irgendwo dazwischen liegt meine persönliche Wahrheit.
LG, fauna

Emotionen bestimmen unser Leben

Omtcg ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.154
Seit: 16.12.09
Für mich ist der Gedanke wesentlich beruhigender, dass ich sehrwohl Einfluss auf mein Leben habe als der Gedanke, dass ich dem allen hilflos ausgeliefert bin.
Und bei Gott, ich habe Einfluss!
Ich habe Emotionen, ich kann sie beeinflussen, ich kann meine Wirklichkeit gestalten.
Klar sind wir auch von anderen Menschen abhängig. Aber da wären wir wieder beim Gesetz der Anziehung. Ich werde immer nur Menschen treffen, die mir entsprechen.
__________________
Liebe Grüße Sabine

Emotionen bestimmen unser Leben

Juliette ist offline
Beiträge: 4.666
Seit: 23.04.06
Meine Erfahrung ist die, das Emotionen einen zwar niederdrücken können, das man sie mit Übung aber auch beeinflussen kann.
Geprägt wird man durch alles was von Außen kommt, aber man hat auch eigenes Innen, auf das man Einfluss nehmen kann. Einstellungen können sich ändern.

Ich kenne eine Frau, deren erster Freund sie geschlagen hat, aber nur einmal. Sie hat sich von daan nur noch Männer ausgesucht, die gut zu ihr waren und den ersten rasch in die Wüste geschickt.

Man muss keinem seiner alten Muster treu bleiben.

Grüsse von Juliette

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MariaGabriella ist offline
Gesperrt
Beiträge: 231
Seit: 29.11.09
einfluss auf die realität: nur sehr, sehr eingeschränkt.
einfluss auf meine emotionen, obwohl die realitäten nicht schön sind, nenne ich: sich die dinge schön reden.
wenn die realitäten nicht schön sind, sind sie eben nicht schön.
bin lieber realist, und nenne gerne miese dinge beim namen, um sie möglicherweise zu verändern.

da gibts dieses schöne sprichwort über das erkennen der unterschiede zwischen den den dingen, die ich persönlich ändern kann und die ich nicht ändern kann, womit ich mich wiederum abfinden muss.
sich abfinden können mit unveränderlichen dingen ist aber eine kunst, die die machbarkeitspriester nicht so gerne pflegen
gesetz der anziehung im sinne, dass gleiches gleiches anzieht, nein, eher nicht, gegensätze ziehen sich genauso gut an.

MariaG

Geändert von MariaGabriella (22.01.10 um 09:22 Uhr)

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ory ist offline
Weiblich ory
Moderatorin
Beiträge: 8.270
Seit: 04.02.09
da gibt es ein anderes schönes sprichwort ,was meiner philosophie sehr ,sehr nah kommt :
Man muß die dinge so sehen wie sie sind ,aber man muß sie doch nicht so lassen .

lg ory

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Amy ist offline
Weiblich Amy
Beiträge: 410
Seit: 13.11.06
Zitat von MariaGabriella Beitrag anzeigen
da gibts dieses schöne sprichwort über das erkennen der unterschiede zwischen den den dingen, die ich persönlich ändern kann und die ich nicht ändern kann, womit ich mich wiederum abfinden muss.
Das Serenity Prayer !

“Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.”

Ja, die Weisheit, da hapert es wohl bei den meisten von uns manchmal, mich natürlich eingeschlossen. Aber es ist ein schönes Gebet und bringt Hoffnung. Ich muss es mal wieder auf meine Tagesordung stellen.

Zitat von MariaGabriella Beitrag anzeigen
sich abfinden können mit unveränderlichen dingen ist aber eine kunst, die die machbarkeitspriester nicht so gerne pflegen
Vielleicht sind das Menschen, die die Weisheit hatten, das eine vom anderen zu unterscheiden ??
__________________
If you can't move the mountain, move a few stones.

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fauna ist offline
Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
handwerkprofis schrieb:
Für mich ist der Gedanke wesentlich beruhigender, dass ich sehrwohl Einfluss auf mein Leben habe als der Gedanke, dass ich dem allen hilflos ausgeliefert bin.
Und bei Gott, ich habe Einfluss!
Ich habe auch entdeckt, dass ich Einfluss haben kann in meinem Leben. - Viele sehr schlimme Gefühlszustände und Reaktionsweisen haben sich in eine gute Richtung verändert. - Das schlimmste Hindernis war aber wirklich der "Machbarkeitswahn". - Damit konnte ich sehr gut viele abgespaltene Emotionenen, ganze Persönlichkeitsanteile weiterhin umgehen. Ich konnte es sozusagen "perfektionieren".
All die "ultimativen Methoden", die ich gelernt und erfahren habe, habe ich dafür gebraucht. - Mittlerweile - erst nachdem ich auch die Hilflosigkeit, das Ausgeliefertsein, die Ohnmacht annehmen konnte (nicht alles nochmals durchleben oder drin suhlen! "nur" anerkennen), also erst nachdem ich gelernt habe "hinzugucken", mich selber immer weniger zu belügen - konnte ich stabilisieren. Jetzt stehen mir viele dieser "ultimativen Methoden" auf eine neue konstruktivere Art zur Verfügung. - Für mich ist das Wichtigste, wählen zu können, meine eigenen Urteile als erwachsene Frau fällen zu können, nicht mehr zu "verurteilen" wie andere oder ich selber sich verhalten. - Das ist aber konkret jeden Tag im Alltag zu üben.
Und all die generalisierten Sätze, denen stehe SEHR kritisch gegenüber, denn viele Menschen scheinen mir ihre Schmerzen abzuspalten und zu verdrängen, v.a. Hilflosigkeit, Ohnmacht.
Jedes Wissen und Können - auch über den Einfluss von Gefühlen, über die Möglichkeiten Gefühle aufzulösen, zu verändern etc. kann eben verschieden gebraucht werden, konstruktiv - aber auch hinderlich.
Liebe Grüsse, fauna

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Juliette ist offline
Beiträge: 4.666
Seit: 23.04.06
Hallo fauna,

ich glaube da sprichst du etwas wichtiges an, was in den Positiv-Denken-Büchern oftmals nicht beachtet wird und warum es auch, so nicht funktioniert.

Hinschauen und Annehmen, so wie du es anschaulich beschrieben hast, ist ein wichtiger Bestandteil der Eigenliebe. Ohne Liebe kann man noch soviel machen und versuchen. Letztendlich wird es nicht gelingen.
Ich habe an anderer Stelle schon einmal geschrieben das Annehmen auch Loslassen heißt.

Grüsse von Juliette

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Morja ist offline
Beiträge: 823
Seit: 27.10.09
Zitat von Juliette Beitrag anzeigen
Hallo fauna,

ich glaube da sprichst du etwas wichtiges an, was in den Positiv-Denken-Büchern oftmals nicht beachtet wird und warum es auch, so nicht funktioniert.

Hinschauen und Annehmen, so wie du es anschaulich beschrieben hast, ist ein wichtiger Bestandteil der Eigenliebe. Ohne Liebe kann man noch soviel machen und versuchen. Letztendlich wird es nicht gelingen.
Ich habe an anderer Stelle schon einmal geschrieben das Annehmen auch Loslassen heißt.

Grüsse von Juliette
Mich dem anschliessen kann.

@Fauna
Das ist ein sehr eindrücklicher Erfahrungsbericht ich bedanke mich bei dir recht herzlich!

und genau wie Juliette anmerkte, auch ich habe darüber schon ausführlich geschrieben, wie so ein Prozess aussehen kann.

Meines Wissens (ist natürlich nicht allumfassend) wird das in der angesprochenen Literatur meistens auch so beschrieben.

Grüsse Morja
__________________
Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keines da. Franz Kafka

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Ruedi ist offline
Beiträge: 3.452
Seit: 15.06.08
Hallo an Euch alle,

schreiben tue ich hier nicht viel, aber lesen schon und ich befasse mich auch schon lange damit.
Nur dieses Bild von Dietrich Klinghardt stelle ich wieder einmal hier ein. Das zeigt doch so schön, dass der Geist stärker ist als alle unsere Krankheiten und Probleme die wir haben.
Wichtig ist einfach zu lernen dem Geist die Freiheit zu lassen sich zu entfalten in uns.

Gruss Ruedi und an alle einen schönes Wochenende
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