Das feinstoffliche Ich

26.03.06 20:54 #1
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Das feinstoffliche Ich

Wolfgang Jensen ist offline
Gesperrt
Beiträge: 832
Seit: 16.03.06
Hallo Phil, Du bist da auf einem interessanten Weg - und stellst gute Fragen:

Es ist irgendwie nicht rationell begründbar... kommt es über die Intuition, oder Inspiration...?

Ich glaube, Intuition ist ein inneres Gefühl ... Das kann man entwickeln, aber es gibt auch Wesen, die talentiert sind. Inspiration kommt von außen, Gedanken/Ideen werden geschickt, von wem oder was auch immer. Darüberhinaus glaube ich daran, daß es einen "Fundus Wissen" gibt, ein Pool, auf den "man" zugreifen kann - unter bestimmten Voraussetzungen.

Auch sehr interessant:
Irgendwo habe ich den Satz aufgelesen "Als der Mensch zu vergessen begann, erfand er die Schrift". Der Satz hat mir seither keine Ruhe mehr gelassen. Doch was begann er denn zu vergessen?
Meiner Meinung nach müßte die Aussage lauten: da sein "Wesen" vergessen mußte, erfand der Mensch die Schrift, um das Vergessen zu überwinden.

Wir haben ein Gedächtnis. Das erscheint vielen als selbstverständlich - aber es gab eine "Zeit", da gab es keine (genetischen) Aufzeichnungen über das, was geschah. Niemand konnte z.B. Verantwortung übernehmen, weil ihm seine Handlungen nicht bewußt sein konnten. Wesen haben nun im Hierundjetzt einen Körper, um gerade diesen gravierenden Mangel zu beheben - sie bleiben mit den Folgen ihres Handelns verbunden. Zu dem Thema gäbe es viel zu sagen.

Danke für Deine Anregung, Phil

Wolfgang

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.714
Seit: 10.01.04
Ein ganz banaler Zwischenruf: Schauberger sagt ja auch, daß man mit seinem Quarzsand Teiche von Algen reinigen kann. Irgendwie scheint das Wasser bzw. die Algen in unserem Teich das nicht verstanden zu haben...

Uta
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phil ist offline
Beiträge: 1.702
Seit: 25.01.05
Hallo Uta,
Schauberger und Quarzsand? Meinst du etwa Plocher? Der arbeitet mit informiertem Quarzsand mit nicht immer überzeugenden Resulataten. Viktor Schauberger 1885 - 1958 war Förster und hatte so Gelegenheit die Bewegung der Natur zu beobachten. Er wird oft und gerne von allerlei Leuten der neuen Wasserszene zitiert, und von einigen sogar verstanden... Seine Verfahren basieren alle auf naturtreue Bewegung, nämlich der Verwirbelung.

Beim Beleben des Wassers reicht es nicht, einfach Informationen zu übertragen. Diese müssen auch noch eingebracht werden, z.B. durchs Verschütteln bei der Homöopathie, aber mach das mal mit einem Teich.

Die besten Erfolge bezüglich Algen zeigen hyperbolische Düsen, die das Wasser verwirbeln. Dabei zieht die Düse Luft an und reichert das Wasser so mit Sauerstoff an. Beim Gefrieren zeigten sich auf einem solchermassen bewegten Schwimmteich polygonale Flächenstrukturen, was wiederum ein Zeichen für ein veränderte feinstoffliche Realität im Wasser ist, und womit wir zurück beim Thema Seele wären.

Herzlichst - Philippe
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herzlichst aus Trollhalden!

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.714
Seit: 10.01.04
Du hast Recht, Phil . Es war Plocher'scher Quarzsand.

Uta
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Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Hallo Phil,

Du schreibst was von Poligonalität und einer Flächenstruktur. Was ist eine Poli (mehfach) gonales (fläche) also vielfachflächiges Wasser ? Wenn Schwimmteiche (was auch immer das wieder für ein Teich ist...) zufrieren gibt es ungefähr 10-100 unberechenbare Komponenten die das erstarren der Oberfläche mit beeinflussen. Das geht vom Wind über in Wasser befindliche Objekte (Wärme/Pumpen/Fische) hin zur Fliege die drüber donnert und abstürzt. Ausser der Tatsach das Du es zwar insoliert berechnen könntest, aber die Summenformel eine etwas überdimmensional Ungefälligkeit aufweisen, ist da noch nix von feinstofflicher Informationspolitik zu erkennen. Was eine feinstoffliche Realität ist kannst Du mir sicher noch etwas ausschmücken, denn ich bin wissbegierig.

Gibt es in der mordernen Zeit von digitaler Fotografie evtl. auch ein Foto von solcher poligonalen Gegebenheit und auch das Referenzbild ohne hyperbolische Düsenhilfe ?

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.714
Seit: 10.01.04
Ich verstehe gerade vor allem Bahnhof , habe aber mal gegoogelt um herauszufinden, was poligonal überhaupt bedeutet, da mir das Wort bis jetzt fremd war.
DAs einzige, was ich gefunden habe, ist ein zweisprachiger Text. Auf Deutsch heißt es da:
..... linear oder flächig bei Gewässern...
Auf italienisch:
ad es. lineare o poligonale per le acque
http://tinyurl.com/gx2gx

Also heißt poligonal einfach "flächig"?

Uta
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Pius Wihler ist offline
Beiträge: 1.019
Seit: 24.09.04
Mike, du schreibst:
Was eine feinstoffliche Realität ist kannst Du mir sicher noch etwas ausschmücken, denn ich bin wissbegierig.
Das ist ja genau das (oder dein) Problem: Das Feinstoffliche ist erfahrbar und ist nicht vergleibar mit wissbegieriger "Grosshirnakrobatik". Es sind verschiedenen Ebenen.

Stelle dich darauf ein, und du kannst es möglicherweise wahrnehmen...du kannst es nicht wollen, du musst es geschehen lassen. Hilfreich kann dabei sein, nur schon das Wort "Liebe" zu denken.... und dann fühle in dein Herz...

Wie sagte der kleine Prinz: "Man sieht nur mit dem Herzen gut"...
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Gib einem Hungernden einen Fisch, und er hat zu Essen für einen Tag.
Lehre ihn angeln, so hat er zu Essen für das ganze Leben.

Einen schönen Tag wünscht Dir Pius

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Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Hallo Pius, der Phil sagte ja das die feistoffliche Relität des Wassers durch irgenwas sichtbar gemacht werden kann. Und nur das habe ich hinterfragt. Die feistoffliche Seele die mich angeblich im Geburtskanal besprungen hat lasse ich bei der Fragestellung mal aussen vor.

Wenn es Deiner Aussage nach erfahrbar ist kann ich es (ob mit oder ohne Hirnrinde) wohl auch erfahren wenn ich es mir vorstellen kann und dann noch zulasse es mir vorzustellen.

Wenn ich an das Wort "Liebe" denke läuft mir immer ein Schauer über den Rücken. Ist das schon feinstofflich ?

Also beim Selbstversuch gerade und beim Gedanken an das Wort Liebe musste ich rülpsen und mein Herz hat kurz gestolpert (Überdruck im Magen). Das war dann grobstofflich, oder ist das auch schon feinstofflich wegen dem nichtsichtbaren ausgasen ?

Wie sagte meine Oma immer: "Mit Doppelherz singt man doppelt gut!"

ich warte dann mal herzlos neutral auf die Antwort vom Phil.

@Uta

was Du da ausgegraben hast im Google Cache ist eine Anleitung für AutoCAD um 3D Flächen aufzumessen und einzutragen. Da geht es natürlich auch um poligonale Strukturen weil die Darstellung einer nicht linearen Fläche (Berg und KEIN Fussballfeld) etwas mehr als 2 Dimmensionen braucht. Poligonale enden im Chaos der Fraktale die aber auch mathematisch zu fassen sind wenn man Sie erzeugen möchte. Andersrum ist sehr sehr kompliziert. Also kann man Gelände künstlich am Rechner mit kleinen Mitteln entwerfen aber (noch) nicht Gelände im Rechner erfassen = Handarbeit = AutoCAD Anweisungen auf Poligone.

Berg = viele Ecken
Fussballfeld = 2 Linienpaare unterschiedlicher Länge die eine ebene Fläche umschliessen. Willst Du die Grassnarben und Grasstängel auch noch darstellen wird's wieder sehr poligonal (Mehrflächig). Deshalb haben moderne Grafikkraten im Computer auch schon einen Lüfter weil die die Poligone in Computerspielen berechnen müssen und dabei ganz schön ins Schwitzen kommen. Sieht echt aus, kostet aber viel Leistung.

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Wolfgang Jensen ist offline
Gesperrt
Beiträge: 832
Seit: 16.03.06
Das feinstoffliche Ich

Hallo Pius, meine Antwort ist direkt an Dich gerichtet, bewußt nicht über PN.

Dein Zitat:
Das Feinstoffliche ist erfahrbar und ist nicht vergleibar mit wissbegieriger "Grosshirnakrobatik". Es sind verschiedenen Ebenen.

Ich möchte diesen Hinweis um meine Analyse ergänzen, die grundsätzlich ist, und nicht persönlich.

Ich vemute, daß Menschen, deren Liebe zutiefst verletzt wurde, sich in Gehirnakrobatik flüchten, um überhaupt ihre Probleme lösen zu können. Sie entwickeln zwangsläufig eine "Geistige Intelligenz", weil ihre "Emotionale Intelligenz" hinter einer traumatischen Mauer verdorrt ist.
Das ist eine Arbeitshypothese!

Grundsätzlich könnte man die Frage stellen: kann das Feinstoffliche das Grobstoffliche durchdringen - oder ist das Grobstoffliche vom Feinstofflichen durchdrungen, und kann das Feinstoffliche eine Steuerungsfunktion erfüllen?

Gruß Wolfgang

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Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Das ist keine Arbeitshypothese sondern wurde bereits hier vollständig zu Deiner Zufridenheit abgehandelt:

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