"Kopfmenschen" - Konfliktlösung - sich öffnen können - Gefühlsebene

19.06.11 14:51 #1
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"Kopfmenschen" - Konfliktlösung - sich öffnen können - Gefühlsebene

Oregano ist offline
Beiträge: 63.690
Seit: 10.01.04
Hallo soussa,

ich denke, Du siehst die Situation ganz richtig , und viele Frauen würden sie genauso sehen.
Die Frage bleibt: was kannst Du tun? - Wird es möglich sein, Deinen Partner "umzuerziehen" oder ist das Illusion?

Du hast viel aufgegeben, um mit ihm zusammen zu leben. Aber das war doch Deine Entscheidung, die Du ihm nicht unbedingt vorwerfen kannst. Oder hat er sich grundlegend verändert, seit Du mit ihm zusammen lebst? Waren nicht schon vorher klare Zeichen für das Machotum da?

Wenn Dir dieses Leben zu einspurig und deprimierend ist, dann liegt es an Dir, das zu ändern. Deinem Partner geht es ja im Prinzip gut mit Dir: Du meckerst zwar immer rum, aber ansonsten sorgst Du doch für ihn, räumst hinter ihm her, stehtst (außer für Gespräche) wahrscheinlich zur Verfügung. Warum sollte er ernsthaft daran denken, da etwas zu verändern? Offensichtlich haben die Erfahrungen aus früheren Beziehungen da ja auch nichts bewirkt?

Grüsse,
Oregano

"Kopfmenschen" - Konfliktlösung - sich öffnen können - Gefühlsebene

Soussa ist offline
Themenstarter Beiträge: 39
Seit: 28.04.09
Hallo Oregano,

ich denke, Du siehst die Situation ganz richtig , und viele Frauen würden sie genauso sehen.
Die Frage bleibt: was kannst Du tun? - Wird es möglich sein, Deinen Partner "umzuerziehen" oder ist das Illusion?

.......................vermutlich eher Illusion


Du hast viel aufgegeben, um mit ihm zusammen zu leben. Aber das war doch Deine Entscheidung, die Du ihm nicht unbedingt vorwerfen kannst. Oder hat er sich grundlegend verändert, seit Du mit ihm zusammen lebst? Waren nicht schon vorher klare Zeichen für das Machotum da?

....es liegt die Verantwortung für die Entscheidung bei mir. Ich wäre auch mit getr. Wohnungen nach all meinen Stresserfahrungen zufrieden gewesen. War sehr klar damals als wir uns kennenlernten. Legte sogar schriftlich total klar dar, was ich möchte und nicht möchte und wie ich es mir vorstelle - aber wahrscheinlich sind bei einem Mann trotzdem eher die körperlichen Attribute vordergründig, das andere schiebt man mal weg.........
Es waren leichte Anzeichen, doch ich war damals enorm unter beruflichem Druck - nebenberufliche Ausbildung etc...

und ich habe nicht nur viel aufgegeben, ich habe natürlich auch Vorteile in einem schönen großen Haus ohne weitere Kosten, aber Arbeit ist auch enorm......deshalb der Aufschrei, wenn ich ihm auch noch alles wegräumen muß, was ich nicht mehr mache. Lasse den Kleiderstappel dann wachsen oder stelle ihm Dinge von ihm in Weg, damit sie weggeräumt werden müssen.........
Ich habe auch viel am Haus gearbeitet über Jahre......es ist sein Haus.......ja ich habe fast die ganze Freizeit investiert und vor lauter Arbeit merkte ich auch da gewisse Dinge noch nicht.. Doch als dann der normal Alltag kam.........da staunte ich Bauklötze was ein erfolgreicher, intelligenter, erfahrender Mensch/Mann so liefern kann........

Es geht auch langsam an die Gesundheit......der Dauerstress macht einfach krank, auch ungelöste Konflikte machen auf Dauer krank. Er funktioniert gut und die Erfolge im Beruf geben sicher Energie und Selbstbewußtsein, dass man doch nicht alles im Leben so verkehrt macht.

Wenn Dir dieses Leben zu einspurig und deprimierend ist, dann liegt es an Dir, das zu ändern.
......so ist es......man kann ein Leben lang klagen, oder was verändern....
Deinem Partner geht es ja im Prinzip gut mit Dir: Du meckerst zwar immer rum, aber ansonsten sorgst Du doch für ihn, räumst hinter ihm her, stehtst (außer für Gespräche) wahrscheinlich zur Verfügung. Warum sollte er ernsthaft daran denken, da etwas zu verändern?


...Oh nein, ich habe schon einiges verändert und begehre auf, was halt immer Streit ergibt.
Ich bin sicher der Typ Frau die durch Kindheitsmuster erst spät gelernt hat auch auf sich zu achten und zu schauen...und schon viel für einen Mann tut und auch viel einbringt und aufgibt, aber ganz gebe ich mich sicher nicht auf..........ich meckere genug und begehre auf, aber wenn man gegen Wände läuft, ist es ohne ruhiger im Alltag.


Offensichtlich haben die Erfahrungen aus früheren Beziehungen da ja auch nichts bewirkt?

....ich habe oft nachgefragt wie es so lief und wie die anderen Frauen waren, versuchte den roten Faden zu finden, den jeder hat, wenn er mehr Beziehugen hatte.....- damit man seine Beziehungsmuster erkennen kann.
Er selber hat sich damit noch nie beschäftigt. Es gibt einige Gründe warum er die Frauen zum Teil vorwiegend er verlassen mußte........und ich habe ihn trotz seine Reife erst jetzt aus der falschen Illustion über Beziehungen, Romantik (es gibst sie sicherlich die richtige Frau da draußen in der Welt) und Abhängigkeiten aufgeklärt - seine Betrachtungsweise war nicht realistisch - hat nichts mit einer reifen und tiefgründigen Partnerschaft zu tun.

Den Frauen hat das alles gereicht, was ich bis heute nicht verstehen kann. So oberflächliche Gespräche oder es ist ihm zu anstrengend zu plaudern oder zu kommunzieren (ich vermute eine berufliche Überlastung, die er nicht eingestehen kann und auch körperliche Symptome werden nicht wahrgenommen, er funktioniert dafür zu gut) Er arbeitet auf Termindruck mit Gefahr von Regressionsansprüchen - hat mit Ausland/China zu tun und es ist schon anspruchsvoll - denke durch den Dauerstress hat er ähnliche Symptomatik wie ich - Cortisolmangel - Erschöpfung der Nebennieren, die dieses wichtige Hormon produzieren.........nur er geht drüber....kompensiert mit Alkohol, Fernsehen, Süßigkeiten, hin und wieder Zigarre (alles was Gefühlszustände positiv verändert)
Ich kenne mich darin gut aus - aber kann ihm nichts vermitteln.

Arbeiten, Funktionieren, im Kopf das Leben erfassen........nicht in die Tiefe blicken und nicht zu sehr hinter Kulissen..........das ist ein Lebensmuster, das er selber erkennen muß................

glaube nicht, dass man großartig da was erreichen kann.

Er hat sich sehr kommunikativ gezeigt - über Jahre haben wir täglich mehrmals telefoniert.............vielleicht habe ich überhört, dass ich das meiste eingebracht habe in die Gespräche..

Er hat sich auch nicht so gehen lassen, ging in die Natur mit mir..- ich erkannte keinen unordentlichen Menschen...........also man ist schon platt, wenn der Partner auf einmal völlig neue Verhaltensweisen hat und noch immer welche entwickelt.......

Er hat einen chaotischen Essenstil...je älter ich werde sehne ich mich nach etwas STruktur, zumindest am Wochenende..Ich wußte nie, ob er wenn ich gekocht habe, wenn er vom Büro kam, ob er denn dann auch ißt, obwohl den ganzen Tag nie oder kaum was isst und nie MIttag machen kann wie er sagt..........seit 7 Jahren ist das so.....
Mittlerweile kocht er sich selber da ich nicht jeden Tag Fleisch und Gebratenes mag (fast Vegetarierin und mehr auf Gesundes und Leichtes achten muß) - es kann auch sein, dass er um 21 h noch kocht........außer Frühstück den ganzen Tag nichts.........und dann oft so hungrig, denke auch ev. mit Unterzucker nach Büroschluß, dass sonst nichts mehr anzufangen ist, außer dass er zusieht sein Essen zu kochen, was immer aufwendig ist.......denn kalt ist er nicht außer das Frühstück.........tja schon recht aufwendiger Mann.....aber wir gehen auch oft essen, das bezahlt er..........also es gibt auch viel Großzügigkeiten und Vorteile, wenn es auch nicht so rüber kommt, muß ich es mal erwähnen...

oder....

..wir haben ein Zimmer für Kleidung, 300 qm Wfl., 1 Zimmer für Schuhe und er legt alles in der KÜche neben den Tisch ab............die Schuhe stehen fast unter dem Tisch..........was gibt es da für Gründe......angeblich war es da wärmer im Winter...........aber was ergibt das jetzt für einen Grund..

......ich bin nicht pingelig, aber ich muß wirklich zusehen dieses gr. Haus samt Garten in Ordnung zu halten, weil ich sonst nicht mehr nachkomme.............
Ordnung hat für ihn eine andere Bedeutung und keine einzige Frau hat jemals ein Thema mit ihm gehabt....

..es klingt manchmal wie von einer anderen Welt.......
Ich wurde so erzogen, meine Mutter legte großen Wert darauf, dass ihre Töchter angemessen einen Haushalt führen und man im Großen und Ganzen Ordnung hat und hält - alle Frauen mit denen ich je näheren Kontakt hatten oder die ich kenne, sind genau so....
Seine Mutter war extrem pingelig, vielleicht deshalb die Auflehnung....

...ich muß mich auch wohlfühlen können............

Ich denke ihm fehlt auch als "Einzelkind", da der Bruder Nachzügler war ein soziales Anpassen an Geschwister, was ich zur genüge erlernte - bzw. da er geschieden wurde als die 2w Kinder klein waren aus 2 Ehen........kennt er das wirkliche Familienleben zu wenig - er hat seinen Schwerpunkt immer im Beruf gehabt....

....denn ohne gewisse Strukturen läßt sich weder eine Familie noch eine Partnerschaft leben........

lg
soussa

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.690
Seit: 10.01.04
Hallo soussa,

viele Argumente, viele Analysen.
Mir fällt auf, daß Du über ihn sehr viel nachdenkst, über seine Hintergründe, Motive, Motivation usw.

Ich denke, das bringt Dir nicht viel, und Du solltest Deine Energie lieber in Fragen und Antworten stecken, die Dir etwas bringen. Ein Thema zum Nachdenken für mich wäre z.B.: Bin ich seine Angestellte, die für sein Haus sorgt? Oder bin ich seine gleichwertige Partnerin und behandelt er mich auch so?

Hast Du eigentlich schon daran gedacht, alleine eine Psychotherapie zu machen? Das halte ich ehrlich gesagt für wirkungsvoller als eine Paartherapie in diesem Fall.

Grüsse,
Oregano

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Soussa ist offline
Themenstarter Beiträge: 39
Seit: 28.04.09
danke für die ehrlichen Zeilen.

Ja ich dachte an Therapie, finde aber hier kaum einen Platz, es dauert bis zu einem Jahr........

habe mich schon bemüht.

lb
soussa

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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Manches verstehe ich aber auch nicht.

Wenn es ein Problem ist, dass er schlampig und das Haus so gross ist, kann man eine Zugehfrau engagieren. Geld ist ja nicht das Problem.

Sich darüber aufzuregen kommt mir ziemlich kleinlich und lächerlich vor.
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

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Soussa ist offline
Themenstarter Beiträge: 39
Seit: 28.04.09
Hallo,


(Korrektur Wfl 200 qm die restl. 100 qm sind Keller) :

eine Zugehfrau kommt 2 x, die schafft gerade das Nötigste.und den Feinputz..

das ist auch in Ordnung..und ist gut so.....

ansonsten müßte man eine Haushälterin engagieren - aber jeden Tag eine fremde Person im Haus ist zu viel........aber die Frauen räumen auch nicht alles auf und hinterher.....die haben mit putzen mehr als genug zu tun.


Ich denke das Ordunungsproblem ist häufig in Partnerschaften - da einer immer ordentlicher ist als der andere.......

er braucht nur seine Sachen aufräumen - nicht mehr und nicht weniger...........das ist für jeden ERwachsenen machbar oder einfach nicht alles liegen lassen oder sofort wegräumen..............

man erwartet das schon von kleinen Kinder, dass sie ihr Spielzeug aufräumen.....

ER hat auch gute Eigenschaften so ist es ja nicht....er hat 2 Häuser die er nebst Business in Schuss hält und fast alles selber macht.........reparieren etc. nie ein Problem....aber aufräumen oder wegräumen...das ist einfach nicht sein Ding...........gehört aber zu jeder Handwerksarbeit dazu...........helfen kann man immer klar....aber sich nie zuständig zu fühlen, Dinge wieder an seinen Platz zu bringen, überfordert sogar mich und die Zugehfrau..........ich bin jetzt zu Hause, aber war vorweg Vollzeitbeschäftigt und werde es wieder sein.........

.........ich denke zu viel ist es nicht verlangt.........eine 3 Zimmerwohnung habe ich schnell in Schuß, aber nicht Haus, Keller, Garten, Werkstatt, Garage etc. und was noch verbleibt....

das ist nicht zu schaffen und ich bin nicht langsam.....

es nimmt zu viel Zeit weg, die man konstruktiver nützen kann....

Ich könnte nur putzen und aufräumen und die Hunde betreuen aber mir reicht das nicht !!

lb
soussa

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Kayen ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 14.03.07
Zitat von nicht der papa Beitrag anzeigen
Manches verstehe ich aber auch nicht.

Wenn es ein Problem ist, dass er schlampig und das Haus so gross ist, kann man eine Zugehfrau engagieren. Geld ist ja nicht das Problem.

Sich darüber aufzuregen kommt mir ziemlich kleinlich und lächerlich vor.
Hallo ndp,

Ich glaube nicht, dass das die Ursache des Grundproblems darstellt.


Hallo soussa,

also ich persönlich glaube ja nicht, dass Du diesen 10 Jahre älteren Mann noch ändern kannst.

Auch wenn Du ihn Dir damals ausgesucht hast, heisst es nicht, dass Du jetzt irgendetwas aushalten musst.
Du kannst Dich nur selbst ändern.

Anscheinend scheint der Ort, in dem ihr wohnt auch noch nicht mal der richtige zu sein. In einer größeren Stadt hättest Du andere Möglichkeiten auch mehr für Dich zu tun und Deinen Bedürfnissen nachzukommen. Ebenso glaube ich auch nicht, dass eine Psychotherapie Dich weiterbringt, zumindest denke ich dass Du bereits schon soweit informiert bist, dass es zu keinen neuen Erkenntnissen führt.
Eventuell eine Verhaltenstherapie könnte noch zu einem Durchbruch führen.

Liebe Soussa, das sind jetzt nur meine Gedanken aus Deinem Text heraus.

....denn ohne gewisse Strukturen läßt sich weder eine Familie noch eine Partnerschaft leben........

Beantworte Dir einfach die Frage, ob es mit ihm möglich ist.


Lieben Gruss
Kayen
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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Zitat von Soussa Beitrag anzeigen
Wenn Dir dieses Leben zu einspurig und deprimierend ist, dann liegt es an Dir, das zu ändern.
......so ist es......man kann ein Leben lang klagen, oder was verändern....
Deinem Partner geht es ja im Prinzip gut mit Dir: Du meckerst zwar immer rum, aber ansonsten sorgst Du doch für ihn, räumst hinter ihm her, stehtst (außer für Gespräche) wahrscheinlich zur Verfügung. Warum sollte er ernsthaft daran denken, da etwas zu verändern?


lg
soussa
Naja. Es wird eigentlich gar nicht klar, welche Vorteile dein Partner aus dem Zusammenleben mit Dir tatsächlich hat. Du räumst ihm eigentlich nichts hinterher, sondern legst es ihm in den Weg, damit er es selbst wegräumt. Zudem macht er sich sein Essen, wenn er Abends dann zuhause ist, in der Regel selbst. Dann meckerst Du auch noch laufend rum.
Du lebst in einem grossen Haus mit 2 Personen, in dem naturgemäss kaum Schmutz anfällt, und machst da einen Riesenhype draus.
Wahrscheinlich ist dein Problem auch, dass Du ziemlich pedantisch bist und ständig jede Ecke pickobello aussehen soll.

Eine Haushälterin willst Du auch nicht und die wäre auch total überzogen.

Denke, dass ich das in der Tat nicht nachvollziehen kann.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.690
Seit: 10.01.04
ich bin jetzt zu Hause, aber war vorweg Vollzeitbeschäftigt und werde es wieder sein.........
Hallo soussa,

ich habe den Eindruck, daß Du eine Art "Daseinsberechtigung" suchst, indem Du dieses Haus, den Garten und alles andere ganz toll in Schuß halten möchtest. Oder wird das von Dir gefordert?

100 qm Wohnfläche sind zwar viel, aber doch nicht so viel, daß man das mit 2x Zugehfrau in der Woche nicht gut pflegen kann. Oder hast Du da andere Erfahrungen?
Daß Dich das nicht befriedigt, kann ich sehr gut verstehen. Wie gesagt: Du solltest gleichberechtigte Partnerin sein und nicht Haushälterin oder Erzieherin.

Eine Psychotherapie fände ich insofern nützlich, weil das eine Hilfe wäre, um Gedanken zu sortieren, zu hinterfragen, evtl. zu neutralisieren. Manchmal verrennt man sich ja auch und sieht dann den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Grüsse,
Oregano

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Soussa ist offline
Themenstarter Beiträge: 39
Seit: 28.04.09
Hallo,
eine Psychotherapie ist für mich wie Schulmedizin....nicht schlecht, aber an die tiefen Muster kommt man selten.
Ich habe selber einige therap. Ausbildungen, aber man hat dennoch blinde Flecken.
Viele kamen irgendwann nicht mehr weiter in der Therapie....

Mir liegen da eher die ganzheitlichen Therapeuten, die Quantenheilung etc.....da habe ich auch neuerdings eine Heilerin die auch zugezogen ist im anderen Dorf. Da gehe ich auch hin, wenn es mir mal schlecht geht....das hilft schon...

Ich habe lange in der Großstadt gelebt, es ist ein anderes Leben, aber auch das Provinzleben kenne ich. Die Natur ist wunderschön, die Ruhe auch....mit 2 Hunden paßt das für mich....doch Kontakte bekommt man hier schlecht....wenn das besser wäre, könnte ich mehr mein Leben aufbauen.
Doch ein Haus in der Nähe hätte ein paar hundert tausend Euro mehr gekostet und wahrscheinlich einen kl. Garten nur haben, weil unbezalbar nähe München........so war das der Kompromiss, ich habe selber mitentschieden beim Kauf...........doch in meiner Heimat ist man herzlicher und freundlicher als die Sturköpfe hier am Land, die nur das Dorf kennen.......da habe ich mich etwas verschätzt..........sind nicht offen............so ist man ziemlich einsam. Tagelang sieht man oft keinen Menschen, ganz besonders im Winter....die sind sich selber im eigenen Dorf nicht alle grün, das kann man vergessen mit Einheimischen.......

Ich habe mir das einfacher vorgestellt, das ist das Problem und ein Eigenleben war nicht selbstverständlich als Frau, obwohl ich das immer lebte, aber er keine Frau hatte, die das lebte........doch Leute die am Land sind abseits einer größeren Stadt, da bleiben die Einheimischen eher unter sich. Wir sind beide zugezogen, mein Partner hat keinen Freundeskreis durch beruflich viele Umzüge, keine Familie............das ist schon sehr mager....er braucht auch nicht mehr, ist ein Einzelgänger.

Er hat viele gute Fähigkeiten natürlich wie jeder Mensch auch, doch darüber brauchen wir uns nicht austauschen, es geht ja um die Probleme hier.



Das Landleben ist O.k., aber die Voraussetzungen eher ein Ausnahmefall - die meisten Menschen haben Familie oder Freunde etc...

Ein Haus, in dem 2 Hunde mitleben, die bei Schlechtwetter verdreckt sind, lassen kaum Pedanterie zu....wie Kinder auch nicht..... und wenn mit Holz - sprich auch mit Kachelofen geheizt wird - da möchte ich die Person kennen, die sagt da bleibt alles sauber........

in einer Stadt oder Siedlung vielleicht noch eher...doch wir sind am Land..............und ich kann nicht behaupten, dass da kein Schmutz anfällt, auch bei 2 Personen .......wir laufen aus und ein vom GArten ins Haus, die Hunde auch....meine Güte jedes Mal Schuhe ausziehen oder die Pfoten reinigen.....es mag solche Menschen geben, aber das leben wir nicht...

Zusatz:
Ich habe Jahre alles weggeräumt, bis ich merkte, das geht auf Dauer nicht......ich habe gekocht und mich nach ihm orientiert.........bis ich merkte, jeden Tag Fleisch, immer nur Warmes machen und dann mag er auch so vieles nicht, ist sehr heikel - da wird es sehr anstrengend zu kochen, das kann jede Frau bezeugen-Er ist sehr anspruchsvoll und einfach mal Brotzeit oder eine Suppe oder Salat oder süßspeise oder Fertigkost oder was Einfaches geht bei ihm nicht...oder nur sehr selten.....

dann gleich al la card alles..- ......heute macht er sich es einfach selber - das ist Entspannung am Feierabend für ihn, wenn nichts anderes ansteht, wenn das Holz knistert............er mag das so...

Die Zeiten sind längst vorbei, dass die Frau die Pflicht hat wie früher unsere Mütter alles machen zu müssen im haus....ich war 30 Jahre Vollzeit berufstätig, aber ohne Haus....unmöglich die perfekte Hausfrau dabei zu sein.........wie die Mütter oder Großmütter..

lb
soussa


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