Die Psychologie des Mannes

22.01.07 14:46 #1
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Sine ist offline
Beiträge: 3.371
Seit: 15.10.06
Liebe Männer.
Hier dürft ihr die Vorurteile, die gegen euch kursieren, widerlegen.
Ihr könnt eure Anliegen an uns Frauen darlegen.
Ihr könnt das "Mannsein" definieren.
- Und ich kann etwas dabei lernen
Liebe Grüsse, Sine

Die Psychologie des Mannes

Notoo ist offline
Beiträge: 420
Seit: 31.07.06
Frauen wir lieben Euch

Die Psychologie des Mannes

Baffomelia ist offline
Beiträge: 1.143
Seit: 04.01.07
Der ganze Haushalt, der macht sich von allein, sagt mein Mann,
und auch die Wäsche, die kann so schlimm nicht sein, sagt mein Mann,
und was mein Mann sagt, das stimmt haargenau,
ich muss das wissen, ich bin schließlich seine Frau !

Die Psychologie des Mannes

Oregano ist offline
Beiträge: 63.704
Seit: 10.01.04
Männer sind zumindest nach Ansicht von Frauen schlechte Zuhörer. Diesem Vorwurf können Männer mit einem Trick leicht begegnen, berichtet die Bonner Beratungszeitschrift "simplify.de" in ihrer aktuellen Ausgabe. "Wer nur so tut, als ob er zuhört, wird bald feststellen, dass er sich in einen ehrlichen, guten Zuhörer verwandelt."


Alles was Mann dabei tun muss: die Partnerin offen ansehen, häufig bestätigend nicken, gelegentlich zustimmend brummen, ermunternd lächeln, Körperhaltung und Gesichtsausdruck immer wieder mal ändern. Der Effekt, so "simplify.de"-Chefredakteur Werner Tiki Küstenmacher: "Fast unbewusst wächst die Aufmerksamkeit und Sympathie für den anderen."


Nur ein Fehler könne diese positive Entwicklung wieder zerstören: den anderen mit Zwischenfragen oder gar Belehrungen unterbrechen. "Derartiges kann Gespräche dauerhaft sabotieren", warnt Küstenmacher. Das sei genau so schlimm, wie ein Gespräch mit den Worten "Wir müssen reden" zu beginnen. Das klinge nach Verhör und Vorwurf. Der so Angesprochene schalte sofort auf Abwehr und die Chance auf ein konstruktives Gespräch ist dahin.
http://www.vnr.de/vnr/pressemeldungen/presse_26510.html
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Frauen sprechen sechsmal so viel wie Männer - außer am Handy
Amerikanische Forscher haben herausgefunden: Männer sprechen im Durchschnitt ein Sechstel weniger als Frauen. Die einzige Ausnahme sind Telefonate mit dem Handy.
Von Heike Stüvel


Ohne Worte: Der tschechische Schauspieler Otto Simanek in seiner Rolle als "Pan Tau"
Foto: dpaFrauen sprechen im Schnitt 30.000 Wörter am Tag, Männer 25 000. Nur ein Viertel redet über Sorgen und Probleme. Am Telefon werden Männer redseliger. Sie benutzen ihr Handy häufiger als Frauen und führen damit im Schnitt 88 Telefonate die Woche.

Männer und Frauen sind - was das Kommunizieren betrifft - komplett verschieden. Obwohl Frau und Mann häufig dieselben Worte verwenden, meinen Sie selten das Gleiche. Woher kommt das?

Die US-Neurologin Louann Brizendine fand heraus: Das weibliche Gehirn hat im Sprachzentrum elf Prozent mehr Nervenzellen als das männliche - besonders im Bereich, der für Gefühle und Erinnerungen zuständig ist. Warum Männer oft nicht zuhören, haben Forscher auch herausgefunden: "Frauenstimmen sind aufgrund der Stimmbänder und des Kehlkopfs komplexer und melodiöser als Männerstimmen", so Michael Hunter von der Universität Sheffield.

Männer sind anders

Das Gehirn wird durch die verschiedenen Schallwellen stärker beansprucht - das fordert viel Konzentration und führt bei Männern zur Ermüdung. "Männer sind ganz einfach ungeübt, wenn es darum geht, Gefühle auszudrücken", meint Gratch. Das hat auch einen handfesten genetischen Grund. Das Gehirn des Mannes ist anders strukturiert. Gesprochenes landet bei ihm in der linken, logischen Gehirnhälfte, wo keine Gefühle verarbeitet werden. Denn dafür ist die rechte Hirnhälfte zuständig. Frauen haben es da leichter: Bei ihnen werden immer beide Hälften aktiv.

Und so kommt es regelmäßig zu Dialogen, die ähnlich ablaufen wie dieser: Sie: "Hallo, Schatz, wie war dein Tag?" Er: "Wie immer." "Was sollen wir am Wochenende machen?" Er: "Was du willst." Sie: "Woran denkst du gerade?" Er: "An nichts." Sie: "Liebst du mich noch?" Er: "Natürlich." Wenn seine Miene sich verfinstert, kommt von ihr die Frage: "Hast du was?" Doch er sagt: "Nein, es ist nichts!" Wer hat als Frau nicht schon einmal Sätze formuliert wie: "Ich habe den Eindruck, dass du mir überhaupt nicht richtig zuhörst!" oder "Du verstehst mich nicht!"

Er antwortet folgerichtig: "Natürlich höre ich dir zu! Ich kann dir jedes einzelne Wort wiederholen!" Somit ist eine der großen Herausforderungen für jeden Mann, seine Frau richtig zu verstehen und zu unterstützen, wenn sie über ihre Gefühle spricht.

Männer denken erst nach

Die größte Herausforderung für die Frau hingegen ist es, einen Mann richtig zu interpretieren, wenn er nicht spricht. Letzteres missverstehen Frauen allzu oft.

Der große Unterschied besteht darin, dass Frauen laut nachdenken und ihren inneren Entwicklungsprozess dem Zuhörer mitteilen. Frauen fangen an zu sprechen, obwohl sie noch gar nicht wissen, welche Meinung sie vertreten. Schon Mädchen wurden dazu erzogen, ihre Konflikte verbal zu lösen, während Jungs von klein auf die Fäuste benutzen durften.

Männer verarbeiten Informationen völlig anders. Bevor sie anfangen zu sprechen, denken sie im Stillen über alles nach und versuchen, die für sie nützlichste Reaktion herauszufinden. Ihre Antwort formulieren sie zunächst innerlich vor, bevor sie die laut aussprechen. Dieser Prozess kann etliche Minuten, aber auch Jahre dauern. ....
www.welt.de/data/2006/12/23/1154210.html
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Aaalso
- Sind Männer schlechte Zuhörer, wenn Frauen etwas erzählen (wollen) ?
- Reden Frauen so viel, daß Männer nicht zu Wort kommen?
- Gibt es deshalb Mißverständnisse in Beziehungen, weil Männer den Werde-
gang ihrer Problemlösungen nicht ausbreiten sondern erst darüber sprechen,
wenn sie die Lösung haben? Oder stimmt das gar nicht?

Gruss,
Uta

Geändert von Oregano (22.01.07 um 22:40 Uhr)

Die Psychologie des Mannes
Anne B.
Eine positive Bemerkung sei erlaubt:

Männer gehen oft bei dem was sie gern tun, wie kleine Kinder darin auf und sind dann völlig weggetreten. Das fasziniert mich. Wenn man sie als Partnerin einfach "machen" läßt, sind sie am Ende sehr dankbar und glücklich und essen dann sogar mit Appetit zu Hause, auch wenn's mal nicht das Leibgericht ist.

Die Psychologie des Mannes

Horaz ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.730
Seit: 05.10.06
Liebe Frauen,

danke Uta, dass du ein bisschen Konkretes angeführt hast, sonst kommt man gleich am Anfang vom Hundertsten ins Tausendste. Wir haben schon im Frauenthread gesehen, dass alle verallgemeinenden Aussagen problematisch sind. Unter der Prämisse sind alle folgenden Aussagen zu sehen.

Ich höre Frauen sehr gerne zu. Aber es hängt schon ein wenig vom Inhalt ab. Es gibt spannende Botschaften, lustige G`schichten, Alltagsgerede und ödes Zeugs. Ich denke, wenn man redet, sollte man/frau schon etwas zu sagen haben. Reden um des Redens willen, kann die Nerven kitzeln!

Manche Frauen reden in der Tat so viel, dass sie zwar einen Zuhörer brauchen, aber auf Kommentare leicht verzichten können. Ideal für faule Männer, die mit einem zwischengestreuten "Ach so" oder "hätte ich nie gedacht" zum begehrten Gesprächspartner werden. Ich kenne aber auch Frauen, die sind so sparsam mit den Worten, dass Gespräche einzuschlafen drohen, wenn nicht der Mann die volle Moderation übernimmt. Man weiss bei diesen Frauen nicht, sind sie müde? schlecht gelaunt? hat Mann was ausgefressen? sind die Tage ausgeblieben? oder hat tagsüber wieder die Migräne zugeschlagen?

Am 3. Punkt ist am meisten dran! Wenn ich einen Satz beginne, weiss ich genau, wie ich ihn beenden werde. Über ungelegte Eier gackern, reden ohne nicht wenigstens in der Nähe einer möglichen Lösung für ein angesprochenes Problem zu sein, ist für Männer nicht wegen einer Erwartungshaltung unangenehm, dass sie als Männer schließlich wissen müssen, wo`s lang geht, sondern schafft einfach keine Befriedigung. Also, ich glaube wirklich, Männer sind im Gespräch zweckorientierter. Während Frauen den Wert eines Gespräches anscheinend oft schon an der Tatsache bemessen können, dass es stattgefunden hat.

Liebe Grüsse, Horaz

Die Psychologie des Mannes

Sine ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.371
Seit: 15.10.06
Nun, das mit dem "über ungelegte Eier gackern" hat nichts mit Mann oder Frau zu tun.
Es geht hier um Verhaltensmerkmale von Introvertierten und von Extrovertierten.
Der Introvertierte überlegt sich lange, was er sagen will. Dann spricht er es aus. Oft leise und meistens nur einmal. Leider wird er oft überhört.
Der Extrovertierte findet seinen Standpunkt, indem er darüber spricht. Man kann in z.T. langen Monologen mitverfolgen, wie er zu seiner Meinung kommt.
Für den Zuhörer verwirrend, da am Anfang oft nicht die gleiche Meinung vertreten wird wie am Ende des Monologes.
Bliebe noch herauszufinden, ob Männer generell eher introvertiert und Frauen eher extrovertiert sind.
Sine

Die Psychologie des Mannes

Oregano ist offline
Beiträge: 63.704
Seit: 10.01.04
Wenn dann also ein Weib extrovertiert ist und einem introvertierten Mann (nach Deiner Definition, Sine) ihre Gedanken ausbreitet, wird es ihm sehr schwer fallen, ihr zuzuhören.
Andersrum genauso.
Wobei mein Gefühl dahin geht, daß es - wenn es um ein Problem/Gefühle geht - Männer eher introvertiert sind. Wenn es aber um Gespräche über sachliche Themen, können Männer außerordentlich mitteilsam sein, egal, ob großes Interesse da ist oder nicht.
Uta

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.704
Seit: 10.01.04
Ich finde es schon interessant: Bei "Die Psychologie der Frau" schrieben sofort Männlein und Weiblein, und das Thema wuchs ganz schnell.

Bei "Psychologie des Mannes" schreiben bis jetzt nur wenige; offensichtlich findet dieses Thema auch wenig Interesse.

Woran das wohl liegt?

Uta

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Horaz ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.730
Seit: 05.10.06
Das ist die Frage Uta,

sind Männer ohnehin offen Bücher, in denen leicht zu lesen ist?
Basieren Männer auf einfacheren Strickmustern als Frauen?
Kommt beim Nachforschen kaum etwas Geheimnisvolles heraus?
Sind Männer vielleicht sogar uninteressant?
Beschäftigen sich Frauen mit Männern nur aufgrund von Abhängigkeiten?
Was brauchen Frauen von Männern? Geld? Schutz? Liebe?
Körperlichkeit? Oder nur den Beitrag, der sie zur Mutter macht?
Oder alles irgendwie zusammen, ohne dass man es trennen könnte?
Wie soll sie aussehen die Liebe, die frau braucht?
Womit wir schon wieder bei der Psychologie der Frau wären!

Liebe Grüsse, Horaz


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