Die Psychologie des Mannes

22.01.07 14:46 #1
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Die Psychologie des Mannes

phil ist offline
Beiträge: 1.702
Seit: 25.01.05
Danke Uta, das kenne ich gut - und darf es auch immer wieder mal bei anderen beobachten.

Oftmals hält einem der andere "bloss" den Spiegel hin.

herzlichst - Phil
__________________
herzlichst aus Trollhalden!

Die Psychologie des Mannes

ostseeola ist offline
Beiträge: 218
Seit: 03.08.06
Zitat von Anne Beitrag anzeigen
Ich bin zwar kein Mann, habe den Test doch einfach so mal auf die Schnelle aus Neugier mal gemacht.

Ergebnis: Dominierende linke Gehirnhälfte

Damit werden einem u.a. folgende Eigenschaften dort zugedacht:

-lineares, analytisches Denken
-methodisches und effizientes Herangehen an Probleme
-gut in Mathematik besonders Algebra, das auf logischen Regeln fußt, die Ihrem analytischen Wesen entsprechen

Irgendwie ist da schon was dran. Aber das unterstellt ja offenbar, dass ich ein wenig gefühlvoller Mensch sein müsste. Das stimmt aber auch nicht. Irgendwie ist das doch komisch mit solchen Umfragen.

Anne
sagt mal ...bei mir sind beide gehirnhälften gleich aktiv...bin ich unnormal?
also nicht richtig männlich?

Die Psychologie des Mannes

hänsel & gretel ist offline
Beiträge: 125
Seit: 19.11.06
Zu meinem Wesen scheint zu gehören, mich missverständlich ausdrücken/missverstanden zu werden.
Ich schrieb:
Bodo liefert mir hier den Wesenskern der „männlichen“ Psychologie: Selbstüberschätzung.
Bodo gab mir durch seine Aussage die Gelegenheit, einen klaren Blick auf die männliche Psyche zu werfen – natürlich ganz subjektiv. Sicher beurteilen andere den Sachverhalt ganz anders. Mich brachte es einen großen Schritt weiter, das Männliche und Weibliche besser zu verstehen, und insofern bin ich Bodo dankbar für seine Anregung.

Eine andere Art von mir ist, in einem Thema zum Thema zu schreiben, und wenn das Thema für mich bedeutsam ist, schreibe ich eben nicht im Zeitvertreibsstil.

Im übrigen ließ ich gestern Nacht einige Stationen meines Lebens Revue passieren, und stellte fest: während viele Männer unter Selbstüberschätzung „litten“ (tatsächlich leiden sie ja nicht, im Gegenteil), leiden viele Frauen (und die leiden wirklich) unter Selbstunterschätzung. Unterwarfen die sich der männlichen Selbstherrlichkeit?

Was die Psychologie des Mannes betrifft, stellt sich mir nun die Anschlußfrage:
WARUM braucht Mann die Selbstüberhöhung?
Ist sein realer Selbstwert so gering, dass er seine Existenz mit Illusionen unterfüttern muß?

Gretel

PS 1. Um es noch einmal deutlich zu sagen: mit „Mann“ spreche ich nicht DIE Männer an, sondern über das „Männliche Prinzip“ des Lebens (das auch in jeder Frau mehr oder weniger ausgeprägt aktiv ist).

PS 2. Die Hinweise, ich solle mich selbstanalytisch betätigen – vielen Dank. Hoffentlich nimmt es mir niemand krumm, wann ich am Rande das Thema weiter verfolge.

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ostseeola ist offline
Beiträge: 218
Seit: 03.08.06
Zitat von hänsel & gretel Beitrag anzeigen
... leiden viele Frauen (und die leiden wirklich) unter Selbstunterschätzung. Unterwarfen die sich der männlichen Selbstherrlichkeit?

.
mir ist noch nie eine von diesen frauen begegnet! also mir persönlich.
ich bin 40.

Die Psychologie des Mannes

Anne ist offline
Beiträge: 4.973
Seit: 05.10.05
Zitat von ostseeola Beitrag anzeigen
sagt mal ...bei mir sind beide gehirnhälften gleich aktiv...bin ich unnormal?
also nicht richtig männlich?
Hallo Ostseeola,

da mach dir mal keine Sorgen. Vielleicht bist du ein besonders gefühlvoller Mann?
Lesenswert zu dem Thema halte ich den Beitrag:
http://www.symptome.ch/vbboard/showp...6&postcount=23

Viele Grüße von Anne

Die Psychologie des Mannes

Oregano ist offline
Beiträge: 63.704
Seit: 10.01.04
Hallo Gretel,
während viele Männer unter Selbstüberschätzung „litten“ (tatsächlich leiden sie ja nicht, im Gegenteil), leiden viele Frauen (und die leiden wirklich) unter Selbstunterschätzung. Unterwarfen die sich der männlichen Selbstherrlichkeit?
Ich kenne viele Männer, die eher unter Komplexen leiden, und letzten Endes dürfte sich das ganze ausgleichen bei Männlein und Weiblein. Wobei ich jetzt etwas verwirrt bin, wenn Du jetzt schreibst, daß es Dir um das "männliche Prinzip" in Mann und Frau geht. Ich bin bis jetzt davon ausgegangen, daß Du von "echten" Männern sprichst, wenn Du ihnen z.B. Selbstüberhöhung unterstellst.

Frauen werden auch heute noch - wahrscheinlich gar nicht bewußt - anders erzogen als Männer. Insofern mag es sein, daß sich bei ihnen auch andere Selbstwertgefühle entwickeln als bei Männern. Ganz bestimmt haben Frauen auch zum Teil andere Begabungen und Fähigkeiten als Männer - und vice versa. Auch das gleicht sich also aus.
Schwierig finde ich zu beurteilen, ob Frauensich der männlichen Selbstherrlichkeit unterwerfen? Hängt das nicht vom Standpunkt des Betrachters ab? In dem Moment, in dem Frauen sich mit der von ihnen empfundenen Selbstherrlichkeit des Mannes messen, mag es so aussehen. Wenn Frauen aber einfach ihre eigenen Maßstäbe finden und sich daran messen oder an Frauen, die sie gut finden, entfällt diese "Unterwerfung" . Sie läuft ins Leere.
Frauen und Männer sind im Prinzip erst einmal wie sie eben sind. Sich dagegen im Prinzip zu wehren, kostet viel unnütze Kraft - meine ich; - Kraft, die man an anderer Stelle besser brauchen kann.

Ich finde Deine Beiträge immer sehr nachdenkenswert, Gretel und würde es bedauern, wenn Du Dich ausklinken würdest.

Gruss,
Uta

Die Psychologie des Mannes
Männlich Bodo
Zu meinem Wesen scheint zu gehören, mich missverständlich ausdrücken/missverstanden zu werden.

Zu Deinem Wesen scheint ebenfalls zu gehören, Andere fehlzuinterpretieren oder bewusst eine falsche Motivation zu unterstellen.

... und ist der Erzeuger dessen, was die Frau nun "durchzumachen" hat.
Ehrlich, ich bin fast sprachlos. Bodo liefert mir hier den Wesenskern der „männlichen“ Psychologie: Selbstüberschätzung.


Was bitte, ist an meiner Aussage falsch? Sie stimmt sowohl aus biologischer Sicht wie auch aus Emotionaler. So ist das Leben nun einmal. "Durchzumachen" war nicht abwertend ironisch gemeint - viele Frauen empfinden die Schwangerschaft als beglückend - Gretel, Deine Argumentation ist falsch und hört sich wie übles Emanzipationsgelaber, das zu rein gar nichts führt, an. Außer der Funktion, eigenen Frust in eine Fehlagitation gegen Aussagen Dritter umzumünzen. Du solltest vielleicht die Dinge zweimal, und dann im richtigen Kontext, lesen und begreifen.

Gruß, Bodo

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ostseeola ist offline
Beiträge: 218
Seit: 03.08.06
Zitat von Anne Beitrag anzeigen
Hallo Ostseeola,

da mach dir mal keine Sorgen. Vielleicht bist du ein besonders gefühlvoller Mann?
Lesenswert zu dem Thema halte ich den Beitrag:
http://www.symptome.ch/vbboard/showp...6&postcount=23

Viele Grüße von Anne
da hat doch einer bei mir abgeguckt!? so ähnlich habe ich das schonmal irgendwo geschrieben. bis auf die vati mutti sache. sowas darf nicht grundsätzlich überbewertet werden! also ich wurde auch schon vati von einer frau genannt. ich weiß aber das sie es nicht SO gemeint hat sondern spielerisch oder auch spaßig. also spielerisch mit diesem klischee.
ihren vati hat sie natürlich auch einfach sitzen lassen....der grämt sich jetzt bis ans lebensende!

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Chica ist offline
Beiträge: 63
Seit: 10.12.06
was - bitte -ist
übles Emanzipationsgelaber
?

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Anne ist offline
Beiträge: 4.973
Seit: 05.10.05
Hallo ostseeola,

wesentlicher fand ich in dem Beitrag des Links eigentlich den letzten Absatz. Vielleicht magst du da auch noch mal schauen.

Anne


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