Ständiger Streit mit meiner Frau

22.05.08 22:06 #1
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pillepit ist offline
Beiträge: 5
Seit: 22.05.08
Hallo alle zusammen,

ich hoffe ihr könnt mir ein paar nützliche tipps geben.
Ich bin jetzt seit anderthalb jahren verheiratet,seit insgesamt 3 jahren mit ihr zusammen und wir haben einen gemeinsamen sohn.Anfangs lief alles echt super aber seit wir geheiratet haben streiten wir uns ständig richtig heftig.Und es läuft immer gleich ab: sie will etwas mit mir besprechen was wir schon ewig oft belabert haben, worauf ich meistens schnell genervt reagier.Ich sage ihr dann nach ein paar minuten das ich kein bock mehr hab zu diskutieren, was sie aber mit der begründung ich wolle nie reden ignoriert und sie weiter redet. Dann kommt ein kurzes hin und her und ich werde laut und schreie sie oft sogar an. Dann macht sie mir weiter vorwürfe worauf ich noch wütender und lauter werd. Enden tut es immer in geschrei (meinerseits) und geheul (ihrerseits), und vielen beleidigungen und vorwürfen. Nach einer längeren funkpause zwischen uns will sie dann darüber reden aber ich hab kein bock darüber zu reden (vorallem weil ich kein bock auf weiteren streit habe).Dann reden wir den restlichen tag (manchmal auch den nächsten tag) an. dann machen wir so weiter wie immer bis wir einige tage später wieder streiten.

um den fragen vorzubeugen ich bin 25 sie 24 und es ist von beiden die erste ernsthafte länger beziehung

ständiger streit mit meiner frau

NellyK ist offline
Beiträge: 2.901
Seit: 02.08.06
Hallo Pillepit.

Herzlich Willkommen bei uns im Forum.

Ein gesundes Streiten ist, wie du sicherlich weisst, in jeder Bindung zueinander normal.

Wenn ich Dein Posting lese, merke ich, dass Du deine Frau liebst.

Durch Deine Wortwahl, kommt es für mich ein bisschen so an, als ist das Schätzen an deiner Frau Dir ein wenig verloren gegangen.

Liebst du deine Frau vom ganzen Herzen ? Kannst du es für Dich selbst ohne wenn und aber (" noch ") sagen ?

Wenn Ihr beide stets ein Gefühl habt, sich immer hinter dem Gegenüber anstellen zu müssen, nicht verstanden zu werden, das nagt auf Dauer eine Beziehung kaputt.

Wenn Du für Dich merkst, das Dich vieles stört und Du für Dich merkst, du kannst dich in diesen Punkten nicht ändern, dann wird deine Partnerin schnell das Gefühl bekommen, das Sie nicht geschätzt wird.

Wichtig ist, das Du weisst, ob du mit dieser Frau und Ihren gesamten Charakter, mit allen Fasetten leben könntest.

Da solltest Du Dir, für Dich zuerst Gedanken machen. Neu überdenken.

Liebe Grüsse NellyK

Geändert von NellyK (22.05.08 um 23:08 Uhr)

ständiger streit mit meiner frau

Joachim ist offline
Beiträge: 1.944
Seit: 14.04.08
Hallo Pillepit,

Nunja, ihr habt relativ schnell und früh geheiratet, jedenfalls, wenn ich es mit mir vergleiche. Ich war mit meiner Frau schon 12 Jahre zusammen bevor wir geheiratet haben. Und während dieser 12 Jahre haben wir uns auch oft genug gestritten, das kannst du mir glauben. Heute ist das nicht mehr der Fall.

Wenn zwei Menschen eine Beziehung eingehen, dann müssen sie sich zwangsläufig aneinander anpassen - das ist ein Geben und Nehmen bis jeder seine 'Position' in der Beziehung gefunden hat. Das Problem dabei ist nur, daß in einer Beziehung nicht allein die eigenen Wünsche und Vorstellungen berücksichtigt werden müssen, sondern auch die des Partners. Das sollte eigentlich bei einem geliebten Partner selbstverständlich sein - ist es aber nicht. Denn wenn die erste Ich-tu-alles-für-dich Phase vorbei ist, kommen die eigenen egoistischen Wünsche und Vorstellungen wieder durch und möchten ihren Platz haben. Und das ist dann die wirkliche Herausforderung: Die eigenen Wünschen so in der Beziehung zu platzieren, daß sie der Partner akzeptiert und respektiert und gleichzeitig den Wünschen des Partners soviel Akzeptanz und Respekt entgegenzubringen, daß er sie in der Beziehung unterbringen kann.

An den Streitereien könnt ihr wenig ändern, denn wenn zwei Ansichten aufeinanderprallen, gibt es nunmal Meinungsverschiedenheiten. Die Frage dabei ist daher mehr, wie ihr damit umgeht. Man kann auf unterschiedliche Arten anderer Meinung sein und gerade, wenn Kinder dabei sind, sollte man mit lauten Streitereien sehr vorsichtig sein. Kinder verletzt der Streit der Eltern viel mehr, als wir denken.

Und es läuft immer gleich ab: sie will etwas mit mir besprechen was wir schon ewig oft belabert haben, worauf ich meistens schnell genervt reagier. Ich sage ihr dann nach ein paar minuten das ich kein bock mehr hab zu diskutieren, was sie aber mit der begründung ich wolle nie reden ignoriert und sie weiter redet.
Nun, ihr habt ein Kommunikationsproblem. Sie möchte reden, du möchtest nicht. Ihr müßtet in Ruhe klären, warum ihr das Reden über dieses Thema wichtig ist und warum du nicht mehr darüber reden willst. Solange ihr solche unterschiedlichen Wünsche nicht kommunikativ auf einen Nenner bringen könnt, wird das Problem immer wieder auftreten. Ihr müßtet also erst einmal Klären, warum ihr da so unterschiedlicher Meinung seid.

Dann kommt ein kurzes hin und her und ich werde laut und schreie sie oft sogar an. Dann macht sie mir weiter vorwürfe worauf ich noch wütender und lauter werd. Enden tut es immer in geschrei (meinerseits) und geheul (ihrerseits), und vielen beleidigungen und vorwürfen.
Ihr macht da einen Kommunikationfehler, den leider viele machen: Ihr diskutiert egoistisch und gewaltsam. Jeder versucht, seine Ziele durchzusetzen und dem anderen in den Kopf zu prügeln und das geht nicht. Das ist ein Angriff und bei einem Angriff geht der andere automatisch in die Verteidigung und läßt nichts mehr an sich heran. Es prallen Worte aufeinander, ohne daß es zu einer sinnvollen Kommunikation kommt.

Was ihr lernen müßt, ist dem anderen zuzuhören und gewaltfrei zu diskutieren. Das ist eigentlich gar nicht schwer, wenn man weiß wie, aber man muß sich daran gewöhnen. Dafür hilft es in einer Beziehung ungemein.

Ein Beispiel: Sie sagt: "Ich möchte über das und das reden" und du sagst "Damit hast du schon hundert mal angefangen, laß mich endlich damit in Ruhe."

Das ist ein direkter Angriff, eine aggressive Diskusionsweise.

Anderer Weg: Sie sagt "Ich möchte über das und das reden" und du sagst: "Du möchtest also nochmal über das Thema reden. Ich finde, wir haben das alles schon durchgesprochen und es ärgert mich, wenn ich immer wieder darüber reden soll. Ich möchte über dieses Thema nicht mehr reden. Bitte laß uns doch über etwas anderes reden."

Der Unterschied liegt darin, daß du ihr hier keine Vorwürfe machst, sondern nur schilderst, wie du die Situation empfindest und was du gerne hättest. Statt ihr auf die Füße zu treten, gibst du ihr Gelegenheit, deine Situation zu erkennen und darauf einzugehen. Das Beispiel folgt dabei einem bestimmten Schema zur gewaltfreien Kommunikation von Marshall B. Rosenberg.

1. Beschreibe die Situation und zwar völlig ohne sie zu bewerten.
2. Beschreibe deine Gefühle, die du durch diese Situation hast.
3. Äußere dein Bedürfnis (Bedürfnisse beziehen sich nur auf dich selbst, nie auf andere Personen oder Vorgehensweisen, sonst sind es Wünsche)
4. Formuliere eine Bitte, wie sich an der Situation etwas verbessern läßt.

Halten sich beide Partner an eine solche gewaltfreie Kommunikation, dann kann es nicht zur Eskalation und zum Streit kommen. Auch wenn es nur ein Partner macht, kann es das Konfliktpotential deutlich entschärfen. Das mag am Anfang ungewohnt sein, ist aber eine sehr gute Sache.

Buchtipps dazu:

"Ich höre was, was du nicht sagst - Gewaltfreie Kommunikation in Beziehungen" von Susann Pásztor und Klaus-Dieter Gens, Junfermann Verlag.
Bücher von Amazon
ISBN: 3873875993


"Das können wir klären" von Marshall B. Rosenberg und Michael Dillo
Bücher von Amazon
ISBN: 3873875683


"Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens" von Marshall B. Rosenberg
Bücher von Amazon
ISBN: 3873874547
__________________
Liebe Grüße, Joachim. (Alles, was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung.)

ständiger streit mit meiner frau

pillepit ist offline
Themenstarter Beiträge: 5
Seit: 22.05.08
@NellyK: ich kann ohne eine sekunde zu überlegen sagen ich liebe diese frau mehr als mein leben (deswegen geh ich mit meinem anliegen auch in ein forum).ansonsten würd ich es als gescheitert abtun und es irgendwo anders neu probieren. aber du hast wohl leider recht damit das ich sie weniger schätze als am anfang, aber ich werde mir mühe geben das in zukunft wieder zu tun.

@Joachim: ich weiss das der kleine am meisten darunter leidet deswegen versuche ich mir auch von unparteiischen tipps und ratschläge holen. was du sonst noch geschrieben hast ist interessant und hat mich zum nachdenken gebracht. ich werde auf jeden fall versuchen deine tipps so gut es mir gelingt umzusetzen um wieder friedlich mit meiner frau umzugehen ich weiss zwar das das nicht von heut auf morgen geht aber ich geb mir mühe dabei.

@NellyK und Joachim: Danke für eure ratschläge ich werd auf jeden fall versuchen an eure tipps zu denken wenn die situation zu eskalieren droht

Geändert von pillepit (23.05.08 um 00:00 Uhr) Grund: text eingefügt

ständiger streit mit meiner frau

NellyK ist offline
Beiträge: 2.901
Seit: 02.08.06
Lieber Pillepit,

Das Problemchen an sehr starken emotionalen Bindungen ist, das man sich umso mehr verletzt bzw. sich verletzt fühlt, je tiefer und inniger die Gefühle zu den Menschen sind.

Ich finde es schön, das du über deine Partnerschaft öffentlich Stellung einnimmst.
Ich finde es vorallem schön, das du Dich als noch recht junge ( männliche ) Person Dir Gedanken machst.

Ich wünsche Euch beiden Alles Liebe und lasse es ein kleines Stück wieder zu, deine Partnerin mehr zu schätzen.

Das Anfangskrippeln verschwindet nach unterschiedlich langer Zeit, aber die Liebe bleibt. Da du Dir für den jetzigen Moment sicher bist, so halte diese Liebe leicht fest.

Frauen geben unwahrscheinlich viel zurück, wenn sie merken, der Partner ist immernoch genauso an Ihrer Seite wie zu anfangs.

Vergesse aber bitte Dein eigenes Herz nicht. Verstellen bringt Dir selber nur Stress.

Liebe Grüsse NellyK

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.693
Seit: 10.01.04
Was ich noch wichtig finde bei solchen ständig wiederkehrenden Auseinandersetzungen:

1. Sich fragen, warum sie immer neu anfangen!? Das bedeutet doch, daß ein oder mehrere Themen nicht wirklich geklärt wurden und deshalb immer wieder hochkommen.

2. Sich fragen, welche konstruktiven Vorschläge auf beiden Seiten gemacht wurden bzw. ob sie überhaupt gemacht wurden.
Oft ist es doch so, daß ein Partner immer wieder "abgeschmettert" wird und entsprechend immer verbohrter wird. Das kann daran liegen, daß jeder der Partner (s. Joachim) zwar auf seinem Standpunkt beharrt, aber keine Lösungsvorschläge bringt.

Vielleicht wäre ein "Streit-Training" gar nicht übel.

Gruss,
Uta
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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Rudi Ratlos ist offline
Beiträge: 2.071
Seit: 01.02.08
,
statt einem Training würde ich gleich zu einem professionellen Mediator gehen. In einer neutralen vermittelten Umgebung, mit etwas Distanz, lassen sich bei beiderseitigen Willen Probleme klären. Das funktioniert gut. Und das, ohne das ein "Experte" einem sagt, was richtig ist. Das erste Problem bei euch ist das Kommunikationsproblem. Das lohnt sich, es als erstes zu thematisieren. So findet ihr einen Modus, in dem ihr in Zukunft euch abstimmen könnt.
Deine Frau hat es gelernt Probleme unter Einbeziehung des anderen in verbaler Abstimmung zu lösen. Du hast andere Mechanismen verinnerlicht (Welche?). Hier müsst ihr dringend einen gemeinsamen Modus finden.

Spätestens wenn Erziehungsprobleme hinzu kommen und jeder dem Kind seine Art der Problembewältigung beibringen will, kommt es zu einem nicht überbrückbaren Konflikt zwischen euch. Ihr müsst vorher einen Weg finden, euch zu verständigen - und ohne Worte scheint es offensichtlich nicht zu funktionieren (das wäre auch ein ziemlicher Glücksumstand).

Bei einer Mediation ist das Wichtigste die Persönlichkeit und Professionalität des Mediators. Schaut euch darum vorher an, mit wem ihr beide könnt.
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Gruß
Rudi

Medizinisches Dummi ich, gebe keinen Rat, schreibe allein von eigenem Elend.

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NellyK ist offline
Beiträge: 2.901
Seit: 02.08.06
@ Rudi Ratlos :

Eine profesionelle Maßnahme muss ja nun nicht unbedingt gleich so schnell in Erwägung gebracht werden.

Das was Uta nachträglich ergänzend im folgenden Zitat gesagt hat :

2. Sich fragen, welche konstruktiven Vorschläge auf beiden Seiten gemacht wurden bzw. ob sie überhaupt gemacht wurden.
Oft ist es doch so, daß ein Partner immer wieder "abgeschmettert" wird und entsprechend immer verbohrter wird. Das kann daran liegen, daß jeder der Partner (s. Joachim) zwar auf seinem Standpunkt beharrt, aber keine Lösungsvorschläge bringt.
trifft den Punkt.

Gezielte Maßnahmen von außen, in Form von Behandlungen, halte ich noch für etwas zu weit hergeholt.

Liebe Grüsse NellyK

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.693
Seit: 10.01.04
Oft hilft aber nur noch eine Hilfe von außen, weil beide inzwischen gar nicht mehr aus ihrem Verhalten herauskommen.

In diesem Zusammenhang finde ich übrigens die Bücher zur Transaktionsanalyse sehr lesenswert, z.B.

Bücher von Amazon
ISBN: 3596421926


und mehr: Amazon.de: Was sagen Sie, nachdem Sie Guten Tag gesagt haben?: Psychologie des menschlichen Verhaltens. (Geist und Psyche) (Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe): Eric Berne: Bücher

Transaktionsanalyse
Menschliche Kommunikation verstehen: die Transaktionsanalyse

Das Ganze ist den meisten gar nicht bewusst
Wenn zwei Personen miteinander reden, sind nun immer auch die verschiedenen Ich-Zustände beteiligt. Dabei sind uns diese Verhaltensmuster meist gar nicht bewusst. Sie zeigen sich nicht immer offensichtlich, sondern können sehr versteckt ablaufen.

In einer Partnerschaft kann z.B. die Frau über viele Jahre vor allem aus dem Eltern-Ich heraus agieren und der Ehemann aus dem Kind-Ich, ohne dass sich beide über dieses Phänomen im geringsten klar sind. Eine Klärung dieser Muster kann hier zu großen Überraschungen führen. Die Frage ist, ob die Lebenspartner mit diesen Erkenntnissen umgehen und ihre Beziehung so verändern können, dass sie auch ohne diese Kommunikationsmuster gut miteinander klarkommen. Das ist nicht immer der Fall.
Menschliche Kommunikation verstehen: die Transaktionsanalyse


Wenn ein Paar es eben nicht schafft, aus ihren Kommunikationsmustern allein - ohne Hilfe - herauszukommen, dann ist es gut, wenn es sich Hilfe sucht, z.B. einen Mediator. Sonst verhärten sich trotz Liebe die Fronten so sehr, daß wirklich Krieg herrscht, ohne Aussicht auf Frieden.

Gruss,
Uta
__________________
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Geändert von Oregano (23.05.08 um 09:51 Uhr)

ständiger streit mit meiner frau

RRichter ist offline
Beiträge: 1.312
Seit: 18.12.06
mich würde mal interessieren aus welchem erfahrungsschatz heraus das eine oder andere post hier resultiert.

hallo pillepit!

die praxis ist sicher bei euch nun das was im vordergrund stehen sollte. die philosophischen erkenntnisse kommen später von ganz alleine wenn ihr diesen "kreisel" in dem ihr euch derzeit befindet, erfolgreich verlassen habt. (egal ob gemeinsam oder jeder für sich)

"profesionelle" hilfe kann mal gar nicht verkehrt sein. denn zum einen bekommt man die möglichkeit einen schritt zur seite zu tun und einiges von diesem neuen blickwinkel zu betrachten, und andererseits sind auch die praktischen tipps die man sofort anwenden kann so, dass man nach langer zeit wieder positive "aha erlebnisse" in der beziehung bekommen kann. diese schaffen ebenfalls neue betrachtungsweisen.

auch halte ich das für keine große sache solch eine hilfe in anspruch zu nehmen. oft genug ist man selbst als "vermittler" bei einem streit (meist bei freunden) tätig. darüber macht sich auch niemand gedanken, also warum dann nicht einen vermittler einschalten der sich proffesionell und beruflich damit beschäftigt.

ch kann ohne eine sekunde zu überlegen sagen ich liebe diese frau mehr als mein leben
deutet auf eine bindung hin die sehr viel zu bieten hat, dafür lohnt sich bestimmt auch ein gewisser aufwand. wenn es bedeutet mal über seinen schatten zu springen, und wege zu beschreiten die andere vielleicht meiden, wäre dies ein weiterer beleg für das außergewöhnlich an eurer bidung.
überleg dir das vielleicht mal. vielleicht kannst du auch deine frau auf das besondere aufmerksam machen.

dann denke ich wird es eher motivation sein denn hinderlich, offensiv an die konfliktlösung heran zu gehen.


wegen der immer wieder kehrenden, aus deiner sicht selben themen.

wenn wieder von deiner frau eines dieser themen im vordergrund steht, dann nehmt euch zeit dafür, sage du bist bereit mit ihr das thema aufzuarbeiten, diskutiert es durch und haltet es in einem protokoll fest. am besten in form von einem kleinen heft, wo dann in knappen worten schwarz auf weiß steht welches thema ihr bereits besprochen und diskutiert habt.

es hat den vorteil das ihr beide eine kontrolle darüber habt, und wenn es bereits "protokolliert" bestätigt ist das diese thema behandelt wurde, dann kommt es auch nicht mehr so leicht auf. und so kann man sich einem neuen "knackpunkt" zuwenden.

mit der zeit wird man anhand der liste und der themen worum es geht, auch ein klares bild erkennen, was die eigentliche ursache der steitereien ist.

die ursache zu erkennen ist das schwierige daran, die schreiduelle nur die symptome.

und ganz nach dem motto dieses forums gilt es auch hier die ursachen zu finden um die symptome ein für alle mal verschwinden zu lassen.

dafür wünsche ich euch beiden nur das allerbeste.



schöne grüße
richter


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