Die Frau als Beutetier

31.03.08 12:15 #1
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Die Frau als Beutetier

Ingrid ist offline
Beiträge: 123
Seit: 31.03.08
Zitat von NellyK Beitrag anzeigen
Also noch mal kurz wegen meiner ernstgemeinten Frage Beitrag #51,
es gibt ja so einige verschiedene Evolutionstheorien.

Eine davon ist, in Hinblick meiner Fragestellung Beitrag #51,
das der Vorfahre des Menschen nun mal auf allen Vieren ging.
So sah man Aug in Aug oder Aug an Hintermann.
Folglich ging der Mann "zwangsläufig" hinter dem Weibe... Es gab und gibt nun mal nur eine Spezies, die weiss, wo's langgeht...

Die Frau als Beutetier

NellyK ist offline
Beiträge: 2.901
Seit: 02.08.06
, na ja das liest sich zwar lustig, aber natürlich lief wohl jeder gleich an dem gewissen Körperteil vorbei.
Normalerweise noch eher sogar die Frauen, oder besser sie ruhten mehr und schauten ihren 'Gatten' beim Wildern in der Natur zu.

LG NellyK

Geändert von NellyK (01.04.08 um 21:56 Uhr)

Die Frau als Beutetier
Männlich Bodo
Ein schöner Rücken kann entzücken.

Ich stoß mich nicht dran.

Leben, Leben lassen.

Lieben und genießen.

Usw.



Bodo

Die Frau als Beutetier

NellyK ist offline
Beiträge: 2.901
Seit: 02.08.06
Gutes " Ende " Bodo. Wie im Film.

LG NellyK

Die Frau als Beutetier

Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hallo Ingrid,


Das weibliche Schönheitsmonopol ist doch höchstens Ausdruck einer Neigung der männlichen Spezies, ihren eigenen Blickwinkel zum Mass der Welt zu erklären.
Ich glaube nicht, dass das weibliche "Schönheitsmonopol", wie Du es nennst, noch die gleiche Gültigkeit hat, wie vordem, wenn ich Deine Aussage auf die aktuelle gesellschaftliche Situation beziehe. Offenbar werden heute, zum Einen durch junge und selbstbewusste Frauen, zum Anderen auch von den Werbemedien mitgetragen, ähnliche "Schönheitsleistungen" auch von den Männern erwartet. Von wem? Von den Frauen. (Gleichberechtigung, ick hör Dir trappsen !)
Darüber hinaus betrachtet, sehe ich es nicht viel anders. Allerdings definieren ja schon lange Männer nicht mehr allein, was "schön" ist. (Mich ärgert das mit der "Schönheit" schon seit langem. Wer auch immer das Ideal formuliert - das was sich jeder unter Schönheit vorstellt, oder was er als "schön" empfindet, sollte doch weiterhin jedem selbst überlassen bleiben.

So, und nun das Ganze mal aus meinem - gnadenlos weiblichen - Blickwinkel:
Für mich sind Männer ein Luxus, den sich die Evolution leistet. Sie spielt, sozusagen. Es gibt Männer in allen Varianten, vom Ausnahmegenie bis zum Volltrottel, und der Wettbewerb untereinander macht sie gleichzeitig zum Verschleissteil der spielenden Evolution.
Ach so? Also, ohne die männlichen Exemplare der verschiedenen Gattungen und Spezies hätte es wohl die "Evolution" kaum gegeben. Bis hier her

Wir Frauen hingegen sind für den Ernst des Lebens, d.h. fürs Weiterexistieren der Menschheit, zuständig. Daher haben wir die Wahl: Welchen nehmen wir, um unsere paar kostbaren Eizellen zu befruchten?
Na am besten den, dessen Talente am effektivsten dazu eingesetzt werden können, unser Leben (und das des Nachwuchses) angenehmer zu gestalten.
Also zur Weiterexistenz der Menschheit tragen ja auch die Männer ihr Schärflein bei Und ob die von Dir unterschwellig postulierte "Kraft der Weiblichkeit" da so die Steuerungselemente in der Hand hat oder nicht, würde ich noch nicht so wirklich mit Ja oder Nein zu beantworten wagen.

Und was gehört dazu, wenn wir ein derart nützliches Exemplar halten wollen?
Richtig - positive Motivation. Wir spielen also mit bei seiner Tendenz, seine Sicht der Dinge absolut zu setzen.
Ergebnis: Er ist glücklich, weil seiner biologisch reichlich marginalen Rolle durch Ehrung entrückt, und wir brechen uns keine Verzierung ab-.
Den zugrundeliegenden Gedanken finde ich sehr interessant ....
Und nun kommen wir zum angeblichen Beutetier. Dass wir die androzentrische Sicht der Dinge aus praktischen Erwägungen stützen, muss doch noch lange nicht heissen, dass wir uns den Stiefel tatsächlich anziehen? Seit wann ist eine Frau nur das, was ein Mann in ihr sieht?
Gesellschaftsspiele dieser Art gab es immer wieder. Verschiedenste Rituale der Vergangenheit und Gegenwart gehen darauf zurück:

Folgerung: Es gibt keinen Grund zu jammern. Das Ganze ist ein funktionierendes Gesellschaftsspiel, nicht mehr und nicht weniger.
Es ist ja immer wieder die Frage, wer ein Spiel gewinnt. Und aus diesem Kreislauf würde ich mich gerne ausklinken. Ich will kein Gewinner und auch kein Verlierer sein. Ich will Partnerschaft und kein Spiel, bei dem am Ende doch wieder eine/r der/die Verliererin ist!

Und wenn ich Kims Eingangsposting ernst nehme, dann geht es genau in diese Richtung.

Herzliche Grüße von
Leòn
__________________
Wer sich auf mein Niveau begibt, kommt darin um! ;)

Die Frau als Beutetier

NellyK ist offline
Beiträge: 2.901
Seit: 02.08.06
Wurde der Thread verschoben?

Zitat Leòn :
Es ist ja immer wieder die Frage, wer ein Spiel gewinnt. Und aus diesem Kreislauf würde ich mich gerne ausklinken. Ich will kein Gewinner und auch kein Verlierer sein. Ich will Partnerschaft und kein Spiel, bei dem am Ende doch wieder eine/r der/die Verliererin ist!
Sehe ich für mich auch so.

Siehe meinen kurzgefassten ähnlich beschriebenen Männlein-Weiblein Kreislauf. #28

LG NellyK

Geändert von NellyK (02.04.08 um 00:21 Uhr)

Die Frau als Beutetier
Weiblich KimS
Themenstarter
Zitat von Leòn Beitrag anzeigen

Den zugrundeliegenden Gedanken finde ich sehr interessant ....

Zitat:
Und nun kommen wir zum angeblichen Beutetier. Dass wir die androzentrische Sicht der Dinge aus praktischen Erwägungen stützen, muss doch noch lange nicht heissen, dass wir uns den Stiefel tatsächlich anziehen? Seit wann ist eine Frau nur das, was ein Mann in ihr sieht?


Gesellschaftsspiele dieser Art gab es immer wieder. Verschiedenste Rituale der Vergangenheit und Gegenwart gehen darauf zurück:

Zitat:
Folgerung: Es gibt keinen Grund zu jammern. Das Ganze ist ein funktionierendes Gesellschaftsspiel, nicht mehr und nicht weniger.



Es ist ja immer wieder die Frage, wer ein Spiel gewinnt. Und aus diesem Kreislauf würde ich mich gerne ausklinken. Ich will kein Gewinner und auch kein Verlierer sein. Ich will Partnerschaft und kein Spiel, bei dem am Ende doch wieder eine/r der/die Verliererin ist!
Danke Leòn! ! Für diese sehr schöne Gedanken.



Kim

Geändert von KimS (02.04.08 um 08:29 Uhr)

Die Frau als Beutetier

Pius Wihler ist offline
Beiträge: 1.019
Seit: 24.09.04
Tatsache ist, dass diese Art Werbung sehr gute Wirkung zeigt!
Warum? Weil sie sich die Anziehung der Polarität zu Nutze macht. Weil Mann und Frau sich deshalb schon immer angezogen hat. Ausgezogen erst recht
Das müsste Mann und Frau für sich einfach mal aktzeptieren, dann würden sie auch nicht mehr so leicht darauf "hereinfallen" und Dinge "nebenher" erwerben, weil sie "verarscht" wurden. Bemerke soeben, dass in diesem Bereich dieses Wort dem Einsatz entspricht
Die Menschen sind eben auch ganz einfach gestrickt
__________________
Gib einem Hungernden einen Fisch, und er hat zu Essen für einen Tag.
Lehre ihn angeln, so hat er zu Essen für das ganze Leben.

Einen schönen Tag wünscht Dir Pius

Die Frau als Beutetier
Weiblich KimS
Themenstarter
Zitat von Pius Wihler Beitrag anzeigen
Tatsache ist, dass diese Art Werbung sehr gute Wirkung zeigt!
Warum? Weil sie sich die Anziehung der Polarität zu Nutze macht. Weil Mann und Frau sich deshalb schon immer angezogen hat. Ausgezogen erst recht
Das müsste Mann und Frau für sich einfach mal aktzeptieren, dann würden sie auch nicht mehr so leicht darauf "hereinfallen" und Dinge "nebenher" erwerben, weil sie "verarscht" wurden. Bemerke soeben, dass in diesem Bereich dieses Wort dem Einsatz entspricht
Die Menschen sind eben auch ganz einfach gestrickt

Hallo Pius,

... kann sehr wohl sein wass du sagst, was nur so schade ist dass so manche die darauf "hereinfallen" nicht nur selber opfer sind von ihre Irreführungen sondern dabei Opfer machen, egal ob die irgendwo "hereingefallen" waren oder nicht.

Mehr bewusstsein darüber könnte m.E. jedenfalls keinen schaden, vor allem mit betracht auf die Heranwachsenden. Frage ist ob diese Art von Werbung gute Wirkung zeigt, erstens wenn es ums Ziel der Werbung ginge ist des Fraglich, sehe auch Beitrag darüber von Leòn, zweitens wenn es um die unbewusste Folgen geht, wage ich es auch sehr zu bezweifleln ob hier von "gute Wirkung" die rede ist.

Ich denke persönlich dass diese Art von Werbung, nicht nur die "Anziehung der Polarität zu Nutze macht" sondern selber weiter Polarisierend wirkt, auf's Unterbewusstsein vieler, sogar in noch viel mehr Hinsichten als nur das Eine.

Wenn's geht um "müsste Akzeptieren"... und "Die Menschen sind..." irgendwie kann ich damit nichts Pius... Wir müssen gar nichts mal Akzeptieren, ? "bewusstwerden" wäre mir lieber, im Allgemeinen auch, damit sich weiterr Möglichkeiten eröffnen zu neue Entwicklungen zum Positiven.

Liebe Grüsse,
Kim

Geändert von KimS (02.04.08 um 08:25 Uhr)

Die Frau als Beutetier

soullove ist offline
Beiträge: 719
Seit: 02.05.06
Hi,

Möglich wäre des bessere ansatz,warum fühlt man sich beutetier?das kan doch nicht abhängig sein von werbung mit frauen.?
Anderseids schreib ich ganz erlich dazu das es schön wäre wenn es mehr ausgeglichen wäre.
Ich kenne genug frauen die auch sicher bedarf dran habenmund wenn man behauptet nicht warum ist es dan brechend voll bei der chippendales?

lg brigit

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