Die Frau als Beutetier

31.03.08 12:15 #1
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Die Frau als Beutetier

Oregano ist offline
Beiträge: 63.690
Seit: 10.01.04
Viele nachdenkenswerte Gedanken, Kim. Vielen Dank !

Was ich gerade denke: je mehr man selbst nicht in sich "rund" ist, desto mehr hat Mensch das Bedürfnis, sich durch einen oder mehrere andere Menschen abzurunden, sich zu vervollkommnen. Also läuft die Suche nach der Abrundung immer nach außen und nicht nach innen, was meiner Meinung nach die falsche Richtung ist: ich werde im Außen fast nie die Ergänzung finden, die ich suche, wenn ich nicht in mir selbst gleichzeitig arbeite.

Denn dann ist das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen nicht da - es ist dann immer mehr ein Nehmen, und das erschöpft den Gebenden auf Dauer sehr.

Gruss,
Uta
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Die Frau als Beutetier

RRichter ist offline
Beiträge: 1.312
Seit: 18.12.06
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
- es ist dann immer mehr ein Nehmen, und das erschöpft den Gebenden auf Dauer sehr.
das kann nur geschehen wenn der gebende dem geben einen wert zuweist.

wenn der gebende in irgend einer art etwas aufrechnen möchte.
und ab dann wird es irgendwie immer schwierig und kompliziert.

viel besser: einfach geben und nicht rechnen! in den meisten fällen bekommt man dann automatisch viel mehr zurück als man es mit bilanzen bekäme.
auch weil man sich dabei sehr leicht verrechnet, da man den wert für etwas von sich schnell überschätzt.



und auch das mit dem nach innen sehe ich etwas anders.

wir sind nun mal soziale wesen. und wir sind auf gedeih und verderb einer reflexion ausgeliefert.
mehr auf das innen zu achten führt sehr leicht in eine sackgasse.
auch halte ich es nicht für erstrebenswert mich als mensch hauptsächlich nach innen zu entwickeln.

denn egal wie gefestigt ein normal entwickelter mensch auch innerlich sein mag, wenn er ständig signale von der außenwelt bekommt die ihn nicht befriedigen, kann mir niemand erzählen das er trotzdem glücklich und zufrieden ist.

wir brauchen einfach viele positive signale von außen, und um diese auch zu bekommen bedarf es gewisser konzessionsentscheidungen die auch manchmal zu lasten der eigenen überzeugung gehen.
ich halte dies aber für keinen verlust oder eines verlust der eigenen identität.
vielmehr erachte ich dies als notwendig um nicht überall "anzuecken".
so wird es dann auch am ehersten rund. nach innen und nach aussen. und das ist es ja eigentlich wonach wir streben. harmonie in beiden richtungen!


schönen sonntag
richter

Die Frau als Beutetier

Oregano ist offline
Beiträge: 63.690
Seit: 10.01.04
Hallo RR,

Zitat von Uta
- es ist dann immer mehr ein Nehmen, und das erschöpft den Gebenden auf Dauer sehr.
RR: das kann nur geschehen wenn der gebende dem geben einen wert zuweist.
Damit hast Du unbedingt Recht. Was ich sagen wollte: wenn jemand sich jemand im Außen sucht, um sich selbst zu bestätigen, ohne in sich selbst gefestigt zu sein, dann wird das nicht klappen. Das heißt nicht, daß dieser Jemand keine Kontakte nach außen haben soll. Im Gegenteil: durch das Feedback der Umgebung erfahre ich ja erst mehr über mich. In einem isolierten Raum allein ist das nicht möglich.
Ich halte es eben für wichtig, daß man Rückmeldungen von meinen Mitmenschen betrachte und nachdenke, wenn immer wieder die gleichen Rückmeldungen kommen. Das natürlich eher, wenn die Rückmeldungen mich nicht erfreuen.

Zu Harmonie in beiden Richtungen!

würde ich noch hinzufügen: Offenheit in beide Richtungen .

Gruss,
Uta
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Geändert von Oregano (28.04.08 um 10:06 Uhr)

Die Frau als Beutetier

RRichter ist offline
Beiträge: 1.312
Seit: 18.12.06
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
...Ich halte es eben für wichtig, daß der Mensch Rückmeldungen von seinen Mitmenschen betrachtet und nachdenkt, wenn immer wieder die gleichen Rückmeldungen kommen.

genau dies wollte ich auch rüberbringen.


schönes beispiel für harmonie!


grüße
rudi

Geändert von RRichter (27.04.08 um 14:33 Uhr)

Die Frau als Beutetier
Weiblich KimS
Themenstarter
Hallo Uta und RRichter,

Danke euch, für die Gedanken..

wir sind nun mal soziale wesen. und wir sind auf gedeih und verderb einer reflexion ausgeliefert.
mehr auf das innen zu achten führt sehr leicht in eine sackgasse.
auch halte ich es nicht für erstrebenswert mich als mensch hauptsächlich nach innen zu entwickeln.

denn egal wie gefestigt ein normal entwickelter mensch auch innerlich sein mag, wenn er ständig signale von der außenwelt bekommt die ihn nicht befriedigen, kann mir niemand erzählen das er trotzdem glücklich und zufrieden ist.
Ich denke es funktioniert irgendwie wie das Prinzip vom Ein- und Ausatmen...

Zeufz..

Kim

Die Frau als Beutetier

Rudi Ratlos ist offline
Beiträge: 2.071
Seit: 01.02.08
Zitat von KimS Beitrag anzeigen
Ich denke es funktioniert irgendwie wie das Prinzip vom Ein- und Ausatmen...

Zeufz..
Ja Kim, alles ist rhythmisch, oder es ist nicht.
__________________
Gruß
Rudi

Medizinisches Dummi ich, gebe keinen Rat, schreibe allein von eigenem Elend.

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