Coeruloplasmin beim Hausarzt bestimmen lassen?

29.09.12 21:40 #1
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Coeruloplasmin beim Hausarzt bestimmen lassen?

catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
Hallo margie

Nieren: Mit den Nieren dürfte bei mir alles passen, Urinbefund negativ, Kreatininwert ist wie immer und die Werte sind normal (Krea 0,8; Hst 22; Hs 3,9; GFR >70), im US waren sie im Gegensatz zum Oberbauch gut zu sehen und da war auch alles in Ordnung.
Ich hatte bevor das Blutbild gemacht wurde eher so ein bisschen Angst vor Niereninsuffiziens wegen der Müdigkeit und weil ich ja hin und wieder ein paar Symptome vom Lupus habe/hatte; hat mich natürlich beim Arzt auch wieder "disqualifiziert" und weiter in die Psychoschublade gebracht.
Schmerzen beim Wasserlassen hab ich eigentlich nicht, aber ich werde über diesen Erreger den du da genannt hast mal recherchieren.

Eiweiß: Ja meine Referenzbereiche sind wohl immer sehr großzügig gefasst, hab ich so das Gefühl...
Hyper-proteinämie kann ja auch wieder viele Ursachen haben, die schlimmsten davon sind ja solche Myelom und Amylodose Erkrankungen (da ist es allerdings meistens schon stark erhöht)...Aber ob Eiweiß bei mir nicht etwas falsch gelegen sein könnte wegen einer leichten Dehydratation, es ist ja auch Hämatokrit bei mir eher hoch und bei Blutentnahmen trinke ich ja nur sehr wenig vorher.
Auf Leber- und Niereninsuffiziens ist hohes Serumeiweiß ja eher kein Hinweis, wohl im Gegenteil.
Gamma-Globulin ist ein ähnliches Problem....ist aber noch weit weg von kritisch und liegt auch noch im Normalbereich. Hat sich angeblich oft auch was mit Virushepatits zu tun aber woher soll ich die schon wieder haben? Wurde ja auch mal getestet und zwar negativ.

Bei der Blutentnahme wo das Blutbild gemacht wurde war übrigens kein Infekt vorher oder nachher da, das war nur bei der Ceruloplasmin-,Kupfer- und Ferritinbestimmung und da wars ja eigentlich auch schon vorbei.

Vitamin C: Hab ich ja einige Tage vorher mal genommen, ich glaube in der Brause ist sogar mehr vom Tagesbedarf, also vl hatte ich eher etwas zuviel Vitamin C....

Druckgefühle: Da hab ich seit ein paar Tagen im Moment eher Ruhe davon ,aber so gesehen ist es bei mir in letzter Zeit auch fast chronisch geworden, mit kleineren Unterbrechungen.
Bin nur froh dass die Schmerzen nicht stark sind.

Schilddrüse: sah im Ultraschall bei mir normal aus, Antikörpermäßig wurde auch nix relevantes gefunden. Also ist die Sache vorerst wohl abgeschlossen und für meine restlichen Hormone hat man sich auch nicht interessiert, dh wieder keine Überweisung zum Endokrinologe.

Habe auch ein paar kleine Zysten im ES, aber erst seit kürzerer Zeit. Allerdings sind die bei mir angeblich nicht behandlungsbedürftig, naja sie tun auch nicht weh. Die Regel war auch früher ohne die Zysten schon nicht wirklich regelmäßig.

Psyche/Gehirn: Ich kenne das auch, dass ich grundlos vorübergehend in eine schlechte Stimmung verfalle oder auch auf einmal so Art "Highs" bekomme. Was mich nervt sind auch unkontrollierte Gefühlsausbrüche, vor allem beim Lachen oder dass ich daheim plötzlich ohne wirklich triftigen Grund zum Weinen anfange. Manchmal sehe ich auch jemanden und denke mir plötzlich den zu hassen ohne irgendwelchen Grund dafür zu haben.
Habe auch oft Migräne mit Begleitsymptomen, deswegen muss ich ja sowieso noch mal zu einem Facharzt.

Vielleicht sollte ich auch nochmal entzündliche Krankheiten vom Gehirn genauer abklären lassen, die Eiweiß- und Gammaglobulingeschichte würde tendenziell auch wieder dazu passen, außerdem schlafen mir schnell Hände und Füße ein.

Porphyrin: Habe ja manchmal eine leichte Sonnenallergie die letzten Jahre gehabt (heuer komischerweise nicht, trotz der ganzen anderen Symptome). Ist mir manchmal auch bei einigen Medikamenten aufgefallen, dass es dadurch wohl aufgetreten sein könnte.
Allerdings habe ich nicht wirklich die anderen Symptome davon und die Hauterscheinungen waren jetzt weder typisch für Porpyhrien, noch für Lupus.
Die ANA AKs muss ich trotzdem zur Sicherheit nochmal machen, obwohl die komischen Muskel- bzw Nervenschmerzen jetzt kaum mehr auftreten (waren auch mit dem Eisen plötzlich da).
Den orangenen Hautton hab ich schon seit langer Zeit, vor allem im Sommer....

Eisen: ist bei mir sowieso eine komplizierte Geschichte. Man sieht zwar dass ich laut Ferritin- (wenn die 36 beim ersten Mal kein Messfehler waren) -mal einen Mangel bekommen könnte oder sogar mal gehabt haben könnte, aber Eisentabletten andererseits auch nicht vertrage, das ungebunde Eisen hoch wird und so eine Substitution wieder in einem Fiasko enden könnte.
Ich kann mir auch nicht erklären wieso diese "Leberbeschwerden" überhaupt durch so eine stinknormale Eisendosierung zustande kamen, wo ich so gesehen eigentlich gar keine Überladung nicht haben kann. Wenn ich MW haben würde, würde das ja normalerweise eher mit Kupfer passieren und nicht mit Eisen (?)

Eine Frage hab ich noch zum Abschluss:

Kennst du dich eigentlich mit dem DeRitis Quotienten aus? (GOT durch GPT)
Der beträgt bei mir genau 2, obwohl die Werte ziemlich niedrig sind.
Anscheinend sollte der optimalerweise unter 1 liegen.

Ob er auch bei niedrigen Werten Aussagekraft hat oder nur bei erhöhten dazu findet man unterschiedliche Meinungen....

Coeruloplasmin beim Hausarzt bestimmen lassen?

catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
Hallo

habe lange nachgedacht und noch viel gegoogelt gestern, ua hier alte Beiträge durchgelesen und komme zum Schluss dass ich das Kapitel mit dem Kupferstoffwechsel für mich nun endgültig abschließen möchte.
Es spricht einfach doch mehr dagegen was den MW betrifft, zb das ADHS seit Kindheit, dass die Transaminasen immer normal sind, das gute rote Blutbild, keine Leukopenie, keine Hämolyse, das hohe Gesamteiweiß und zudem haben so gut wie alle außer margie die hier einen neurologischen MW haben die KF Ringe.
Habe mir sicherheitshalber heute noch mal ins Auge geleuchtet und das einzige was ich an Ring sehen kann sind normale Limbalringe, vor drei Jahren wurde der KF Ring auch schon mal ausgeschlossen beim Augenarzt.
Es ist damit also noch unwahrscheinlicher einen MW zu haben.
Eine Urinuntersuchung kommt momentan auch nicht in Frage, da ich davon ausgehe, dass die Werte normal ausfallen und ich wieder nur umsonst draufzahlen darf und nachher noch weniger ernst genommen werde was die Diagnostik möglicher anderer Ursachen und Erkrankungen betrifft.
Damit würde ich mich also nur wieder einige Schritte zurückbefördern und komme nicht weiter.

Ein psychosomatischer Fall bin ich aber sicherlich nicht, auch wenn manche mir das vielleicht einreden wollen bzw ich früher schon selbst daran geglaubt habe.
Ich habe gestern nochmal viel rausgefunden zb über die Schilddrüse und komme zum Schluss dass meine Probleme im Hormonsystem, Lebensmittelintoleranzen, Umweltgifte und Säure Basen Haushalt zu finden sind.
Bin nahe an einer Diagnose (durch mich selber) weil auf die Ärzte kann ich mich sowieso nicht verlassen und hier komme ich auch nicht an eine wahrscheinliche Diagnose.
Und wer sollte es besser wissen als man selber wie sich die Symptome etc.. anfühlen.

Geändert von catlady (24.11.12 um 14:00 Uhr)

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margie ist offline
Beiträge: 4.567
Seit: 02.01.05
Hallo Catlady,


oben hast Du folgenden Wert angegeben:
Coeruloplasmin 19 mg/dl (16-45)
Zum Normbereich folgendes:
Ich lasse meine Blutwerte oft im Labor Volkmann und Kollegen in Karlsruhe bestimmen (bis vor kurzem hieß es Labor Seelig).
Dort war der Normwert für Coeruloplasmin stets 20 bis 60. Das ist der wohl am häufigsten angegebene Normwert und er wird auch von der Uniklinik HD, die in D führend ist, was MW angeht verwendet (allerdings wird dort die Einheit g/l verwendet - siehe auch den Beitrag Nr. 3 im Thread von "Fisher" "Morbus Wilson Verdacht - Geschichte und Fragen").

Nun war bei meiner letzten Blutuntersuchung im Labor Volkmann der Normbereich von 16,0 bis 45,0 angegeben.
Als Erläuterung dazu stand im Befund:

" Vorübergehende Methodenumstellung (Turbidimetrie) wegen verzögerter Reagenzienlieferung; bitte beachten Sie die angepassten Referenzbereiche."

Daraus schließe ich, dass Deine Bestimmung des Coeruloplasmins wegen desselben Normwerts identisch ist mit dieser Methode, die bei Volkmann offenbar nur aus der Not heraus angewendet wurde (verzögerte Reagenzienlieferung).
Ich weiß, dass es Diskussionen gibt, welche Methode, die turbidimetrische oder die nephelometrische, die bessere für die Bestimmung des Coeruloplasmins ist.

Mein ermittelter Wert unter der Turbidimetrie lag bei 22,4 und ist mit 22,4 unwesentlich anders als der vorangegangene Wert von 24, der mit NW 20 bis 60 ermittelt wurde.

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
hallo margie

das klingt ja interessant mit den referenzbereichen, das wusste ich so auch noch nicht dass es an der bestimmungsmethoden liegt.

dann dürfte das coeruloplasmin mit der anderen methode wo man einen normbereich von 20-60 definiert hat, also ein wenig höher ausfallen als mit der methode die man bei mir verwendet hat und ich dürfte einen "realwert" beim cp von ca. 21 haben.

trotzdem hat es für mich eher weniger sinn wenn ich jetzt ständig das coeruloplasmin bestimmen lasse, weil ich denke nicht dass es ein mw ist, viele symptome die ich bisher habe/hatte passen da ja zb überhaupt nicht rein, ein hohes serumeisen würde auch gar nicht zum mw dazupassen.
und was die symptomgeschichte betrifft müsste ich generell eine vielzahl an möglichen stoffwechselstörungen, autoimmunerkrankungen, allergien, krankheitserreger etc... abklären lassen, was sowohl finanziell als auch logistisch kaum möglich wäre.

zudem kann man viele dieser defekte, erkrankungen oder intoleranzen auch gar nicht mit medikamenten heilen, sondern muss seinen lebensstil bzw die ernährung anpassen (versuche seit einiger zeit auch wieder histaminarm zu leben und auch gluten großteils zu vermeiden-eine "echte" sprue/zöliakie hab ich ja nicht)

bisher hatte ich vor jahren mal zwei histaminbestimmungen (eine ganz normal, eine etwas erhöht), fruktoseintoleranz negativ, zöliakie ak auch negativ, laktose habe ich paar male selbstversuche gemacht (keine auffälligkeiten, nur bei exzessiven mengen leichte übelkeit)
aber ich konsumiere ohnehin nicht soviel kuhmilch.

ich werde jetzt in einem labor noch alpha1antitrypsin und antikörper auf pbc und psc sowie nochmal ana bestimmen lassen.
eventuell möchte ich noch ammoniak testen lassen, aber das bringt nüchtern wohl eher weniger und da müsste ich vorher wahrscheinlich eine (eher große) mahlzeit zu mir nehmen.
was ich eventuell eher weniger prickelnd finden könnte..

sollten diese ergebnisse auch nix bringen werde ich die schulmedizinische schiene mal verlassen (außer blutbild) und mir einen guten hp suchen, dem ich dann meine story genau erzähle, der mich eventuell noch auf ideen bringen könnte und bei mir auch noch einige vitamine und mineralstoffe untersuchen sollte.

zink habe ich jetzt mal ca. 3 wochen genommen (ca. 25mg), habe aber wieder abgesetzt wegen zukünftiger zinkbestimmung (möchte ja auch wissen ob ich normales, zu viel oder zu wenig zink habe)
denn man kann ja auch zuviel zink haben.

weiters werde ich meine leber und nieren unterstützen, damit es erst gar nie zu einer ernsten erkrankung dieser organe kommt
vermute dass da bereits eine leichte verfettung da ist bzw leichte störungen der nieren, die schulmedizinisch noch nicht fassbar sind, lassen sich ja auch nicht so ganz ausschließen.
und hab ja auch schon seit jahren sogenannte terry nails.

nehme ja schon nahrungsergänzung (selen, magnesium, kalzium, b-komplex, jetzt auch wieder vitamin c, vitamind3, vitamin e und omega3)
alles niedrig bzw normal dosiert und erfolge hatte ich ja schon bei den knochen/nervenschmerzen in den fingern.
nehme auch einen eiweisshake, den ich in sehr kleinen portionen in fruchtsaft aufgelöst dreimal am tag trinke.

in notfällen nehme ich tromcardin (kalium) und traubenzucker (habe ich beides immer dabei) und bei größeren mahlzeiten bzw fleisch prophylaktisch laktulose sirup (10ml) oder generell wenn die benommenheit nach dem essen kommt, bevor es mglw. krasser wird.
kann die situationen ja mittlerweile schon einigermaßen einschätzen was ich wann brauche.
kalium war ja im serum schon ziemlich an der unterkante und hilft mir auch bei den typischen symptomen flache atmung, herzrasen, harndrang und muskelschwäche.

zur not habe ich mir auch noch einen zettel geschrieben den ich immer in meiner hosentasche trage, wo draufsteht dass ich mich nach dem essen öfters wie weggetreten fühle (sollte ich wirklich mal richtig weg sein...)
so wie diabetiker halt zb oft ausweise haben oder leute mit schweren allergien.
ist einfach nur zur sicherheit damit die sich einigermaßen auskennen was es in dem fall als erstes zum abklären gilt (neben dem bz auch allergischer schock, eiweißstoffwechsel,..) und nicht vorher hunderte sinnlose tests durchführen, sollte ich wirklich mal das bewusstsein verlieren.

klingt ziemlich bekloppt, ich weiß und die meisten leute würden wohl den kopf schütteln und sagen ich bin komplett ballaballa wenn sie das wüssten....

weiters achte ich auf die ernährung, nur einmal die woche fleisch (etwas geflügel,kein rind oder schwein), ansonsten eiweißbedarf decken mit eiern und augenmerk auf pflanzliches eiweiß (biokartoffeln etc...), viel gemüse, etwas obst, hin und wieder mal süßes
viel wasser und manchmal tees und fruchtsäfte, kein alkohol (schmeckt mir sowieso nicht)
mehrere kleinere mahlzeiten, abends entblähenden tee (kamille, fenchel)

jeden tag 30-45 minuten bewegung (tanzen,spazierengehen)

speziell für die leberunterstützung habe ich mir jetzt lecithingranulat und artischockenkapseln gekauft und für nieren und blase cranberry extrakt.

ich weiß dass ich selbst oft gar nicht richtig weiß was ich da eigentlich behandle bzw behandeln sollte aber wenn mir diese dinge zumindest ein bisschen helfen finde ich das auch schon gut.
schließlich möchte ich im leben noch weiterkommen, vielleicht kann ich auch bald eine ausbildung in einem vorwiegend sitzenden beruf machen.

was mich zurzeit am meisten beunruhigt und nervt ist die benommenheit/nebel im kopf, immer wieder auftretende kurzatmigkeit, durchschlafstörungen, abgeschlagenheit, stuhlgang wechselt von hart auf weich, druckbeschwerden rechts oben, habe trotz normaler essensmenge jetzt komischerweise innerhalb von ein paar wochen fast 2 kilogramm verloren, wie es scheint zum glück aber keine muskelmasse abgebaut, wiege jetzt 49 kg bei einer körpergröße von 165-168 (schwankt bei mir auch immer)

ich weiß dass das jetzt vom ursprünglichen thema mw ziemlich abweicht, aber ich werde den thread mal als update thread verwenden, tips und vorschläge allgemeiner art sind natürlich erwünscht.

lg catlady

Geändert von catlady (02.02.13 um 22:06 Uhr)

Coeruloplasmin beim Hausarzt bestimmen lassen?

margie ist offline
Beiträge: 4.567
Seit: 02.01.05
Hallo Catlady,

meine beiden Coeruloplasminwerte können natürlich auch tagesabhängig sein. D. h. dass die Höhe von der Bestimmungsmethode abhängt, würde ich daraus nicht schließen. Die Werte waren ja fast gleich hoch.

Wenn ich lese, was Du alles tust für Deine Gesundheit,sollte man annehmen, dass Du davon allein schon gesund werden müsstest.
Das ist sicher auch sinnvoll, wenn Du für Dich einen Plan aufgestellt hast, was Du vermehrt tun willst, welche NEMs Du nimmst, etc.
Das erfordert aber auch viel Disziplin.
Ich weiß nicht, ob ich dies alles schaffen würde.

Ich hoffe Du findest einen seriösen HP. Ich bin bei HP ein wenig skeptisch. Aber das liegt vielleicht daran, dass ich bisher nur bei einer HP war, die ich eher als schlecht empfunden habe.

Gruß
margie
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catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
hallo margie

naja ich erlaube mir auch immer wieder mal wieder "sünden", zb habe ich eine leidenschaft für zuckerfreie vivil bonbons (wegen der zähne), die sorte karamell enthält zwar kein aspartam aber dafür sicherlich auch genug andere zusatzstoffe.

manchmal nasche ich auch mal viel und dann habe ich wieder tage wo ich entweder keine kraft oder einfach mal keinen bock auf bewegung habe.

ich hoffe dass alles besser wird mit dem programm was ich jetzt fahre (vor allem die leber- und nierenunterstützung wird hoffentlich viel bringen)

wegen der fingernägel sollte ich vielleicht doch noch mal einen hautarzt aufsuchen, die sehen ja laut recherche wirklich aus wie bei leber- nieren- bzw lungen- (oder gefäßprobleme kämen vielleicht noch in frage)
möglicherweise hängt es aber auch nur mit einem mangel zusammen und ich hoffe der hautarzt kennt sich mit sowas einigermaßen aus.

was hast du denn genau für schlechte erfahrungen mit hp gemacht?

natürlich suche ich mir einen seriösen der auch blutwerte im labor bestimmen lässt und keinen hokuspokus treibt.

Coeruloplasmin beim Hausarzt bestimmen lassen?

margie ist offline
Beiträge: 4.567
Seit: 02.01.05
Hallo Catlady,

die Erfahrungen mit der Hp liegen schon viele Jahre zurück.
Mir gefiel nicht, wie sie abrechnete. Eigentlich habe ich einen Tarif, bei dem ich einen HP bezahlt bekäme. Aber es kam von ihrer Seite her zu Problemen, weil sie die Abrechnungsziffern nicht korrekt anwendete.

Dann gefiel mir nicht, dass sie mit "Pendeln" eine Diagnose stellen wollte. Nun solche Vorgehensweisen sind für mich nicht seriös. Auch diese Bioresonanz-Diagnostik mit der sie das Pendeln verbunden hatte, war für mich "Hokuspokus".
Wenn Heilpraktiker keine seriöseren Methoden drauf haben, dann sollten sie die Menschen nicht mit solchen ans Mittelalter erinnernden Methoden vereppeln.
Da kann ich auch eine Münze werfen und je nachdem ob sie auf Kopf oder auf Zahl fällt meine Diagnosen selbst aussuchen.

Ich weiß, es gibt wohl auch hier im Forum Menschen, die sich mit solchen Methoden diagnostizieren lassen. Ich würde es für mich ablehnen.

Gruß
margie
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catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
hallo margie

deine erfahrungen mit der hp sind natürlich schade.

meine versicherung würde das sowieso nicht zahlen, da ich nur eine zusatz-pkv für notfälle (krebserkrankungen, organtransplantationen, schwere unfälle mit folgeschäden,...) abgeschlossen habe und ich muss ja sowieso nach d wegen dem hp weil die bei uns gar nicht zugelassen sind.

untersuchen lassen werde ich aber jetzt auch nicht gleich die ganze palette auf einmal, sondern eher so nach und nach.

habe mich auch schon über die methoden erkundigt und ob der auch normale laboruntersuchungen macht und nicht nur esoterischen hokuspokus.
außerdem habe ich mich im vorfeld gleich über seine preise erkundigt, ua. müssen die sich auch an eine gebührenverordnung halten.

hps gibt es sicherlich auch bessere und schlechtere, wovon ich ausgehe ist allerdings dass sie sich mehr zeit für einen patienten nehmen können als die normalen allgemeinmediziner und auch gewisse fachärzte in der schulmedizin.

mit pendeln und ähnlichen dingen würde ich mich übrigens auch nicht diagnostizieren lassen, das wäre mir auch zu unwissenschaftlich.

lg catlady

Geändert von catlady (03.02.13 um 16:29 Uhr)


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